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Der März ist der Keimling - 
Das Erwachen im Lichtmond 


Element Erde hin zum Licht - 
nun heißt es, neue Kraft zu sammeln 
für den Durchbruch und das Stoffliche.



Das neue Licht lässt uns gänzlich aus dem Strudel der dunklen Hälfte des Jahres auftauchen.
Nun heißt es, sich verstärkt um die Gesundheit zu kümmern,
damit der Körper für die kommende Zeit mit ihren Aufgaben gerüstet ist.
Denn auch er ist nach der langen Winterzeit wie ein Keimling.

Vorher noch war die lange Nacht, dann Dämmerung, dann erstes, schwaches Licht,
das immer und immer noch stärker wurde...
Und genau das ist das Herz dieses Mondenkreises.
Nicht Wärme ist es, ganz und gar nicht –
es ist das Licht, das nun hell über uns erstrahlt.


Das Erwachen nach dem Dämmerzustand -
Vorfrühling ist Vorfreude!

Sieht man das Jahr wie einen Tag, 
dann ist zum Märzmond definitiv der lichtvolle Morgen dieses Tages angebrochen,
die Welt neu zu eröffnen!
Uns aufzuwecken und zu beleben.
Waren auch im Februar schon helle Tage,
nun aber steht die Sonne schon so viel höher über uns.

Und ist der November der Übergangsmonat in die innere, geistige Zeit,
hinein in die Magie und die Mystik,
so ist der März mit seinem deutlichen, klaren Licht 
der Übergang in die äußeren Welten.
Es ist der Anfang, dass wir uns gewöhnen können an dieses Große und Wunderbare.

Das Licht ist noch kein Sommerlicht, nein,
noch nicht so dicht und mächtig,
doch bereits viel mächtiger als das transparente Licht des Februar -
und so soll es sein, denn so manches Keimlein der aufgegangenen Saat
 soll ja auch erst jetzt heraufgelockt werden.
Damit tauchen auch die Farben wieder deutlich auf.

Eifrig baut der März die Brücke zum Frühling,
während an den noch schlummernden Bäumen 
verheißungsvoll die Blattknospen schwellen.
Und auch wir werden emsig, aktiviert vom Licht und der steigenden Jahresenergie.
Die ersten Projekte, wir tun uns mit der Umsetzung nicht mehr schwer.
Die Vorfreude hilft.
"Keine Angst, haltet durch, der Winter wird nicht mehr gewinnen können,
seine Zeit ist um - doch nicht zu schnell, habt noch Acht auf Euch",
flüstert der Keimlingsmond in der oft noch so kalten Luft -
und in so mancher Nacht wispert er mit klarem Eiswind im Mund.

Märzlicht
Mit strahlenden Augen kam er über uns -
ließ uns endgültig auftauchen aus den Tiefen.
Und nach all dem inneren Leben der dunklen Monate in Geborgenheit
erweckte er die Energien der Außenwelt.
Die Natur folgte ihm trunken,
und aus dem Überall-Grau wurden wieder Farben.




Was sagt mir die Natur?

Der Keimling im Boden hat gesiegt.
Er hat überdauert, seine Wurzeln gut ausgebildet,
jetzt stößt er hindurch durch die Erdendecke hin zum Licht.
Das Element Luft übernimmt das Zepter.
 So herrscht die Macht des Märzen-Lichts, 
sie zieht kräftig nach oben,
völlig unbeeindruckt davon, wie kalt es noch immer ist,
scheint die Sonne nicht.
Doch wenn sie nicht scheint, 
dann beschattet ohnehin noch kein Laub an den Zweigen,
die Strahlung erreicht ungehindert den Boden und die Stämme der kahlen Bäume,
in denen seit Februar ungesehen der Saft steigt.


