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Sonntag, Januar 14, 2018

Januar-Tage

Wie schön es ist!


Um über die Jahre nicht verloren zu gehen...
Ich habe mir gehöööörigen Überblick verschafft.
Erst in mir selbst...
Die Rauhnächte und das Düster-Dämmrige waren da sehr hilfreich -
und so habe ich ausgeräuchert und verbrannt.

Daraufhin galt der Überblick dann dem, was ich eben nicht mehr bin und lebe.
In Absprache mit König und Kiddis wurde hier daher einiges Überkommenes veräußert,
Terrinen, eine Girandole, ein Fauteuil, ja, hier tat sich einiges.
Auch Dinge, von denen ich vor kurzem noch dachte,
"nie gebe ich das her"...
Als nächstes habe ich beherzt Bankangestellte, Versicherungen und Finanzbeamte mit Fragen gelöchert,
ich glaube fast, sie waren ein wenig... genervt ob meiner "Ideen"
und meinem abstrusen Bemühen,
auch alles genau und richtig verstanden zu haben.
Nun ja, ich war... ziemlich hartnäckig ;)


So einiges ist nun in die Wege geleitet, 
in den Ordnern ist erst einmal Ruh, 
sogar die Steuererklärung ist soweit vorbereitet,
wie es eben geht.
Ja, ich habe die Fächer ge-cleart, wie man so schön sagt.
Und es folgte stille Freude und Erleichterung.




Zudem habe ich ja ganz fürchterlich stolz mein erstes Kalenderblatt bewerkstelligt.
Das war mir wichtig, es war glatt wie ein Fahrplan für mich.
Der Januar mit seinem Wolfsmond ist also nun so richtig präsent in mir,
und das freut mich ganz außerordentlich,
da es (für den Anfang) doch einigermaßen manierlich geraten ist.



Die ruhige, erhabene Kraft dieser Tage...

Ja, in diesen Tagen will ich, 
dass hier bei aller kuschelig-nestigen Gemütlichkeit 
auch großer Freiraum und größtmöglicher Überblick herrscht.
Dass alles ein wenig die
Erhabenheit und Ruhe dieses kraftvollen Monats 
spiegelt.

Nein, hier ist noch gar nichts los - soll auch nicht...

Wie in der Natur draußen brauche auch ich jetzt Klarheit und Überblick -
 und auch ein wenig Freiraum vor der bald beginnenden Üppigkeit.
Denn diese Zeit nun, sie LÄSST mir Zeit!
Es ist keine Zeit für Frühgeburten...

Mit offenen Armen

 Wenn ich loslasse, was mich hindert oder einschränkt,
was nicht mehr "ich ist",
brauche ich keine Angst haben vor dem,
was all das bewirken, ja, anziehen könnte.
Das ist meine felsenfeste Überzeugung.
Lebe ich jetzt diese Energie, dann begleitet mich die ruhige Kraft des Januar.

Eigentlich wird das nicht schön, was mich erwartet,
da wir ein Baugerüst rundum bekommen
(kein Licht mehr, kein Balkon dieses Jahr...),
doch das kann ich nicht ändern.
Es ist notwendig.
Widerstand zwecklos. 
Ich kann nur voran machen.
Und das werde ich!
Meine Arme werden nach diesem Januar weit offen sein.

Die Stolpersteine auf meinem diesjährigen Weg sind jetzt schon groß,
aber so ich kann, mache ich aus denen vielleicht noch einen Aussichtsturm, wer weiß?
Und wer weiß, was ich dann erst sehe und begreife?

Die Sachen, die ich noch zur Jahreswende unbedingt hier haben wollte,
sie wanderten ab auf den Dachboden.
Die Winterkiste dort füllt sich wieder,
erfreulicher Weise nun nur noch zur Hälfte,
da ich auch hier genau einer Prüfung unterzog, was noch "wir ist".
Hier unten aber ist Platz machen angesagt.

Die antike Tortenschachtel samt Inhalt (der Federkranz) ist nun nicht mehr hier.
Sie ist aber noch nicht veräußert, sie darf noch eine Jahresrunde bei uns,
beziehungsweise in der Winterkiste bleiben...



