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Mittwoch, Januar 03, 2018

Noch schnell, bevor...

... es so richtig losgeht!

Ah, noch 3 Rauhnächte zum "Mystisiiiieren" ;) und Anlauf nehmen,
ist das schön?
Und nein, ich renne noch gar nicht mit im neuen Jahr, Pustekuchen,
mein Startschuss ist noch gaaaar nicht gefallen.

Der kümmt erst noch - und WIE!


03. Januar:

Die Startrampe!
Der zehnte Schritt, die Energien zum Fließen zu bringen...

via

Ich mache noch freudiger weiter mit dem Umorganisieren und Ausmisten, 
dem Entlasten in jeder freien Minute,
die ich abknapsen kann.
Und nun aber so richtig.

Ich stelle mir vor, ich würde umziehen 
und überprüfe mit dieser Perspektive,
ob etwas mit ins neue Leben darf oder nicht.

Insgeheim freue ich mich über meine stillvergnügte Emsigkeit,
jedes Jahr in diesen Tagen tue ich ja solches, 
und jedes Jahr bin ich schneller damit " ´rum".
Es ist allerdings beinahe erschreckend, dass ich immer und immer noch so einiges finde bei meinen "Razzien"...
Der Zwiebelschalenfluch ist das,
hat man die eine Haut ab, kommt die nächste Schicht, jaja.
Manche kriegen dann zuviel und hören lieber auf -
ich sehe es als Freischaufeln der Startrampe in ein Leben, das sich mir anpasst anstelle umgekehrt :)

Zusätzlich und beinahe von selbst formen sich genau dann Ziele aus vor meinen Augen,
die ich wirklich leben will. 
Völlig neue Ideen kommen mir dabei!
Ganz von selbst.
Ich stelle mich mir selbst dabei als lachend, gesund und frohgemut vor.
Es muss auch gar kein neuer Wunsch sein,
um den sich etwas dreht,
es kann auch ein altes Ziel sein,
das immer noch Gültigkeit hat.
Und dieses Jahr komme ich noch ein ganzes Stück näher heran!


04. Januar:

Die Zeitsparkasse
Hegen wir unsere Stundenblumen...
Der vorletzte Schritt



Szenen aus dem wundervollen Film 
Momo -
was habe ich dieses Buch von Michael Ende geliebt und liebe es noch!
Wie oft habe ich es vorgelesen.
War es nicht überhaupt das wichtigste Buch in meinem Leben?
Momo aus dem Amphitheater..., die Stundenblumen...

Was ist mit Euren?
Wo bleiben Eure wertvollen Stundenblumen?
Verblühen sie einfach so?
Retten wir sie...

Nicht etwa die grauen Herren von der Zeitsparkasse aus Momo sind hier gemeint,
sondern genau das Gegenteil.
Heute wird genau beguckt: 

Wo sind noch Zeitfresser, die den Zielen im Wege stehen?
Gibt es Vorgänge in meinem Leben, die nun gar nicht mehr zu mir passen,
mich gar unter Druck setzen?
Etwas, das ich mir vornahm und doch nicht schaffte?
Geht es überhaupt noch zu leben, oder lasse ich es endgültig los?
Was lasse ich sein, um mehr zu SEIN?

Gehen manche Vorgänge nicht auch sinnvoller,
um Zeit für wirklich Wichtiges zu schaffen?


Aus dem Film Momo
Es soll übrigens Leute geben, die sehen in diesem Buch tatsächlich nur eine Kindergeschichte -
Sachen gibt´s...

"Wie man sich bettet, so liegt man"
nun, im Leben würde ich sagen:
Wie man sich organisiert, so lebt man.
Klingt ein wenig überheblich,
doch so ist es nicht gemeint -
ich merke, ICH werde langsamer,
also muss ich cleverer mit meiner Zeit umgehen und auch einmal Unwichtigeres sein lassen.
Um auch noch Zeit widmen zu können.
So einfach ist das...

In unserer heutigen Welt gibt etwas Schönes, das gleichzeitig aber auch ein Fluch ist.
Unzählige Wahlmöglichkeiten.
Und viel zu viele sprechen uns an, haben Aufforderungscharakter.
Nur... das alles zu leben in einem Leben -
das geht nur im Film.


