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Sonntag, Mai 20, 2018

Milchmond

Alles wird neu...

Wie aus einer anderen Zeit und einer anderen Welt: 
Elfensporn im Mai...

Der mächtige Milchmond

Der Mai verschwendet sich in seiner Fülle all der Pollen und Blüten, 
sich mit dem Leben zu vereinigen.
Alles spricht von Überschwang und der Freude, dorthin zu gehen, wo es hingehen soll.
Ja, der Milchmond fließt über.
Er nährt, damit alles stofflich werden kann,
was da noch zum Februar träumte, im März keimte und im April begann, seine Gestalt zu zeigen...
Ist das Jahr auch völlig wach und unsere Sinne vor allem hin zur Außenwelt gerichtet, 
ist in diesen Monat doch ein großer Zauber eingewoben -
mächtig und viel weiter reichend, als nur hübsch und bunt zu sein.

Denn in der Nacht sind die Farben fort,
der Mond sieht sie nicht.
Es sind die weißen Blüten, 
die wie Sternenstaub und Milchschweife im Mondlicht schimmern - 
allen voran der knorrige, wehrhafte Weißdorn.
Und er kündet von alten Zeiten der Magie, 
einer ganz anderen Magie als der, die in der dunklen, der geistigen Zeit wirkt.

500 Jahre kann er werden,
der Weißdorn, nennt ihn Hagedorn,
diesen Heckenzauberer,
und man sagt, die Feen wohnen in ihm...

Und nichts lässt uns noch zweifeln, kommt der zauberisch geheimnisvolle Duft der Robinien hinzu!
Seht Ihr sie nachts tanzen?


Die Vereinigung der Himmel mit dem sinnlichen Leben geschieht jetzt Tag und Nacht - 
und die Hingabe der Natur spricht von Entstehung, 
wenn die Pollennebel verheißungsvoll schweben.

Das helle Aprilgrün, es weicht dem tiefen Maigrün,
denn nun kommt Wärme mit ins Liebesspiel der Natur,
sie entfesselt die Energie des Werdens.
Der wunderbare Flieder, er kündet überall davon!


Die Tatkraft dieses fulminanten Wachstums füllt meine Seelenkammern stetig auf - 
die Schöpfung wächst aus sich heraus.
Sie setzt ihre "Ideen" um und verändert, 
wie auch ich mich davon anstecken lasse.

Der Mai ist ein mächtiger Freund!



Nachdem ich diesen Duftbringer nie zum Vasenleben überreden konnte, 
das hing schon nach einer Stunde..., 
habe ich nun endlich herausgefunden, wie Flieder über eine Woche "knackig" bleibt.
Ich war nämlich immer viel zu zögerlich, jaja.
Jetzt aber nicht mehr.
Ich entferne erst das ganze Grün, dann ritze ich den Stiel der Länge nach auf.
Der GANZEN Länge, nur noch ein Stückchen über dem Wasser bleibt heile.

Das Dach über dem Kopf - Sicherheit und Zuflucht

Meine Geschichte geht so anders weiter, als ich dachte.
Ja, dieses Jahr sieht bei mir völlig anders aus als das, was mein Leben sonst ausmachte,
und so verändert sich hier so einiges.

Sicherheit kenne ich im Moment nicht,
denn das sichere Dach über dem Kopf... gibt es nicht mehr.
So machen wir hier gerade Erfahrungen jenseits der Norm und wir werden daran wachsen.

Und nicht nur dies.
Eine Prüfung hat ergeben, dass die alten Balkone nicht mehr sicher sind.
Früher wurde mit Eisenstreben gearbeitet, und Eisen rostet nun einmal. 
Wir dachten, wir könnten da noch etwas machen, das ein paar Jahre Aufschub bringt.
Doch der Abriss der alten Balkone ist nicht mehr zu vermeiden.
Wenn nun aber eine BAUMASSNAHME neue Balkone bringt,
gilt dies ja nicht mehr als Altbestand, 
und somit muss ein erneuerter Balkon den NEUEN DEUTSCHEN NORMEN gerecht werden.
Zum Beispiel muss dann das Geländer im obersten Stockwerk deutlich höher werden...

Man darf gespannt sein,
was das wieder wird.
So, wie es hier einmal war, wird es nicht mehr sein -
und langsam gehen wir hier alle auf bloßen Nerven.
Doch seltsam, ich bin auch in einer kribbelig freudigen Erwartung -
ganz eigenartig.



Ja, das alles wird nicht leicht, was wir da nun machen.
Und all dies wird begleitet von Erneuerung der Rohre, Siele und noch vielem anderen.
Uns fliegt es also hier weiterhin um die Ohren - 
und ich fürchte, wenn kein Wunder geschieht, 
dann ist die Tortur diesen Herbst mitnichten vorbei nebst gruseligem Gerüst und meinem Leben hinter den Planen.
Gott sei Dank habe ich meine Arbeiten - die lenken mich ab und geben mir Halt.
Ich habe vor, sie noch "besonderer" zu gestalten, jawohl!
Und wenn sie mich so halb fertig in der ganz frühen Morgensonne empfangen...,
bin ich nicht mehr zu halten und vergesse eh alles um mich herum!


