Sonntag, März 19, 2017

Die Tages- und Nachtgleiche ist da - und die Fliesen sind weg :)

Ich wünscheEuch allen ein besonders frohes und mystisches Frühlingsfest!


Die Tages- und Nachtgleiche, sie ist gekommen -
und sie ist gewaltig.
Es tut sich ´was im Energietopf! 
Die Tageslichtstunden haben die Führung übernommen,
und ab jetzt gibt es Licht, Licht, Licht. 

Die dunklen Stunden verkrümeln sich bei uns jetzt die lange Zeit bis Mittsommer immer mehr -
und so nimmt auch die körperliche Energie und das Leben in der äußeren Natur wieder zu.

Frühling!

Falls Ihr Lust habt, am Ende des Posts eine nähere Erklärung, warum wir die Tages- und Nachtgleiche eigentlich schon ab dem 17. erreicht haben...

Es ist eigentlich ganz  einfach: 
Frühling ist, wenn Hoflöwen kratzbaum-kratzig werden


Frühlingsfest =
Osterfest?

Die Einteilung des gängigen Kalenders und der Zeitpunkt des christlichen Osterfestes machte uns in diesen Tagen völlig wuschig. 
Alles verrutscht!
Den Frühling mit dem christlichen Auferstehungsfest Ostern erst im April feiern, selten im März?
Also, das gefiel uns gar nicht.

Nun, wir haben uns diese Tage die Natur genauestens beguckt,
und daraufhin folgendes beschlossen:
Die Tages- und Nachtgleiche, das Äquinoctium, ist doch schließlich JETZT,
und darauf kommt es letztlich an.
Die Sprossen, Keimlein und Knospen zeigen uns doch auch ganz deutlich an, 
sie sind bereit.
Und so bleibt der Frühlings-Vollmond für uns der, der mit dem Licht kommt, also der nächstgelegene zum Äquinoctium.
Ob nach oder vor oder seitlich.
So. Ganz einfach.
Der Mond des Keimens ist er eh und somit der des kommenden Frühlings,
so macht das Sinn.
Und so ist das wunderschön.


Lenzmond
via bearbeitet

Irgendwelche Konzile irgendwelcher Institutionen können mir da sagen, was immer sie wollen,
sie sind eh nicht für uns zuständig.
Wir möchten ganz am Ursprung bleiben.

So besprachen wir das auch mit den Kindern und befanden,
wir werden ab jetzt das Frühlings-Fest immer im Einklang mit der Tages- und Nachtgleiche feiern, und nicht früher oder später. 
Dies tun zu meiner Überraschung übrigens sehr viele.
Gewidmet ist ihr Fest dann oftmals der Göttin des Lichts, 
gleichzeitig der Morgenröte und der des Beginns.

Ich habe es nicht so ganz mit "Götters",
aber ich fühle eine unendliche Dankbarkeit einer Gnade gegenüber,
die mir DAS schenkt, was gerade um mich herum anbricht.
Und eine unendliche Freude über neuen Beginn!
DAS will ich feiern.

Zeit für den neuen Aufbruch
und ein Abschluss der dunklen Zeit

Sieht man das Jahr wie einen Tag, oh, 
dann ist jetzt definitiv der Morgen dieses Tages in vollstem Ornat aufgebrochen, 
die Welt neu zu öffnen!
Vorher war noch Nacht, dann Dämmerung, dann erstes, schwaches Licht...


Das Alte, nicht (mehr) Dienliche, ist in den Vormonaten endgültig abgeschlossen worden, 
die Pforte zu oder gar ganz verschwunden.

Nun heißt es VORAN durch neue Pforten in ein Leben, 
das man in den eisigen Rauhnächten und dem Januar erdacht und sich genau vorgestellt hat.
Immer und immer wieder, 
bis alles ganz klar war, als wäre es glatt schon so!
Der Samen war gelegt.
Bei mir im Geiste als eine Vision, eine Vorstellung dieses Jahres
in der Natur als Samen, schlummernd im Mutterschoß.

