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Dienstag, Januar 23, 2018

Schneller is´ nich´

Noch ein paar Januartage für ein wenig Erneuerung...


... Ich bin schon froh, noch ein wenig Januar zu haben. 
Das muss ich ganz ehrlich zugeben.
Sein Himmelsgrau ist mir glatt wie eine seelische Kuscheldecke -
ich hätte nie gedacht, dass mich grauer Himmel einmal so wohlig fühlen lässt.
Auch wenn ich im Moment bei solch wenig Licht Schwierigkeiten habe,
zu fotografieren,
so wie hier...


Doch während es draußen flöckelte, wurstelte ich drinnen höchst vergnügt in jeder freien Minute :)
Denn so ganz ´rum mit dem Aussortieren und Neu-Aufstellen bin ich wohl doch noch nicht, habe ich festgestellt -
bei alledem, was so alles fort oder umfunktioniert werden kann.
Und das, obwohl ich wirklich frühzeitig anfing... 
und bereits doch seit Jahren die klärende Runde drehe !?
Da geht noch viel mehr, begriff ich plötzlich. 
Eigentlich begriff ich all das mit dem Aussortieren und Nest neu bestellen ja doch schon viel länger... 

Aber nicht... SO.

Auch sie sind nun fort...




Ja, noch ganz anders ging es!
Er musste gehen, 
da ich jede Woche einen kaputten Zeh hatte.
Haute mich IMMER an ihm an, der war glatt auf der Lauer. ;)
Nun steht da ohnehin der große Sessel.
Adieu, Kleiner, hast nun ein liebendes Heim gefunden!



Ja, es ist schon so, das eine zieht das andere nach sich.
Ein wenig Zeit brauche ich noch, entmiste ich doch geradezu todesmutig auch noch den Kleiderschrank, oiiiii!

Nun, wenn ich bedenke, dass in katholischen Kirchen ja der Weihnachtsbaum bis Lichtmess stehen bleibt 
(oi, DAS würde ich nicht aushalten, am 5. zum 6. Januar werde ich da ja schon ganz rappelig),
dann bin ich ja schon regelrecht flott.




Diesmal ist es anders 

Wenn man schon so einige Aussortier-Runden hinter sich hat, 
dann wird es mit jeder Runde immer SCHWERER, habe ich festgestellt.
Jawohl! Obwohl es ja eigentlich leichter werden sollte? 
Ein geschätztes Drittel von früher blieb hier nun noch?
Doch das erklärt sich, denn schon längst sind hier die SAHNETEILCHEN dran, 
da auch die nun einer gnadenlosen Prüfung unterzogen werden. 
Die "Unantastbaren" sozusagen.

Adieu, Du Schöner...



Die reinste Scheidung ist das manchmal, kann ich Euch flüstern,
so sehr stecke ich doch noch im Materiellen.
"Sind wir das noch? Nutzen wir es, leben wir es, oder freut sich ein anderer Mensch daran viel mehr?"
Dann kommt der Familienrat. 
Und das Teilchen wird noch einmal hin- und dann wieder hergetragen, dorthin, hierhin..., bis man/frau/kind sich überzeugt hat, dass es nicht mehr hierher gehört.
Oder ein Stuhl kommt erst einmal einen Monat auf den Dachboden,
ob er weg kann oder "wirklich wirklich wirklich" fehlt...
Tat er, er kam wieder ´runter.
In diesem Jahr unseres Lebens brauchen wir ihn noch.


Ja, diesmal ist es anders, die Runde zu drehen - 
diesmal ging es mehr an den Kern.
Und diesmal... hatte ich einen ganz anderen Blick.

"Aber man kann doch nicht, so etwas kommt doch nie wieder..."

Meine Güte, wieviel Gewese um Materie ist das doch...
Gut, man soll nichts geringschätzen, natürlich nicht, wir können so dankbar sein, 
so einiges braucht man, 
und es ist auch eine gewisse Verantwortung, die man altem Kulturgut gegenüber hat.
Aber dass es schwer fällt, sich von Materie zu trennen, als wäre es ein Lebewesen?
Was hat mich denn DA geprägt? Zu Hilfe!
DAS zu erkennen, hat mich dieses Jahr einen ganzen Sprung vorwärts getragen.
Als müsste ich ordentlich den Kopf hin- und herschütteln, um wieder klar zu werden.



Und wenn man sich einmal voreilig trennte? 
Nein, da werden wir mitnichten etwas bereuen, denn dann IST es eben so, dann MUSS man eben anders weiter, ha, besser, passender -
und nur, weil man einen (vermeintlichen) Fehler machte, ist doch der ganze Weg nicht falsch?
Ich kann schließlich nicht einen Schritt nach vorne und dann wieder zurück gehen, um weiterzukommen.
Jaaah, was ist am Ende, wenn am Ende nur noch man/frau SELBST übrig bleibt? Huch!
Hahahaha, jaaaaahaaaaa, na, wer erschrickt sich denn da?
Nein, dieser Weg fühlt sich jetzt mittlerweile so verdammt (´tschuldigung, gesegnet) 
GUT an!
Und so kam es, dass wir unter anderem sagten:

Ciao Bella!