Anpassungskünstler Hobbit lebt mir zudem ohnehin vor, wie man flexibel mit den Gegebenheiten umgeht.
Da der Dachboden ja völlig geräumt werden muss,
kommt einiges hier noch unter -
und die Kartons mit Werkzeug, vor allem der große mit der passgenau schönen Kuhle,
die sind des Tierleins völlige Freude :)


Ich mach´ eben was draus

Die Balkonsperre wird ebenso einbezogen, denn nun ist sie eben da, 
für ein halbes Jahr,
dann wird sie auch genutzt.

Darf Hobbit schon nicht raus, 
bekommt er hier zumindest seinen vertrauten Lavendel und den Duft nach feuchter Erde... 
und meine Kräuter, ja, die Kräuter kommen da auch noch hin.
Diese Düfte ist er gewohnt. Jedes Jahr.
Warum also nicht ein kleines grünes Indoors-Plätzchen -
für den Kleinen ist eh die Hauptsache, er darf sich sonnen, und Fliegen und Bienlein summen.
Was sie tatsächlich tun, denn sie finden uns auch hier.
Die Planen sind bis auf weiteres zurückgeschlagen, Gott sei Dank.



Die Pelznase war auch sogleich hoch erfreut, was da nun wohl kommt.



Oben haben wir mittlerweile die Plexiglasscheibe ausgetauscht,
auch da ist jetzt aber ein Katzennetz, damit mehr Sonnenstrahlung herein darf.

Wie es wohl ist, wenn die Balkone nun endgültig abgerissen werden?
Wie sehen die neuen dann aus?
Wir hätten eine Alternative, dass sie größer werden könnten... ui.
Ja, vielleicht hat es auch Gutes?
Hauptsache, es geht endlich weiter mit diesem Alptraum hier - nun ja,
ganz so schlimm wie dies hier ist es zumindest nicht.
Auch wenn solches ja immer noch so pittoresk aussehen mag...

via

Und von dem ganzen Renoviererei-Gedönz, hahaaah,
da lassen wir uns einfach anstecken, anstatt die Schultern hängen zu lassen!
Alles neu macht der Mai?
Na, dann mal los, dachten wir uns.

Sieben Tage ohne Dusche

Unsere mühsam ersparte und heiß erwünschte neue Dusche war jetzt natürlich nicht mehr drin - 
nach all diesen Sanierungen.
Das würde das Katertierchen ebenso völlig überfordern, noch mehr Krach und Dreck!

Doch unsere alte Nasszelle war nach so vielen Jahren und halbherzigem Überholen völlig "´runtergeranzt", 
die Fugen nicht mehr wirklich... nüja, da half kein Schrubben mehr.
Was also tun?
Den Kopf hängen lassen?
Nix da - unterkriegen lassen issss nich :), dachten wir uns.
Das Motto gilt: Jetzt erst Recht alles schön machen, 
auch wenn hier um uns das Chaos tobt!
Und so kaufte der König todesmutig einen speziellen Fugenkratzer (sehr zu empfehlen! Ich meine so einen König nebst Fugenkratzer ;)
und verbrachte heldenhaft "abkratzend" mit Mundschutz ...
einen ganzen Tag in der Dusche!

Das alte Fugenbunt kam auf diese Weise großzügig ab,
der König sah aus, als hätte er sich mit Wonne in Mehl gewälzt -
aber wenn schon, denn schon, so richtig!
Anschließend wurde alles ratzfatz neu verfugt.

Früher, in anderen Wohnstätten, kratzte ich die Fugen hierzu ja immer mit einem Schraubenzieher aus
(den es danach nicht mehr gab, da er die Tortur nicht überlebte, beziehungsweise immer kleiner wurde),
doch ohooo, diese Fugen nun waren derart hart,
die brauchten wirklich diesen speziellen Fugen-Kratzer.

Zum Abschluss tauschte der König noch das Silikon aus,
er kann das mittlerweile viel besser als ich,
bei mir wurde es immer ein wenig hubbelig...
Und nun, Tataaah, ist die Dusche wieder wie neu, superschnuffig und appetitlich.
Sie tut es nun noch eine ganze lange Weile -
und über den blöden schwarzen Zierrand gucke ich eben nonchalant hinweg.
Es gibt ja wohl wichtigeres im Leben.


 Nicht nett ist allerdings die Duschsperre - 
das hatten wir nicht bedacht.
Laut Angabe auf der Fugenbunt-Tüte müssen wir nämlich 7 Tage warten, bis alles wieder benutzt werden kann. 
Da haben wir geguckt. Oi!
Gott sei Dank haben wir noch unsere Wanne,
sonst würden wir nach einer Woche bei diesen sommerlichen Temperaturen... ganz schön... müffeln ;)


Ja, alles wird neu, und es wird ein wenig anders - 
auf der soliden Basis des Alten, das bleibt.
Das ist auch genau das, was mir der Mai zuwispert -
und so sehe ich im Moment auch die Arbeit im Atelier,
meine Geschichte, die sich hier dramatisch weiterschreibt.
Wir wissen wirklich nicht, wie es weitergeht,
doch wir sind guter Dinge.

Genießt den Mai, Ihr Lieben, ich wünsche es Euch frei von Teilabrissen, 
Sorgen, Baulärm und Schutt,
bleibt alle schön gesund.

Eure Méa,

die trotz allem "im und übers Häusschen" ganz aus dem Häusschen über den Mai ist :)


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was ich dort herstelle -
und was dabei herauskommt, wenn einer Méa Flügel und Mäuse wachsen.

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