Es gibt allerdings auch bei mir noch Vorhaben, die brauchen mehr Kraft und Zeit,
das habe ich gemerkt, und diese werden nach hinten geschoben.
Ich habe Schätze hierfür, die ich in zwei großen Kartons bewahre.
Nebst einer Schneiderpuppe in meiner Größe.
Ich habe dafür so gut wie keine Klamotten mehr...
Doch meine Sachen will ich in Zukunft selbst nähen.
Das ist aber meine einzige "Leiche im Keller" ;))!
Von den anderen habe ich mich verabschiedet.

Vielleicht schaffe ich das mit dem Nähen aber doch noch einmal.
2019 ist da angepeilt, wenn es gut läuft.
Es ist etwas, darauf freue ich mich sehr.
Und wenn es nicht gelebt werden kann, kann es umweltschonend und dann aber unbesehen (!) entsorgt oder verschenkt werden an einen Menschen, der es LEBT.
Aber wie gesagt, es ist die einzige "Leiche" ;)),
und das Nähen stellt für mich eine Alternative dar,
unabhängig etwas Wertiges zu erschaffen,
für viele Jahre -
und nicht einzukaufen in "trendy Plastikland"...

05. Januar:

Die letzte Rauhnacht kommt!

Ein vorletzter Schritt durch die Anderwelt,
ich stelle mir vor, der Schutzgeist erwartet mich bereits vor dem Ausgang...
Dann erst geht es richtig los!


Heute will ich noch einmal wie auch schon gestern überlegen und zu begreifen versuchen,
was mir Kraft raubt.
Kann ich noch etwas zurücklassen,
was ich mir beinahe noch in mein "Gepäck" für 2018 getan hätte?
Am Ende haben sich da noch irgendwelche Wurzelfresser eingeschlichen?
Nicht, dass ich die noch mitnehme... oiiii.

Das muss noch einmal ein ordentliches Feuerchen bekräftigen,
in das ich noch zusätzlich Weihrauch legte!

.

Und wie das brannte!
Das tat guuuut...
Die gesammelten getrockneten Pflanzenschönheiten der fröhlichen Ausflüge nahmen mit Macht das fort, was noch fort musste...
Belastendes von früher,
ich musste die Zettel nicht einmal beschreiben,
so gegenwärtig war mir, was ich loslasse, um es endgültig abzuschließen...



Hierzu hat die Frau Hummel etwas so Herrliches geschrieben
(danke Dir so sehr!) -
mit diesem wundervollen Seelenbild hat sie mir den Tag beschenkt!
Zitat Frau Hummel:


"Sich sein eigenes Strässchen zu planieren ist eine Aufgabe, die nicht immer einfach ist. Kleinere und grössere Steine von der Erde aufzuheben und an den Wegesrand zu tragen bereitet nicht so arg viele Schwierigkeiten. Knorrige Wurzeln, die sich tief ins Lebenserdreich graben, erfordern schon etwas mehr Mühe. Man reisst und zerrt und....hoppla! Irgendwann geben sie nach, und man landet erst mal heftig auf dem Popes. Aber man erhebt sich grinsend, schmeisst den störrischen Wurz weit von sich, wischt sich die dreckigen Hände ab, spuckt in dieselben. Und weiter gehts."
Link

Oft sind es neben bösen Erinnerungen auch Verhaltensweisen, die wir aufgrund von erwarteten Bewertungen immer wieder tun -
Bewertungen anderer oder gar von mir selbst.
So viele übernehmen wir unbewusst, saugen sie von Kindheit an auf.
Saugen auf, wie etwas zu sein hat.
Wie wir zu sein haben - sein sollten.
Somit wirken sie stark, doch von uns manchmal glatt unbemerkt.

Falls mir schwer fällt, darüber nachzudenken, was nicht mehr sein muss,
 dann ist es vielleicht eben dies -
ich sollte grundsätzlich bewertungsfreier werden, 
vielleicht gar ein wenig wie ein Kind.

Und dann kommt man vielleicht auf solch Ungehöriges:
Man muss kein "Lebensziel" haben!
Ein wichtige Rolle spielen.
WER SAGT DENN DAS???
Wünsche und Ziele haben, ja, aber im Sinn einer Karriere, nein.
Nicht "groß rauskommen", 
das ist so ein kapitalistischer Quark.
Um Himmels willen nicht dieses Think Big,
dieses "Rolle innehaben", "the big money" machen.
Ist man denn sonst ein NICHTS?
Hat umsonst gelebt?
Ah, wenn ich das schön höre...
Nö, man ist auch so ein Erdenkind.