Ja, so schön es all die Jahre war
- Ihr tippt Euch vielleicht an die Stirne oder sonstwo hin,
oiiii, die Méa samt ihre Kompanie hat ´ne Vollmeise... -,
ich tauschte sie ein, die kleine Girandolina.
Für kleines Geld an ganz liebe Menschlein, die sich richtig darüber freuten.
Einer ziemlich dreisten Bieterin dagegen gab ich sie nicht, was mich sehr stolz auf mich machte.


Stattdessen prangen hier nun diese kleinen Trophäen und verströmen eine wundervolle Ruhe.



Wie? Unspektakulär für ein Entree? Laaaangweilig?
Bin ja ´mal gespannt, ob nun wieder ein Kommi kommt, 
dass es "arm" wirken würde, wisst Ihr noch? ;)
Ja, so ist es ein wenig zu öde, das stimmt,
noch dazu im schnöden Lampenlicht.
Nun, finde ich ja selbst, etwas Bling-Bling wird schon wieder dazukommen, 
habe ich ja noch DIES hier, und das will dieses Jahr "aufgeräumt" werden.
Umorganisieren ist eben dran, ich januare schließlich immer noch!
Und dann ist auch unter dem Bett beinahe nichts mehr - 
meine Güte, früher war darunter einmal ALLES doppelstöckig voll!!!


Hieraus wollen dann endlich zwei kleine Schmucklüster entstehen, jawohl.
So ein wenig "scheppse" kleine Kerlchen ;),
ruhig unvollkommen und wie ein kleines Kichern...
Einer darf dann hängend über dem Konsolentischlein des Entrées für ein wenig Funkeln sorgen.
Aber auf dem Tischlein, NEIN, da kommt uns nichts mehr hin! 
Lieber öfter ´mal eine Blume...
Denn da WILL ich es "unspektakulär" -
in meinen Augen ist die Wirkung dieses kleinen Leerraumes an sich die absolute Wucht!
Jawohl, ein snobistisch-naserümpfendes, stillvergnügtes "ich kann mir das NIX leisten", hihi,
oder so etwas von "in meiner Wohnung trage ich nur L`éssence", höhö...

Wie nenne ich es dann, den "neuen Stil"?
Muss in dieser Gesellschaft ja immer alles einen trendy-trendy (würg) Namen haben... 
Mal sehen, am besten mit "Neudeutsch"...
Wie wäre es mit: Abgehobenes Down-to-earth?
Herrlich.
Ich könnt´mich kugeln!
Nun, es ist eindeutig bohèmian ;)



Wandelzeiten

Letztes Jahr noch hätte ich diese schöne Girandole NIEMALS hergegeben.
Da hatten wir sie noch ent-elektrifiziert (nachdem wir sie damals müüüühsam elektrifiziert hatten, höm...), damit sie älter wirkt.
Doch ich nutzte sie gar nicht mehr... Ja, nach all der Zeit, es war vorbei.
Und seltsamer Weise bei den anderen Königs auch.
Wir passten nur mehr auf, sie nicht umzuwerfen.

Hier ist nun noch mehr gegangen, lauter Teilchen und auch größere Teile, 
die wir prüfend im kleinen Reich herumtrugen und immer wieder bedauerten, "nein, da auch nicht, macht keinen Sinn mehr, auch wenn es soooooooooo schön ist".
Und wieder herrschte der Leitspruch: 
"Schön ist viel, deshalb muss ich es ja nicht haaaaaaaaben!"
Es gab mir die Möglichkeit für manch´ wundervolle Spende.
Hier war gerade auch eine Bücher und CD/DVD-Sammlung für einen richtig guten Zweck.
Na, wenn das nicht passte!

Eine weitere Belohnung folgte auf dem Fuße,
denn plötzlich wirken die Teile, die bleiben durften,
noch viel mehr - 
und völlig anders!
So, wie ich mir ihre Wirkung eigentlich schon immer erhoffte.
Die Atmosphäre hier wurde dadurch noch stärker,
Marke provençelige Wohlfühl-Künstleroase - hach...
(Das Hach bitte völlig überzogen und spleenig vorstellen ;)
Bin ich durchgeknallt? Vielleicht... Doch das Gefühl ist einfach wundervoll)

Raum zu schaffen ist auch Kreativität?

Ich habe weiterhin wirklich gerne wundervolle Dinge um mich, 
um uns, die wir gebrauchen oder brauchen - 
und sei es nur, weil wir bei ihnen Kraft und Freude tanken können.
Ohne Schwingen möchte ich zum Beispiel gar nicht sein.
Doch wir werden bewertungsfreier - und das in so vielen Dingen.

