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Donnerstag, April 18, 2019

Ein glücklicher Durchbruch zu Ostern




Ich will nicht viel davon schreiben,
dass ich weinen musste,
weil Notre Dame brannte.
Wie oft war ich dort gestanden, wenn ich in Paris war.
Immer wieder, ach, so oft, 
hatte ich dieses WESEN angehimmelt!
Vor allem diese den Druck auffangenden gothischen Rippen,
dieses "Außenskelett",
das die Kathedrale von hinten aus gesehen beinahe wie ein Urtier wirken ließ.
Eine einzige Hymne an die Himmel.
Meine Schritte dort, so unsicher, da ich meine Augen und meine Gefühle nicht von diesem Wunder wenden konnte!
Ach, und all die Bücher darüber erst, ich sah Armand und Lestat dort ein und ausgehen,
und Paris war Paris, dort, wo diese Stadt einst begann.
Doch nein, davon will ich nicht schreiben, ich will Hoffnung fließen lassen -
und erst recht an Aufbau glauben...

Ein Speiseaufzug, der keiner ist

Der Aprilmond hat ´was zu gucken!
Morgen ist sein Vollmond,
und zum Mond der erwachenden Bäume will ich feiern und Euch berichten...


Ich sage es Euch, frau kann so derart festgefahren sein in ihrem Hirn.
So ließ ich mir doch glatt von Gegebenheiten eines Schrankes diktieren,
wie ich mein Leben gestalte.
"GEHT JA NICHT ANDERS" -
oh, dieser Satz, der ist höchst unköniglich.
Und er stimmt gar nicht - es geht immer! Eben anders!
... sagte sich auch die pinke Hortensie und trocknete in schönstem Flieder ;)



Es geht diesmal um etwas so Schnödes wie einen kleinen Kühlschrank.
Unbedeutend - eigentlich.
Keine Besteigung des Himalaja oder sonst Spektakuläres.
Doch wenn man bedenkt,
wie oft man im Laufe der Zeit mit diesem Gerät zu tun hat  - 
da lohnt es sich sehr wohl, ihn wichtig zu nehmen ;)


La vie facile
Mein Ausgangsproblem seht Ihr hier unten:
Der bisher einzig mögliche Platz für meinen kleinen Kühlschrank war hier hinter dem Tuch.
Ich wollte nämlich nicht wegen eines Kühlis meine Wohnküche samt großem Esstisch aufgeben,
an dem man mit Kindern und Gästen so herrlich sitzen kann.


Diese Lösung nistete sich daher seit vielen Jahren hier ein und war natürlich, gelinde gesagt, suboptimal.
Ein wenig, nun ja, ... so da unten, noch dazu hinter einem Tuch, das war nicht würdig.
Und nervte gehörig.

Das Verstecken von Geräten finde ich mittlerweile auch so unehrlich.
Und Herde, Backöfen und Kühlschränke, ah, die finde ich irgendwie durchaus zeigenswert.

Nun guckt ´mal hier - eigentlich hätte ich meinen Kühli so gerne HIER drin gehabt.
Oben rechts in diesem Schrank.
Immer schon.
Das wär´s.
Sogar eine Steckdose war hierfür am Platz.


So, wie dieser Spindschrank war, war er zwar schön, 
doch er war mir immer irgendwie zu "zu" und zu wenig "Küche".
Er sah so aus wie eine Putzkammer.
Und das Leben (auch nach einer OP oder wenn es einem eben ´mal sonst nicht so gut geht), 
das ist zudem mit einem Kühlgerät auf Greif- und Sichthöhe natürlich viel leichter.
So lange hatte ich mir eben dies gewünscht -
doch ich dachte, das geht hier halt nicht umzusetzen.
Selbst die kleinen Kühlschränke nämlich waren allesamt einen Tick zu sperrig für diesen schmalen und nicht sehr tiefen Schrank.
Daher hatte ich diese Idee eigentlich aufgegeben.
Eigentlich...

Mittlerweile jedoch war durch Optimierung zudem ein Fach rechts leer geworden.
Das war er Auslöser.
Und da stand ich nun, es waren die letzten Märztage, und ich dachte an mein Kalenderblatt und den Durchbruch.
Ach, ich war zu allen Schandtaten und Opfern bereit, dies hier zu verändern.
Wenn ich den Schrank hier opfern müsste, sei´s drum,
irgendwie MUSSTE das doch gehen!