Oft steckt im kleinen Sosein so viel.
Fülle und Erkennen soll in einem sein,
möglichst unabhängig von Bewertungen und Materie.
DAS ist groß.
Wenn man etwas macht, sich bemühen es gut zu machen - besser.
Und wenn man Erfolg hat,
na, aber gerne doch,
aber ist das nicht Ziel, sondern einfach ein nettes Bei-Resultat.
Dann verändern einen auch "Nackenschläge" nicht 
(Naja, zumindest nicht dauerhaft).

Als Drittes finde ich es durchaus perfekt,
auch etwas abzugeben, von dem man fühlt,
"DAS kann ich nicht alleine wandeln, 
das frisst mich."
Wenn ich merke,
ich habe so viel getragen, trage noch,
doch ich muss nicht ALLES alleine tragen,
dann übergebe ich es dem Feuer,
gebe es ab,
und gehe weiter in der Zeit,
die nun dafür keinen Raum mehr gibt.
Und so geht es nun nach diesem letzten gewaltigen Räuchern 
auf in 
die Nacht derWunder
 zum

06. Januar:

Durch das große Tor wieder in die zunehmend lichte Zeit des Januar!
Der Anfang

Der zwölfte Schritt - ich tue ihn nun mitten durch das mächtige Zeiten-Tor des Janus.
Dahinter wartet ein neues Jahr an Leben, Aufgaben, Wundern und Erfahrungen
...



Und vielleicht finden wir ja direkt neben der Pforte noch ein wenig Equipment, 
wer weiß?


via

Nun gut - jetzt gilt es: Luft holen und durch...!


Die Erde hat uns wieder!

Der 6. Januar ist gekommen -
den Kopf habe ich nun wieder auf ;),
und es heißt, 
auf geht´s mit voller Kraft in das neue Erdenjahr!
Mit einem mächtigen Dröhnen (habt Ihr´s auch gehört? ;)
setzt sich das Jahresrad wieder in Bewegung. 
Und so fliegen wir weiter in der Zeit, verbunden mit unseren Lieben, 
den Herzensmenschen, 
und vielleicht so manchem Schutzgeist.
Es wird vielleicht anstrengend, vielleicht ist noch so einiges zu bereinigen,
dazu sind die herrschenden Wassermonate ja da,
und die ein oder andere Krise wartet wahrscheinlich auch bereits -
doch in der Zeit zurückgehen ist eben nicht drin.

Es darf in Frage gestellt werden, was wir sind, was wir waren.
Und wenn mich etwas angreifen will,
dann will ich nicht vergessen,
dass alles für mich und mein Werden geschieht.
Was auf mich zukommt, 
wurde durch mein eigenes Arbeiten an mir erst möglich, 
es bewirkt, dass ich mich weiterentwickle.
Und wenn es manchmal ein kräftiger Tritt in meinen Derrière ist...
Fliehen oder mich betäuben, ach, was würde das helfen,
nein, damit, dass ich mich verweigere, 
ziehe ich ja erst recht an, 
was ich doch gar nicht will und bin.


Daran glaube ich fest und stapfe wie jedes Jahr mutig und hoffnungsfroh los in ein neueres Leben.

Kommt Ihr mit?

Der Boden für das kommende Jahr, ich habe ihn mir, so gut es halt ging, bereitet :)

Und die Feder,
die wird mein Leitbild sein,
denn ich will noch viel stärker loslassen...
Die nächste Zeit ist wie gemacht dafür!





Von Herzen,
Eure Méa,
ab dem 6. Januar wieder von dieser Welt ;)




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DANKE :)

Kommentare:

  1. Liebste Méa, mitten in meine Texterei zum neuen Post fallen Deine Worte und Bilder bei mir auf fruchtbaren Boden. Das ist gut, denn das heißt, ich habe gut gearbeitet, Altes liegen gelassen und den Boden gelockert - noch nicht gedüngt, das kommt erst.

    Also ich denke, ich habe bis zum 6.1. Zeit, all das, was Du geschrieben hast, immer und immer wieder zu lesen, denn es liegt eine halbe Ewigkeit darin. Unfassbar groß. Und die Fotos dazu, knall knall knall. Besser geht nicht.

    Die Feder ist gut, ein traumhaftes Symbol für das Neue Jahr. Ich habe meines auch gefunden - ist diesmal ein Land und das ziemlich groß. Ich klotze mal, hihihi.