Wie man das so angeht,
so kommt man auf völlig neue Ideen.
Oft sieht man auch jetzt erst etwas,
das vorher wie "getarnt" war, 
wie einem jetzt in (und unter) einer laublosen Hecke auch so manches auffällt...
So wird es nun ruhiger hier, noch natürlicher,
und meine Kreationen und -önchen,
die mir immer noch wichtiger werden,
 haben dafür den großen Auftritt.
Sie atmen in diesem kleinen Reich den goldenen Zauber, 
wie es auch so mach uraltes Teil hier tut.
Das fühlt sich unglaublich gut an und fängt mich auf,
wann immer es mir einmal nicht so gut geht,
denn ich bin leider mitnichten Méa Robusta,
und wir alle haben ja so unser Paket zu tragen...

Die Schwingen hier scheinen für mich so einiges zu tragen 
und machen mich regelrecht glücklich.
Von ihnen scheint eine Kraft auszugehen -
vielleicht unter anderem die, die ich in Beharrlichkeit in sie hineingesteckt habe.
Sie werden bleiben.
Durch das Reduzieren anderer Dinge im Raum ist sie auch nicht zuviel, diese federige Wucht, finde ich.

Das Räucherpfännlein, der Stern und der Winterbaum dagegen,
sie alle sind nun wieder verstaut und warten auf den nächsten Dezember...


So wie es meiner Chocolatkiste ging, ...


... die damals nicht mehr hoch in die Wintertruhe wanderte, 
weil sie derzeit ja einen neuen Job hat 
(Austernschalen hüten und Urlaubserinnerungen wachrufen),
parkte sich die Park-Bank (höhö) nun neben dem Kamin.
Ja, sie dachte mitnichten daran, wieder auf den Dachboden zu gehen!
Sie hatte Recht.
Es ist, als hätte sie dort an diesem Platz schon immer sein sollen...

Ach, und alleine, dass der Kleine dort so herrlich um die Ecke spitzen kann!


Ganz "zufällig" war er da, Ihr hättet ihn sehen sollen, wie er da hin- und herlief - sein neuer Catwalk.
Guckt ´mal, wie stolz der ist!


Alles, weil ihm die Bank gefällt und er natürlich Mamas Bewunderung einheimsen wollte, wie geschickt er ist ;)
Ich habe natürlich gebührend meine Bewunderung ausgedrückt...


Am Abend liegen dann dort alle Quilts stets wieder brav aufgeräumt,
es passen da auch alle so schön drauf...

Der Ohren-Sessel steht dafür nun behütend vor der Balkontüre, 
wie er es früher bereits jahrelang tat...


Der weitere neue Lieblingsplatz des Kleinen -
zum Schnurren, Überblick gewinnen, Sonnen, Puuuutzen und Nachdenken...




Und hiiiin und wieder versenkt der Schlingel dort oben glücklich enthemmt seine Krallen, wie man sieht... 

Aber habe ich nun auch so manches verkauft - 
es kommt auch wieder etwas hinzu.
Wir konsumieren zwar sehr wenig, aber dennoch, 
vor allem eben Gebrauchsgut, das nötig ist.
Und so war ich überglücklich, der Töpfer Sebastian hat nämlich endlich wieder getöpfert :)
Ganz anderes, als das, worum ich ihn bat, 
doch es ist königlich geworden.
Ich wollte ja eigentlich weiße größere Schüsseln.
Die hatte ich bestellt - und Teller, ohne Rand.

Nun, sie sind nicht weiß , und Teller sind es auch nicht - aber Schüsseln ;))
"Austernschalig" sind sie obendrein und wundervoll.
Der Töpfer gibt Schamott mit hinein,
und so sind sie so dünnwandig und doch so stabil, und ich bin hin und futsch.
Dass die Glasur innen viel zu rau geraten ist und manchmal wilde Berg- und Talbahnen aufzeigt,
ach, völlig egal.
Am schönsten ist aber das, was man hier nicht zeigen kann: 
Der Klang beim Benutzen und das Gefühl, wenn man sie in den Händen hält...
Hachzzz!

Zu den Weihnachtstagen hatten wir da also wirklich Bescherung.
So lange hatten wir hierauf gewartet...
Beinahe ein ganzes Jahr.




Diese Schüsselchen sind übrigens nicht schwarz, sondern schwarzbraun - beinahe wie guter Humus.
"Irden" eben. 
Schöööön...