Geht ja doch!

Ich will einen guten, möglichst kleinen Kühli auf Greif- und Sichthöhe -
mit entsprechend kleinem Verbrauch, leise und ohne Schnickschnack.
Schließlich genieße ich den wundervollen Luxus einer Speisekammer,
da braucht´s kaum Kühlung.
Mein Kühlschränklein sollte zudem außen zwar so klein sein wie mein "alter", 
den wir verkauften,
aber mit ein wenig mehr Volumen innen.
Vornehmlich wünschte ich mir ein Gerät aus hygienischem Edelstahl,
schön indastriäääl ;)
Ja, industrial wäre doch herrlich?
Ganz professionell in Funktion und Optik trotz der "Kleinheit".

Und was soll ich sagen,
DAS GIBT ES!!!
Sogar in Edelstahl, außen und innen, tatsächlich!
Und war ich schon bereit gewesen, den rechten Teil des Spindschranks für ein großes Kühlmonster zu opfern, nun musste ich das gar nicht mehr! 
Nur noch zu einem kleinen Teil...

Ein kleiner robuster Getränkekühlschrank war die Lösung.
Ein völlig entnervter (ja, ich bin schuldig), dann aber seeehr stolzer Verkäufer in einem Elektrospezialmarkt brachte uns hierauf.
Ich war so beglückt!
Trotz aller Recherche war ich zwar auf Minikühlschränke, Minibars, Hotel-Camping-Kühlschränkleins und ja, sogar Medikamentenkühlis gekommen,
doch dies war mir dabei nicht untergekommen.
Dabei ist die Leistung völlig gleich,
nur sind die Kerle darüber hinaus geradezu unkaputtbar,
da sie für emsigen Dauerbetrieb in Kiosken gedacht sind.


Monsieur le Frigo bekommt eine Wohnung

Der König ging beflügelt an die Arbeit :)
Mit Hobbit auf dem Werkzeugkoffer und meiner entschlossenen Wenigkeit als Verstärkung (die Königin alias the brain, höhö), waren wir unschlagbar.



Monsieur le Frigo würde hier im Obergeschoss einziehen!


Allzu viele Skrupel hatten wir nicht, den Schrank umzubauen.
Ist er zwar handwerklich gut, ist er doch nicht sehr edel - 
und teilweise sind die Türen sogar hohl, also innen mit Latten in den Türen zusammengestückelt, um Material zu sparen.

Außerdem: DER WAR´S! Nicht ich ;)...



Ja, es wurde also nach meinem Plan gesägt und geschliffen.
Kein Zurück mehr...

Auch wir stückelten, da der Einlegeboden für den Kühli ein wenig vorstehen sollte.



Wir konnten so das herausgesägte Türblatt für den tragenden Einlegeboden verwenden.


Die obere Fitsche der Tür wurde noch nach unten versetzt (oi, bis wir die rausgekloppt hatten!),
und dann ging es oben los!


Rechts und links mussten die Türzargen noch ein wenig ausgesägt und hierdurch verbreitert werden.
Das herausgesägte alte Holz behielten wir natürlich, 
denn dadurch hatten wir zwei Leisten, die an anderer Stelle zum Einsatz kommen können.
Hinten musste der Schrank natürlich auch geöffnet werden.
Das macht aber nichts, die Rückwand ist hauchdünn und nichts Besonderes.

Innen herrschte immer noch Babyblau,
doch nun sollte es anders werden.
Ein schönes stumpfes Anthrazit sollte es sein,
schließlich kam jetzt Technik und Edelstahl dazu ;)


Nun fragt Ihr Euch sicher,
"... wenn der Schrank so leicht und jetzt auch noch durchbrochen ist, 
dann ist er doch viel zu instabil, wenn man dauernd eine Kühlschranktür auf- und zumacht?"
Jaja, das wäre ein Gewackel, Geklirre und Geschepper, nicht wahr?
Auf Dauer wäre das nicht gut.
Doch wir haben eben einen Kühli zum HÄNGEN gekauft,
ich bin ja ein Kluges, nüchwahr? -
ist das gut?
Somit hängt-steht das Kerlchen absolut solide und stabil. :)



Und es hat zur seitlichen Belüftung sogar... Nun, seht selbst, königlich, nicht wahr?
Haha, das kam daher, dass ich mich im Baumarkt ein wenig verlaufen hatte
und in der Schiffsbedarfsabteilung landete (Hamburg, ne?).
Da gibt es tolle Dinge!
Edelstahl, jaja, ich bin wie eine Elster ;)
Ist das hübsch? 
Oi, jaja, die Méa hat wieder ´was zum Spielen gefunden...