    Ich danke Dir von Herzen für Deine Worte, die jenseits des Zeitgeistes schwingen, dafür aber in den Reichen (wie schönes Wort), die bleiben.

    Sturmgrüße vom Bodensee, der heute mal alles wegfegen will, was nicht mehr passt. Und rüttelt und die Birne freimacht (hoffentlich bei vielen). Deine Veronika

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    1. Veronika, das klingt gut! Und nach dem ersten Vollmond des Monats (kümmt ja noch ein zweiter, nüchwahr? Verrückt), eine Superluna auch noch, nun der Fegesturm, IST das g...?? Das muss so archaisch bei euch sein, pass nur gut auf Dich auf. Und herrlich: Die Birne freimacht! YESSSS, so soll´s sein!
      Ich bin gerade über Papierkram, es ist wundervoll und mein Töchterlein zerreißt mit Hingabe, was nicht mehr in die Ordner muss bzw. bleiben muss. Ich knöpfe mir sogar die Ablage vor für die Steuer, den Finanzplan ect.
      Ja, frei wird´s, das Verkaufen der Dinge stockt noch, die Käufer wollen, dann wollen se nich... aber so ist das Anfangs eh immer mit den Stolpersteinen. Ich bleibe dran, sind eh nicht viele Dinge, die ich veräußere.
      Hab es wunderbar, die Wassermonate beginnen, ich find´s herrlich, Deine Méa, die Dich lieb drückt ;)

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  2. Ich komme mit! Egal ob Vollmond oder nicht. Oh, Mea, was ist Dir da alles durch den Kopf gegangen, nun aber in kleinen Schritten angefangen...los gehts! Unterscheide wichtiges von Wichtigem, fällt mir beim Aufräumen ein...
    allerliebste Grüße ins Jahr 2018, viel Erfolg mit Deinem Vorhaben, Klärchen

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    1. Oh ja, diese Unterscheidung sollte nicht unterbleiben, da muss ich grinsen. Wäre schlimm, ne? Doch das meiste ist eh nicht wirklich wichtig... ist Materie. Bei Kunst (vor allem der meiner Kiddis) ist es allerdings meist unmöglich, ohne Dinge, die ein Mensch in dieser Art Hingabe verzaubert hat, das ginge nicht. Muss ja nicht viel sein, aber dennoch. Lieber einen Schrank weniger.
      Klärchen, ich danke Dir sehr für Deinen Besuch, ich wünsche Dir und Deiner unermüdlichen Emsigkeit den besten Start 2018 :)) Deine Méa

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  3. An ganz vielen Stellen deines Textes finde ich mich wieder, Méa; danke für deine tiefsinnigen Gedanken, die du mit uns teilst! In einer Welt, die mir manchmal vorkommt wie ein Theater, in dem sich viel zu oft die Kulisse in den Vordergrund drängt und die Darsteller zu erdrücken droht tut es gut, in Menschen wie dir Verbündete zu finden.
    Und was habe ich mich gefreut dass du meinen Text als würdig erachtest, zitiert zu werden! Merci!
    Die letzten Wochen haben viel gemacht mit mir; in meinem Kopf formen sich Gedanken, werden klarer und bekommen Struktur. Sie befassen sich mit meiner Zukunft und der Art, wie ich sie gestalten will. Und immer wieder stehe ich vor der Entscheidung, was ich als wichtig und richtig bewerten will, und was ich getrost über Bord werfen kann. Dabei geht es nicht nur um Dinge, sondern eben auch um Verhaltensmuster, Personen und Tätigkeiten. Ich schreibe diese gedanklichen Aktivitäten zu einem grossen Teil dem Umstand zu, dass mein Leben so einfach und aufgeräumt im wahrsten Sinne des Wortes geworden ist. Da ist (fast! ;oD) nichts mehr, was meine Aufmerksamkeit fordert und sie gar nicht verdient. Es ist eine so spürbare Erleichterung, dass ich immer wieder staune, warum ich nicht schon früher darauf gekommen bin.....Und so bewahrheitet sich schlicht immer wieder, dass es Prozesse sind, die ihre Zeit in Anspruch nehmen und vor allem die Bereitschaft voraussetzen, sie überhaupt geschehen zu lassen.
    Auch bei uns tobt ein gewaltiger Sturm. Er zerrt an Bäumen, bei manchen hat er den Willen zum Widerstand gebrochen und sie zur Erde krachen lassen. Er reisst an allem und schüttelt jedes Teil durch, das nicht niet- und nagelfest gemacht wurde. Vorhin habe ich im Garten vor der Hauswand ein Opfer dieser wütenden Kraft gefunden: Ein kleiner Buchfink wurde wohl von einer dieser gewaltigen Böen gegen die Mauer geschleudert und starb. Das macht mich traurig, und doch bin ich gleichzeitig fasziniert von der unglaublichen Kraft der Natur! Gerade macht das Toben eine Pause, aber wahrscheinlich nur, um Energie zu sammeln für den nächsten Ansturm. Angesichts dieses Efforts, dessen die Elemente fähig sind, sehe ich vor meinem inneren Auge das wilde Heer schreiend und polternd über den Horizont galoppieren, angeführt vom ungebärdigen Türst. Dass es heute kaum richtig Tag wird und unsere Berge noch beeindruckender und gewaltiger scheinen in diesem düsteren Szenario macht diese fesselnde Vorstellung nur noch athmosphärischer. Sie ist Sinnbild dafür, sich voranzuwagen, mit Kraft und Nachdruck. Und sich zu verlassen auf die Natur; die draussen vor dem Fenster und die, die in uns drinnen steckt. Den Mut zu haben, unserem ureigenstes persönlichen, wilden Heer die Zügel zu lassen.....
    Drüücker und herzlichste Hummelzgrüsse!