Ja, das war noch eine große Freude zu Weihnachten, 
und jetzt, jetzt sind wir ja schon wieder ganz fröhlich, 
denn zudem ist hier der Startschuss im Atelier für ein weiteres magisches Tierwesen gefallen!
Wandpferd?
Najaaaa, wie man es nimmt - es wird diesmal... ein wenig anders ;)

Es fristet im Moment sein Dasein im momentanen Nilpferdstadium,
doch es geht voran...
Ich scharre schon, dass ich loslegen kann!


Neue Schwingen werden auch gerade geboren,
dass es eine wahre Freude ist.
Unter anderem ist auch ein Mond in Arbeit, ein kleiner...
Ich muss schon sagen, das Atelierchen startet wirklich höchst manierlich :)


Etwas Kuscheliges hatte ich mir dann auch noch vorgenommen.
Denn während ich die Bretzel meiner letztjährigen Backerei behalten hatte, 
fand ich das andere, nun, nicht so gelungen...,



... und so packte ich die Gelegenheit beim Schopf und machte dies hier,
ganz profan und einfach darf ja auch ´mal sein:




Ich mag meine Kammer im Januar einfach als Knusperhäuslein haben!
Da bin ich eben eine unverbesserliche kitschige Märchentante...
Das hat dieses Gemütliche und
wir haben diese alte Tür und das Fensterlein schließlich nicht umsonst eingebaut.
Meine Güte, war das damals eine schöne Aktion (Link).

J
a, warum denn nicht ein wenig Märchen in der kalten Zeit?
Ist schließlich tiefster Winter jetzt;
außerdem kommt solches aus altem Brauchtum der Region, 
aus der ich stamme.

Der Trick dabei ist, es eher lange lange trocknen zu lassen, 
bei nicht einmal 100 Grad zuerst - 
am besten mit einem Kochlöffelstiel, der in die Herdtür geklemmt wird, damit sie nicht ganz schließt.
Erst später dann kann man heißer drehen,
so wirft es keine Blasen.
Das dunkle lange Herz gefällt mir nun besser als das breite davor,
vor allem dieser "Brotrindencharakter" :))
der war gewollt.

 (Jacqui, falls Du das hier liest, Du hattest gleich die längere Variante gemacht, stimmt absolut, sieht viiiel besser aus).

Vor lauter Backfreude, wo ich doch schon ´mal dabei war,
habe ich auch noch den ein oder anderen Méa-Stollen gebacken,
denn hier geht das weg wie nix ;)


Zum Schluss dieses heutigen kleinen Januar-Streifzuges durch das kleine Königreich 
möchte ich noch etwas Schönes mit Euch teilen:
Dieses Archiv hier -
vielleicht habt Ihr ja Lust zu stöbern,
falls Ihr das noch nicht kennt.
mir hat es sehr gefallen und mir für das neue Jahr doch so einige Ideen in den Kopf gezaubert :)).

Diese hier besonders:

Dies war ein kleiner Lagezustandbericht,
ich mache dann mal weiter, 
einiges will noch woanders wohnen,
huiii, hoffentlich geht alles gut weg in freudige, liebe Hände,
wo es "gelebt" wird.
Bei mir nicht mehr.

Eure Méa,
die den Januar feiert und sich freudig an die Aufträge macht :))

Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
da hatte Hesse so Recht...


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DANKE :)

Kommentare:

  1. Liebe Mea,
    ein imposanter Post. Tolle Aufnahmen und gut gewählte Worte.
    Eigentlich sollte man deine Ausführungen zweimal lesen!
    Einen schönen Restsonntag wünscht dir
    Irmi

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    1. Ohhh, das ist aber lieb, hab´ vielen Dank :)))
      Dir auch einen herrlichen Restsonntag, ich übe gerade den Bretzelstich, mein filetgeknüpftes wunderschönes Fenster-dingens löst sich altersbedingt auf - ich versuche, es zu lernen, oiiiii
      Alles Liebe von der Méa

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  2. Liebe Mea, ich lese immer wieder mit Genuss deine Geschichten.
    Zum Thema "Januar - Winterruhe " möchte ich Dir ein paar Zeilen mitgeben, die ich sehr nachdenklich aber auch schön finde. Es ist einer meiner Lieblingssprüche:
    Im Winter steht in der Natur die Stille, für die wir keine Zeit mehr haben.

