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Donnerstag, August 06, 2020

Ich war fort

Andere Welten

 Ihr Lieben, Eure emails haben mich erreicht, das war so lieb von Euch :)



Doch keine Sorge, mir geht es gut - ich bin nur verschwunden.

Ja, verschwunden und versunken in andere Welten, andere Zeiten,
hinein in die übelsten Niederungen, dort elendes Grauen zu finden wie auch magische Geheimnisse,
um aufzusteigen in strahlendes Glück.
Alles habe ich gegeben, all mein Sachwissen, meinen Verstand, all mein Sein und meine Liebe habe ich hineingelegt in dieses Hoffen und Bangen,
in die Verzweiflung und die Sehnsucht, die in kleinen dunklen Pixeln wie von selbst auf weiße Zeilen flossen –
und Leben entstand aus sich selbst heraus.
 
Als der Mond des Juli erlosch, habe ich es nicht mehr ausgehalten,
denn die fünf Bücher, die ich einst schrieb,
sie warteten auf mich.
Da war ein Ziehen und Zerren in mir, ich konnte nicht mehr posten,
ah, nichts mehr konnte ich,
denn sie standen in dem kleinen Bücherregal wie kleine, doch so dicke eckige Kinder.
Und nun sind wir emsig dabei, sie zu überarbeiten, mit Abstand noch einmal zu lesen,
und es zieht mich hinein mit Macht, denn ich kann gar nicht mehr anders.
Es sind tausende Seiten, zwei Bücher habe ich nun bereits fertig bearbeitet,
und es ist mir einmal mehr wie ein Modellieren einer Skulptur,
wenn ich diesen Welten, die sich durch mich erschaffen haben, nun die endgültige Fassung verleihe.
 
Schicksalhaftes wispert hier in halb abgedunkelten Räumen,
spricht von erbärmlichstem Elend und Sieg, vom Anderssein und heldenhaftem Trotz.

Von völlig anderen Wegen...
Nicht ist ausgelassen, denn mir als Mensch, ach,
mir ist nichts Menschliches fremd.
All diesem zolle ich Tribut mit tiefem Glück und heilloser Aufregung in mir,
vergesst mich nicht, ich bin bestimmt bald wieder da :)

 Von ganzem Herzen,

Eure Méa

 Ich wünsche euch einen wundervollen Augustmond,

die dritte Stufe des Sommers ist betreten worden.






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schon seid Ihr im Atelier und könnt an einigen Beispielen sehen,
was ich dort herstelle -
und was dabei herauskommt, wenn einer Méa Flügel und Mäuse wachsen.

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Sonntag, Juli 05, 2020

Julimond - ganz verblättert

Erste Ernten und Verbundenheit

Der Sommer mit seiner unvergleichlichen Unbeschwertheit ist mir so lieb.
Wenn es wohlig warm ist und die Hummeln und Bienen summen, als gäbe es nur das Hier und das Jetzt - 
aber auch, wenn es einen duftenden Regentag zwischendurch gibt,
der unendlich stimmungsvoll solche Bilder zaubern kann...


Es braucht nicht viel, wenn es Sommer ist, nicht wahr?
Wer nun viel braucht, ist doch ein armer Wicht...
und hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt, in der sich so vieles ändert und hoffentlich auch in uns.
Unabhängiges Denken, Demut und eine bewusste Bescheidenheit ist doch 
kein Verzicht,
es ist ein riesiger Gewinn für alle.
Und auch ist es eine Befreiung von inneren und äußeren Zwängen.

Ja, es braucht wirklich nicht viel, auch an den Sommerregentagen nicht.
Es ist so besonders, wenn dann die Schatten den Sommer bezeugen. 
Ich finde ja, dass es niemals sonst diese Art der Schatten gibt als jetzt, 
da die Sonne noch so hoch steht und sich nur hinter den Wolken verbirgt.
An solchen kuschelig dicht verhangenen Tagen kommt in mir ein unbeschreibliches Gefühl der Geborgenheit auf;
ich kann es gar nicht beschrieben,
so schön ist das.
Eine Art Verbundenheit.
Ihr wisst vielleicht, was ich meine?

Die Blätter der vergangenen Blüten, sie dürfen bei mir bleiben, 
auch wenn schon die nächsten Blumenkinder in der Vase stehen.
Gerade an diesen Tagen der starken Kontraste sorgen sie dann für eine so fröhlich feierliche Feststimmung.


Es ist mein kleiner erster Erntedank des Jahres in diesen uralten Räumen,
ein Dankeschön der ganz eigenen Art.
So ist das, was ich hier in manchen Ecken habe,
wie ein kleiner, zaubervoller Spiegel der Natur draußen.
Ein Schnipselchen ihres bunten Sommerkleides...
So liegen die Blätterkinder hier an so manchen Stellen und Eckchen und trocknen.
Echter kostbarer Luxus...