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    1. Hummelein, könnte Dich glatt schon wieder zitieren! Ja, dieser Sturm, gepaart mit einer Superluna (einem extrem großen Mond), zwei Vollmonde als Jahresstart, keinen im Februar, wieder zwei Vollmonde im März, und noch so ein paar krasse Wetterbesonderheiten, als gäbe sich das ganze System Mühe, ordentlich Eindruck zu machen :)) Nun, bei mir hat´s gewirkt.
      Dass das alles bei den Bergen noch viel dräuender und eindringlicher wirkt, DAS kann ich mir vorstellen.
      Am schönsten fand ich, als Du geschrieben hast, dass es Prozesse sind, die ihre Zeit in Anspruch nehmen und vor allem die Bereitschaft voraussetzen, sie überhaupt geschehen zu lassen.
      Da nehme ich mal ausnahmsweise das Tussenwort GEIL, denn da fällt mir nüscht anderes ein. Yessss... Das ist es doch überhaupt, wie die Natur in und um uns.
      In diesem Sinne, lass Dich inniglich drücken, es ist so schön, so verbunden zu sein :))
      Deine Méa

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  4. Liebe Mea,
    danke für diesen zauberhaften Post, ihc habe jedes Wort in mich aufgesogen1 Bei Momo mußte ich schmunzeln, denn ich habe gerade dieser Tage ( nein, eher Nächte) angefangen, das Buch zu lesen ... zum x.ten Male und immer wieder mit Begeisterung!
    Ich wünsche Dir noch einen schönen Tag, ♪•*¨*•.¸.•*¨*•♪ und ein frohes, glückliches, kreatives, verzauberndes und vor allem gesundes Neues Jahr 2018!
    ♥ Allerliebste Grüße, Claudia ♥

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    1. Claudia, ach, diese Buch hat mich derart geprägt - der Autor hat so vieles geschrieben, das ich verschlang.
      Und wir, wir sorgen dafür, dass ein wenig Spirit in die Bude kümmt, nö?? Das wird ein heftiges Jahr, zumindest kündigt es sich so an - beeindruckend, was so abgeht da draußen...
      Lass Dich auch ganz lieb umärmeln - Danke für´s Mit-Mir-Sein, Deine Méa

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  5. Liebste Mea,

    was habe ich mich bemüht. Jedes Jahr habe ich festgehalten, mitgeschleppt und bewahrt. Diese vielen Dinge, Menschen, Verhaltensmuster und eingespielte Rollen. Angepasst und (ver)ge-formt, immer in der Bemühung die angestrebte Harmonie nicht zu stören. Mitunter wusste ich gar nicht mehr, wessen Leben ich zur Zeit gerade lebte.

    Nun besitze ich nicht mehr viel, denn ich habe endlich losgelassen. Dinge, Menschen und Muster bzw. Vorgaben wie "Du kannst doch nicht / Das tut man nicht."
    Erstens kenne ich "man" nicht und ausserdem werde ich es nie allen recht machen können.....

