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Mittwoch, Oktober 25, 2017

Hört Ihr es schon?

Samhain steht vor der Tür!

Alle Pflanzen-Kinder des Jahres sind nun geerntet,
 und die Blätter tanzen und wirbeln,
die Botschaft der Bäume zu überbringen,
dass es Zeit ist, loszulassen.

Die meisten Bäume haben es längst;
sie schlummern schon ein wenig ein,
 und der Trubel erreicht sie nicht mehr wirklich,
wenn sie zurückgezogen in die Wurzeln ihr Schlaflied summen,
bald schon neues Leben vorzubereiten.

In der kühlen Witterung und dem Vereinigen der Blätterfarben zu ruhigem Braun dort draußen
fällt es mir jetzt sogar leicht, 
bereits an das kommende Winterfest zu denken -
nun, und das sollte ich auch,
müssen ja all die schönen Aufträge fertig werden und in die Welt versendet...

Und was hier so hochwohlgeboren herüberkommt, 
oiiii, das täuscht, denn... bei näherer Betrachtung...



Diese seltsame Frau meuchelt hier glatt ein Pferd!
Passt das nicht schön in diese halloweenige End-Herbststimmung?
Huaaaahhh...


Aber neee, ich bin ja gaaanz lieb,
das wird ein Wandpferd, daher ist es nur halb ;)


Seht Ihr, ganz besorgt bin ich sogar,
fehlt nur noch mein Heiligenschein,
jaja...



Die liebe liebe Méa,
(höhöööööö, ich liebe blutrünstige Thriller und böse Gruseliges, 
habe ich das schon einmal erwähnt?
Wo ist eigentlich meine Oberlippe?)

Traut Ihr Euch nun noch, mich zu besuchen???
Es ist End-Kürbiszeit,
Samhain kümmt, jupiduuu...



Und bei dem tiefer stehenden Licht, das nun herrscht,
werden nicht nur Legenden von Feen und Elfen, dem alten Volk, wach.
Nein, so viel mehr ist im Gange.
Der Duft feuchter Blätter, nach Erde, umschmeichelt mich zwar, 
doch manchmal ist da auch der Geruch von Moder,
der vom nahenden November kündet,
der dritten Stufe, 
die zur Winterpforte führt, hinter der es wispert.
Fast sind wir schon da...

Nicht vieles ist wirklich wichtig

Das kommende Jahr will Erneuerung,
nicht ein Festklammern.
Ich soll nun loslassen in Zuversicht und Vertrauen wie die Bäume ihr Laub.
Nur so kommen wir ja durch die neue Tür.
"Mein Leben muss nicht gleich bleiben, alles ist veränderlich,
wo solltest Du durchtrennen und verändern?",
ist hier mein Gedanke,
der mich schubst.
Und gehe ich bereitwillig auf diese Energie ein,
dann damit ja auch auf die, die nun um uns herum ist.
Ich will mich nicht ängstlich und stur gegen sie stemmen.
Sonst bleibe ich am Ende allein und resigniert zurück wie in einem leeren Zimmer.



Auch wenn es paradox klingt,
ich glaube, dass ein größeres Loslassen
ein größeres Erden und damit mehr Halt mit sich bringt.
Nicht vieles ist wirklich wichtig.
Das ist nicht nur wunderschön,
sondern so machen uns die (Herbst-)Stürme des Lebens auch nicht mehr so viel aus.
Was kommt, wird dann zu schaffen sein.



Auch bei uns steht etwas Großes, ziemlich Heftiges an, 
das wir bewältigen müssen, 
dass es uns nicht überwältigt.
Es ist keine Krankheit oder sonstig Schlimmes,
aber es wird uns ordentlich fordern.

Im Frühjahr wird die Kraft dazu kommen.
Jetzt ist noch nicht die Zeit dazu, 
jetzt heißt es ordentlich loslassen und dann "abtauchen",
um etwas ganz anderes aufzutanken.


Auftanken, wenn die Morgen stiller werden,
denn die Zugvögel haben längst ihre Reise angetreten.
Die allerletzten Ernten werden noch hastig eingefahren,
bevor der Frost endgültig und vernichtend zuschlägt.

Nun aber heißt es für uns: 
Samhain im kleinen Königreich!



Ein dicker Kullerkürbis sollen sie mir einmal mehr sein,
die letzten Tage des Gilbhart,
bevor der neue Vollmond kommt.
Und seine harte, schützende Schale erzählt weit mehr über den Herbst,
als es der saftige Septemberapfel mit seiner dünnen Schale je könnte...



 Na, denn, auf frohes Loslassen,
lernen wir mal schön von den Bäumen ;))

 Eure Méa
aus dem kleinen Königreich,
ich meuchele dann mal fröhlich weiter ;)!