Im Februar dann haben wir die Wurzeln unseres Seelengrundes so sehr gebraucht, 
das Licht kehrte zwar bereits zurück, doch ach,
noch zu schwach und transparent,
uns zu nähren und zu wärmen. 
Da haben wir sie gehegt, unsere Wurzeln, ja, wieder ganz stark werden lassen -
und wir konnten daran gehen,
schädliche oder hinderliche, ja, gar quälende Bewertungen auszumerzen
wo wir sie nur in uns erlauschen konnten.
Sie haben eine böse Angewohnheit, diese Krafträuber -
und diese ist nicht nur, sich einzunisten, unbemerkt.
Nein, sie begehren oft auf gegen unsere Wünsche, erkennen sie unsere Vision des Januar, die Richtung, in die es gehen soll!
Mehr noch, oft verurteilen sie sie und machen uns klein mit, 
"man kann doch nicht, darf nicht, sollte...".
Das aber genau ist unsere Chance in diesen stillen Stunden, 
denn so finden wir sie überhaupt und bemerken ihr Tun!
Ha, und dann werden sie gaaaaaaaanz kleinlaut,
wenn wir sie fragen, "Und warum soll das so sein, wer sagt das überhaupt???",
n´est-ce pas?
Dann nämlich übernehmen WIR die Bewertung, prüfen und ändern, wo es zu ändern gilt,
ersetzen sie mit EIGENEM - und handeln danach.

Eine solch befreiende Grund-Reinigung ist dies, jedes Jahr auf´s neue.
Sie ist nicht nur ein herkömmlicher Frühjahrsputz,
wenn dieser auch feierlich zur Unterstützung stattfand.
Daher war der Name Februar von februare (reinigen) mir auch in vieler Hinsicht so stimmig für den Taumond mit seinen Schmelzwassern.


Und nun?
Im Lenz ?
Nun eben ist die Zeit gekommen, die Vision anzugehen, Neues zu beginnen.
In sich selbst neu oder vielleicht besser: Noch mehr selbst zu werden
das ist nun dran!
Das Licht, es strahlt so hoch und hell, 
der Strahlenkranz voller immer noch zunehmender Kraft,
sich in der nächsten Zeit noch höher und immer höher aufzuschwingen.
Doch bereits jetzt spiegelt sich das neue Licht in den Quellen und den neuen Wassern des Jahres,
dass es ein reiner Triumph ist!
Ja, nun ist es Zeit für den Neubeginn,
neues Denken, neues Fühlen,
bestärkt von dem Förderlichen, das wir an Stärke aus früheren Zeiten mitnahmen - und der Kraft, die uns das Licht schenken will.
Das andere lassen wir zurück.
Endgültig - kein Raum mehr dafür!
Auf geht´s!

Es rappelt im kleinen Königreich...
oder: Fliesen sind doooof
Wenn der Lenz "übersetzt" ins Pflanzenreich den Keimling verkörpert
- und das tut er schließlich ganz wunderbar -,
dann kann man sagen, das Keimen ist auch hier in vollem Gange. 
Im letzten Post hat es ja schon begonnen, 
doch der Märzrappel packte glücklicherweise auch den König.
Habe ICH immer noch meinen Rappel mit Pinsel und Farbe, 
so hat der KÖNIG den HAMMER ausgepackt!
Vor lauter Feiern und Freuen haben wir uns beschenkt 
(und mal wieder alles frisch Geputzte vollends eingestaubt... )

Wir beide sind ja bekennende Fliesenhasser öder Fliesen - 
und seit wir schon das Bad entfliesten, ... 

hier der Link, falls Ihr mögt, der "Bauaufseher" lohnt sich!!!



... sahen wir, wie herrlich man Rotband-Putz einfach mit Wurzelbürste und Seifenwasser abschrubben kann.



Wer braucht da bitte Fliesen? 
Vor allem SOLCHE und auch noch rundum?!

VORHER Gäste-WC




Diese Fliesen machten SOLCH eine Unruhe!
Hinterm Klöchen aber sind sie vielleicht schon sinnvoll - 
auch wenn sie hier immer sauber sind.

? Da frage ich mich ohnehin: ?
Wieso braucht es das, so derart geflieste Bäder?!
Sind das Schwimmbäder oder Schlachthäuser?

Wie gehen manche bitte auf den Thron? Explodieren die???
Wass´n das für ´ne Verdauung? 
Oder pieseln die im Gießkannen-Prinzip und laufen dabei herum???
Nein, nicht königlich.
Also uns und unseren Freunden reicht die Schüssel - 
weiß ja wirklich nicht, was so manche da veranstalten...
Auf der Toilette?