Heilig´s Blechle!

Für die Fächer hatte dann der König eine geniale Idee.
Zum leichteren Auswischen und der Hygiene wegen
orderten wir zugeschnittene Edelstahlbleche für drei der Fächer.
Edelstahl ist zwar teurer als normales Stahlblech,
hat aber den Vorteil, dass es nicht rostet.


Eine Lösung für die Fächer, in denen Öliges und Sonstiges manchmal doch unten an den Flaschen hängt (KIDDIS!!!), ...




... und für die Staubsauger-Garage,
damit das Holz auf Dauer nicht geschädigt wird.
Dass innen alles anthrazit gestrichen ist, bewirkt nun, dass die Stahlböden gar nicht auffallen.


Das brachte mich auf eine weitere Idee.
Nachdem wir nämlich den Schrank rückwärts einparkend über den Kühli gestülpt hatten, 
bot sich nun dieses Bild.
Mit der Glastür war es zwar ganz praktisch,
alles auf einen Blick...
Doch viel zu unordentlich und unruhig für meinen Geschmack.



So orderte ich noch ein Blech.



Da ich Königin bin, bin ich halt doch sehr verspielt;
zu vernünftig soll es hier nun nicht werden.
Und ich hatte die ganze Zeit ein Bild vor Augen...
Schnell bastelte ich mir eine Schablone.


Monsieur Le Frigo sollte noch ein wenig mehr Charme bekommen!

Ich achtete darauf, dass die Farbe sehr dick und nicht zu flüssig war,
damit´s nicht unter die Schablone läuft...
Und dann wurde gestencilt :)))
Ich liiiebe sowas!
Falls jemand auch so spinnt,
ich kann Euch gerne das pdf-Bild davon zuschicken,
das ich für die Schablone gestaltete.
Natürlich kostenlos.
Wäre ja schade, steckt doch einiges an Arbeit drin,
und so teile ich gerne...



Nun nur noch oben das Türlein...
Es sollte keine zwei Fitschen bekommen, ginge ja mit einer gar nicht,
würde ja schräg hängen,
wie hätte das bitte ausgesehen?
Nein unsichtbar bitte!
Also nahmen wir schicke Topfbänder...
Oi, das war aber gar nicht so leicht!
Die Türe hat einen Überstand und das mit Scharnieren ist NIE leicht - und immer anders als man denkt.
Es dauerte ein wenig, nervige Maßarbeit mit dem Dremel...
Dann aber war es fertig!


Ein echter Vorratsschrank samt Garage für den Wohnungsporsche!


Für Belüftung ist hier zudem mehr als ausreichend gesorgt -
hinten, seitlich, nach oben und unten.

Im Ganzen sieht es sogar ein wenig nach Speiseaufzug aus!?
Und da begriff ich.
Die ganze Zeit schon hatte ich wohl dies Bild vor Augen gehabt.
ICH LIIIEBE nämlich SPEISEAUFZÜGE - warum, weiß ich nicht...?!?
Ich gehe deshalb sogar manchmal in ein Café, in dem der Kaffee wahrlich nicht so doll ist -
weil ich dort die ganze Zeit einen so schnuckeligen Speiseaufzug angucken kann.
Edelstahl natürlich.
Der König kann das sogar nachempfinden -
es steht halt für unübliche Verbindungen zwischen oben und unten,
für große Häuser, in dem sich Kulturen treffen,
und ist zudem ohnehin eine ganz großartige Idee, sich über vermeintliche Gegebenheiten hinwegzusetzen.
Ja, ich spinne, ich hör ja schon auf.
Die Lady, die im Café mit besagtem Speiseaufzug bediente, war ob meiner Schwärmerei letztens auch sichtlich befremdet...
Tja, aber nu hab´ ich auch so etwas Ähnliches hier - 
und finde es einfach WUNDERBAR ... mit einem kleinen Hauch Paris!



