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Freitag, Dezember 28, 2018

Méas fabelhafte Tierwesen - "Winter" ist da

Die Zeit des Einhorns und der Tintenpilz


Unter diesem 13. Mond, noch in der Zeit des Einhorns, 
habe ich es besonders gut getroffen.
Denn diesmal begleitet mich ein echtes Einhorn durch die dunkle Zeit der Rauhnächte.
Jahaaa, ich hatte schon geschrieben, dass ich das in Arbeit habe...
Doch ein echtes Einhorn,
also bitte, ich bin zwar Königin,
aber ohne Zauberpilze der überaus seltenen Gattung der 
La Licornes
es wäre gescheitert.
ENDLICH, nach einem regenreichen Tag im Moor, habe ich sie gefunden.
Mit ein paar Tropfen meines eigenen Blutes und diesen Pilzen erfüllt sich das Schnitzwerk schließlich erst mit Leben, n´est-ce pas?*
Ja, was war ich froh, denn ohne diese Weißhüte hier, 
da kann ich wahrlich keine Einhornpatina mit Strahlkraft rühren!

Das mit dem Blut ist natürlich Quatsch - ich, von Natur aus wehleidig, hatte mich nur episch und unfreiwillig in den Finger geschnitten.
Und die Pilze hab´ ich nicht zum Räuchern genommen und nicht geraucht, wo denkt Ihr hin? ;)


Es handelt sich hierbei übrigens um einen sogenannten Schopftintling oder auch Tintenpilz,
ein Eintagespilz (wirklich!), 
daher genau passend für ein Einhorn!
Er zerfließt nach einem Tag, indem er sich in schwarze, tropfende Fäden auflöst... Huaaahhh.
Ist das schön?
Vorher noch schnappt er sich Nematoden - Wurzelfresser...




Als ich mit den letzten Arbeitsschritten begann, 
um bald noch ein letztes Mal zu patinieren, 
da dachte ich an Percht, die Vermittlerin zwischen dieser und der Anderwelt und Hüterin der Seelen.
Und ich dachte an die Schwelle, die wir seit Mittwinter überschritten haben.
Die Schwelle zu den Seelenräumen, manche sprechen auch vom Saal der Seelen,
ohhh, so etwas mag ich natürlich.

Und dass auch noch am 06. Januar, 
genau an dem Tag, da die Rauhnächte dann vorüber sind, 
der erste Schwarzmond des neu geborenen Jahres ist, 
oh, das läutet wirklich die neue Zeit ein :)
All das nach dem Mondenjahr - 
ja, nun gibt er das Zepter ab... an die heilende Sonne.

Und darüber sinne ich nach, patiniere und ziehe die Fäden aus dem Leinenstrang wie eine der drei Nornen.


(NEIN, das Graue da oben sind NICHT meine Haare!!!)

Und jetzt bitte niiiicht ablenken!
Ich muss da zählen (bin Meisterin im Mitten-drin-ablenken-lassen),
immer fünfzehn in einem Strang...


Anschließend werden die Stränge je nach Länge schräg versetzt mit Holzleim tief in den Bohrlöchern versenkt - 
jahaaa, selbst gebohrt, richtig schön martialisch, dass es qualmte...

Ich bin schon sehr froh, dass ich wieder arbeiten, ähm, zaubern kann. 
Das war echt heftig, dieses letzte Jahr, doch ich bin wohl nicht klein zu kriegen. 
Naja, ein wenig kleiner schon, höm, aber das gibt sich sicher noch :)


Ach, und mein fleißiges Helferlein hier, mein Katertierlein, das unterstützt mich schließlich auch - 
Facelifting auf vier Beinen, sage ich da nur ;)

Das war vielleicht ein Werkeln,
als ich das kleine Werk anfing vor so einigen Tagen.

Und es gedieh vom Klotz bishin zum Kuhstadium...


... über den Großohrhasen...

 


Es musste schließlich andere Proportionen bekommen als ein Karussell-Pferd, 
da es ja ein Horn bekäme, nicht wahr?


Spätestens, wenn das "Schnubbelschnäuzlein" da ist, bin ich verliebt :) 
Unsterblich...


Fehlte nur noch das unmerklich leicht gekrümmte Einhorn-Horn ;)



Nach der Grundierung dann war es so weit-
Patina trug ich auf, auf dieses Zauberwesen mit dem Einhorn, Schicht um Schicht...
Ganz ganz behutsam und laaangsam!
Ach, wenn solch ein Werk zum Leben kommt,
ich sehe meiner Hand zu, wie sie da pinselt, und wie von selbst, DA IST ES!
Dieses Geschehen ist so wundervoll!!!