Aber zurück zum Thema:

Hier, Tataaa, klein, aber dennoch - und so lange von uns gewünscht,
das Nachher!!!

NACHHER Gäste-WC

Mit meiner "provençeligen" selbstgehängten Seife, die ich seit Jahren so mache und zur Feier neuer Porzellansteckdose,
sowie dem neuen Waschbecklein :)


Das andere Becken war dahingeschieden, noch vom Vorvorbewohner, 
die Rohrstücke endgültig durch, da war es mal gerechtfertigt, neu anzuschaffen...

Und es ist so viel praktischer, denn endlich kann man/frau eintreten, ohne sich um das für den Raum zu tiefe Waschbecken herumzumogeln.

Ich freu´ mich so!


Klein, aber von königlichem Geblüt ;) :


Das "Topping", die alte Kutscherlampe, die hier einen auf industrial macht, kennt Ihr ja schon, gelle?




Ein neues lecker Klöchen (und ´nen neuen DRÜCKER, grrrrrrrrrrrrr.... der hier ist so derbe groß und hässlich und versaut das ganze Bild)
 kommt auch noch,
 und dann kommt auch endlich Boden und die Hinterwand dran. 
Das Material, göttlichstes keramisches Holz, haben wir schon seit einem Jahr (!), 
Handwerker aber sind hier völlig überlastet... 
So machen wir eben schrittweise, und erst, wie gesagt, muss das Klöchen neu, bevor wir ENDLICH loslegen können.

Aber was soll´s , für jetzt sind wir mit dem Zwischenergebnis schon sehr fröhlich,
passend zur Frühlingsfeier!

Frühlingserwachen

Ach, ich maaag den März - mit dem Frühlingsfest und dem Märzrappel und Eierlikööör ;))
Was rappelt Ihr denn gerade so?

Zum Fest gehen wir in einen ganz besonderen Hain am Rande von Hamburg, 
der direkt hinter der U-Bahn-Endstation beginnt... 
40 Minuten Fahrt, dann auf einmal Laubwälder mit uralten Bäumen, gleich drei Naturschutzforste miteinander verbunden, 
hin und wieder gesäumt von einem alten Dörfchen,
einem kleinen Staudamm...
Dort ist es so wunderschön, und die Vöglein singen im hallenden Grund, da ist man als Städter platt.
Wir danken dort an einer kleinen Quelle, 
dass wir so derart gut über den Winter kommen durften 
und bitten um einen Frühling, der uns lieb hat :))


Habt es geliebt und behütet, 
wie auch immer Ihr diese Tage auch verbringen mögt!
Auf ein wundervolles Frühlingserwachen,


Eure Méa,
Fliesen entsorgende Frühlingsfee, kurz vor der Rente ;)

Post Postum für Zwängler wie mich: 
Die Tages- und Nachtgleiche ist definiert, dass die Sonne um den 20. März senkrecht zum Erdäquator steht und alle Menschlein 12 Stunden Tag und 12 Stunden Nacht haben. So die Theorie.
Wir haben allerdings noch ein paar Minütlein mehr Tageslicht, 
die 12 Stunden Helligkeit sind also längst überschritten.
Die Gründe:
Manche definieren "Sonnenuntergang" erst, wenn nicht nur über die Hälfte der Sonne untergegangen ist, sondern wenn sie ganz unterging. 
Außerdem gibt es noch Effekte durch Lichtbrechung, wir sehen also noch "Sonne", wenn sie bereits in Wirklichkeit seit ca. 7 Minuten unter dem Horizont liegt.
Somit also könnte man es auch so sehen, dass wir am 17. März schon die Tages- und Nachtgleiche erreicht hatten.
Aber eigentlich ist das ja ... wurscht :))


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Samstag, März 11, 2017

Märzrappel mit Lavendelseele

Der März ist ein Keimling


Heute Nacht ist er endlich da, 
der Lenzmond.
Der erste Frühlingsvollmond ist gekommen!

Der März wird nun endgültig zum Keimling.
Magisch angezogen vom wieder höheren Stand der Sonne und ihrer gewachsenen Macht,
durchbricht er die dunkle Erde -
und wir mit ihm.
Oh ja, nun nichts wie ganz hinaus aus dem Dunkel, 
hinauf, hinauf uuuuund ... durch - ins Licht!
Wir packen es wieder an.