    Ich muss sagen, dass ich diese Stille schon seit vielen Jahre geniesse und auch die Wintermonate.Jede Jahreszeit hat ihre ganz besonderen Reize. Da ich mit den Hunden jeden Tag in der Natur unterwegs bin, geh ich mit etwas anderem Blick durch diese. Es gibt mir seeeehr viel.
    Liebe Grüsse aus dem südlichsten Süden Deutschlands von Karin

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    1. Liebe Karin, Du das stimmt überhaupt - in einer Zeit der Reizüberflutung ist der Januar geradezu Entzug. Plötzlich kommt man wiederzu sich, die Rauhnächte schubsen einen ein wenig dorthin, und im Januar ist es wie ein Aufwachen, langsam und noch ganz still.
      Vielen Dank für die lieben Zeilen, auf dass uns Zeit gegeben ist, die Stille zu umarmen, Deine Méa

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  3. Also, Méa, als erstes muss ich gleich ein paar Worte zu deiner wunderbaren Keramik verlieren. Die Sachen sind soooooo schön!! Ich liebe solche Keramik, der man von Weitem ansieht, dass sie handgemacht wurde, die mal hier ein Dellchen hat oder dort ein wenig Glasur verrutscht ist. Perfektion ist so langweilig, und bei diesen Stücken kann man direkt die Hingabe sehen und spüren, die man ihnen angedehen liess!
    Und der gute Januar.....du weisst, ich hab ihn schon lange in mein Herz geschlossen. Er gibt einem so viel, man muss ihn nur lassen! Ich hab es schon mal geschrieben, aber ich stelle es immer wieder fest, und für mich ist es der wertvollste Aspekt in diesem Monat: Er verbreitet ganz viel Ruhe. Nicht, dass ich jetzt nur noch still im Eckchen sitzen und nichts mehr tun würde, nein. Es ist eine innere Ruhe, eine innere Lautlosigkeit möchte ich es beinahe nennen. Die tut einem unendlich gut! Und sie lässt den Kopf klarwerden für das, was einem bewegt, was wert ist "be-dacht" zu werden, was erkannt und gedanklich geordnet werden möchte.
    Und dann dein kleiner felliger Monsieur- ja, er weiss sehr genau, wie er seinen Charme einsetzen muss! Man verzeiht ihnen doch einfach beinahe alles; auch wenn sie, wie unsere Madamchen, dem vor nicht allzu langer Zeit neu bezogenen Sofa (für viel teures Geld vom Fachmann!) inzwischen schon einen sehr, sehr shabbygen Touch verpasst haben! ;oD Aber was solls. Wir lieben sie, sie lieben uns- das zählt doch nur! Und sie bringen so viel Freude in ein Leben!
    Und: ich hab mir vorgenommen, auch wieder ein wenig auszuräumen. Ich glaube, das ist der Lauf der Dinge- es geht mir genau wie dir: Auch hier stehen noch Dinge, die ich vor ein paar Monaten keinesfalls weggegeben hätte. Inzwischen habe ich mich von ihnen gelöst, und es kommt wohl, wie es kommen musste: FrauHummel wird auch am nächsten Flohmi im August wieder vor Ort sein...... ;oD
    Ich wünsch dir einen sehr gemütlichen, wohligen Januarsonntagabend! Hummelzherzensgrüsse und innigen Drücker!

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    1. Liebstes Hummele, ja, eine wundervolle Ruhe und Kraft - die ich früher ordentlich ließ, weil ich den Januar regelrecht bekämpfte. Doch das hat sich völlig gedreht (gut, die Kälte kann ich immer noch nicht ab... seufz, aber dieser Monat ist ja Gott sein Dank so viel mehr)
      Ja, diese Zeit lässt wirklich den Kopf klar werden, und mit jeder "Zwiebelschale", die ich ablege, kann ich das überhaupt (besser) fühlen. Ich bin so froh, mittlerweile einen Weg gefunden zu haben, in dem es hier nicht zu karg ist, ruhig opulent, doch gut platziert und auch Freiräume, ja, Leerräume existieren, Lebensraum, Raum zum Atmen. Früher wollte ich wohl hundert Leben leben, doch damals war ich jung und drehte schnell ;)) Heute merke ich eine Verlangsamung, der ich mehr Qualität angedeihen lassen will - und siehe da, ich werde wieder schneller, dass ich nur so gucke. Als hätte ich einen Cleaner über die Festplatte sausen lassen, bin ich viel konzentrierter und kraftvoller. Dieses Jahr war es bisher das kleinste Berglein, das mich verließ, ich merke die Vorarbeit von Jahren, doch immer noch geht etwas und ich bin froh darum.
      So schön konnte ich den Januar noch nie spüren. Ja, staunen tue ich in diesen Tagen, das trifft es wohl am meisten. Und ich sehe, was es wirklich wert ist, bedacht zu werden.
      Dass Du einen weiteren Flohmi machst, ich muss grinsen - ja, ist das nicht ein Ding?? Ich wünsche Dir freudigstes inneres Umbauen, hab es emsig UND ruhig zugleich, das ist vielleicht eine Zeit, hm?
      Diiiicken Drücker ins archaische Bergenland, alles Liebe von Deiner Méa