Diese Zeit des Vorfrühlings wird zu Recht
Lenz genannt.
Es kommt von Lenzing, auch Längsing,
und bezieht sich am wohl sinnvollsten auf diese nun längeren Tage -
hierdurch auf ein Leben,
das sich mit lichtgrüner neugeborener Kraft zunehmend nach außen wendet.
Eine Zeit, die uns fröhlich herausfordert.


Äquinoctium - 
das hoffnungsfrohe Lichtfest

Um den 21. März kippen die Energien endgültig.
Das Licht dominiert nach dem Äquinoctium,
und es nimmt uns mit mit Macht,
wenn sich unsere Weltenkugel noch weiter vor ihrem Stern verneigt.

Wenn der Jahres-Keimling die Erde durchstößt und sich zum Licht aufmacht,
tut es meine Seele ihm gleich.
Nun ernährt nicht mehr nur das Wurzelgeflecht -
nun übernimmt auch das Licht-Nähren!

Eine Zeitspanne sich erfüllender Hoffnung aber auch der Herausforderung ist angebrochen,
während sich die Strahlen lachend und funkelnd 
in den Quellen der neuen Wasser des Jahres spiegeln.




Eier und Lämmer

Unseren Vorfahren galten in der tiefsten Vergangenheit der Ursprünge
noch andere Dinge, die es ihnen zu feiern galt – 

vieles wurde dann von uns in der Moderne "eingebaut" und adaptiert.

Zum Beispiel auch das, was unsere gackernden Geschwisterchen betrifft!
Hühner, die man nicht dem Einfluss des Herbstes und des Winters entzieht, 
will heißen, 
denen man nicht künstlich gleichmäßig Futter, Wasser, Licht und Wärme zuführt,
legen nach der Herbstmauser oft weniger oder gar keine Eier mehr, 
vor allem in der Winterzeit.

In früheren Tagen, da Hühner noch natürlich gehalten wurden 
und es keine neuweltlichen Züchtungen gab, war das so.
Das ist ja auch sinnvoll gewesen, zum Brüten war es ohnehin zu kalt, 
und selbst wenn nicht, die Küken hätten ja gar nichts zum Picken gefunden!

In diesen ersten hellen Tagen aber begannen Hühner wieder zunehmend Eier zu legen.
Ein absolutes Zeichen dafür, dass sich der Frühling auch wirklich auf die Socken machte.
Ach, was mussten diese Tage doch für eine Erleichterung gewesen sein!


Die Wiesen trugen nun auch endlich wieder erstes Keimlingsgrün 
und waren gut für die Mägen der Lämmer und des anderen Jungviehes, 
die jetzt mehr als Muttermilch brauchten.

Das Land war nicht mehr kahl und die neue Kost 
noch nicht so schwer verdaulich und überfordernd wie eine volle Sommerwiese.
(Dass einige Lämmlein früher im Jahr auf die Welt kommen, 
als es von der Natur hierzulande vorgesehen ist, 
liegt übrigens an Rassen, die aus südlicheren Regionen stammen - 
dort ist viel früher Frühling...)

Mögen wir uns auch noch so sehr von unserem natürlichen Ursprung entfernt haben,
ich denke, in uns ist all dies noch irgendwo vorhanden.


Das Aufwachen


Die Zeit bis zur Tages- und Nachtgleiche noch nutze ich, 
in die beste Balance zu kommen,
die neue Qualität der Seelennahrung auch optimal "verdauen" zu können -
die vielen neuen Eindrücke, die nun auf mich wirken,
das so Helle und Hoffnungsfrohe.

Ich habe in der Zeit nach Neujahr mein Leben wie in jedem Turnus neu betrachtet,
alte Bewertungen abgestreift, Ballast abgeworfen, um die Bahn frei zu bekommen.
Jetzt habe ich VIEL VOR... 
Ja, das Alte der Vormonate, es ist endgültig abgeschlossen worden,
die Pforte ist zu oder gar ganz verschwunden - 
wie die Nacht zu Ende ist und Träume verblassen.