Platz da!

Dann kam der neu gewonnene Stauraum dran :)!
Noch eine Belohnung!
Das konnte ich ja glatt gar nicht abwarten!


Rückwand rein...


Einlegebrett...


Tuch umnähen, sehr günstig, da das abgeschnittene Teil eh kaputt war, höhö...
Voilà.

Ich habe nun übrigens beinahe schon zu viel Platz, ist das herrlich?


Unten rechts ist übrigens die "Hobbit-Futter-Schublade", jaja,
gleich bei seinem Futterplatz.
Rechts im Bild (das zerfetzte Holz) ist übrigens seine "Freudenecke", sein Kunstwerk - 
da muss er immer seine Krallen wetzen vor lauter Freude,
wenn es Fresschen gibt :)))

So, nun wisst Ihr auch,
was wir in den letzten Tagen in den April hinein noch "Raffineuses" vollbrachten.



Es lebt sich nun doch viel befreiter und
noch ein wenig mehr ist hier das Gefühl einer Ferienwohnung gewachsen - 
anders kann ich dieses Leichte, Funktionale und Fröhliche im Alltag gar nicht beschreiben.
Das war nicht nur ein Durchbruch, 
das war zu Ehren des April auch eine Entfaltung :)

Zum Kalenderblatt April geht es übrigens hier: LINK


Die kalten Tage, oiii, die sollen sich nun ´mal endgültig trollen!
Es reicht!
Das mit dem Kühlschrank war die letzte Hommage an Kälte, hihi...
Für diesen Mond haben wir jetzt nämlich passend ganz anderes Material - 
aus einer Schmiede im grünen Irland :))!
Ihr werdet wahrscheinlich den Kopf schütteln... oder breit grinsen - 
oder eben beides.
Ja, es geht weiter - im Studio.
Und dazu müssen "Tantenfüße" gehen...

Einen wundervollen Aprilvollmond wünsche ich Euch morgen,
Salut, muss jetzt ordentlich ´was schrauben,
Eure Méa
P.P.:
... hatte zudem noch ein wenig Anthrazit übrig...
Geht Euch das auch so, dass man Euch den Pinsel wegnehmen muss???



Für alle, die auch Interesse an meiner Arbeit als Sculpteuse haben,
klickt einfach auf den Link unter dem Bild,
schon seid Ihr im Atelier und könnt sehen,
was ich dort herstelle -
und was dabei herauskommt, wenn einer Méa Flügel und Mäuse wachsen.

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Dienstag, April 02, 2019

Kinostrahler - ein umwerfender Franzose


Wenn der Märzmond verlischt...
Auch wenn nun der Kalender bereits den April anzeigt,
der Lichtmond März verabschiedet sich jedoch erst Freitag Nacht.
Dann erst ist er erloschen.
Ist das nicht wundervoll?
Noch ganz junger Frühling, das heißt, 
wir haben all das Schöne noch vor uns!
All die Keimlein und die Pläne noch ganz jung...
Wir hatten zudem beschlossen, dass es hier eine Feier geben sollte!
Ich hatte ja solchen Lichtmangel, ich arme Primel!
Nun schon beinahe ein Jahr hinter Gerüsten und Planen!!! 
Doch jetzt steht endgültiger Aufbau an in dieser endlich frostfreien Zeit.
Eine Erlösung für alle hier.
Nach den neuen Lichtkuppeln wird jetzt Verputzen und Streichen um uns sein!
Es wird emsig werden auf den Gerüsten.
Das steckt natürlich an!
Auch hier hatte ich das "neue" Küchenschränklein mit dem keramischen Holz in gutem Licht fertig streichen können -
ich berichtete... 
Falls Ihr die Aktualisierung noch nicht gesehen habt:





Dann konnte es weitergehen!

Röckchen aus und Fassung bewahren!
Als Vorgeplänkel haben wir diesem Tantchen hier schon ´mal das Röckchen ausgezogen, höhö!
So kommt endlich die zauberhafte Fassung zur Geltung.
Wir finden, ohne ist es viiiiel schöner!

