Freitag, Dezember 02, 2016

Seelenzeit und Julmond

☆ Weihnachten auf der Spur 



Oh, nun ist sie also wieder da, die Zeit, in der Mitmenschen hektisch um mich herumwuseln, den Blick stier auf die Eingangstür so mancher bunter Läden geheftet, leichte Gier oder gar Desorientiertheit im Blick... 
Warum machen die das?
Ah, ja, ich weiß ja eigentlich - aber verstehen kann ich es nicht so ganz,
was der wundervolle
Julmond
(so hieß der Dezember eigentlich, da er ja gar nicht der zehnte Jahresmonat ist, somit eh falsch)

bitte schön DAMIT zu tun hat.

Da wird zusammengekauft, was laut Ladendeko "Weihnachten" ausmachen soll,
aber nicht etwa Wertiges von Künstlern oder Handwerkern, 
nein, Fabrikneues und Beliebiges ohne persönlichen Bezug in großer Massenauflage.
Antikes, liebevoll Selbstaufbereitetes, das sich zu bewahren lohnt? Fehlanzeige.
Die Tüte muss möglichst voll werden, VIEL ist viel - denkt die Masse.

Aber es ist doch Julmond,
denke ich mir da und kapier´s nicht.
Sie kaufen... ERSATZ?

Das schönste Geschenk ist jetzt doch miteinander verbrachte Zeit,
Gespräche, die noch welche sind, ein Austausch - viel zu Lachen.
Und Gerichte füreinander zubereiten, herrlich gesund und lecker, zusammen futtern und etwas Schönes angucken, das einen bestimmten Sinn für uns macht.
Etwas, von dem wir etwas "mitnehmen" - ganz ohne Tüte ;)
In einigen Tagen ist Wintersonnenwende,
dann beginnen die magischen Rauhnächte?
Es ist doch Seelenzeit.
Sie will mit SEIN erfüllt werden, nicht die Plastik-Tüten!

Aber dieses "Lied" habe ich ja nun schon oft gesungen,
das kennt Ihr eh von mir.
Und das "Weihnachts"gedudel, besinnungslos statt besinnlich, 
geht mir auf den NERV!




Doch will ich nun nach all meinem Reduzieren nicht auch festlich schmücken???
Das wollte ich wissen, denn eigentlich schmücke und dekoriere ich gern. Die Kinder mögen das auch...
Ich aber wollte doch all diesem Rummel entgehen?
Wie mache ich das nun?

Und so begann ich mit dem, was ich so hatte, im Königreich herumzuprobieren.
Meine Idee war,
☆ ich würde kleine Bühnenbilder um unsere ganz persönlichen Winterzauberthemen machen 

Anmerkung der Red.: Ihr wisst das vielleicht nicht, aber schon allein bei dem Wort BÜHNENBILD kriege ich bereits rauschhafte Zustände.
Also, ich meine, Bühnenbilder wie früher...


Ha - doch habe ich nicht fast alles weggegeben? 
Hab ich. 
Und so ward die Winterzaubertruhe schnell ausgepackt.
...
Jaja, lach Du mich nur aus, Du kleiner Weihnachtsschlumpf!



Erst einmal fragte ich mich, was genau für uns den Zauber eben dieser goldenen Zeit ausmacht.
DAS war sofort beantwortet:
☆ Liebe 

☆ Kindheits-Seligkeit 

☆ Eigentümlichkeiten (Skurriles - natürlich!!!) 
☆ Magie 
☆ ein Schloss (also ein château ;) 
☆ der Himmel (der selige ;) 
☆ Verwunschenes 
☆ Märchen 

Für all diese Themen 
wollte ich also ein kleines Bühnenbild machen.
Bis auf für die verschiedenen Arten von Liebe,
die es so gibt.
Denn ich denke, Liebe soll man geben und leben, nicht dekorieren.

Obwohl, wenn ich die Kalender so angucke, den ich vor vielen Jahren einmal für meine Kinder entworfen habe... Na, dann...


Zwei habe ich gemacht, meinem großen Sohn ist das nun zuviel Gefummel (sind froh, müssen wir nur noch einen der beiden Kalender aufhängen ;)
aber unser Töchterlein mag das noch sehr gerne.