Es bleibt mir die Verwurzelung des letzten Monats, 
dass ich stabil bleibe,
denn diese Zeit wird (und soll!) so einiges durcheinanderbringen!
Veränderung ist das Leben - macht es möglich.

Es ist eine Zeit des Umgewöhnens an eine andere Qualität unseres Lebens.
Aufwachen, blinzelnd noch im Ungewohnten,
hin zu deutlicheren Vorstellungen, die zutage treten werden und sich bald entfalten können.
Dies alles, um mich wieder, neu oder noch mehr auf meinen Pfad zu bringen,
voller Freude und Glück.

Diese drei Monate des Frühlings, auch sie sind hier wie drei Schritte.
Schritte ins Licht und zu mehr Leichtigkeit.
Passend beginnt es Ende März somit auch hier an den Obstbäumen zu blühen,
um viel später die Früchte möglich zu machen.
Zuversicht ist eine der herrschenden Kräfte und unser Begleiter zum kommenden April.
Dort kommt es dann zur ersten großen Entfaltung...



  

Überblick über den Keimlings- und Lichtmond

Lenz

Der Keimling erwacht, die Erde hin zum Licht zu durchbrechen.
Nun ernährt ihn nicht mehr nur sein Wurzelgeflecht -
nun übernimmt auch das Licht-Nähren.
Das Umgewöhnen braucht Kraft, Raum und Zeit!
Das vornehmlich Geistige 
wird durch die Vorherrschaft des Lichts wieder zunehmend stofflich - 
das Kippen zur Verwirklichung gekeimter Wünsche und keimender Vorstellungen findet statt, 
besonders nach der Tages- und Nachtgleiche.
Bald bekommen wir auch die nötige Schubkraft und das klare Bild hierzu,
wenn im nächsten Mondeskreis deren Entfaltung beginnt.
  
Der Ballast ist fort, die Bahn ist frei,
gut verwurzelt wird die Jahresenergie uns ab jetzt zunehmend physisch und psychisch stärken.

Die Botschaft der Natur:


Das große Aufwachen ist da, 
das Licht ist hell, die Umstellung fordernd.
Es bedarf unbedingt der Stärkung, 
damit das Leben des neuen Jahres keimen und knospen kann, 
bis der Durchbruch gelingt und die Entfaltung im April stattfinden kann.

Der Schmuck dieser Zeit

Blühende/knospende Zweige,
Sprossen,
Keimlinge,
Eier ohne Nest
Licht ;)

Post Scriptum:
Über den März selbst, den adaptiert römischen Namen dieses Monats und die damit verbundene Heeresaufstellung,
ach, da will ich nichts schreiben.
Denn das ist patriarchalisch und wahrlich nicht meine Welt.

Das Rauhbein Februar im Kreis des Taumondes
findet Ihr hier: 


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2 Kommentare:

  1. Hallo liebe Mea, die Sehnsucht nach dem Licht ist es wohl, die uns alle vereint. Ob Pflänzchen, Tier oder Mensch, wir können nicht ohne sein. Zum Glück dreht sich die Erde und fragt uns nicht. Es würde schon Einen geben,der einen "Verbesserungsvorschlag" hat. Der moderne Mensch will ja alles immer umkurbeln für mehr Produktivität und Leistung. Da denke ich besonders an die armen Hühner und Masttiere. Mit natürlichem Vorgang hat das nichts mehr zu tun.
    Danke, dass Du uns dieses Kalenderblatt so gestaltet hast. Alles Leben hat seinen Ursprung und seinen Weg.
    Liebe Grüße, Pia

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    Antworten
    1. Das freut mich sehr, liebe Pia, da Du Dich ja so intensiv mit diesen Themen auseinandersetzt und weißt um all dies.
      Vielen Dank für Deinen lieben Kommi, er ist mir ein Geschenk.
      Einen lieben Umärmler schicke ich Dir, Deine Méa

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