Dann guckte es mich das erste Mal an!
Ein Gefühl wie wieder Mama zu werden, sag ich Euch!
Und ja, das sind ganz spezielle Augen, das Oberlid habe ich neu entworfen -
so ein Einhorn muss ja Rudimente aufweisen, ist es ja ganz entfernt auch ein wenig ziegenartig vervettert auf den uralten Zeichnungen...
Zu sehr wollte ich das aber nicht betonen, jedoch zumindest mit einem Mini-Kinnbärtchen und eben diesen aufgeworfenen Lidern andeuten.
Hat ja auch so etwas von einem Drachen...?


Jetzt war es nur noch eine kleine Wegstrecke... Voilà!
Das Patinieren ist gelungen, es ergab sich eine gewisse Fellstruktur aus der Holzmaserung...


So, nun muss ich aber UNBEDINGT weiter machen,
Ihr Lieben,
der Kleine braucht schließlich noch patinierte Beine,
und die Hufe (ja, auch von unten sind die a là nature, schon ausgekratzt, jajaja)
müssen ja schließlich auch noch lackiert werden, n´est-ce pas??

Alles Liebe,
falls Ihr Einhornpilze seht,
bitte für mich stehen lassen ;))

Eure Méa

Post Postum:
Räuchern muss ich ja auchhhh nochhhh,
das will ich nicht vergessen...
Noch sind sie ja da, die Rauhnächte,
nicht wahr??
Einen herrlichen Rutsch ins Neue Jahr 
2019
wünsche ich Euch,
falls Ihr in ein paar Tagen  feiert!


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Freitag, Dezember 21, 2018

Sie ist da - Wintersonnenwende

Und aus der Dunkelheit entsteht das neue Licht

Nun ist es so weit.
Mit dem heutigen Tag ist der Winter gekommen, der Herbst ist vorbei.
Es ist der astronomische bzw. kalendarische Beginn der kältesten Jahreszeit.
  


Traummond

In dieser tiefsten Nacht des Jahres wird unsere Hoffnung und unser Urvertrauen helfen, 
Zweifel, Angst und Lähmung aufzulösen,
die manch einen durch die lange dunkle Zeit befällt.
Die Hoffnung auf den Lichtenkeim, der ab dieser Wendezeit immer größer wird.

Denn wir wissen um die Vorgänge nach der Sonnenwende, 
auch wenn die Königin der Nacht in unserer Hemisphäre Quartier bezogen hat -
auch wenn die Sonne noch so weit von uns entfernt ihr Licht verschenkt und es die "dunkle Zeit" ist.



Der Scheitelpunkt aber ist erreicht -
unser Planet beginnt ab jetzt, sich ihr wieder zuzuneigen.
Die lange Reise hat begonnen.

Und seht doch, wie der Stern in meinem Lüster aufstrahlt, im Licht der Kerzen.
So sehe ich ihn nur zu dieser Zeit,
da das Tageslicht so klein ist.
Die Patina im Spiegel, wirkt sie dazu nicht plötzlich wie goldener Rauch?
Ups, ich muss ja noch die fünfte Kerze anzünden...
Hab´ ich fast verbummelt, ich feiere ja anders, gell?


Warum nicht ein wenig träumen?...

Genau zu dem Zeitpunkt, da das nun immer kleiner gewordene Licht verlischt,
die längste Nacht gekommen ist,
hebt sich der schwarz funkelnde Schleier -
dort, ganz hinten am Ende des goldenen Winterraumes.
Hohe Tore, die dahinter verborgen waren, stehen nun ganz weit offen.

Es sind die Tore zur mächtigen und mystischen Anderwelt.
Dort hindurch, und der dunkle Raum umfängt uns -
schimmernd wie die Nacht und die Sterne.
Die Regentschaft der Träume durchzieht ab jetzt die Tage.



Stillstand kann gut tun...

Bis zum 6. Januar, nach der Perchtennacht, steht das Jahresrad ganz still.
Nichts kann geschehen, es noch anzutreiben.
Auch wir sollen Ruhe geben,
nicht zu sehr gegen die Natur angehen...
Und ein Klang hallt in meinem Inneren, als spüre ich das mächtige Einrasten.
Das Einhalten und den Schwebezustand der Energien.
Alles ruht, das alte Jahr hat seine letzte Kraft gegeben.

Auch unsere Kraft muss sich erst erneuern.