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  4. hach - der miez! <3 <3 <3
    loslassen ist ja auch mein thema - gewesen muss ich fast sagen. am anfang zwangen mich die umstände, loszulassen - manches wurde mir mit gewalt entrissen..... und dann hab ich bald gemerkt - ich brauchs ja gar nicht!!! und deswegen hab ich noch nie "ausmisten" müssen (zumindest im materiellen) - es war nix da!!
    "schlechte angewohnheiten" gabs aber schon einige, die entsorgt wurden :-D
    xxxx

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    1. Meine Güte, und wenn ich denke, was Du da draus gemacht hast, ein ganz eigenes (mit der Betonung auf eigenes, besonderes) Refugium und Lebensraum, ich habe ja gesehen, wie es über die Zeit begann zu leben, Beate, dann hast Du dem Ganzen noch eine Krone aufsetzt :))
      Entsorgen schlechter Angewohnheiten, jahaaa, das ist dann der Februar für mich, da geht´s dann um die Wurzeln und die Wurzelfresser :))
      Auf die kleinen Königreiche, hab es januarig und lass Dich lieb grüßen, Deine Méa

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  5. Guten Morgen liebste Mea,
    ein schöner Streifzug durchs Königreich und der Hobbit ist ein tolles Model, ich hoffe er bekommt auch seine Gage oder wie nennt man das bei Königs Apanage oder?, also ich hoffe auf eine königliche Entlohnung, wobei die Bank hätte ich auch sehr sehr gerne, die ist wunderschön, alles wunderschön auch die Töpfereien.
    Hab einen schönen Tag und guten Wochenstart und fühl dich geherzt und umärmelt vom Reserl und gib dem Hobbit ein Busserl

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    1. Ha! JA! Apanage, natüüürlich :) Die muss ich demnächst auch mal posten, denn das ist eine wirklich urige Apanage ;) Er bekommt manchmal von Faye eine ganz spezielle Streck-Bart-Kehlchenmassage. DAS sieht dann aus! Zu schön, ja werde ich demnächst posten. Er wird dann zum Flunderwurm (platt wie ein Pfannkuchen, die Kerlchen sind ja so amorph... ;)
      Hobbit hat das Küsschen bekommen, ich eine Kopfnuss (allerdings ne zarte), Dir auch eine wunderschöne Woche, die Méa mit dem Flunderwurm :)

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  6. Oh ja die Bank passt mal gut da hin, die würde ich auch nicht auf den Dachboden bringen da sieht die ja keiner.
    Und außerdem hätte der Hobbit keine Kletterbank!
    Ich bin ja auch kräftig beim ausmisten, es hat sich sooo viel angehäuft was jatzt nirgendwo mehr hin passt. Mal sehn was ich damit mache, erst kommts mal in ne Kiste und wenn ich die bis nächstes Jahr nicht an rühre kommt alles weg.
    Wir sind jetzt im neuen Zimmer, Post ist online schau mal rein :-)
    Ich drück dich deine Anja

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    1. Jou, war schon da, alleine die Farbgebungen, so leicht und doch gemütlich, wunderschön - ich habe ja immer noch das Orange im Auge (oiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii), doch nun edel-edel-sprach-der-Wedel...
      Genieße schön, jetzt ist noch wenig Licht, doch das kommt ja nun, und dann sieht´s bei Dir nochmal schöner aus :) Und nich widda Kabel anbohrn, gell???
      Lass Dich drücken, Du Liebe, Deine Méa

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  7. Herrlich, wie du diese Jahreszeit beschrieben hast, liebe Mea, mit allem was dazugehört! Das Geschirr finde ich atemberaubend schön.........einzigartig, anrührend und von zeitloser Schönheit.........das Warten hat sich gelohnt! Liebe Wintergrüße,

    herzlichst Jade

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    1. JADE, ach ist das schön :)) Da freue ich mich dolle :), dass Du bei mir reinguckst.
      Ganz liebe Wintergrüße auch an Dich, hab es ganz ganz fein, ich schicke Dir einen lieben Umärmler,
      Deine Méa