War es je so schön?

Dass der "März" der Römer vom Kriegsgott Mars kommt, 
vom Aufstellen der Heere in neuer Energie, ach, das ist eigentlich so gar nicht meine Welt.
Außer, dass ein Die-Erde-Durchbrechen eines Keimlings
und das auch noch mit dem Kopf !), 
sicherlich ordentlich Kampfeskraft und –willen erfordert.
Schon gar, weil ja "der Frühling" gänzlich erst mit der Tages- und Nachtgleiche am 20. beginnen wird.
Bei uns.

In der Provençe blühen jetzt schon die Mandel- und die Kirschbäume.
Doch wir, wir sind doch ein ganzes Stück weiter nördlich.
Dafür haben wir aber jetzt die Vorfreude darauf -
wenn wir sie uns nicht nehmen ;)


Denn ist es draußen auch manches Mal noch ziemlich unwirtlich,
ist es doch schon so herrlich hell im Stübchen.
Ach, wie ich jetzt oft willkommen geheißen werde, 
komme ich heim... 
Das ist so schöööön!
Ja, nun ist es anders
Die Farben scheinen nun wieder "aufzutauchen"!
Der Schrank war in letzter Zeit scheinbar so grau.... Doch nun nicht mehr.



Das erste Märzlicht...


Einen Anwalt für den März!

Ach, der arme arme März!
Jedes Jahr hört er es wieder.
"Hach, der Früüüühling ist da... aber warum eigentlich immer noch so kalt? 
Es ist doch Früüüühling, wo ist Wärme, der Picknick-Korb, die Osterdeko...???..."
Keiner macht sich einen Kopf, wie sich der arme März, sprich Lenz, DA fühlen muss.

Da kommt er freudig daher mit seinem Wunder, 
dass sich unser Planet mit seiner Nordhälfte wieder der Sonne zuneigt, 
ja, dass wir sie wieder höher und höher am Himmel sehen, 
so viele Stunden -
an sich schon SOLCH ein Ereignis!
Das ziiiieht die Keimlinge hinauf, schiebt die Sprossen aus den Zwiebeln durch die Erdendecke,
lässt die Knospen schwellen für den nächsten Vollmond 
(das ist dann übrigens der Mond der Blätter, hachzzz...)
huiii, da ist solch Großes im Gange!

Doch anstatt sich nun alle freuen würden über eben diesen Umschwung der dunklen in die helle Zeit, was geschieht da?
Ach, anstatt sich auszudenken, wie man DAS feiern könnte,
wie es früher getan wurde -
da wird auch noch allseits gemosert!

"A... aber... Ich bin doch zum Großteil der Vorfrühling?", wird der arme Lenz dann denken und die Welt nicht mehr verstehen.
"Ich bringe doch wie jedes Jahr das Licht? 
Und dann ist der Tag bald auch noch länger als die Nacht? 
Ich mache doch meine Aufgabe so gut?"

Wenn wir so ungeduldig mit ihm sind 
in diesem allgemein üblichen "Wäääh-ist-ja-immer-noch-nicht-richtig-Frühling-Gejammere",
gehen wir dem Lenz am Ende noch mächtig auf den Keks?
Dann macht er sich glatt noch vom Acker?
Oi!

Unsere Ungeduld, diese allseitige Unzufriedenheit,
zeigt das nicht auch, wie wir selbst in uns sind?
Ungeduldig und ungnädig mit uns selbst?
Anstelle mit uns so glücklich zu sein, pushen wir uns immer nur weiter und sind unzufrieden mit uns selbst.

Da ist es wieder - der Frühling sozusagen das Geschenk, das alle schon vorher auspacken wollen. 
Nachdem sie das März-Licht ausgepackt haben und es nun achtlos liegen lassen...
Man sieht schon deutlich,
alles ist pushy-pushy, busy-busy, kaum einer kann noch warten,
alle Geschenke SOFORT her,
aufreißen,
 und dann das nächste, und nächsten Monat ist am besten schon Sommer...
Uff.