Post Postum: NEIN, ich bin nicht kürbis-rund geworden, 
das ist die fette WOLLJACKE, bitteschööön! 
Bin wie immer, das wäre ja auch noch schöner...


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DANKE :)

Sonntag, Oktober 15, 2017

Und wieder kommt die Wandelzeit

Schwarzmond und die große Morphosis imOktober





Gilbhart

Der Monat mit dem großen kürbisrunden O
er wird auch Gilbhart genannt.
Es ist der germanische Name des Oktobermondes,
da er das Grün gilben lässt,
das gerade auch bei bleigrauem Himmel leuchtet!
Ich staune jedes Mal auf´s Neue,
was diese Farbe, die ich im Innenbereich so gar nicht mag,
draußen bei mir bewirkt.
Als sagt sie zu mir,
"alles ist gut so wie es gerade ist".

Was für ein Spektakel,
das uns umgibt...



Der goldene Oktober ist hier angekommen,
und die immer dichter werdende Laubdecke bedeckt schon den Boden. 
Sie blickt in den Himmel
und schafft hie und da so manches kleines Heim für Igel und andere,
noch viel kleinere Winterschläfer.
Die Vorbereitungen laufen...


Die drei Stufen derWandlung

Wenn der stimmungsvolle Herbst kommt,
gehen wir von Vollmond zu Vollmond hinunter über drei Stufen –
auch in unserem Inneren.
Stufen,
an deren Ende die Pforte zum Reich des Winters steht.
Diese Stufen sind so verschieden, wie sie es nur sein könnten.


Nach dem Höhenflug in Licht und Wärme werden wir jetzt noch einen Schritt weiter hin zur Muttererde geführt.
Der September war noch emsig gewesen,
hatte noch ein wenig den Altweibersommer,
aber doch schon den ersten Herbststurm und glänzende Äpfel im Gepäck.
Und war gerade noch der dicke Kürbismond des Oktober voll über Feldern und Wäldern gestanden,
gaben kullernde Eicheln und plumpsende Kastanien ihm sein eigenes Lied,
wird auch er jetzt umgewandelt.


Drei Baby-Boos sind hier noch hinzugekommen,
den Kürbismond gebührend zu feiern.

Doch in ein paar Nächten bereits,
nach dem Schwarzmond  des 19. Oktober, 
wird der Mond schon die Sichel des Novembermondes sein!


Warum nur werden im Herbst Gefühle tiefer?

Eine Wandlung geschieht in mir in diesen Tagen des Herbsts,
bis die Morgen still werden und in den Nebeln versinken.
Geht es Euch auch so?
Auf der einen Seite breitet sich eine große Ruhe in mir aus, 
ist es doch draußen ja oft nicht mehr so verlockend.
Man will sich jetzt gar nicht mehr so zerteilen und wird ein wenig häuslicher,
macht es sich gemütlich...
Doch oho, gleichzeitig habe ich noch vom September diese große Unruhe in mir - 
eine Unruhe, die mir immer unerklärlich war und die ich heute erst benennen kann. 
Obwohl es eigentlich auf der Hand liegt,
woher das kommt:

Es ist ein "Sieh zu und mache voran, bevor es zu spät ist! 
Hole Dir Vorräte und sichere alles gegen die große Kälte ab,
´ dass Du gut über den Winter kommst"!

link


Und im Oktober ist es dann beides:
Es ist die unschlagbare Kombination von eben diesem Antrieb,
eben dieser Eichhörnchen-Unruhe,
und dem Glück des Wissens,
gut versorgt zu sein,
sicherlich nicht hungern und frieren zu müssen.
Was für ein unglaublicher Umstand ist das!


Und Du meine Güte, erst bei all den leckeren Schlemmereien im Kontrast!
Es beginnt mir immer an ersten klammkalten Oktobertagen deutlich zu werden,
besonders, wenn ich die üppigen Lebensmittel-Auslagen der Läden sehe.
Also, wer da nicht tiefes Glück und Dankbarkeit empfindet,
dem kann ich da auch nicht helfen.
Bestimmt erspüre ich diese Zeit instinktiv immer noch als kommende Zeit der Entbehrungen und möglicher Not.
Ich erlebe es bei einer gleichzeitigen, beinahe euphorischen Freude, 
dass gut vorgesorgt ist,
und mir diese dunkle Zeit, die da kommen mag, kaum etwas anhaben kann.
Wie ein Tierlein komme ich mir oft vor, 
sicher in seinem wohl gefüllten, sicheren Bau.
Und ich will andere nicht vergessen 
und auch einen Teil abgeben.