Als absolutes Kind der Materialisten-Zeit und der "Haberer" wog ich mich vor Jahren wohl in einer Art seltsamer und gauklerischer Sicherheit, 
ja, habe ich mir hier geradezu einen regelrechten Schauwall errichtet?
Um zu zeigen, dass MAN es geschafft hat? WAS bitte? Und...WEM?
Unsere Freunde mögen uns dafür, dass wir ein wenig... nun... eben SO sind,
wie wir eben sind - 
und gucken gerne ´rein, was sich wieder so tut.
Wir müssen da doch keinen Eindruck schinden?
Doch was wollten wir hier früher beweisen?
Weil man Dinge hat, die MAN hat?
Wessen will man sich da versichern?
Sicherheit durch viele Dinge? Was für ein Trug - denn wenn einmal etwas ist? 
Sich darum kümmern? Die sind nicht mal eben schnell veräußert??
Woher kam das?
Vielleicht war es Unsicherheit, wohin es einmal gehen soll?
Ein Ausprobieren? 
Ja, das war und ist es wohl.
Nun, dann ist jetzt die Zeit, endgültig die Richtung einzuschlagen!
Die Spur ist entdeckt - aufgedeckt!
Anlauf nehmen ist mit leichtem Gepäck eben viel effektiver ;)



Sehe ich, was dabei herauskam, dass sich unsere "Post-Wirtschaftswunder-Eltern" in vermeintlichem Wohlstand oft regelrecht dem gehorteten Besitz versklavten 
(und wenn es beispielsweise unzählige Gebinde an schauerlichen Kunstblumen waren, die abgestaubt werden mussten, Du meine Güte...), 
dann lerne ich.
Ich lerne, dass vermeintlich ach so Wertvolles eben nur Wert hat, 
wenn man es nicht nur HAT, sondern auch LEBT und liebt, es erhalten und pflegen will und kann.

Ich sehe das manchmal, wenn es beispielsweise um Nachlässe derer geht,
die partout nicht zu Lebzeiten "ge-cleart" haben.
Da können einige Freundinnen ein Lied von singen...
Wenn man es dann zu verkaufen versucht, was da so alles war, 
merkt man zudem schnell und manchmal schmerzhaft, 
wie wenig Wertiges oft darunter ist - 
meist will keiner das Zeugs.
Wollten die Besitzer damals etwa genau DAS vermeiden?
Haben sie es daher vorher nicht fort?
Und wenn genau das weh tut, dass es keiner haben will,
ist es dann die Bewertung der Dinge, die gar den Selbstwert stützten - 
au weia...
Die Erkenntnis für die wertigeren Teile aber folgt auf dem Fuße -
man hätte mal lieber früher angefangen, noch Schönes an die richtigen Adressen zu bringen.
Es landet dann letztendlich in den Containern der Haushaltsauflöser. 
Spätestens dann platzen sie, die Illusionen.
Bloß-Nicht-Loslassen war denn damals auch das Credo, als würde das Leben davon abhängen.

Meine Sächelchen sind da zwar schon schöner, viel älter, 
auch origineller,
Gerettetes von Flohmärkten, und meist mit viel Liebe restauriert,
die Materialien noch natürlich.
Doch wer weiß, wie andere das sehen.

Nun, ich möchte das jetzt wirklich anders machen -
über die Zeit und sorgsam Schritt um Schritt,
und mich nur noch um die Essenz zu kümmern.
Der Fokus richtet sich nun mehr auf wertiges Essen in fröhlich-innigen Runden,
die uns so viel Denkanstöße und Freude liefern,
und auf Material, das die Kreativität sprudeln lässt, etwas herzustellen, das wirklich Magie hat - 
ein Eigenleben inne hat.
Für ein neues Teil geht ein anderes. 
Der Kern zeigt sich mittlerweile deutlich, kristallisiert sich aus, 
und passender als in diesem Monat kann ich das wohl nicht leben und voran bringen, finde ich...
Und stecke deshalb noch mittendrin.

Ein neuerWeg -
oder ist es eher derWeg, den ich bestärkter weiter gehe?

Wohin bringt mich das alles wohl noch? 
Na, ich bin gespannt! Und bereit.
Kunst um mich herum, mein kleines Atelier, 
das mag ich natürlich nach wie vor sehr, 
ach was, mehr denn je -
um damit zu leben und es anzustaunen, mich selbst regelrecht daran "voller Leben laufen zu lassen".
Ich bin (noch) kein Mensch, der gar nicht an Materie hängt,
das wirklich nicht.
Denn einen Stein-Engel, überlebensgroß, ja, den würden wir nehmen,
mitten ins Königreich würden wir ihn stellen! -
und vielleicht würde ihm unsere Bewunderung und Freude an ihm glatt Leben einhauchen, wer weiß?
Kunst, ja...
Um diese herum aber will ich so wenig ALLTAG wie möglich, 
und nur so viel wie nötig.
All die damit verbundenen Bewertungen, Aufforderungen, Begrenzungen und Bedeutungen kann ich nämlich so gar nicht gebrauchen auf meinem weiteren Weg in mein immer erneuertes Leben.
Ein Leben, in dem ich noch wachsen will,
falls ich das kann.
Hier ist jetzt eine eigene Welt, 
sie atmet etwas solch Besonderes und Kräftigendes,
und irgendwie vermittelt es mir immer ein wenig unbeschwertes Urlaubsgefühl...



