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Mittwoch, Februar 28, 2018

Der Monat an den Wurzeln

Das Rauhbein Februar im Kreis des Taumondes

Element Wasser 
erstarrt in Eis und tauend in Schmelzwasser


Das archaischeGesicht der Natur

Der zweite Wassermonat ist gekommen,
die Jahrestaufe noch gänzlich zu vollziehen -
und mit ihm kommt die erste Energie der Entstehung.
Wie über der Erde,
so auch unter der Erde.
Der Komfort einer Zentralheizung und feinst bestückten Supermärkten haben die meisten blind gemacht für die wahren Vorgänge 
und so wird vergeblich auf den Frühling gewartet -
auf das, was doch noch nicht kommt.
Viele haben keine funktionierenden Antennen mehr,
binden um Valentin ein Schleifchen,
und sie wundern sich darüber, dass diese Zeit ihnen nicht gut tut.

Doch es ist die harte Zeit, Spätwinter,

und es ist

Der Kampf des Lebens,

der nun tobt.


All die Übersichtlichkeit in der Natur des vergangenen Januar bildet jetzt die Kulisse für völlig andere Energien.
Aus der großen Ruhe wird große Unruhe,
ganz, als liegt die Atmosphäre plötzlich in den Wehen.

Genau so, wie die Wehen nach einer Schwangerschaft,
 verlangt der Februar uns noch einmal alles ab.
Es geht auch hier an die Substanz, an die Wurzeln.


Der Monat an den Wurzeln

Früher gingen in dieser letzten harten Strecke dieses Jahresweges langsam die Vorräte zur Neige.
Das unglaubliche Wintergemüse, dick und prall, 
und die letzten frostharten Blatt-Krieger auf den Feldern sichern nun als wahre Schätze das Überleben der Menschen in unseren Breiten.

In den himmlischen Gefilden über Land und wildem Meer toben unbarmherzig Elementarkräfte aus der Urzeit, 
in archaischem Kampf miteinander zu ringen -
während die zurückkehrende Sonne anfangs immer wieder unterliegt,
die Natur aus ihrer Erstarrung zu lösen.
Ihr Licht ist zwar nicht mehr transparent und gläsern, 
doch oft scheint es manches Mal gar wie durch einen Vorhang aus Wasser, 
der die deutlich erstarkende Wärme der Sonne nur allzu oft wieder nimmt.

Dazu kommt die immer und immer noch wiederkehrende Kälte des Spätwinters.
So zehrend es ist, es ist gut und es ist sinnvoll,
taut es so doch schrittweise ab und nicht auf einmal. 
Die Flüsse und Bäche werden so in den Flussbetten und die Bienchen noch in ihren Stöcken gehalten.
Denn bis auf ein paar Frühblüher und die unverwüstlichen Winterlinge finden sie noch nichts.

Das große Tauen aber ist trotz allem unaufhaltsam im Gange, 
die langsam erwachende Erde bis in die Tiefe mit Schmelzwasser zu durchtränken.
Denn sind die Sonnenstrahlen auch noch rar und nicht mächtig genug,
auch das letzte Eis zu schmelzen,
die Tage des Winters sind trotz allem gezählt! 



Unser Planet neigt sich mit seiner Nordhälfte unbeirrt immer weiter hin zu seinem wärmenden Stern,
so sehr der Winter manchmal auch noch die Zähne zeigt.
Und so manches Mal klingt das zarte, doch unbesiegbare Frühlingslachen des Jahreskindes von weit her,
bald die Zeitenwende einzuleiten.
Es schenkt uns unbeirrbare Hoffnung.
In diesen wenigen Stunden dann wissen wir wieder deutlich um das,
was kommen wird und unter unseren Füßen bereits im Gange ist...


Das Überdauern und die Hoffnung

Im Mutterschoß beginnt sich das, das überdauert hat, leise zu regen.
So ist der zweite Mondmonat zwar dominiert von eisiger Kälte und dann wieder den Tauwassern,
doch wendet sich alles auch dem Beginn in der erwachenden Erde zu.
Und die vornehmlich noch sehr geistige Energie der letzten Zeit wird zunehmend stofflich.