 Die 6 hat natürlich einen Nikolausstrumpf aus Leinen bekommen,
zwei Geburtstagskinder haben wir auch im Dezember, daher haben diese Tagesengel doch glatt ´nen Lorbeerkranz statt Heiligenschein.

Die Tüten sind an den Spitzen in alten Glasglitter getaucht, über die Jahre schon ganz dunkel geworden - der Zauber ist enorm, leider ist meine Kamera für Glitter VÖLLIG blind...

Das Seidenpapier indes kleidet die Spitztütlein aus, über dem Rand ist es absichtlich geknittert, damit es wie ein Schneerand oder ein Pelzchen aussieht.



Aber weiter mit den Themen.
Dem Thema Märchen habe ich mich ja ohnehin bereits gewidmet.
Hexenhäuslein und Backen war ja schon im letzten Post:





Also bleiben noch sechs Themen.
Na, dann mal los!


Hier als erstes mein kleines Eckchen der  
☆ Kindheits-Seligkeit zur Winterzeit 



Es gefiel mir so, wie es war - einfach, als hätten eben Kinder es zwar ausgepackt, doch dann liegenlassen, weil sie abgelenkt waren und gerade noch etwas anderes spielen.


In dieser Kindertraumecke haben alle Sachen Bezug zu ganz bestimmten Geschichten meines Lebens und sind nicht einfach gruppiert.
Na, das ist doch schon einmal etwas?


Die Rindenstück-Bäumlein sind übrigens das Einzige, was ich je (vor ungefähr 15 Jahren, ist verjährt) in einem Dekoladen kaufte und behielt. 
Sie stehen für meine Tage in den Wäldern rund um das Dorf, 
auf dem ich aufwuchs. 
Ich kannte dort jeden Winkel, jeden Pilzpfad, baute Baumhäuser und streifte stundenlang hindurch, auch zu den Sandsteinhöhlen dort.
Die Wälder sind mittlerweile Wäldchen geworden, ganz dünn, so viel bebaut, das Dorf nun nichts mehr als eine Trabantensiedlung einer Großstadt. 
Doch in meiner Erinnerung ist alles noch da.








Die zart glitzernden Schneebälle habe ich einst für eine Ladendeko gemacht. 
Ich mag das Kindliche, so Einfache, daran, denn diese Zeit ist die Zeit der Geschichten und Kinderträume... 
Kaum sehe ich sie, ist Pippi Langstrumpf und ihr unglaublich rührendes Weihnachtsfest wieder hier...



Dass ich die Chocolat-Kiste auf einem Flohmarkt bekommen habe, konnte ich damals gar nicht glauben.  Sie ist mir solch ein Schatz.
Denn die dunkle Zeit und Schokolade ist für mich eine untrennbare Sache,
steht doch Naschwerk wie sonst nie im Jahr als ganz Besonderes im Vordergrund.
Und ich muss dann immer wieder an diesen Film "Chocolat" denken - 
und ebenso an "Milch und Schokolade
(DER ist erst schön!!! Für Weihnachten absolut traumhaft - ein modernes Märchen mit ALLEM, was dazugehört! Alleine die Heldin ist einfach zum Niederknien. 
Falls Ihr es nicht kennt - hier das Türchen: Link).

Die Kiste aber war für mich noch aus einem anderen Grund etwas so Besonderes, stammte sie einst aus einer Chocolaterie in Lyon, wie ich recherchierte - 
diese gibt es seit 1898,
und Lyon wiederum ist die Hauptstadt der Region Auvergne-Rhône-Alpes.
Ich meine... AUVERGNE!?
Wir hier alle sind doch so gnadenlos verschossen in die Bücher von Pagnol, der als Kind in die Auvergne ging (Kindheit in der Provence)!
Die Hautes-Alpes der Provence liegen nur ein Stück südlich... oiiiii. 
Na, DA war ich erst hin und futsch!
Ja, DAS ist unsere Kiste! Die hatte uns gefunden ;)

link



Der goldene Stern ist vom Christkindlesmarkt in Nürnberg, denn hier kam ich einst zur Welt.
Meine Krippe war allerdings moderner ;) Leider.



Und dann die Schlittschuhe, ach, 
das ist auch so etwas Schönes.
Die großen Kerle stehen dafür, dass ich früher mit meinen Schwestern und meiner Mutter in einem Sandbruch auf den kleinen flachen Seen dort Schlittschuh fuhr.
Die Dämmerung kam immer viel zu schnell heran, und wir mussten noch vor dem Dunkelwerden heim.
Der Inbegriff für "Winter" für mich.