    In diesem Jahr möchte ich, denn auch ich werde im laufe der Zeit immer langsamer, endlich einmal für mich sorgen. Mich beschenken, verwöhnen und mich so nehmen, wie ich bin. Ganz so, wie ich es immer schon mit jedem anderen Menschen gehalten habe.

    Liebste Grüsse
    Änne

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    1. Liebe Anne, ich sitze hier vor Deinem Kommi und musste den erst mal einige Zeit sacken lassen. Vor allem Dein letzter Satz, der hat mich zutiefst ergriffen. Ja. Du tust das mit den Menschen, doch sie nicht mit Dir, obwohl es doch ein Geben und Nehmen sein sollte. Genau das habe ich auch so oft erlebt. Man schenkt Wärme, fühlt sich ein, ist eine kleine Sonne... und das ist anderen bald selbstverständlich.
      So muss man sich eben selbst um Wärme und Kraft kümmern, um nicht selbst zu verkümmern. Die meisten (es gibt da wenige Ausnahmen), drehen sich wie Kinder um sich selbst - da wird nie etwas kommen, selbst wenn man ihnen das sagt.
      Wenn ich manchmal etwas erlebe, eben dass sich jemand um mich Gedanken macht, mich stärken will, ja, glatt fürsorglich ist, ohne ´was zu wollen, dann konnte ich früher bald nicht damit umgehen. Ich musste lernen, etwas anzunehmen. So selten war das.
      Lernen, auch für mich da zu sein. Heute geht das ganz gut, doch ich muss höllisch aufpassen, nicht "zurückzufallen" in meine eigene Falle. Die Ich-kümmere-mich-um-alle-will-dass-alle-glücklich-sind-Falle. Ein "und wo bleibe ich?", das hätte ich damals als egoistisch und berechnend bewertet - doch so ist es nicht, denn auch ich habe nur ein Leben, das nun immer schneller vergeht.
      Anpassen an das Gängige, naja, das lernte ich dagegen schnell, das ist nicht. Nicht mit mir und meinem Sosein. Bis in meine Zellstrukturen hinein bin ich ein kreativer Mensch, und das schließt ein Mitläufertum in der Herde aus. So könnte ich auch nichts schenken, nicht mir und auch nicht anderen. Darüber kann ich mittlerweile herzhaft grinsen. Verbiegungsversuche meinerseits und von anderer Stelle würden da nie fruchten - und sollen es auch gar nicht :)))))
      Anne, ich wünsche Dir von Herzen, dass Du in diesem Jahr Rückenwind bekommst, dass Dir Dich wärmende Schwingen wachsen und Du nicht von egoistischen Menschen, die sich bei Dir doch immer soooo wohl gefühlt haben, verunsichern lässt. Ne, es soll schon allen gut gehen - in einem Geben und Nehmen. Und den Anfang machen wir selbst. Bei uns.
      Lass Dich ganz lieb umarmen, passen wir mal gut auf uns auf, Deine Méa

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    2. Liebste Mea,

      ich danke Dir so sehr für Deine umfangreiche Antwort. Gerade in den oberen Sätzen erkenne ich meine Verhaltensweisen wieder.

      Und nun nehme ich Deine Worte und die liebe Umarmung mit in dieses neue Jahr. Sie werden mir immer wieder das Herz wärmen und mich stärken.

      Allerliebste Grüsse
      Änne

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  6. Ein sehr zauberhafter Post liebe Mea, sehr schön geschrieben, ich liebe Momo auch sehr.
    Das nächste Mal wenn ich in Hamburg bin mag ich dich und Hobbit sehr sehr gerne besuchen kommen, alles Liebe vom Reserl

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    1. Yei, das ist schön!! Hobbit hat übrigens im Moment ein sehr schönes Leben, da er doppelte Ration futtern darf, er ist ein wenig dünn geworden, und er braucht schließlich ordentlich Reserve, da es ja kalt ist, nüchwahr? Na, da guckt er nun, wenn sein Maulen erhört wird und der Nachschlag kommt, ich kann Dir sagen.
      Reserl, liebste Tatjana, lass Dich dolle drücken, Dein Méa, die sich schon "auf bald" freut :)

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  7. Liebes, du steckst voller Energie und Schwung, beinahe überholst du dich hier gerade selbst, in Lichtgeschwindigkeit. Whow!
    Ich sehe schon, ich habe hier viel nachzuholen und freue mich auf viel Lesefutter ;-)