Brauchten die Samen die eisige Erstarrungszeit des Januar, die Dormanz,
um Hemmstoffe abzubauen und sich auszuformen,
nun beginnen sie Wasser aufzunehmen und zu quellen.
Sie tun dies solange,
bis die Wurzelanlage die Hülle durchbricht,
sich im Mutterboden zu verankern und zu nähren.
Sie beginnen sich zu verzweigen, in immer neuen Verästelungen.
Ganz so, wie es auch die Wurzeln der Bäume tun,
das überschüssige Nass aufzusaugen, 
um in ihren Stämmen die Säfte aufsteigen zu lassen.
Und wehe denen, die meinten, sie roden zu müssen,
denen, die die Flüsse in begradigte Betten zwangen,
zu engen Käfigen gleich.
Ein Fest des Wassers ist es doch,
lässt man der Natur respektvoll ihren Lauf und heiligt die Bäume...

Die Körner des Vorjahres

In vielen Kulturen wurden Ähren als Symbol für Fruchtbarkeit und neues Leben gesehen und schmückten daher in diesem Monat das Heim.
Die Körner tragen die neue Pflanze, das neue Leben und die erste Nahrung dazu
in bester "Verpackung" in sich.
In Frankreich werden zu Le Chandelier daher nicht nur traditionell Kerzen geweiht wie bei uns, sondern auch Crèpes gebacken.
Goldene Sonnenkuchen...


Der Kehraus und die große Reinigung im Alltag

Altes soll nun wirklich endgültig von uns abgefallen sein.
Ich habe mich all die vergangenen Tage so tief damit beschäftigt,
und nun wird in einem Fest noch der letzte Rest mit Wasser und Vehemenz hinausgeputzt.
Die letzten Schatten der Vergangenheit werden ausgefegt.
Und dabei denke ich daran, dass Verkrustungen auch in mir aufbrechen -
weg damit!
Vielleicht geht durch diese Energie auch so mancher Keim, der meint, an einem nagen zu müssen...
Schließlich war Februa  die Göttin der Reinigung, n´est-ce pas?
Das Schöne und Förderliche, es darf bleiben.



Auch unsere Vorfahren zelebrierten zum 2. Vollmond im Jahr rituelle Waschungen an sich und um sich,
während die nun trächtigen Mutterschafe Milch bildeten -
ein weiteres Zeichen einer neuen Hoffnung.



Sich selbst ein Fels sein 
und sich tief in sich verwurzeln
Das archaische Hin und Her, das nun ein gewaltiges Schauspiel draußen gibt,
es erzählt mir vom Februar.



Es erzählt mir von den Austern in all dem Tosen des rauen Wintermeeres der Gezeiten -
fest verbunden mit dem Fels,
auf dem sie sich festgekittet haben.
Festgekittet,
wie ich mich mit all den Werten, an denen ich mich festhalte.
Ich will, dass diese besondere Kraft auch in mich strömt,
will mich davon tief in mir berühren und erinnern lassen,
hin zum wirklich Wichtigen.



Es ist an der Zeit, sich um die eigenen Wurzeln zu kümmern, 
die wir nun tief in unserem Seelenboden versenken, um auch im neuen Jahr festen Halt zu finden,
während es um uns manchmal tobt.
Das aber muss unter großer Aufmerksamkeit und einer allerletzten Innenkehr geschehen,
nicht die schädlichen und hinderlichen Wurzelfresser mitzunehmen...
Es sind die Bewertungen anderer, die wir übernahmen,
 und die uns verbiegen wollen und verbogen haben, ohne uns weiter zu bringen.
Wir können sie aufspüren und erkennen -
auch an manchem Falschen oder Überkommenen an Materie, von dem wir uns im Januar trennten, konnten wir sie sehen, sie entlarven.
Und es heißt, auf auf, das Übel an der Wurzel zu packen.
Der innere Tyrann wird ausgeputzt.
Schließlich gehorche ich etwas Höherem als nur Menschenwerk und Menschenregeln.


Um mir hier helfen zu lassen, vermeide ich in dieser Zeit elektrisches Licht, 
so ich nur kann;
´will die mächtige Stimmung spüren, die nun herrscht und trotz allen modernen Lebens deutlich zu mir dringt.

Die Feuerlichter derBrig

Zusätzlich feiere ich all dies mit meinen Feuerlichtern, wie die Vorfahren es taten.



Es begleitet nicht nur das Waschen,
nein, es bedeutet für mich auch, das Sonnenlicht herbeizurufen.


Ganz, wie ein Schneeglöckchen, dieser kleine Frühblüher, der frech beginnt, selbst den Schnee zu schmelzen :)!



Kerzenweihen finden denn auch wie ein Spiegelbild unseres wieder auflodernden Lebensfeuers statt, 
auch in den Nachbarländern.