Ob ich deshalb in dieser Zeit gerne werkle,
ja, sogar häkle und stricke,
weil ich die Unruhe damit ein wenig beruhigen kann?
Hat das am Ende etwas mit Nest-Auspolstern zu tun?
Hui!

Somit ist für mich nun …

Igelzeit!

Kennt Ihr den noch?
via 
Ja, der ist mir nun wirklich Tier des Monats,
der Kleine :)

Neben Hobbit natürlich, 
der zunehmend kuschelt und döst und nur manchmal zu einem kurzen Spielchen und seinem heißgeliebten "Nam-Nam" antanzt:

Hobbit trägt bereits Winterfell...

Unser Heim wird nach der großen Unruhe
nun wieder mehr und mehr zum großen Schatz im Leben.
Nie hat dies mehr Bedeutung für mich als im Kontrast zu dem Leben,
das man durch die warme Zeit vorher führte -
da man oft nichts lieber tat, als auszufliegen wie eine Schwalbe!
Ja, geradezu das Nest zu flüchten!
Jetzt... ist es ganz anders.
Wahre Werte rücken zunehmend ins Zentrum,
und aus der oft so übermütigen Sommer-Méa wird eine "vernünftige" Herbst-Méa...

Gerne igele ich mich jetzt auch einmal ein
und denke dabei an den kleinen stachelige Kerl mit seinem Winterschlaf.
Wie sehr steht er doch für das Nestige,
in das sich nun auch das Eichhörnlein zurückzieht.



Im Oktober beginnt diese Magie in mir zu wachsen, 
und dieses Urgefühl ganz bewusst zu spüren, gibt mir viel Kraft.
Kraft, die jetzt auch aus gehaltvolleren Speisen kommt,
um gut durch den nahenden Winter zu kommen.
Ja, ein wenig Vorbereitung auf den Winterschlaf könnte schließlich auch in uns stecken - 
tief in unserer Seele, in der das Wissen aus Zeitaltern schlummert.
Es gibt mir dieses unendliche Wohlgefühl,
wenn ich zuhause sein kann,
 während es draußen unwirtlich ist oder gar stürmt und der Regen peitscht...

Die Unruhe legt sich langsam mit dem Wachsen der Laubdecke auf dem Boden
und erdet sich.
Somit ist die zweite Stufe des Herbstes angebrochen.

Und so kichert man/frau vergnügt im Nest und schüttelt über den Herbstblues nur den Kopf.
Und was macht der? Der TROLLT sich ;)





Das heimelige "Sich-Einkuscheln" und mein herbstliches und so zufriedenes, 
wieder ganz fokussiertes "Werkeln", 
es hat begonnen.
Endlich.
Wollte ich mich je anders fühlen?
Nein, denn jetzt bin ich die Herbst-Méa,
und die Sommer-Méa,
die kommt dann nächstes Jahr erst wieder ;)


Von ganzem Herzen wünsche ich Euch heimelig-wohlige Stunden,
so viele wie nur möglich,
Eure Méa,
der Igel im Nest, 
der sich nun einen heißen Herbst-Gewürztee mit ein wenig Sahne macht...
und dabei schon ganz erleichtert die nächsten Projektlein beäugt :).
Die emsige September-Energie machte sie möglich,
und in der geordneteren Oktoberenergie wird jetzt alles mit wohlig-zufriedenem Gefühl umgesetzt.







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Donnerstag, Oktober 05, 2017

Nur in den Schatten können sie sich tummeln - der Kürbismond!

Heißen wir sie willkommen!


Das Grün der Bäume zieht sich bereits zurück, 
und bald verbleiben nur noch Orangetöne, Oktober-Gelb und Rot,
wenn der Kürbiskönig zum runden Vollmond das Zepter übernimmt.

Auf meinem Kamin haben sich schon die ersten Rundbäuche eingefunden und warten auf weitere zur großen Kürbisfeier...


Was habe ich aber auch für ein Glück gehabt, die hier zu ergattern!
Nach vier Biomärkten hatten wir unsere Beute -
den fünften Markt sparten wir uns dann... 
Meine Füße!
Aber die Kürbisjagd und das Pirschen von Stand zu Stand hat eben Tradition hier.

Auch letztes Jahr war mir das Jagdglück hold:


Ich werde auch noch ein wenig weitersuchen,
da bin ich zugegebener Weise ein gieriger Raffzahn...

Ist immer beinahe schade, die Deko dann irgendwann aufzufuttern. ;)



Ja, der Kürbiskönig mit seinen Kullerkastanien, 
den Haselnüssen, weich-stacheligen Bucheggern,
den plumpsenden Eicheln,
seinen fröhlich tanzenden Blättern 
und dem übrigen Gefolge,
das ist schon ein Fest!
Zaubervolle, sonnig lachende Stunden sind uns um so mehr ein großes Geschenk,
als es nun doch oft mit Sturm, Kälte und Nässe weitergeht.
Und war der September einmal mehr unser roter Apfel,
ist es jetzt Zeit für die große Reise.
Die Kürbiskutsche wartet!