Damals

Heute mit Spindel.
Deutlich sieht man jetzt auch das Porzellan der Fassung :)


Das Insgesamt wirkt nun viel freier und pittoresker...


Früher waren selbst die Fassungen KUNSTWERKE!
Findet Ihr nicht?

Und so... verlor unser Tantchen zwar ihr Röckchen, 
doch sie verlor trotzdem nicht ihre Fassung, höhö!



Das Thema Licht
Ja, es strömt wieder Licht und Zuversicht ins Nest und Katerchen rollt sich hier noch kugelig vor Vergnügen.
Um Licht ging es also somit auch in all diesen Tagen nach der Tag- und Nachtgleiche bei uns - 
ausgiebig!
Schließlich wollten wir gerade in diesem Sonnen-Jahr das Kippen ins Licht begrüßen!
Und wir hatten definitiv gleich drei Beleuchtungsprobleme, die es zu lösen galt.
Ein neuer Bewohner kam hierzu ins Königreich...

Erst einmal jedoch hieß es wie immer, "Wenn eines kommt, muss mindestens eines gehen": 

Diese Lichtquelle ging - 
einst aus einem gusseisernen Lilienstab von 1900 gefertigt und in ein bereits vorhandenes Loch im Dielenboden fest eingeschraubt.
Wisst Ihr noch?


Doch nun heißt es "Tschüsssss"!


Und es heißt PLATZ!


So schön sie war, doch durch das Festschrauben war die Lampe natürlich nicht so unbedingt praktisch - 
zum Schluss nervte sie mehr, als dass sie uns nutzte
Für ein Lämpchen auf Rollen war sie letztlich definitiv zu kurz geraten.
Doch nun war auch hier eine Lösung gefunden.

Mehr Platz, Stimmung und vor allem viel mehr Flexibilität brachte nämlich alles in einem... DER DA!
Ist der nicht ... ach, isser nich??? ... 


Doch noch Studio-Atmosphäre!

Das isser! Das etwas andere Osterei.
Und der kleine alte französische Blechkopf war doch glatt -
wie könnte es im Königreich anders sein -
"zuuufälliger Weise" GENAU zur Tages- und Nachtgleiche angekommen.
Vor zwei Wochen, am 20. März.
Ich wundere mich schon gar nicht mehr über all die "Zufälle"!
Seither genießen wir hier die neue Flexibilität.



Selbst mit nur einem Auge kriegte der uns von Anfang an rum! 

Ist der nicht hinreißend?
Ich war sofortigst und völligst verliebt in den schönen Zyklopen,
den König erwischte es gar noch mehr,
die Kinder ebenso.
Ein echter alter französischer Kinostrahler mit Patina.
Dass sowas noch frei "herumlief" - öm, herumrollte! 
Da guckt er noch ein wenig schüchtern... ;)) 

Mittlerweile aber strahlt er übers ganze Gesicht.



Es werde Licht!
Als ich ihn das erste Mal sah, da liefen ganze Filme vor meinem inneren Auge ab.
Alte französische Kinos tauchten auf, Paris und seine Künstlersalons. 
Schließlich hatten die Gebrüder Lumière (! alleine schon dieser Name: Licht!) 
bereits am 28.Dezember 1896 einen Raum gemietet.
Für ihren Cinématographen.
Den Salon Indien im Grand Café (Bd des Capucines) im 9ten Pariser Arrondissement
Weg von Schaubuden und Jahrmärkten hin zur Filmgeschichte der bewegten Bilder!
Googelt ´mal, DAS lohnt sich vielleicht!
Eine ganz eigene Welt...


Die Gebrüder Lumière (Quelle: Wikipedia)

Und wo eröffneten sie das älteste richtige Kino???
Als die Bilder laufen gelernt hatten?
Hmmm???
Im Eden Théâtre - bei Marseille!
Das passt natürlich wieder zu mir und meinem Provence-Tick, höhö

Monsieur le Blechkopp ist natürlich viel jünger -
aber auch schon sehr betagt, jaja,
sogar älter als die Méa herself (heißt das très soi?).
Und er ist so derart durchdacht bei all seiner klassisch funktionalen Schönheit,
dass man sich nur freuen kann. 
In sich dreh- und schwenkbar,
macht er sich zusätzlich für uns groooß oder klein:



Er fährt ganz leicht und lautlos,
macht auf Wunsch Lampenlicht oder eben Spotlight,
und fügt sich mit ein, zwei Griffen oder Drehungen mühelos unseren Wünschen.
Egal, ob indirekte Beleuchtung..., 



Arbeitsplatzbeleuchtung... 
Guckt mal, wie brav der da steht!  Ganz treuherzig ;)
Das ist keine Lampe, das ist ein Individuum!