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  8. Liebe Mea, wunderbares Geschirr hast Du da erstanden. Es schaut so gut aus, da würde ich auch erstmal meine Lieblingsspeisen daraus löffeln wollen. :D
    Für Deine Ideen und Gedanken zum Januar und Loslassen danke ich Dir sehr. Es wird für mich und meine Familie ein schweres und trauriges Jahr. Und trotzdem wollen wir uns trösten mit dem Wandel des Lebens, der jedem begegnet und jedem die Sonne auch wieder scheinen läßt.Hab wunderbare restliche Tage in diesem Erstlingsmonat, viele Grüße, Pia

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    1. Pia, das tut mir Leid zu hören, das Du da wohl durch eine schwere Zeit musst. Ich wünsche Dir viele Türen, viele Möglichkeiten, von denen Du vorher nicht einmal ahntest, dass ein Wandel Dir hilft und Dir manchmal unsichtbare Schwingen wachsen.
      Der Erstlingsmonat soll Dir da mal ordentlich Kraft schenken :)), seine Tiefe Dir Halt geben, wie Du es ja bereits annehmen willst. Der Wandel... ja. Bei mir steht er auch an. Meine Schwingen auf dem Kamin, die bleiben daher stehen ;))
      Lass Dich lieb drücken, Deine Méa

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  9. Liebe Mea, wie recht Du hast, man muss sich auch von liebgewordenen Dingen manchmal trennen, ich bin auch gerade dabei, einfach ausmisten.
    Liebe Mea,
    ich bin gern durch Deinen Januar gewandert. Deine Kammertür gefällt mir sehr. Hätte ich so ein Haus wo sie passen würde, ja dann... Es hat mir Vergnügen bereitet und ich schaue wieder gern vorbei.
    Alles Liebe für Dich und auch viel Freude für alle Dinge die Du Dir vornimmst und verwirklichen möchtest, Deine Klärchen

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    Antworten
    1. Klärchen, eigentlich hat die ja gar nicht gepasst, die kleine Tür, daher haben wir darüber ein altes Fenster eingebaut und ordentlich so einiges passend gemacht. Ich habe diese Türe so gerne, und jetzt, im Winter, ist sie ganz lieb, denn sie schließt so gut ab, nachdem sie sich eingerichtet hat und wir sie nochmals anpassten (ist immer so mit Türen und Shutters). Insofern kann man solch verrückte herrliche Sachen überall veranstalten, sicher auch bei Dir - und... dies hier ist kein Haus, ist ´ne Wohnung, die früher gaaaaaaanz anders war.
      Dass Du auch im Ausmistemodus bist, ach, das ist so schön, denn der Januar, der trägt einen dann so wunderbar voran - früher habe ich das immer so falsch gemacht, und da schlug er mir ordentlich um die Ohren und ich fiel in ein Loch.
      Jetzt nicht, jetzt ist es mir beinahe trotz all der Sorgen, die man halt so hat, wie Tanzen :))
      Sei fröhlichst umarmt, liebes Klärchen, mach Dir Deine Welt, dass sie Diich schööön bekuschelt, alles Liebe, Deine Méa

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  10. Dear Méa I have fallen behind on visiting … days fly by so quickly. Your pottery is absolutely blissfully beautiful. Today in Philadelphia it is snowing and winter is moving at a slow pace towards Spring! I hope your new year is embracing you with fresh starts and new beginnings. Tell Hobbit Simon said he’s bad for clawing your pretty chair. I have another family loss and have sadness with losing someone who I adored but I have lost myself in creativity writing a new storybook. Sending a big hug from your Friend in Philadelphia.
    xoxo,
    Vera

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    1. Oh, Vera, so sad to hear you had this loss. Losing and letting lose, January´s energy... I wish you lots of strength.
      Hobbit would not understand Simon, as he believes, this is cat-creativity ;))), and now we all see, the chair is even prettier as chosen to be a work of art ;)
      Creativity helped me over the loss of my child - the only caring and consoling, that really helped me.
      So I wish you lots of inspiration, have a deeeeeeep hug, my dear Vera, your friend Méa



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