Habt Ihr auch so eine Kindheits-Seligkeits-Ecke?
Meine Kinder werden sich sicherlich auch einmal eine machen, vermute ich.
Oder ihren Kindern. 
Auch wenn sie laut eigener Aussage lieber Katzen wollen ;)



Zum nächsten Ecklein,
klein aber oho, da skurril.
Das macht uns vornehmlich aus, finde ich.
Auffallend unkonventionell und seltsam, laut Wortdefinition :)

Voilá,
☆ der kleine Platz der Eigentümlichkeiten 


Und so wächst also nun das zweite der Rinden-Bäumlein aus meinem selbstgewebten Nest, 
das so umbewertet wie ein Wurzelballen aussieht. 
Falls Ihr ein Nest weben wollt, kein Problem in unserem seltsamen Königreich,
hier ist das Türchen dazu: Link.

Die uralte Glaskuppel behütet dazu mein Weihnachts-Krönlein,
während Monsieur Honoré sich mit plätzchenseligem Wämplein im Spiegel zeigt.




Das mit den Themen-Eckchen, diesen kleinen Bühnenbildern, das war ganz meins, ja, das gefiel mir.

Und da schlich sie sich in ihr Atelier, die weihnachtslüsterne Méa,
werkelte, packte sich ihre Creatiönchen und... machte gleich weiter.

Ein drittes kleines Bühnenbild entstand an dem Ort in unserem kleinen Königreich, 
an dem all unsere Wege sich kreuzen und wir unsere Freunde empfangen.
Das fand der König so schön.

☆ Der magische Schlüssel 

Ein Ast musste hierzu ans Gemäuer, ward beschlossen,
also nur diese Tage, sonst ist uns das zuviel Gedönz.
Er ward gefunden, wurde besägt, umgepfropft (schönes Wort, nicht?), 
weil die Ästlein natürlich genau falsch standen..., 





... und so "wächst" er nun aus dem Gemäuer. 
Mit Pappmaché vertuscht, sehen die Ansatzstellen wie natürlich gewachsen aus.
Die Laterne freut sich über die Gesellschaft und scheint heller zu leuchten als sonst.



Mein Feder-Kränzlein ist schon seit beinahe zwanzig Jahren bei mir, 
den Stern darin habe ich extra neu gemacht.





Die Symbolik zeigt sich darin:
Espoir, die Hoffnung, sie führt zum Schlüssel. 
Und dieser ist kein einfacher Schlüssel, nein, er hat zwei Bärte, jaja, und der ist aus Frankreich.
Nur gemeinsam geht die Türe der Wünsche auf, 
n´est-ce pas?
Und die Wand, sie löst sich bereits auf, 
wie das Ausmaß, Bewertungen loslassen zu können.
(Vielleicht auch bei Dir und in Dir, Anonymchen?)



Der Federkranz, letztlich gewunden um den magischen Schlüssel der Hoffnung, präsentiert den ewigen Traum ohne Ende.


Wollt Ihr noch eins sehen??
Hach, bin ganz beseelt - und habe vor lauter Eifer immer noch meinen peinlichen uralten Röschen-Morgenrock zu meinen zerzausten Catweazle-Haaren an... höm...
Doch egal, ob die Garderobe passt, weiter, eine Schloss-Szenerie will ich nun glatt!



Voilà,
☆ Schloss in der Provence! 

Was mir DAS bedeutet, wisst Ihr ja ohnehin,
das muss ich sicher nicht erklären.
Und schließlich habe ich nach langer liebevoller Arbeit gerade zwei Schwingenspiegel fertig bekommen,
na, da war es doch eine absolute Unerlässlichkeit, sie in Szene zu setzen,
solange sie noch hier sind?
Was meint ihr?
Sind die nicht schön in ihrem Pas de Deux? 



Seht doch, die Scheibe des geschliffenen antiken Spiegleins,
meine Güte. Dass ich das bekommen habe, freut mich so. 
Mit einem Funkeln in warmem Schimmer.



Ich bin gespannt, welches Heim sie einmal schmücken werden,
ob zusammen oder getrennt...



Im Moment zumindest weilen sie noch in meinem Heim,
 und der Kleine hat sogar ein prangendes Goldsternlein angelegt!




