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Patiniertechnik für Paneele

Manches Mal bekommt man ( erst einmal ) kein schönes, echt altes Holz.
Für Manches will man auch vielleicht kein altes Holz verwenden.
Auf die hier beschriebene Art kann man jedoch eine neue Fläche auf "alt" trimmen und trotzdem mit einem echten und wertigen Lack streichen.

Immer wieder werde ich angeschrieben bezüglich meiner Patiniertechnik,
auf die ich im Laufe der Jahre kam.
Genau beschrieb ich daher das "Antikisieren" alter Gegenstände bereits, wie z.B. an einem kleinen alten Altarleuchter aus Holz.
LINK, in diesem Link einfach herunterscrollen, da ist´s beschrieben.
Dies haben viele ausprobiert und es klappte gut J, das freut mich.
Hier geht es nun aber um eine schnöde Paneelwand.
Meine Paneele haben eine Vorführrolle bekommen, bevor ich sie dem neuen Raum-Konzept zuliebe in Reinweiß strich.
Die Vorführrolle bezog sich auf eine Präsentation,
wie man neue Bretter verzaubern kann.
Das habe ich noch festgehalten,
bevor sie verändert wurden,
und will das mit Euch teilen, falls es Euch interessiert:


So sieht das Ergebnis dann aus...


DAS PROZEDERE

- Erst nehmt Ihr Naturharzöllack in Weiß. 
(Nicht einen auf Wasserbasis, also nicht einen wasserlöslichen)
Möglichst senkrecht streichen, nicht rollen, das täuscht schön Holzfasern vor.
Bitte auch nicht mit Kreidefarbe, sondern richtigem Lack arbeiten.
So habt Ihr garantiert ein wundervoll weißes Leuchten, das später hindurchdringt, und eine ordentliche, belastbare Qualität.
Falls Ihr später kein kühles Weiß wollt, mischt den Lack ein wenig crèmiger an, der Puder im zweiten Schritt färbt nämlich ins Reinweiß:

- Wenn der Lack schon ein wenig angetrocknet ist, aber noch ein klein wenig klebt,
kommt nun Puder auf die ganze Fläche. Ordentlich viel!
Ihr könnt ganz normalen Babypuder hierzu nehmen.
Der Puder ist wichtig, nicht weglassen...

- Nach einigen Tagen auf diesen gepuderten und gut durchgetrockneten (!) Lack wird dann schnöde Kreidefarbe auftragen (ich mischte hier ein Taupe an mit Weiß, Umbra-Braun und ein klein wenig Schwarz...)
Und dann... schleift/schabt man dies zum Teil wieder ab.
Ganz schön balla!?
Ja, ziemlich bekloppt - aber der Effekt heiligt hier wirklich die Mittel).


So arbeite ich mich voran... und es schält sich sozusagen eine Struktur heraus, 
die vorher nicht ersichtlich war, und die das Ganze ganz schön "alt" aussehen lässt ;)


Es ist ein doch ziemliche Schleif-Arbeit, es erfordert ein wenig Geduld, 
aber es macht auch Spaß, zu sehen, was herauskommt -
was man lässt und wie weit man abschleift.
Die Arbeit lohnt sich.

Hier ein kleiner Vergleich zwischen einer klaren und gelungenen Patina (links) und einer, die ungeduldig in nur einem Gang versucht wurde und daher nicht gelang (rechts).
In der Mitte in Taupe seht ihr das noch Unabgeschliffene...


So sieht es dann letztlich aus -
"antik" (obwohl es neue Bretter sind) UND appetitlich.
Als hätten wir antike Paneele, ursprünglich in Taupe gestrichen, mühsam und deluxe abgeschliffen.

Nicht alles muss man abschleifen - ein Magnolienschatten durfte hier bleiben.



Zusätzlich kann man manches auch mit einem Schwarzbraun-Lackgemisch betonen - 
gaaaaaanz wenig davon auf den Pinsel und sehr vorsichtig darübertupfen oder -ziehen, evtl. mit Lappen wieder ein wenig fortnehmen.
Touch-ups auf Holz-Strukturen sozusagen...




Nach solch einer Prozedur ist frau sehr stolz, hat allerdings nun leider am rechten Arm Muskeln wie Popeye (oi!) -
und dann iss auch genuchhhh mit Schleiferei! ;)

Alles Liebe Euch und fröhliches Gelingen,

Eure Méa
Für alle, die auch Interesse an meiner Arbeit als Sculpteuse haben,
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was ich dort herstelle -
und was dabei herauskommt, wenn einer Méa Flügel und Mäuse wachsen.
Ab Herbst lege ich wieder los :)

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