Wie Sonnenlicht, so genial an trüben Tagen.
Von oben.

Na, da blühen bei mir die Blümchen wie von selbst ;)




Festes Licht von oben dagegen in der Mitte des Raumes blendet nur und erzeugt ein höchst unkuscheliges Raumklima im Salon.
Der große Kronleuchter ist und bleibt daher unelektrifiziert.
Der Provencale an der Wand ist dagegen höchst stimmungsvoll und darf.



Ein Lichtproblem jedoch blieb.
Die dunkle Ecke rechts neben dem Daybed.
Und was fiel uns da ein?
Na, SPOT AN! Tataaah!
Ist das ´ne Lampe??? Eine Honoré-Szene-Lampe!


Ne, aber das ist doch keine Lösung, 
denn unsere fahrbare Sonne ist hier ein wenig zu stark und wird an anderer Stelle gebraucht -
überall gleichzeitig kann sie nun einmal nicht sein...
Also wird hier tatsächlich noch ein Blechkopp aus einem recycelten Scheinwerfer wohnen.
DAS ist vielleicht ein Kerl!
Der kümmt noch zu uns, aber das ist ein eigener Post ;),
dieser hier ist ja schon ellenlang...

Lichtprobleme gelöst!

Jaja, Ihr seht schon, wenn die Méa ´was zu Spielen kriegt...
Flexibel steht dieser schnuckelige Frenchie also nun hier seinen Mann!
Und er integriert den großen Bildschirm, der ist hier dann auch nicht mehr so alleine ;)




So konnte ich schließlich ja doch noch Studio-Atmosphäre hier hineinbringen -
das hatte mich nicht so ganz losgelassen nach dem letzten Versuch.
Ich bin ein Nagezahn, wenn ich mir ´was vorgenommen habe; das ist königlich :)!

Zum Abschluss hat zur Ergänzung noch ein schwenkbarer kleiner Metall-Strahler im Verborgenen seine ganz große Wirkung.
Er wurde hinter einem Shutter angeschraubt.


Was mich besonders freut, 
es sieht aus, als hätte die Wand"bemalung" diese Strahlen selbst als Ursprung in sich:



Links ist also bei uns nun abends "Sonnenuntergang",
rechts Mondenaufgang, hach!!!
Hier heruntergedimmt...

Soweit erst einmal zum Ende dieses Mondenkreises rund ums Licht.
Diesen kommenden Freitag des nachts verlischt der Märzenmond endgültig und die Bäume erwachen aus ihrem Schlummer.
Der magische April kann kommen!
Aber Moment -
der März ist ja auch der Durchbruch des Keimlings hindurch durch die Erdendecke ins Licht...
Und da gab es bei uns auch einen Durchbruch, oiiiiiiiii,
aber was für einen!
Na, Ihr werdet ja sehen... wenn Ihr denn wollt :)

Eure Méa,
die völlig Erleuchtete in ihrem Théâtre du Lumière ;)

Anhang zum Kinostrahler, was ich in Erfahrung bringen konnte:
Dieser Projektor ist ein alter Lita-Projektor, keine Reproduktion, der in einem alten Studio / Theater usw. gefunden wurde.
Die Patina kommt durch eine Art Adergeflecht auf dem Metall zustande aufgrund der Hitze, die durch Glühbirnen hervorgerufen wird, die mit 250 Watt extrem heiß sind.

(Wir verwenden übrigens viel weniger)
Deshalb haben diese Projektoren immer überall Öffnungen, um die Wärme freizusetzen.
Darüber hinaus ist die Linse dieses Projektors eine Fresnel-Linse. Sie wird heute nicht mehr hergestellt.
Da der Projektor gleichzeitig ein sehr futuristisches Element hat, wurde er auch Streamline genannt.

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