Noch so klein und schwach, wie Neugeborene nun einmal sind,
liegt das neue Jahr dann in seinem Himmelsbettchen.
Ja, die Sonne, sie ist noch so weit weg und klein.
Nur ihr gläserner Schein erreicht uns.
Silbernes Licht,
das keinen Baum mehr nährt, kaum noch wärmt.
Doch in dieser Zeit können wir Verbindung mit einem anderen Quell der Wärme und der Kraft aufnehmen,
eine ganz andere, wunderbare Art der Nahrung -
denn es ist Seelenzeit.
Und so ist es seit Urbeginn hier in diesen Breiten.

Diesmal jedoch ist es noch wundersamer,
weil sich das Jahr des Mondes genau jetzt mit seinem 13. Vollmond verabschiedet.
Ab morgen steht er rund und hell über uns -
und er spricht von Liebe, Heilung und Hoffnung:


Seelenzeit 

Bestärkt durch die eingetretene Ruhe der Natur können wir jetzt so tief wie nie spüren - 
wenn wir den auferzwungenen Trubel sein lassen und ein paar ruhige Nischen der Besinnung trotz des Alltags und der Arbeit finden.
In den tiefsten Schichten unseres Seins wartet unser Selbst auf uns.
Es will, dass wir es ansehen, so, wie es hier und jetzt ist,
und so bewertungsfrei wie nur irgend möglich.
Jedes Jahr sind wir verständnisvoller und besser zu ihm -
verurteilen tun nur die Dummen,
die dem Zeitgeist und der gerade lebenden Gesellschaft auf den Leim gehen.
Nein, wir sehen jetzt auch deutlicher unsere inneren Narben und Ängste,
und es ist nun die Zeit dazu,
alles aufsteigen zu lassen und in aller Freundlichkeit und Verständnis zu begrüßen.
Das vergangene Selbst löst sich in Begreifen auf und formt sich im Neuen wieder,
wie es auch das neue Jahr tut.
Bleibt es stecken, drehen wir uns im Kreis und entwickeln uns nicht -
wir schämen und verdrängen,
wir füttern unsere Angst.


So sind diese dunklen Tage uns ein Geschenk,
durch den Raum der Rauhnächte, der uns in Geborgenheit hilft.


Wenn Ihr Lust habt, 
ich habe unter diesem Link


... die Rauhnächte und kleine Rituale geborgen,
welche ich immer wieder aktualisiere,
habe ich einen neuen Schatz gefunden.

Sie haben nichts mit den albernen Orakel-Spielen zu tun,
keine Sorge...
Nein, es geht darum, neben dem Alltag eine kleine Seelenreise zu machen :),
die diese Tage voller Liebe zu einer ganz besonders verzauberten und verzaubernden Zeit macht...
Alles alles Liebe von Herzen und auch eine wirklich frohe Weihnacht,
so Ihr sie feiert,
seid gedrückt und geknuddelt,
Ihr Lieben,
Eure Méa



Anhang aus meinem Fundus:
Auch mit Ästen kann man herrlich spielen

Mit Ästen kann man herrlich schmücken!
Daher will ich kurz vor Weihnachten noch einmal auf eine ganz einfache Art hinweisen,
die Kerlchen so zu gestalten, wie man sie braucht.

Hier ein Beispiel eines Vorher, ...



Nachher:


Und das kann man ja immer anwenden, falls Ihr einen Ast umgestalten wollt.
Ihr könnt so auch aus zweien einen machen, oder "etwas wachsen lassen", 
n´est-ce pas?
So muss man sich nicht mit einer gegebenen Form zufrieden geben.

Hier der Link, da hatte ich es einmal beschrieben:
 Link


Auch diesen Zweig hatte ich so ein wenig umgebaut,
ebenso, wie ich an Magnolienzweigen Tannenzapfen wachsen ließ ;)


Verzauberndes Funkeln 

Auch noch einmal dies hier für alle, die letztes Jahr nicht dazu kamen, es aber wollten.
Das hat den Charme alter Tage, findet Ihr nicht?
Und es ist so verblüffend einfach,
was da früher in den Stübchen gewerkelt wurde.
Außen ganz hart und innen weich -
als Kind faszinierte mich das immer so...

Source: www.smilemercantile.com

Hier steht es genau: Link
Denkt beim Anklicken des Links bitte an den Datenschutz,
ich kann hier nicht garantieren,
wie und ob diese Website Eure Daten speichert.
Das muss ich Euch nach der neuen DSGVO sagen...

Kann man doch auch wuuunderbar Schneebälle mit machen, nüchwahr?
Erinnert Ihr Euch?
Die waren damals noch aus geknülltem Papier und Pappmaché
und eben diesen zart glimmernden Pigmenten...



So, das war´s aber nu endgültig für heute :)



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