Ich bin nicht mehr das junge Mädchen,
das ich einmal war.
Schon so lange nicht mehr. 
Das hatte ich, jetzt habe ich anderes :)
Ich MUSS weiter.
Ob sich ein Baby kurz vor der Geburt auch so fühlt?
Ja, weiter muss ich, frei, frei, frei, und auf Schwingen!
Und der Leerraum, den ich schaffe, der ist ein Teil davon :)

Auf weiterhin frohes Januaren,
meine Lieben!
Sagt, spinnt Ihr auch manchmal so vor Euch hin, 
wenn Euch der Alltag und die leider so unvermeidlichen Sorgen eine Lücke lassen?
Die Kraft ist in dieser Hinsicht nun doch ganz ideal um uns, was meint Ihr?
Sie spiegelt sich aber eben auch darin, 
dass der Anfangselan geradezu "auf Eis" stößt,
es noch beileibe nicht rund läuft.
Aber keine Sorge, das ist in der Atmosphäre, das liegt nicht an uns,
nein nein,
lasst Euch bloß nicht verunsichern,
nur weil alle so tun, als starten sie problemlos durch.
Tun sie nicht.
Ich jedenfalls brauche noch diese letzten Tage des Januar,
das habe ich wohl gemerkt.
Denn... 
da geht noch viel mehr ;)


Eure freudige Méa,

Freiraumschafferin und unverbesserliche Träumerin im Schwebezustand ;)

TROTZ SORGFÄLTIGER INHALTLICHER KONTROLLE ÜBERNEHME ICH KEINE HAFTUNG FÜR DIE INHALTE EXTERNER LINKS, DIE IN MEINEM BLOG ZUGÄNGIG SIND. 
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seid dabei aber bitte SO ANSTÄNDIG UND VERLINKT, 
BZW. GEBT MICH ALS QUELLE AN.

DANKE :)

Kommentare:

  1. Hi Du liebe Ausmisterin,

    schnell auf die Blogseite geschaut und schon biste da mit deinen wunderschönen Bildern und all den Gedanken, wo im schnellen Durchflug zwei Sachen bei mir hängengeblieben sind.

    Zum einen: vielleicht trennen sich die Menschen so schwer von ihren Gütern, weil es nicht nur das Materielle ist, das ihnen Sicherheit (vermeintlich), Schutz (gar nicht) und Wert (überhaupt nicht) schenkt. Vielleicht sind es auch die Energien, die gelebten Zeiten, die mit Gegenständen verbunden sind und die man entweder, weil es so schön war, nicht missen möchte, oder weil es so schrecklich war, auch nicht loslassen kann.
    Es ist offenbar so, dass die ganzen emotionalen Zustände einen chemischen Cocktail im Körper erzeugen und je mehr man sie erlebt, desto mehr will der Körper genau diese Chemie. Und dann lebt man in den vergangenen Welten, die immer wieder durchschritten werden, trotz der Kümmernisse. Wenn man das mal im Ansatz begreift - ooooohhhh, dann sollte eigentlich kein Stein mehr auf dem anderen bleiben.

    Das machst du nun so richtig gut mit dem Ausmisten. Ich habe es schon lange so gehalten, dass alles, was ich in einem Jahr nicht angesehen, nicht gebraucht, nicht benutzt habe, weg kommt und mitunter jemand anderen eine große Freude macht.

    "Eindruck schinden" - lass dir mal diese Formulierung auf der Zunge zergehen. Ich liebe die volkstümliche Redensart, sie drückt uns die Bedeutung knallhart aufs Auge. Und genau das ist es. Wieviel Mühe hatte meine Mutter damit, Eindruck zu schinden, es war eine Rackerei ohne Ende.

    Was bin ich froh, diese Eigenschaft nicht mitgenommen zu haben und du auch nicht. Stell dir vor, wir wären gefühlt schon um Jahre älter und gealtert, statt dessen erneuern wir uns immer wieder. Und mal ehrlich, auf den Fotos siehst du aus wie ein junges Mädchen. Die Birne machts und nicht das Geburtsdatum. Gelle.

    So nun flieg ich weiter und komm demnächst wieder vorbei. Gibt noch viel zu entdecken hier bei Dir.