Es ist meine eigene Ernte, und mag sie auch noch so klein sein, 
ist sie doch erstaunlich üppig für meinen kleinen Balkon.
Er birgt mittlerweile so viele oft wuchernde Pflanzen,
dass er bald ein kleiner und sehr lebendiger Garten ist...
Sie scheinen sich hier sehr wohl zu fühlen, 
wie auch die unzähligen Bienlein und Hummelchen.


Besonders diese Rose hier ist ein wahrer Bienenstock,
es summt und brummelt dort in den Kelchen,
dass es eine Freude ist.
Man könnte glatt meinen, sie leben dort in diesen überbordenden,
duftenden Welten...


... und hie und da purzelt ein Kerlchen regelrecht heraus aus diesen dicken Blütenkugeln oder fliegt wie betrunken vor den Kamera davon...


Gerade noch erwischt, den Schlingel - wie der guckt!



Getoppt wird dieses Konzert nur noch im herrlichen Lavendel,
da ist denn auch so richtig Bienen- und Hummelparty angesagt!


Unter unserem Tisch hindurch blüht durch´s Netz nach außen meine Bienenfutterweide, zum Teil aus Samen einer Greenpeace-Aktion.


Clematis klettert und blüht hier überall am Katzennetz, ähm, Rankgitter natürlich, höhö -
die Blätter hüte ich genauso wie auch kleine getrocknete Beeren...


Geheime Blüher im Verborgenen ersetzen mir vorher aber zunächst einmal teure Sträuße...


... und bekommen Gesellschaft von der wunderschönen filigranen Katzenminze, 
die immer ein paar Zweiglein für mich übrig hat.
(Katzenminze jeglicher Art interessiert mein Katerchen übrigens absolut nicht,
was ja mal wieder zu erwarten war...)


Blütenblätter, die gilben oder braun werden, sortiere ich aus.
Die anderen bewahre ich, hebe sie beim Putzen auf und streue sie wieder hin.
Umständlich? 
Meinetwegen, doch viel Arbeit ist das nicht -
das sind maximal lächerliche 5 Minuten am Tag,
die sich wirklich auszahlen.
Haha, ein Investment mit Dividende sozusagen ;)

Und dann freuen wir uns daran,
an dieser besonderen Stimmung,
und ich habe längst mit der ersten Stufe des Sommers,
dem Juni, abgeschlossen...,


... und bin mitten im Juli angekommen - auf der zweiten Stufe des Sommers...


Ja, es braucht nicht viel,
und es ist doch so viel -
ein kleines Stückchen Himmel, das auch ohne dicken Geldbeutel ganz großen Luxus bedeuten kann.
Das ist hier wirklich mega-in, höhö, 
Blütenkonfetti à la Juli!
Als hätte ein Windstoß sie in ein Landhaus hereingeweht,
gefallen von den großzügig rankenden Pflanzen, draußen am kleinen weißen Ziegelhaus, von dem ich träume...
Habt Ihr denn auch Blüten am Boden???

Ooops, ich muss schließen, 
der kleine Wicht hier, der da, dort auf dem Schränkchen, 
will sein Fresschen...
Der Blick wechselt schon von artig hin zu leicht vorwurfsvoll!


Alles Liebe,
ich wünsche Euch stimmungsvolle,
ganz besondere Stunden fern ab von all dem falschen Trubel,
zudem wünsche ich Euch viel Juli-Konfetti!
Passt schön auf Euch auf und bleibt fröhlich,

Eure Méa,
die Verblätterte hinterm Rankgitter ;)


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Samstag, Juni 20, 2020

Eine Türe in den Sommer - es ist Sommersonnenwende!

Tage mit wenig Gepäck

Die Maiblumen, sie sind längst vergangen
und der Sommer hielt seinen Einzug.
Er lockt mich hinaus, hinaus unters freie Himmelszelt...


Da bin ich froh, noch so einiges abgeschlossen zu haben,
für das ich mir nun nicht mehr die Zeit nehmen möchte.
Es ist schließlich die Hochzeit des Jahres!
Die Sommersonnenwende ist tatsächlich da...
und diesmal eine ganz besondere.


Erhalt als Teil unseres Lebens
Während in diesen Tagen viel aufgrund des Virus verging, 
ist mir Erhalt in unserer kleinen Welt wichtig wie nie.
Erhalten anstelle wegzuwerfen, das ist ein zwar manchmal etwas mühseliger Teil unseres Lebens im Königreich, doch es lohnt sich.
Nicht nur, um Ressourcen schonen, sondern man erwirbt dabei ja auch Fähigkeiten für anderes, die sich verknüpfen und zunehmend unabhängig machen.
Wenn es denn irgend möglich ist.
Erhalten, was alt ist und würdig ist, auch Erhalt dessen, was Geschichten erzählen kann aus anderen Zeiten -
das Horizonte weitet, denn es erinnert daran, dass man auch ANDERS leben kann.