Ach, ich mache da nicht mehr mit.
Schließlich wohnen wir eben in diesen Breiten- und Längengraden.
Wollen wir nicht stattdessen unser Erleben auf genau das wundervolle Märzenlicht 
 lenken?
Ja, ich will mich ordentlich freuen an der Besonderheit dieser Tage,
es mir nicht nehmen lassen.
Nich spektakulääär genug?
Reicht nicht mehr in unserer Welt?
Ist an sich kein Wunder mehr?
Geht uns kein Licht mehr auf?
Oh, doch.

So will die Natur in uns eben auch liebgehabt werden.
Und der März auch - so, wie er ist.


Ach, wenn erst meine Sternmagnolien aufblühen..., das wird so schön...



Märzrappel


Ja, uns ging ein März-Licht auf, und die Freude daran feiern wir hier!
Das wäre sonst ja nicht königlich.
Es ist wie ein Auftauchen!
Das schöne Licht!
Dieses Licht macht mich maaalen!!!
Ich sehe nun wieder Farbnuancen, die ich so so lange nicht sehen konnte.
 Oder ist es eher ein Spüren der Farben? 

Und am größten ist meine Freude über die Energie,
die mich nun wieder packt,
ahhh, die werde ich aber nutzen und ganz fröhlich mit ihr sein!

Und, nach all dem Ausmisten-Putzen-innen-wie-außen-Gedönz
 ist er wieder dran,
mein märztypischer Rappel!
Ja, tatsächlich, ich „märzle“,
und diesmal bin ich damit verdammt pünktlich dran.
Bis gerade noch war mir dieser Anblick so viel wohltuender als das ganze knallbunte "Oster-Gemüse" allerorten und im Netz - doch...



... plötzlich... kam der Rappel über mich!

Ja, 
Ich, Königin, ziehe mit Werkzeug, vor allem mit Spachtel und Pinsel "in die edle Schlacht“.
YESSS!!!
Nicht nur Keimlein und Sprießendes wird uns diesen Monat zunehmend glücklich machen...

So keimt selbst unser Rahmen bereits dem Licht entgegen, hihi.
Ja, der ist wie geplant gewachsen:


"Rahmenkeimling" ;)


Erst mit Leisten aufgestockt,
dann "Einsatz Zaubermasse"...



Nun stimmen die Proportionen! 
Wie schön :)

Durchgetrocknet war dann nur noch das steinharte Gewerk ordentlich zu schleifen, nochmals ein wenig auszubessern und zu patinieren.



Voilá

Im April wird hier die Scheibe eingesetzt und es geht ans Versilbern eines "antiken Spiegels, der keiner ist" ... oiiii

Oh ja, der Märzrappel!
Letztes Jahr hatte der uns so schlimm gepackt, haben wir hier doch sogar die ganze Küche gerockt und eine abgehängte Decke weggedonnert!
Hier der Link, falls Ihr noch einmal gucken mögt.
Das Ergebnis war so gut, dass die Wände so bleiben werden, 
und so habe ich diesmal auch keinen Wänderappel, 
sondern einen Schrankrappel bekommen!




Dies Bild hier löste den aktuellen Rappel aus:
Märzlicht auf langweiligster Ödnis!


Es wirkt irgendwie schon schön, stimmig... doch... irgendwie passte dies so gar nicht mehr,
fand ich.
Ein Anstrich aus den Sixties... Irgendwie doch sehr nüchtern und ohne Tiefen und Strahlkraft.
Hm. Das war zudem so gar nicht "provençelig", wie ich es doch so sehr mag.

Nein, dem Spind sollte neue Ehre zuteil werden, so praktisch und geräumig wie er ist, 
dieser nette Kerl mit dem hübschen "Vintage-Gesicht".
Ein neues Kleid würde dem hier so gut tun.
Und meine Austern auf dem Schrank dann viel passender zur Geltung bringen, höhö...

Ich hatte zudem ja noch diese alten Bilder,
die mich farblich nun schwerstens inspirierten...





Das würde sich dann auch viel besser zum Übrigen einfügen...



Ein ganz klein wenig Magnolienblüte mit einer Prise durchgeschossenem Lavendelfeld stellte ich mir da vor? 
Als hätte das blassblaue Schränklein kurz die Sonne der Provençe abbekommen? 
Ja, so wollte ich´s machen.
Los geht´s!