Unter dem Einfluss des großen Kullerkübis´...

Ich mag nicht alles am Herbst.
Ich hasse das "Gepumple" - 
dicker Mantel, Schal, all das Schwere, das an einem herumhängt,
 einen wie ein Gefängnis einengt,
ein Schutzwall, den man nötig hat...
Doch das ist eben der Preis für das, was uns nun erwartet.

Die Lichtstrahlen wirken auf einmal wie gebündelt.
Sie fokussieren mit ihrem Kegel wie ein Scheinwerfer,
wie ein Lachen von weit her..., 
aber das, hahaaah, das ist nur Ablenkung!
Denn in den wachsenden Schatten können sich Wesen tummeln!
Die Wesen der Zwischenwelt.
Herein, hereinspaziert, rufe ich ihnen zu, 
ach, was war hier nicht alles schon zu Gast!
Das Trippeln der Füßchen, war das Hobbit?

Aber nein, der hat ja groooße Füße, und die trippeln beileibe nicht...


Ihr seht schon, ich bin bereits sehr herbstlich drauf -
mitten im Oktober angekommen und noch das Emsige des September in mir, 
gedeiht in meinem Kopf schon das, was ich bis Weihnachten schaffen will.
Hier geht es rund!
Kürbisrund!

Na, was das wohl wird... ;)



Der kleine Feenkelch aber,
ich hätte es an seinem geheimnisvollen Blinken schon erkennen können,
der hat sich doch glatt beinahe selbst patiniert!
Ein wenig mit meinem Pinsel darüber,
und fertig war er.
So schnell habe ich das noch nie geschafft, ja, damit tue ich mir sonst so schwer -
doch diesmal war es tatsächlich, als ob mir hier etwas geholfen hätte...

Seht mal, ist er nicht schön geworden?
(Er ist bereits leider nicht mehr erhältlich)


Ich versuche ja stets, etwas "herüberzuholen" aus anderen Zeiten und Welten,
damit auch etwas Magisches und nicht zu "Diesseitiges" in den Stuben leben darf...
Es ist mein eigener Entwurf,
aber ich bin sehr stolz darauf, dass viele meinen,
diese Kerlchen hätte es in alten Zeiten schon gegeben und mir als Vorbild gedient.
Einer sagte gar ´mal, "Ah, ich sehe, Du sammelst antike Preziosen?"
Hach...
(Ihr kennt das Phänomen der stolzen Mama, die die Spösslinge lobt,
ich kann gaaaar nichts dafür...)





Ja, so mache ich fleißig voran im kleinen Atelier,
das immer so ein wenig verwunschen und doch so gemütlich ist;
und tatsächlich, es ist schon so,
die wundersame Zeit ist da -
heute, am 5. Oktober, ist ja auch schließlich der Vollmond gekommen...

Kürbismond

Und mit ihm kommen sie dann angeströmt, 
all die Wesen, die uns ein wenig schaudern oder schmunzeln lassen. 
Je nachdem...

Dies ist auch die Zeit, in der wir hier Gruselfilme gucken bis Halloween...
In dieser Jahreszeit habe ich vor vielen Jahren Bücher von Stephen King verschlungen,
jawohl, das war so ganz meins,
und Edgar Allen Poe,
oh, diese Bühnenbilder, die ich da im Kopf hatte!
Alleine schon The pit and the Pendulum... oiii
Später dann all die herrlich veralteten Gothic Novels,
hach...
und erst der erste Vampir, der von Polidori, 
der sich den so ungnädigen Lord Byron zum Vorbild dafür nahm!
Byron lachte Polidori dafür nämlich schallend aus...

Später übernahm dann der in vieler Hinsicht so herrlich bissige Lestat de Lioncourt von Anne Rice mein Herz.
(Allerdings hat er in meinem Kopf ein ganz anderes Aussehen verpasst bekommen,
da habe ich das "Script" einfach umgeschrieben :))

Und heute abend gucken wir wieder Gruseliges mit den Kiddis, 
löffeln dazu eine herrliche Kürbissuppe,
sind dafür sehr dankbar und hoffen auf viele goldene, 
warme Herbststunden.

Eure Méa

Ich wünsche Euch einen herrlich kuscheligen Kürbismond,
mummelt Euch schön ein heute Nacht, 
denn die Türe zur Anderwelt geht heute ein ganzes Stück weiter auf...
Die Kleinen kommen schon durch!!
Hab´ ich´s doch gewusst...


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