Ah, na, das Banner hätte ich jetzt beinahe vergessen, dabei habe ich letzten Winter so viele genäht und gesilbert! 
Sogar im Januar habe ich noch welche gemacht...
und Silber gesponnen ;)

Nun sorgt es hier für ein wenig provencalische und gleichzeitig auch so bisschen orientalische Atmosphäre.
Es ist mein erstes, das ich je fertigte, 
und hinten ist es von einem allerersten Versuch verhunzt - 
doch das sieht ja keiner.




Falls Ihr gucken wollt, wie das Banner entstand, hier ist das Türlein: Link



Sie ist nicht neu, meine kleine Amphore, 
sie steht sonst immer auf meinem Armoire; 
habe ich auch schon ewig.
Hier aber hat sie jetzt den großen Auftritt mit den Datteln des Sees, 
den Datteri di Lago oder botanisch so herrlich:
Chamaerops Excelsa.
Alleine schon wegen des Namens mir ein Muss zu Weihnachten, hihi





Somit ist meine Anlehnung an das Thema "Schloss" nicht das von Aschenputtel,
sondern hat etwas von einem 

wilden Schlossgarten in der Provence zur Winterzeit.

Da gibt es diese Palmen und Urnen ja auch.
Und antike mystische Spiegel und Noel-Banner, jajaja.
Na, und SCHLOSS ist doch für die Weihnachtszeit solch ein Thema - 
all die alten Kindermärchen...



Im nächsten Post geht es weiter.
Ich bin ja gerade so schön dabei.

Ja, 
auch hier wollte ich nun glatt einmal die Bewertung loslassen, dass ich, 
die Reduziererin, doch nicht so tief in die Kiste greifen kann.
Ich jedenfalls war platt, dass hier auch ohne Weihnachten schon "so viel weihnachtlich" ist!


Ist das meine volle Tüte?
Was meint Ihr?

Oder macht Ihr Euch auch solche Zauberecklein?

Ich jedenfalls wünsche Euch viel umtriebige Freude am 2. Advent,
vergesst am Sonntag Euer Barbarazweiglein nicht,

Eure Méa
Bildnerin der kleinen Bühnen

Manchmal sogar mit Stargast...


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Freitag, November 25, 2016

Mandelkuchen in der Knusperküche - Adieu November!

Ich wünsche Euch allen einen wundervollen 1.Advent!


Noch bevor liebe Gäste aus Holland kommen,
auf die wir uns schon sehr freuen,
wurde im kleinen Königreich bereits die Knusperküche angeworfen.
Wie jedes Jahr. 

Erinnert Ihr Euch noch?


Falls nicht:

Hier das Rezept und die kleinen Tricks für
Elisenlebkuchen:





Ich mache die Lebkuchen mittlerweile allerdings ausschließlich mit Mandeln, 
also Mandelküchlein,
da wir das Marzipanige so lieben, hmmm...
Und es duuuuuftet!

Einfach himmlisch :)
Man kann auch ein wenig Marzipan ins Innere geben.

Sie sehen so herrlich urtümlich aus,
finde ich.
So archaisch (ist das nicht ein schönes Wort?).
Ich mag sie gerne so "grob" und ruhig ein wenig unvollkommen.
Hier merkt man auch deutlich den Unterschied zwischen biologischen Zutaten und herkömmlichen.
DAS schmeckt man nur zu deutlich!
Alleine schon an den Gewürzen.
Und die machen es ja vor allem aus beim Pain d`Épice.



 Wie Ihr ja schon wisst, ist mit meinem neu eingebauten Kammertürlein sogar ein wenig echte Hexenhäuschen-Atmosphäre eingezogen.
Guckt mal :)), meine Models.




Natürlich bedachte ich auch Monsieur Honoré.
Erst schnupperte er noch vorsichtig.


Es wurde abgebissen und gekostet...




Na, dieses Lächeln sagt wohl alles ;)

Ja, ´s ist die Zeit,
Lebkuchen zu backen.
Das mache ich immer so - 
zum Ausklang des Novembers.




Man soll die Kerlchen ja auch mindestens 14 Tage vorher backen, damit sie gut durchziehen.
In Backpapier und mit Apfelscheiben aufbewahren...


Doch wir futtern sie meist gleich auf.


Salzteig?