    Einen dicken Neufundlanddrücker Deine Veronika

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    1. Oh, das sind so viele Denkanstöße - liebe Veronika, das trifft es. Die gelebten Zeiten, als könne man diese Jahre festhalten... und verwehrt sich die kommenden, zementiert sich regelrecht ein.
      Mit Leerräumen zwingt man sich selbst ein wenig aktiver zu werden, finden ich, es lässt einen regelrecht aufwachen.
      Klar, ich meine, ein Drittel der Eroberungen behalten auch wir, doch es ist nun schon sehr luftig :)) Ja, warum wehrt man sich dagegen? Hat man Angst, das zieht etwas anderes an?
      Ist es die innere Leere, die man außen als Leerraum nicht erträgt? Dass man es braucht, alles voll zu stellen? Seit ich den König mit dem Ausmisten angesteckt habe (und DAS hat vielleicht lange gedauert, oiii, da war was los...), ist auch er "unbeschwerter". Und ich erst!
      Die Sächelchen, die wir jetzt veräußerten, die haben wir erst noch wieder zurück. "Ne, behalten wir doch noch", von MEINER Seite aus, um am nächsten Tag zu verkünden, "ne, kann DOCH weg..." Oft zweimal. Oiiii, jaja, mitnichten geht das so leicht. Wenn´s dann weg ist, schüttel ich immer über mich selbst den Kopf. Was war da mit mir los? Bin ja regelrecht besessen, hihi, oder ja, süchtig gewesen? Ja, da haste so Recht, der Mensch, das Gewohnheitstier...
      Aber ich mache voran. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Alles wirkt irgendwie ganz neu, als sehe ich es zum ersten Mal. Und das mag ich sehr.
      Innerlich umziehen, nenne ich das... und freue mich auf Ausflüge, wenn es wieder wärmer wird. Irgendwie bin ich mehr in mir, wohne mehr in mir, nehme mich auf die Ausflüge mehr mit, bekomme so viel mehr mit...
      Und ja, die Fotos, ein wenig täuschen die schon. Da ärgere ich mich immer darüber, dass die Kamera Patina wegnimmt, doch bei mir... macht sie das ja auch ;)) Na, aber Du kennst mich ja eh life, nüchwahr? Ich finde, ich sehe schon älter aus. Ein angeschnurzeltes Mädchen ;), haha, bald ganz verschrumpelt, dafür auch innen aber eben auch schon weiter als früher (und nicht verschrumpelt, höhö), das macht mich stolz.
      Neufundland - diese Wortkombi und Du. "Striking". Besser geht nicht. Bei mir dann Neusehland mit beabsichtigtem Schreibfehler :)))? Jou, in diesem Sinne, schön im Kokon umwandeln, und dann bald... abfliegen. Doch Halt, der Februar ist noch im Erdenreich, die Wurzeln sind in ein paar Tagen dran!!!
      Hab es fein, Du Liebe, Danke für all Deine Inspiration, lass Dich drücken, Deine Méa


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    2. Hach hach hach, ich liebe dieses Jahr noch viel mehr die Worte als früher. Auch wieder Neufundland.
      Unbeschwert - sagt doch alles auch, was zu sagen ist, oder. Und was macht Mensch, beschwert sich permanent mit Sachen, mit Emotionen, mit Gedanken, ja er b e s c h w e r t sich auch über das was ihm nicht passt. Ist das nicht herrlich, er beschwert sich über etwas und wird dabei schwer und keiner merkts. Höhöhöhöhöhö. Ich kann mich gar nicht einkriegen vor lauter Spaß an den Bildern, die nur ein einziges Wort zu erzeugen vermag.

      Und Neusehland - wie genial ist das denn. Und passt doch genauso perfekt zu deinem noch luftiger werdenden Reich. Ätherischer, durchscheinender, durchsichtender, da geht es weit über die Grenzen der Materie hinaus. Und mit der richtigen Wurzelpflege sowieso.

      Danke auch Dir - Du bist mir eine sprudelnde Quelle an Inspiration, da purzeln die Worte wie von selbst aus mir raus.

      Herzensdrücker und ein weitsehendes januaren noch.
      Deine Veronika

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    3. UUiiii da fällt mir gerade noch ein Gedanke zu.
      Ausmisten ist eine Sache, aber dann auch den Platz - zumindest für eine Weile leer lassen - die andere.
      Die meisten misten aus, weil was Neues her muss. Und dann ist es genauso voll wie vorher, nur halt anders, neuer.

      Aber die wahre Freiheit liegt im Leerraum - ich finde das Bild so herrlich. Wenn nix mehr da ist, was die Gedanken, die Augen, die Sinne festhält, das ist doch Freiheit pur. Ich kenne das vom Meer, da ist dann auch nichts mehr und in diesem Gefühl könnte ich ohne Ende baden.

      Ich glaub fast, ich gehe auch nochmal ausmisten, nochmal genau hinspüren, ob manches noch weg kann.
      Und dann den Leerraum aushalten. Und wenn dann was Neues kommt, erst dann, finde ich, kann ich es auch als wahren Schatz wahrnehmen (tolles Wortspiel gell).

      Liebste Grüße
      Veronika

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    4. Meeriger Lebensraum, gell? Ja, diesen Raum schaffen und dann aushalten, sich gewöhnen und... anders werden, freier. Mutiger, mehr und unabhängiger werden und SEIN. Ich mag auch keine Bilder, die völlig die Fläche bedecken, wenn sie noch Platz haben, ja, an einigen Stellen glatt unvollendet sind, dann wirken sie für mich erst. Das Feste, das mich in seine Form pressen will, mag ich so gar nicht mehr...
      Liebste Grüße, Deine Méa