Das große Geschenk der wilden Kerle

Das Leben an und aus den Wurzeln -
im Februar ist die Zeit, 
den Fokus noch ein wenig mehr hierauf zu lenken und das, 
was der Winter hervorbringt, verstärkt zu nutzen.
Mit Hingabe, Sinn und Liebe.
Das, was nun noch wächst und gedeiht auf und in den Äckern,
jetzt, IM WINTER also nicht nur überlebt hat, nein, 
sondern auch noch voller Leben strotzt -
diese Kraft und Energien kann ich jetzt nutzen!
Für Körper UND Seele.
Ich kann es brauchen,
das Winterharte! 
Die Knollen-Kobolde und Wurzeln und das letzte (oder erste?) Grün der Felder.

Diese Nähr- und Bitterstoffe haben Hochkonjunktur, uns ganz stark zu machen!


Méas Vintage

Zusammengenommen, wie wäre hier denn eine Schaufensterdekoration?
Alte Putzfeudel und Wasser-Eimer, 
viele viele Kerzen, 
ein paar archaische Austernschalen und Körner,
bergeweise rote und gelbe Beete, Chicoree und Rettiche dazwischen?
Ein paar Schneeglöckchen fehlen noch...
Nun, so könnte man vielleicht keine Warenhauskette bestücken und irgendeinen Konsumrausch ankurbeln, 
um wenig später darauf die Müllberge wachsen zu lassen ;))
Ja, da hat er es schwer, der Februar, und wurde dafür mit Valentin garniert...
Denn er ist anders.


Überblick über den Taumond Februar -
das Leben an und mit den Wurzeln

Alles dreht sich um die Reinigung und Ausbildung der neuen Wurzeln -
der Jahreskeim hat sich ausgebildet und die Wurzelanlage wird durch das Quellen aktiviert,
sich tief in der Muttererde zu versenken.
So ist der zweite Mondmonat dominiert von den Tauwassern, 
doch wendet sich alles auch dem langsamen Beginn des Lebens in der erwachenden Erde zu.
Auch im Übertragenen können wir uns nun um unsere Wurzeln kümmern, 
indem wir hinderliche und schädliche  Bewertungen hinterfragen.
An so manchem, von dem wir uns im Januar trennten, 
können wir sie vielleicht nun besser entlarven,
sie nicht mitzunehmen in das neue Jahr.

Das bestärke ich, indem ich den großen Ausputz mache -
mit ätherischen Ölen im Putzwasser nehme ich jeden Meter,
und das archaische Toben im Kampf des Winters mit dem Frühling wird so auch hier in alle Winkel und Ecken getragen.
Mein "Waschen" im Bad begleitet stets ein Feuerlichtlein, die Sonne herbeizurufen.
Zusätzlich können wir uns durch Wurzeln und Knollen stärken, 
die Küchenkobolde, die nun auf und in den Äckern gedeihen.
Das vor Kraft strotzende Wintergemüse mit den besonderen Bitterstoffen stärkt uns, 
ermöglicht einen "Kehraus" und einen Neubeginn von innen.

Die Kraft der inneren Stärke durch innere Arbeit im Spätwinter symbolisieren mir zudem poetisch und wunderschön meine Austern.


Die Botschaft der Natur:

Das Wasser reinigt wie eine Jahrestaufe,
um die neuen Wurzeln mit dem Richtigen zu tränken und zu nähren.

 Meine Symbole des Monats sind:
Austern und ein kleiner "Fels",
Kerzen,
Körner oder ein Bündelchen Ähren,
Wurzeln (Weidenwurzeln sind besonders schön, sie saugen enorm viel Wasser...)
und Knollen,
sowie alles, was "putzig" ist ;) 

Die Kalenderblätter sind auf dem rechten Sidebar zu erklicken,
momentan sind es Januar und Februar.




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DANKE :)

Mittwoch, Februar 21, 2018

Radicula...

... und derÜberdauerungszustand


Sehe ich auf das Hin und Her diesen Monats zwischen Frühling und klirrend kaltem Winter, 
dann sehe ich einen Februar, als hätte man ihn glatt inszeniert, damit er in die Beschreibung passt.
Spätwinter.
Und ich weiß, ein bisschen noch, nur noch ein wenig, bevor der ganz große Durchbruch kommt.
 Die Samen im Schoß unserer Mutter Erde,
sie spüren es auch.
Manche verankern schon ihre Wurzelchen.
Dort unter dem Gefrorenen herrschen trotz allem Plusgrade, 
doch viele Samen sind wasserarm und daher noch in einem sogenannten Überdauerungszustand.