Seit Unzeiten hatte ich auch einmal wieder Lust auf Salzteiggebäck mit Roggenmehl gehabt. 
Ich fand das eigentlich so abgedroschen, 
doch mein provençalisches Hexen-Türlein ließ mich einfach nicht in Ruh. Naja, und dass wir seit langem ein wenig Restmehl herumstehen hatten, das ich aber nicht mehr verwenden würde - 
ich nehme ja nur frisch gemahlenes Mehl aus unserer Mühle.
Zum Wegwerfen jedoch war es mir zu schade.

Ja, ein wenig Lebkuchenseligkeit musste dann doch sein,
und so machte ich mich ans Werk...
Auch wenn man sich an diesem Gebäck die Zähne ausbeissen würde ;)!

Ich nahm zwei Teile Mehl, einen Teil Salz, so ungefähr,
und so wenig Wasser wie möglich,
damit es eine Konsistenz wie Knetgummi hat.
Je gröber das Salz und das Mehl, desto urtümlicher sehen die Kerlchen dann aus.
Es gibt ja auch ganz grobes Salz, doch das hatte ich nicht da und wollte es nicht extra kaufen.
Wenn Ihr es hell haben wollt, streut Ihr Salz obenauf, das verbackt sich ganz fest mit der Oberfläche, wie auf dem Bild hier.

Beim nächsten Mal werde ich das Salz darauf noch unregelmäßiger verteilen.



Wenn Ihr kein Salz obenauf streut, habt Ihr solch ein Ergebnis, 
ein schönes Braun wie es das Herz hier hat.


Bei 100° C zwei Stündlein backen, dann wirft es sich auch nicht oder bildet  gar Blasen. 
Einmal dann auf 200 °C hochschalten, ca. 15 Minuten,
guckt immer mal wieder nach, ob es Euch so gefällt, oder ob Ihr´s noch dunkler haben wollt.


Ganz wichtig:
Nicht einfach ein Loch durchpopeln, sondern mit einer feinen Bohrspitze mit dem Bohrer oder Dremel bohren.
Erstens ist das "Gebäck" ja steinhart, zweitens würde es Euch sonst zerspringen.
Ein Loch in den noch weichen Teig stechen, das funktioniert meist nicht,
da der Teig einfach wieder zusammenbackt.

So, habe ich Euch angesteckt?
Aber gerne doch ;)

Ich mache mir und den Kindern nun einen Kurkuma-Latte,
das ist königlich,
sogar auch noch gesund!
Ich futtere übrigens hie und da tapfer eine kleine Knolle - 
sie sollen ja wunderkräftig sein ;)
Und ihr Geheimnis aus dem Land der Morgenröte ist golden wie der Dezember,
der nun bereits vor der Türe steht.



Ja, ich habe das Gefühl, der November und ich sind richtig dicke Freunde geworden.
Lord November wurde gebührend geehrt und gibt das Jahresrad nun so gerne ab.
Sein Geheimnis habe ich begriffen - ich überdachte im ruhigen Herbst- und Nebelgrau und bei tapferen Spaziergängen meine Bewertungen.
Auch, dass Salzteig bei mir "out" und "so 80er" war.
Ist es nicht - nein, es hat so viel Spaß gemacht.
Es ist schließlich ein ganz natürliches Material,
hat so gut wie nichts gekostet, und es ging ganz schnell,
die kleine Adventsdeko herzustellen.
Nächstes Jahr mache ich etwas mit ganz grobem Salz und alles noch viel unregelmäßiger, das wirkt dann sicherlich noch viel uriger :)
Eher so wie mein altes Kerlchen hier:



Hier indes wird es nun richtig weihnachtlich, oh,
ich hatte da nämlich eine wunderzaubervolle Idee und war schon wieder ganz aufgeregt, 
ja, es gab kein Halten mehr.
Wie es geworden ist, zeige ich Euch im nächsten Post :),
wenn Ihr mögt.
Ich glaube, es ist schön geworden und steckt vielleicht auch an... 

Bis dahin alles Liebe und viel Freude,
bleibt mir alle schön gesund,
ach, es ist eine herrliche Zeit!!!

Eure Méa,
königliche Kurkumine im Lebkuchenhaus


Falls Ihr wollt, hier ist der Link und die Anleitung, wie Ihr dieses hier machen könnt


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