Anders gelebt hat.

So viele Stunden haben wir auf ihm gesessen, unserem königlichen "Thron",
Bücher geschrieben, gebloggt, recherchiert...
Und nun war das alte Leinen des Sitzkissens mürbe geworden,
das ich damals verwendete, um das schöne Möbel zu polstern.



Schaumstoff ist zwar ein ziemlicher Frevel,
doch die Sprungfedern darunter sollten doch einen Ausgleich bekommen,
da machte ich eine Ausnahme.
Zudem kann man das Teil so herrlich in Form bringen.


Es soll sich ja schließlich auch an die Wölbung der eigentlichen Sitzfläche darunter anpassen.



Ein Hamster kann auch ich sein - was altes Leinen anbegeht.
Und so habe ich noch so einiges an kostbaren Metern von vergangenen Flohmärkten;
dabei dachte ich damals schon, ich sei verrückt,
so viel davon zu horten.
Doch tatsächlich werde ich es im Laufe meiner Zeit auf Erden locker aufbrauchen...

Und so kann ich erleichtert sein,
haben wir nun wieder einen heilen Thron - 
unseren superbequemen Dicken ;)



Der Fluch der letzten Schritte

Die letzten Maßnahmen zum Erhalt des weißen Hauses abzuschließen,
ach,
aber das war wirklich eine andere "Hausnummer"!  
Sie erweisen sich als Sisyphosarbeit.
Eigentlich handelt es sich um Kleinigkeiten, doch... eben nur fast.
Ah, ich denke, diejenigen unter euch, 
die sich auch schon einmal um solches kümmerten,
können ein Lied davon singen:

Falsche Lampe - richtig montiert
Richtiges Klingelschild - falsch montiert
Türe im richtigen Farbton - vom "Fachmann" falsch gestrichen (warf und wirft nach Nachbesserung immer noch Blasen...)
Gitter im falschen Farbton (metallic!?), dafür ordentlich gestrichen
Richtige Stufe falsch repariert
Falsche "Flieder" in die richtigen Vorgärten am richtigen Platz gesetzt...
Und so weiter.
Ich habe schon den bitteren Witz geprägt, ob das der Fluch des letzten Schrittes ist?!
Es ist zum verrückt werden...
Und es hielt uns beschäftigt, dass wir kaum Raum und Muse für eigene Projekte fanden,
was enorm ärgerlich ist.

Der alte Flieder indes im rechten Garten hat alles überlebt,
auch das Abbeizen der Fassade,
darüber freue ich mich SO sehr :)))
Die uralte Duftrose konnten wir ebenso beschützen,
was mir wie ein kleines Wunder vorkommt.
DAS hat ´mal geklappt, Halleluja!


So duftet es hinauf und herüber zu mir,
während es ihm neu gesetzte (nun die richtigen!) kleine Flieder in weiß und fliederfarben  in den anderen Gärten nachtun.


Eine weitere geglückte Mission ging ebenfalls um Erhalt - 
und erforderte echte Hartnäckigkeit:


Akanthusblätter
Die beiden Eingangstüren des sanierten Doppelhauses hatten durch den Zahn der Zeit nur noch eines von vier Zierblättern auf dem Gitter -
sozusagen, nicht mehr alle Zacken in der Krone ;)

Auch das eine verbliebene Blatt war nicht mehr das originale, 
sondern ein viel zu kleines, hingehunztes Behelfsblatt, 
das wohl ´mal einer in der Not ungekonnt angeschweißt hatte.
Die anderen drei Ziergitter hatten dagegen gar kein oberes Blättchen mehr.


So beschlossen wir, alle Ziergitter zu reparieren, und wenn man schon einmal dabei war,
eben mit vier passenden Blattspitzen - 
einheitlich und mit original historischem Material des Hauses.
Nun hatten die alten Balkone in ihrer Schmiedearbeit zum Teil noch gusseiserne Akanthusblätter, 
und die passten in Größe und Epoche!


Das klang schön und einfach,
doch so einfach war das dann doch nicht.
Ja, beinahe wurde nichts aus unserem Vorhaben.
Als unsere Balkone nämlich abgerissen wurden,
(die leider nicht mehr  zu retten waren, leider eine statische Fehlkonstruktion, die zumindest über 100 Jahre hielt...)
bekam ich eine kleine doch gründliche Panik:

"König, die reißen HEUTE die Balkone ab!
Die Blätter, wir wollten die doch noch sichern!"
"Mhm... Naja, aber die fangen doch erst drüben im Nebenhaus an..."
"Am Ende schaffen die ALLE an einem Tag???"
"Alle 16? Méa, niemals - und dann liegen die Gitter ja erst mal unten im Garten..."
"Nein, die nehmen die am Ende gleich mit! Alles! Und dann, dann sind die WEG!"
Der Blick des Königs sprach Bände -
frei übersetzt, "die spinnt".