    Für dich das allerschönste 2018, ich freue mich riesig es hier mit dir zu teilen und dich zu wissen. Du tust mir gut. Endlich sagt das mal Jemand ;-)
    Bis ganz bald, dicke Umarmung von deinem Elflein *

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    1. Ahhh, ist das schön, Elflein, ich danke Dir - aber das geht auch auf einmal los, erst so dämmrig-rauhnächtig und nun guck ich, wie ich da loslege, aber so ganz mit den Energien, und getanzt hab ich auch schon wieder - ich glaube, da ist was richtig gelaufen. Wenn ich an all das denke, was ich so abgekriegt habe, da staune ich schon, wie gut es tut, so zu januaren. Mal gucken, ob´s weiter so bleibt, wäre ja schön.
      Auf jeden Fall tat mir Dein Kommi so gut, lass Dich drüüücken, Deine Méa :))

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  8. Sodele liebe Méa, nun bin ich nochmal da, habe Deinen Text aufmerksam durchgelesen und könnte einen halben Roman dazu schreiben. Aber nein, das lasse ich lieber, ich habe mir extra einen Stift und ein Blatt Papier geholt, um zu notieren, was mir besonders ins Herz ging.

    Aufräumen, ausmisten, als ob man umziehen möchte. Hach wie herrlich ist das Bild und ja genau das ist es. Wieviel passt in einen Umzugswagen, alles auf einmal, mehr braucht es doch auch wirklich nicht. Ich bin eine gute Ausmisterin geworden, in jeder Hinsicht und ich könnte ohne Stress umziehen.

    Das Leben einrichten, das zu mir passt, ist auch ein wundervolles Bild - i love it. Weil es doch genau um das geht. Wir versuchen ja auch, die Wohnung so einzurichten, dass wir uns wohlfühlen, aber die Wohnung ist ja nur ein Teil. Die Tage sind lang, wenn das Leben nicht kompatibel ist zu den eigenen Gefühlen.

    Werden wie ein Kind - oh ja, das ist etwas, woran ich dieses Jahr "arbeiten" möchte. Für ein Kind ist die Welt immer neu und voller Entdeckungen und Staunen und Abenteuer. Ich frage mich schon immer wieder, wo das bei uns auf der Strecke geblieben ist. Irgendwo im Nirgendwo der tausend to-dos und der Konzepte und Vorstellungen und Erwartungen, die uns eine halbe Ewigkeit lang übergestülpt wurden.

    Aber Schluß damit, gell, wir gehen befreit in die Wassermonate, nützt ja eh nix, festzuhalten, das Wasser ist erbarmungslos im Fortspülen.

    Liebste Freiheitsgrüße Veronika

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    1. Das ist es, Veroniks, genau, dieses alles NEU betrachten, als habe man nach einem Unfall Amnesie gehabt, kommt nun "heim" und lernt sich neu kennen. Und andere. Und wenn es sich gut anfühlt und alles passt, na, wie genial, dann schööön genießen - aber wenn es wo nicht mehr passt, dann sich, so veränderbar, auch nicht mehr festklammern. Dabei bin ich gerade und dass ich ein 100%-iges Spielkind bin, erleichtert es ungemein. Die Energien kommen ohnehin, na, da kann man aber klammern, nicht? Ne, die Kraft will ich nicht verschwenden. Ich mag ja den Wandel. Nur das älter werden, das wirklich nicht, doch da kann man ja kaum was gegen tun, außer gesund und möglichst entlastet leben und dem Ganzen eben noch ein Krönli aufsetzen. Denn so schrumpelig alles wird, drinne aber in Herz und Seele und Verstand, hoiiii, da wächst ordentlich was, das man herrlich benutzen kann, um doch wieder Höhenflüge zu haben.
      Ja, lassen wir das Wasser das Unnütze wegspülen, lass uns die Schritte gehen, die nun zu gehen sind, um uns neu aufzustellen.
      Liebe Veronika, es ist ein großes Kompliment für mich, dass Dir meine Worte etwas geben - so wie ja Deine immer wieder mir.
      Hab es schrittweise fulminant, mach´den Rucksack leichter und lass Dich drücken, Deine Méa

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    2. hui, sehe gerade, dass ich ais Dir eine Veroniks gemacht habe... sorry ;)

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