Nochmal das VORHER:


Grundieren... und schon ein wenig spielen...



Dunkle Akzente setzen...


Ja, der braucht noch, ist ja kein wirklich altes Holz, der hier hat wahrscheinlich nur 60 Jahre auf dem Buckel.
Er braucht noch Struktur.

Auf der Türe hier mache ich schon gute Fortschritte...
(Die Techniken mit meinem Naturharzöllack habe ich ja schon ausführlich beschrieben in meinen knapp drei Jahren Bloggerlebens - sie ließen mich nie im Stich, auch nicht auf relativ glattem neuen Holz. Es ist jedesmal wie Zauberei für mich; als sehe ich der Zeit im Raffer zu)



Und so male ich weiter an meinem Bild von "meiner Provençeküche", 
den kleinen Stellen Magnolienblüte und "durchgeschossenem Lavendel" ;)

Als sei an manchen Stellen der Lack ab und zeige eine Lavendelseele...



Hier fehlte noch der letzte Schritt. Zu platt, zu aufgemalt:






Noch ist er "sehr angemalt", doch nun kommt noch der Schliff für eine popo-glatte, gut wischbare Fläche im Seidenglanz...
Hui, das macht SPASS!

Ja, bin wieder mittendrin, die letzten Ecklein auch noch provençelig zu bekommen. 
Und ich fühle mich hier jetzt schon glatt wie im Urlaub ;)

Ist Streichen nicht ohnehin das beste Recylinc ever???
Mit wenig Aufwand, materiell wie sonstig,
schwupps, ein wenig Farbe, und man hat ein völlig neues Möbel
oder glatt eine ganz neue kleine Welt geschaffen.
Und vieles Gutes und Wertiges kann dann bleiben und muss nicht auf den Müll,
wie man heutzutage doch so gerne verfährt...


Im nächsten Post gibt es einige Nachhers, 
ich sag´s Euch, diesmal hat es mich schwer gepackt!
Bis zum 20. noch, der Tages- und Nachgleiche, werde ich diese Zeit mit solcherart streichfreudigen Umtrieben feiern!

Neue Schwingen sind zu streichen und auch der neue Spiegel, der fertig wurde... huiiii!



Und ich will doch auch die olle Küchenreling umgestalten, das Grau hat so gegilbt und war nie richtig schön... und... 
Ja, ich muss jetzt wirklich mal aufhören mit dem Tippen, her mit den Pinseln!!!


Geht es Euch auch so?
Habt Ihr auch immer diesen Streich-Rappel im März?
Viel viel Spaß dabei,
falls Ihr den auch bekommen habt - bei diesem Wunderlicht...

Eure Méa,
rappeliger Licht-Keimling der anderen Art ;))

Post Postum: Während ich das schrieb, wurde all dies plötzlich begleitet von einem gar wunderbaren Geräusch - 
dem zersplitternder Fliesen!
Yeiii, ich habe den König angesteckt, der hat nun auch den Rappel bekommen!
Es riecht nach frischem Verputz!
Oiii, ich brauch ´nen groooßen Wandpinsel!
Werde berichten :) 


TROTZ SORGFÄLTIGER INHALTLICHER KONTROLLE ÜBERNEHME ICH KEINE HAFTUNG FÜR DIE INHALTE EXTERNER LINKS, DIE IN MEINEM BLOG ZUGÄNGIG SIND. 
FÜR DEN INHALT DER VERLINKTEN SEITEN SIND AUSSCHLIESSLICH DEREN BETREIBER VERANTWORTLICH.
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AUCH MÖCHTE ICH ANMERKEN, DASS ALLE DESIGNS - auch der Skulpturen und Skulptürchen!, BILDER, TEXTE UND GRAFIKEN, SOFERN NICHT ANDERS GEKENNZEICHNET, MEIN EIGENTUM SIND 
UND SOMIT URHEBERRECHTLICH GESCHÜTZT. 

DIESE DÜRFEN NICHT OHNE MEINE AUSDRÜCKLICHE ERLAUBNIS KOPIERT ODER WEITERVERWENDET WERDEN.
BEIM TEILEN UND FÜR INSTAGRAM ECT., SEID SO ANSTÄNDIG UND VERLINKT, BZW. GEBT MICH ALS QUELLE AN.
DANKE :)
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