Nun, es folgte ein höchst königinnenhaftes Gezeter mit dem Abschluss
"... du weißt, dass Du immer meinst, ich übertreibe wieder, und dann kommt´s DOCH so!"
Das ist so, jaja -
meist hab´ ich Recht, wenn ich die Kassandra gebe.
Jawohl, Ihr braucht da gar nicht zu grinsen ;)
Und wenn schon die Balkone gehen mussten,
sollte doch zumindest irgendetwas an sie erinnern?
Histoire???
Und so schwang sich der entnervte König ergeben und doch nicht minder heldenhaft auf´s Gerüst, 
donnerte die wunderschönen Zierteile ab -
und nur drei Stunden später waren TATSÄCHLICH alle Balkone futsch und verladen und WEG.
Ha!!!

Es folgte noch ein weiterer Kampf,
denn die beteiligten Parteien der Gemeinschaft fanden die Idee nicht gut,
die Blätter zu verwenden, 
da sie sich diese einfach nicht vorstellen konnten.
Sie wollten stattdessen lieber teuere und platte Teile ohne historischem Vorbild aus dem Drucker (!!!),
doch ich gab nicht auf.
Der König hielt das antike Stück daneben, ich fotoshoppte beseelt,
um zumindest ein kleines Stück des echten antiken Teils des Hauses zu ehren...

also sooo nicht sondern so


Und auf diese Weise bekam meine Idee doch noch grünes Licht.
UFF.


 Die Türe in den Sommer
Diese Tür ist nun also wieder heile,
selbst die Fensterlein dahinter sind wieder gangbar gemacht.
Das Holz ist wieder unter Lack geschützt,
der den originalen Farbton hat wie auch die Balkongitter,
und nicht mehr so hässlich blaustichig wie zuvor.
Ohne Lack und Rost waren die gewölbten antiken Blätter zudem sogar noch filigraner -
sieht das nicht stimmig aus?
Und es sind eben ECHTE Reminiszenzen, 
die verdienen Respekt,
jawohl...
... auch wenn das nun wahrlich nicht die schönste Tür und das schönste Ziergitter sind.

Leider mussten wir als Schutz diese scheußlichen Zierbleche anbringen,
die Fahrräder schrammen sonst immer böse Wunden ins Holz,
da einige Bewohner leider nicht immer sorgsam sind -
die SPUCKE-hässliche Klinke ist denn auch solch einem Umstand geschuldet...
Nun warten wir als letzte Etappe noch auf die neue schöne Hausnummernleuchte über der Tür,
die gerade eben angebracht wird, während ich hier schreibe,
und auf einen Schließzylinder nach neuestem Stand...

So ist dies also meine Türe in den Sommer,
auch wenn "das da draußen" dieser Tage so anders ist.
Corona schwebt immer noch mitten unter uns,
zeigt nach und nach auf, 
was von Übel ist,
es geht für so manch´ primitiv Unverbesserliche wieder an den Ballermann,
in Amerika herrschen teils bürgerkriegsähnliche Zustände,
nichts wird sein wie vorher und doch... oder gerade deshalb?...
bin ich schwupps auch schon wieder weg!
Hinaus-hinaus in den Sommer,
weil ich gar nicht anders kann.
Denn wer weiß ohnehin, was auf uns wartet?


Bis denne Ihr Lieben,
habt es trotz alledem so unbeschwert wie möglich und zauberschön,
heute ist der längste Tag des Jahres,
bevor die hellen Stunden wieder kürzer werden!

Eure Méa
Post Postum:
Eine Sonnenwende des Feuers!

Passend für diese epische Zeit wird es morgen in der Früh,
also genau nach der Sommersonnenwende,
 eine ringförmige Sonnenfinsternis geben.
Wir hier werden sie nicht sehen können,
doch der Osten und Süden der Welt schon -
und vielleicht spüren wir da ja auch etwas?
Der Mond wird sich in seiner Bahn kurz vor die Sonne schieben,
und da er im Moment sehr weit weg von der Erde ist,
verdeckt er sie nicht ganz.
Optisch steht daher außen herum ein epischer Feuerring am Himmel.
Eine Corona...
Meine Herren des Gesangsvereins, ist das heftig???
Hätte Hollywood nicht besser machen können...
Nur, das ist eben ECHT.


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