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  2. wow méa!!!
    sehr beeindruckend wie du dich löst von den dingen! ich hab die ganze zeit beim lesen mit dem kopp genickt! bravo!!
    und was heist arm? pfff.... was nützt eine volldekorierte bude am ende? alles nur ballast der einen am fliegen hindert :-D
    ich bin grad sehr froh dass wir "ganz ärmlich" die zimmer "nur" mit schlämmkreide gestrichen haben statt toller tapeten! die hingen nämlich nun in fiesen fetzen nach der garstigen friederike. die schlämmkreidefarbe ist wieder trocken und noch am platze - nur eine zarte "landkarte" verrät die stellen wo es durchgetropft ist.
    federleichte grüsse! xxxxx

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    1. Das mit der Schlämmkreide, Beate, das war echt ein Geniestreich! Besser geht das nicht. Ich mache das auch, wenn ich umziehe in ein paar Jahren. Und ich bin so heilfroh, dass es bei euch nun nicht mehr reinregnet, dass das Häusi auf diese Weise sogar ein neues Dach bekommt. Stück um Stück. Das mit dem crowdfunding ist eine ganz großartige Idee.
      So wird auch etwas Wundervolles erhalten, denn das Häuslein hat Seele.
      Ganz ganz liebe Grüße von uns allen, auch an den Bahnwärter, Deine Méa

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  3. Mealein, ich glaube ein Leben entwickelt sich erst beim leben. Was weiß man schon mit 19 oder 20 was gut für einen selbst ist. Da denkt man noch man muss so leben wie es angeblich normal ist, aber was ist normal und wer bestimmt das? Der eine braucht mehr der andere weniger. Und wer sagt das es ärmlich bei dir aussieht, na der soll sich doch zumüllen mit allem Zeugs was er für teures Geld ( vielleicht noch auf Pump) gekauft hat. Na bitte wenn's schön macht. Erst wer sich an Kleinigkeiten erfreuen kann weiß doch wie man lebt. Ich hab heute die ersten Schneeglöckchen im Garten entdeckt, was glaubste wie ich gegrinst hab vor Glück. Bleib so wie du bist und lebe wie es dir gefällt, "normal" kann ja jeder Depp. Ich drück dich, deine Anja

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    1. Jahaaa, das ist schön, das Leben in uns entwickelt sich erst beim Leben, beim Erleben? Ich finde ja diesen Spruch so großartig, einmal die Woche sagen wir ihn hier mindestens lachend: Wohnst Du noch oder lebst Du schon? Das ist SO derart treffend - ist es funktional genug, lässt es Dich leben, fordert es Dich geradezu auf, zu leben? So soll es doch sein.
      Ich meinte ´mal: "Ich möchte ja nicht in einer Wohnung sein." Haha, hat natürlich keiner kapiert, weil ich es nur so doof ausdrücken konnte, aber ich meinte genau diesen IK..-Spruch. Die Reaktion war denn auch etwas ratlos: "Aber... Du wohnst doch inner Wohnung, häää???"
      Anjalein, ja, wollen wir ja unser Leben schließlich noch erleben, höhö, uns an Schneeglöckchen dumm und dämlich und dann schlau freuen, ja, ganz schneeglücklich daran werden. Hab es frei und herrlich, meine Liebe, lass Dich knuddeln, Deine Méa

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  4. Oh liebst Mea, was hast du dich von schönen Schätzen getrennt, heul, aber ich versteh dich auch, man muss Platz machen, auch für neue Ideen, hier geht das nicht, hier blockiert mein Mann so was, der klammert sich weinend an jedes Teil was weg soll und wie oft schon hab ich mitbekommen, was aussortiert für den Katzenschutzflohmarkt, unüberlegt in eine Ecke in einer Kiste, ist es nach ein paar Wochen wieder im Regal, hat er es wieder rausgekruscht, das ist hier leider Normalität, dabei hätte ich auch gerne Luft und Leichtigkeit, aber das geht wohl im Reserlheim nicht, es beeindruckt mich, wie gut du das schaffst.
    Alles Liebe vom Reserl

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    1. Ja, die Männers, ne, die kleeeeben an diesem "brauch ich doch vielleicht nochmal, mach ich vielleicht doch noch", die können so viel schwerer loslassen - habe auch solch ein Exemplar, doch er bessert sich. Man hat eben nur ein Leben und der Tag nur 24 Stunden, und festhalten oder vermehren kann man die Lebenszeit nun auch nicht.
      Jaja, bei uns musste ich heute Früh auch grinsen... da wird seitens des Königs noch ordentlich geklammert... Aber gut, ich bleibe dran ;), das ist das Geheimnis, steter Tropfen...
      Hab es schwebeleicht, so wie es nur eben geht, die Katzis sind soooo viel weiser als wir, das die nicht permanent über uns den Kopf schütteln, nenne ich Güte ;) alles Liebe, Deine Méa