Überdauerungszustand - 
ja, das trifft es doch!
So fühle ich mich bald auch, überdauert, oi.
Die Anklänge an die Worte "überfällig", "Ausdauer" und "bedauernswert" sind da natürlich reiiin zufällig ;)
Nein, aber Spaß beiseite,
die kleinen Kerlchen mussten ja zunächst eine ganze Menge Wasser aufnehmen und quellen -
dann erst kann als erstes die Wurzelanlage, genannt Radicula, durch die Samenschale brechen.
Herrlich radikal, also "an der Wurzel", nüchwahr? 
Also nix mit, huiii, ich keime, ab nach oooben ins Liiiicht.
Neeee, erst ´mal schön die Wurzeln ausfahren, gell?

via


Das Ausbilden der Wurzel und all der klitzekleinen Verästelungen steht jetzt also an,
sich ordentlich zu verankern im Mutterboden und sich zu nähren,
während droben der Kampf aus den Urzeiten herrscht -
gewaltig und unverfälscht,
direkt an den Wurzeln unseres Seins.
Sie bekommen nun Nahrung und Energie,
bis sie voller Kraft sind wie all die Winterknollen in den Feldern.

via

Und daher ist ein Februar hier eben noch nicht März.
Gar nicht.
In unseren Breiten ist es wirklich nichts für Schwächlinge,
den Februar nicht nur zu überdauern, sondern zu feiern!
Doch seltsam, weiß ich um die Prozesse und den Sinn darin, 
dann geht es mir damit richtig gut - 
bis sich endlich der Vorhang hebt und das große Durchbrechen nach oben hin zum Lichtnähren kommt. 

Und davor, wenn man genau aufpasst, gibt es Momente, da vermeint man von ganz weit her und leise ein Lachen zu hören.
Es ist das Frühlingslachen des so jungen Jahreskindes, das sich auf den Weg gemacht hat...


 Symbole der Kraft 

Die Knollen der Winterfelder, diese Kobolde der Küche,
sind nach all dem Ausputzen diese Tage, das mir ja solch einen Spaß machte,
immer noch eine große Freude und unser Fest - 
sie geben mir weiterhin ordentlich Kraft!
Und die kann ich jetzt wirklich brauchen.
Lebensnotwendig.
So geheimnisvoll sind sie, kommen so dunkel und schlicht daher,
diese Nährstoffbomben...


Und sie gedeihen jetzt - ich meine... JETZT!?
Was für ein Geheimnis haben die?
Komme ich dann in meine Küche, so freue ich mich schon auf diese ausgebuddelten Schätze.



Archaisch und koboldhaft sehen sie aus, wie aus Urzeiten,
und ich bereite sie so gerne zu...



 Jagd frei auf dieWurzelfresser!

 Mein Leben sieht nun ganz anders als früher aus -
und darüber bin ich HEILfroh.
Viel zu angepasst war ich noch vor gar nicht so langer Zeit, 
viel zu wenig traute ich mich, MEINEN WEG hocherhobenen Hauptes zu gehen.
Es war viel zu wenig ICH - denn ich hatte doch glatt meine Flügel versteckt,
bis sie beinahe verkrüppelten.
Warum?
Nun, ich fand mich so oft nicht wieder in dieser Gesellschaft.
Meine Werte, nach denen ich lebe -
bei anderen wurden eben die eingetauscht gegen das Geltende, das Übliche, Anerkannte, den falschen "Fun"...
Oft gegen das, was das zerstört, das ich liebe -
die Tiere und die Natur auch meiner Kinder.
Das, was der Schöpfung schadet, die wir doch eigentlich als Geschenk bekommen haben.
In Überfluss.
ANVERTRAUT bekamen?
Ja, früher dachte ich manchmal, etwas stimmt nicht mit mir... 
weil ich den falschen Bezugsrahmen ansah,
mich verunsichern ließ und kaum Menschen fand, die so tickten wie ich.

Heute veralbert mich kaum noch einer bezüglich meines Lebensstils,
heute, nach so vielen Jahren, werden "solche wie ich" mehr.
Doch früher war das anders.
Ob sich manche daher nie verpuppten?:






Heute stelle ich mit Stolz auch große Schwingen her.
Halt finde ich zunehmend in mir selbst, 
bei meinen Herzensmenschen und dieser kleinen unverwechselbaren Welt, 
in der die Atmosphäre so stark ist -
 durch genau ihre Eigenart,
die mich trägt und auffängt,
wenn ich nicht gerade voller beinahe kindlicher Erwartung in die Welt hinausstürme.

Eine Welt, die nicht nur uns Freude bringt,
und die so oft in Magazinen vieler Länder war,
so klein sie ist - 
was uns völlig überraschte, 
da das hier alles doch sehr eigen ist und so gar keine üblichen "eindrucksstarken" Markenmöbel oder sonstige hoch bewertete Accessoires aufweist.