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  5. Meine Liebe, das Wort "Freiraum" ist so bedeutungsvoll! Es bezieht sich nicht nur auf räumliche Luftigkeit, sondern auch auf die innere. Und das ist es tatsächlich, was uns so wertvoll ist! Dieses Losgelöste und Befreite- ein Gefühl, das unbeschreiblich ist und ein Ansporn, immer weiterzumachen. Doch wie so oft im Leben: Wir müssen erst eine Weile ge- und erlebt haben um überhaupt zu erkennen, was (uns) wichtig ist. Und so können wir auch erst nach Zeiten des materiellen Überflusses zum Standpunkt gelangen, dass unser Dasein und seine Wertigkeit nicht davon abhängt, wieviel wir zuhause stehen haben. Dass Glück nichts zu tun hat mit Dingen. Dass ich zu dieser Erkenntnis gelangt bin hat so viel verändert in meinem Leben, und es macht mich unglaublich froh!
    Deshalb ist wohl auch mein Traum vom Leben in einem Wohnwagen so gross: Weil sich darin alles auf das Notwendigste beschränken MUSS. Ich träume fröhlich weiter und bin frohen Mutes, dass dieser Traum mal wahr wird..... (Okay. Ein klitze-klitzekleines Häuschen wäre mir auch recht! ;oD)
    Ich bin übrigens sehr glücklich, dass auch der HerrHummel am gleichen Strick zieht. Ich hab ihn jetzt sogar soweit, dass er sein teures CD-Rack mit wasweissichwievielen CD's drin verkaufen will. Keiner hört die Dinger noch, und wenn das Teil weg ist zieht wieder ein Stückchen Luftigkeit mehr ein!
    Tja- so gehen wir, Schritt für Schritt, und jeder bringt uns ein Stückchen weiter hin zu einem unbelasteteren Hiersein. Auch ich räume immer weiter.....
    So! Und jetzt gehts los zu den Ponys. Ausreiten! Hier ist wunderbarstes Wetter, seit ganz langem mal wieder. Das muss man nutzen! (Auch wenn ich, wie du weisst, die grauen, kalten Tage sehr liebe. Aber ein paar Sonnenstrahlen können trotzdem nicht schaden!)
    Drüüückerz und Hummelzherzensgrüsse!

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    1. Liebes Hummele, ich habe Deinen Kommi nun mehrmals gelesen, da ist so viel drin. Ich bin ja immer noch geflasht von Deinem Bild der Wurzel, die man ausreißt, und erst einmal auf den Po fällt ;)) das war so klasse. Das mit dem Wohnwagen kann ich so gut verstehen, Symbol des ungebundenen Lebens, auch noch mobil (im Gegensatz zur Immobilie, nüchwahr?), voller Ideen, auch auf kleinstem Raum mit herrlichen Ideen ein Schnippchen zu schlagen.
      Durch streamen und runterladen, haben sich auch bei uns Cds und DVDs so gut wie erledigt, und was ich nicht mehr bekomme, ganz ehrlich, dann ist es halt so - ich mache lieber selber...
      Ein ganz großes Kompliment an den Herrn Hummel.
      So schleift auch nicht einer den anderen hinter sich her, sondern es ist ein gemeinsamer Weg.
      Viel Spaß beim Ausreiten und LEBEN, meine Liebe, lass Dich drücken, Deine Méa, die nun schon WIEDER etwas gefunden hat, das gehen kann... oiiiiiiiiiiiiiiiiii

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  6. Hut ab liebste Mèa, Respekt! Selbst ich mußte tief schlucken, als ich sah von welchen "großen" Dingen du dich getrennt hast. Natürlich zählen sie nicht, sind nicht wichtig und im ständigen Gebrauch. Das hast du so schön geschrieben. Aber doch möchte ich zum Beispiel nicht auf ein wenig "Luxus" und manchen Schnickschnack, auf alte Schätze und Schönheiten verzichten. Ich brauchte Gelebtes um mich herum, so ein wenig Geschichte und Erinnerung.
    Ein schönder Gedanke, das du anderen mit deinen Heraus-"gaben" so große Freude machen konntest. Auch ein Gefühl, das nicht zu verachten ist. Bei ebay trenne ich mich auch immer wieder von Dingen und hatte umwerfende Kontakte und bekam so vieles zurück.
    Ich drück dich Liebes, alles hat seine Zeit. Vielleicht brauche ich einfach noch ein Weilchen ;-)
    Dein Elfchen ;*

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    1. Elfchen, auch ich habe zuhauf "Schnickschnack", es sind meine Freudentankstellen, und eine schöne große Terrine für meine Lebkuchen habe ich immer noch. Ich liebe Antikes! Meine Lüsterleins, ach, jeden Tag höre ich mitten im Satz auf, weil mich die wieder angefunkelt haben. Ich bin mitnichten so drauf, dass ich mich von diesem Stil trennen mag, denn der hatte und hat mich völlig erobert.
      Unsere antiken und "antiken" (höhö) Möbel, die wir brauchen, die mag ich auch nicht missen - doch ich mag mich auch nicht mehr so "vermöbeln", wie ich es früher tat :)
      Das andere aber wurde gar nicht gelebt, und so viel Schnickschnack braucht´s ja nicht - ich habe ja auch meine Skulptürlein um mich herum, und meine Schwingen wollen hier die Hauptrolle spielen, weil sie so viel ausdrücken. Mein Atelier sorgt für ordentlich viel Deko hier, allein die Entstehungsprozesse...
      Und das hast Du wundervoll treffend beschrieben, die Heraus"gaben", ach wie schön, ja, so soll es sein :))
      Nun gehe ich leichter in dieses Jahr, das Verbliebene hat nun grooooßen Auftritt - und das, was ich noch erschaffen werde, hat Raum.
      Und so ziehe ich innerlich schon einmal ein wenig um, auch wenn wir hier erst einmal alles in Ordnung bringen werden, bevor wir weiterziehen. Dach, Fassade und Balkone werden gerettet. Das wird nicht leicht, dieses Jahr, so habe ich mich schon einmal "entschwert" ;))
      Lass Dich ganz lieb zurückdrücken, Du Liebe, hab es fein und erhol Dich gut vom Infekt (das waren die Nachtschichten, gelle...), Deine Méa, die zunehmend Flexible (passt gut zu Falten, höhö)

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  7. Liebe Mea,
    Ich lese jetzt hier schon drei Jahre mit, wollte eigentlich schon öfter kommentieren, hab mich dann aber irgendwie doch nicht getraut.
    Ich kann Dir nur zustimmen, ich miste hier schon seit Jahren immer wieder aus und stelle fest, dass Dinge, von denen man glaubte, sich nicht trennen zu können, plötzlich doch gehen können. Und ich empfinde es auch als Befreiung, wenn die Räume leerer werden. Wenn man dieses Gefühl einmal kennt, will man auch nichts Neues mehr dazu, weil man die Leere genießt.
    Und ich glaube Du hast absolut Recht, wenn Du schreibst, dass viele Leute sich nicht trennen können, weil sie merken, dass die Dinge, die sie über die Jahre angehäuft haben, keiner will.
    Dabei kann so viel Gutes tun, wenn man versucht sich rechtzeitig zu trennen und Sachen zu spenden, so dass es Leuten zu Gute kommt, die bedürftig sind. Und je mehr man sich damit beschäftigt, um so weniger braucht man selber.
    Danke für Deinen tollen Blog, er ist echt eine Inspiration.Dank Dir benutze ich seit Jahren die Aleppo Seife, mache mein Waschmittel und meine Cremes selber und die Lebkuchen sind ein absoluter Traum.
    Viel Spaß beim weiteren Ausmisten, ich werde auch noch sehen, was hier noch weg kann.
    Liebe Grüsse
    Sabine aus Franken

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    1. Liebe Sabine, das ist so lieb von Dir, ich bin jetzt wirklich dolle gerührt ob Deines Riesenkompliments an mich. So etwas trägt mich, und da macht es auch wieder so richtig Spaß, Posts zu schreiben, hab vielen Dank :)
      Dass Du schon drei Jahre mitliest, ist ebenso ein großes Kompliment, ich bemühe mich auch immer mit den Posts, gebe mir viel Mühe damit (glaubt man gar nicht, was da für eine Arbeit drin steht) - und das mit der Alepposeife freut mich auch sehr. Erst heute Früh habe ich wieder einmal bemerkt, wie wundervoll sie ist.
      Hab es ganz ganz fein, liebe Sabine aus Franken, komm´ ich ja auch daher, lass Dich drücken und alles Liebe von der Méa :)), die sich richtig dolle über Deinen Kommi freute :)

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  8. Hello beautiful Mea,
    I often dream of less of a indulgent mind in needing more. I purge all that is not needed in my journey to live beautiful with seemingly less.
    I have been donating to friends, and the shops that resale your unwanted. Clearly in my heart I live like a earth child with very little in grand material things. My home is decorated with pieces I've had for over 20 years, and to not buy to fill my home and just enough that comfort surrounds me. My daughter and I just donated a large collection of CD movies, about 200 from over the many years. It was a beautiful feeling to free up space. I have made it my goal to remove as much as possible that is hidden away, and only keep what is useful. I could move into a caravan and live freely, carefree, and with little want. A tiny home would add poetry to my days living with less need for the big dollar. A Constant battle in a material world to live in a more minimal state of mind and ones surroundings.

    A beautiful quote.... "There are two ways to be rich: one is by acquiring much, and the other is by desiring little."

    Simplicity involves living more lightly, that interfear with less distractions that take away from a higher quality life.
    If we are intelligent we would see that having more and more doesn't solve any valuable problems, it just adds to the stress of finding peace.

    I love your simple kingdom, I admire your value you give it, and what worth is it if it takes up creative space in our minds.
    I hope I understood your message, and I hope you understand mine?
    I want to have time to create in a space that inspires reality, less craving of things we can do without.

    Love your deep thoughts, and your beautiful reality.

    Xx
    Your friend, who embraces all you are accomplishing in your kingdom.
    Big hugs.

    Dore

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    1. Doré - oh, once again your comment is such a gift for me. So alike are we, and there, these words... EARTH CHILD - with little want... "A Constant battle in a material world to live in a more minimal state of mind and ones surroundings."
      God, this really is it, yes... reaching the higher ground...
      Yes, Doré, we have a perfect understanding, birds of a feather, as we are :))
      Big big hugs, dear friend, oh, it is so good to be with you, your friend Méa :)))

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