Die wundervollen Aufträge,
die ich darüber hinaus erhalte,
machen mich beinahe schon ehrfürchtig -
denn das zeigt mir, mein seltsames "Konzept", so oft belächelt,
es funktioniert immer noch.
Es funktioniert, weil es durchaus Menschen gibt,
die Magie an und in ihr Leben lassen.



Vor einiger Zeit in meinem Leben entschied ich somit,
ich mag nicht nur nach außen hin strahlen, wie das wohl "jemandem" gefällt oder Eindruck macht -
dann wäre mein Licht klein, es würde nicht wärmen, nur nach außen blenden,
kalt und falsch,
und in ganz furchtbarer Weise wäre ich von äußerer Bewertung abhängig.
Mein eigenes Selbst wäre der Preis oder würde zumindest verkümmern,
ich würde nur noch Schale sein,
bis die Leere folgen würde.
Ich bleibe lieber ganz eigen -
und habe Fülle in mir.
Fülle, anderen etwas geben zu können, das eben anders ist.
Eigen :)

Hobbit hat das alles ohnehin schon immer gewusst.
Im Moment schlummert er viel und lang, genießt diese ruhige Stimmung vor dem großen Durchbruch in vollen Zügen.


Beim Schlummern hebt er nur dann und wann das Köpfchen,
wenn eine Magnolienblüte aufploppt -
dann gähnt er ausgiebig, gurrt und räkelt sich.

Das ist nicht Nichts-Tun, oh nein, das ist innerer Anlauf, hihi...


Ja, die Bewertungen anderer (ich nenne sie gerne "Wurzelfresser") hatten ihre Wirkung auf mich -
doch dann habe ich mir gesagt:
Sich selbst zu verlieren ist das einzige Scheitern, das ich fürchten muss.
Ich muss keinem in dieser Gesellschaft etwas beweisen,
es geht um mein LEBEN in Bezug zu etwas viel Höherem.
Ich will SEIN, dass es RICHTIG ist - 
und für Bewertungen anderer will ich so naiv und blind sein, wie es nur eben geht.
Auch wenn das wahrlich nicht leicht ist, 
hat man zwei Kinder mit goldenen Herzen, die erst ihren Weg finden müssen und noch nicht so stark sind 
(und auch noch nicht sein brauchen!), 
dass man nicht doch lieber in so mancher Herde mitläuft.

So mag ich zum Beispiel so gerne solches hier,
stimmungsvoll und eigentlich nichts Besonderes für andere - 
und doch ist da eine Fülle in dieser Februarstimmung, die mich so froh macht.


Es sind solche Kleinigkeiten wie diese freche kleine Frühblüherin, die ums Eck wächst, um durchs Fenster zu gucken...


Oder die hier, die kleine Königin des Spitzentanzes im Spritztüllen-Aufsatz.
Sie gibt alles :)


Ja, es geht mir "anders" besser.
Es bedeutet Freiheit für mich, Eigenes zu finden.
So werde ich freier jedes Jahr, nutze ich doch genau diese Zeit, mich mehr und mehr zu finden,
meine Flügel zu entfalten und sie als das zu sehen,
was sie und mein Selbst immer waren - 
sie sind ein Schatz!

Das will ich mir besonders einhämmern, jawohl,
denn der Februar ist nicht nur das große Ausputzen mit Wischlumpen, neeee,
er ist eben auch die Jagd nach Bewertungen,
fremden und übernommenen 
-
die an meinen Wurzeln fressen wollen!


Genau da mache ich weiter :))),
wie jedes Jahr,
für all das Kommende.
Wir neigen uns zunehmend weiter hin zum Licht,
ganz bald nun kippt es von den inwendigen Vorgängen in Richtung auswärts - 
und ist die Wurzelnähe erst verlassen, will etwas gänzlich anderes unsere Aufmerksamkeit!




Sonnenwärme-Nahrung für die Seele ist ja noch rar gesät, diese Tage -
da ist man mit Wurzelversorgung doch so viel unabhängiger,
was meint Ihr?

Alles Liebe wünsche ich Euch, passt gut auf Euch auf beim Anlauf nehmen,

Eure Méa,

diese Tage noch ganz an den Wurzeln... 



F ür alle, die Interesse an meiner Ateliersarbeit haben,
die nun erst langsam wieder anrollt,

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gerne unter le.roi-strauss@web.de

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sowie ein Mäusemärchen.

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