Samstag, Januar 14, 2017

Vorboten

Der Lichtkeim in derWeltenhöhle


Es ist nun die Zeit des Wolfsmondes - am Donnerstag zur Mittagszeit war der erste Vollmond des Jahres.
Die kalte Zeit.

Der Beginn des neuen Jahres-Zyklus - doch ... 
Na, einen Beginn stellt man sich ja eigentlich wie Frühling mit fröhlichstem Gezwitscher Nest bauender Vögel vor.
Doch es ist nun tiefster Winter.
Ein Beginn?
Hm. 
Die Tiefen des Bodens und der Meere sind langsam ausgekühlt.
Kein Wärmespeicher mehr, zumindest nicht so richtig.
Selbst der sonst so warme Süden hat in dieser Zeit zu kämpfen.
Auch die Provence hat schon öfters einmal Schnee gesehen...




via

Griechenland, Spanien und Süditalien hat der Frost dieser Tage arg erwischt, und Eiszapfen hängen am gefrorenen Brunnen auf dem Petersplatz in Rom.
Es heißt nun hoffen, dass es nicht zu kalt wird, diese kommenden Tage,
in denen es immer heller wird.
Auch in unserer Zeit erfrieren immer noch Menschen.
Die Natur ist mächtig.

Der Januar war mir ein Rätsel

Dieser Neuanfang muss natürlich anders gemeint sein.
Der Januar sagt uns ja wirklich nicht, legt los, es ist Frühling.
Nein, er legt vielmehr seine eiskalte Hand auf uns, als wolle er sagen:
Halt.
Langsam voran. 
Auch wenn um Dich herum schon wieder die Hektik der Konsumgesellschaft mit ihrem wildgewordenen, gehetzten Tempo ausbricht.
Ganz so,
als sei hier nichts Besonderes am Werke außer etwa dem Streudienst.

Es ist uns aber Raum für etwas gegeben durch die Kälte und die immer noch ruhende Natur.
Tun sollen wir sehr wohl etwas.
Das mächtige Jahresrad hat ja nun auch begonnen, sich wieder in Bewegung zu setzen.
So will ich meine Aufgabe des verbleibenden Januars nach den Rauhnächten angehen und ihr Raum geben.
Aber... wo ist sie? Ich will sie erkennen, doch...

Hier in der Stadt, ach, überall in den Blumenläden findet man schon schreiend buntes, vorgezogenes "Gemüse" (Früüühlingsblümeli),
unsägliche "Frühlingsdekorationen" im Körbchen und „Ostergedönz“.
 Doch meine Augen wollen das noch gar nicht sehen.
Das ist mir keine Antwort.
Etwas ganz anderes muss nun dran sein, das spüre ich doch?
Der Januar ist doch kein Pseudo-März...

Nein, es hat mit der ruhigen Klarheit dieser noch so "unabgelenkten Tage" zu tun, was wir da tun und nutzen können -
daran will ich mich orientieren.



Vom Trubel des goldenen Jahreskindes vor den Rauhnächten sind nur noch an paar Sternlein geblieben,
schließlich ist es das Jahr des Sterns.




und drei Schneebälle dürfen als kleiner Wintergruß noch bleiben.
Ansonsten herrscht auch hier ruhige Klarheit.


Der Zuwachs an Licht hat zwar schon begonnen, jeden Tag ein paar Minuten mehr, 
der Stand der Sonne, jeden Tag ein wenig höher über den Häuserdächern…
Doch noch so langsam, die hellen Stunden rar.
Auch das ist mir ein Wegweiser.
Das oft noch so dämmrige Licht, es soll mir bei etwas helfen.
Und es zeigt nach innen, nicht nach außen.



Auch die Magnolienzweige tragen noch "Winter".
Ihre Knospen passend winterlich im Fellmäntelchen 
- wie ich sie liebe.
Ihre Blüten-Farben auch, aber vor allem mag ich sie zur Zeit SO.


Falls sie aufgehen möchten, auch schön, aber … muss wirklich nicht.
Sie verströmen solch eine wohltuende Ruhe.

Des Rätsels Lösung

Ja, dieser Monat, der passt so gar nicht in unsere gierige, bunte, laute und ungeduldig angepeitschte Zeit, nicht wahr?
In eine Welt, in der es Erdbeeren zu jeder Jahreszeit zu kaufen gibt,
die von "Event zu Event" rast.
Mit all den Themen des Januar ist auch nicht so gut Geld verdienen, ne?
Ha, ne, gar nicht, daher kriegen wir auch schon glatt Ostern vorgesetzt!

Das machte es mir bisher auch so schwer, gerade diesen Monat zu begreifen.
Es geht bestimmt nicht nur mir so.
Viele leiden in dieser Zeit psychisch, weil sie die Möglichkeiten nicht sehen - nur die vermeintlichen Einschränkungen.
Und das manchmal klare, manchmal die Sicht verzerrende Eis des Januar ist niemandem mehr ein Wegweiser, 
möglichst viel Klarheit zu erlangen.
Über sich selbst.

via

Und ich Depp habe den Januar früher auch immer nur als eine kalte leere Zeit gesehen, die man möglichst tapfer erträgt -
bis sie dann endlich rum ist. 
Als eine Zeit, in der man sich dann glatt noch freuen kann, 
keine saisonal bedingte Depression mit Antriebsarmut zu bekommen!
Und dass es schrecklich war, weil "immer und immer noch nicht Frühling" war!
Ja, manchmal tapert man ganz schön blind durch die Gegend!

Nun, "leer" oder gar "trostlos" fühlt sich diese Zeit weiß Gott nicht mehr für mich an!
Oiii, war ich mal blöde...
Denn dies ist nun dran:
Ran an eine ganz spezielle Inventur, sich selbst ganz neu anzusehen.
Im Hier und Jetzt.
Als sei man gerade eben in dieses Leben gehüpft und in diesen Körper.
Aufwachen.
Das erfordert MUT und Vertrauen.
Und eine Suche nach Möglichkeiten, sich ordentlich freizuschaufeln, hin zu mehr Leben, wie es eben geht.

Das Ziel ist ein klares Bild von uns selbst,
mit allen Wünschen (ruhig himmelsstürmend) und unserem Tun.
So vorbehaltlos und ehrlich, wie es nur geht.
Gar nicht so einfach.
Das geht nicht mal eben. 
Das muss geübt werden, immer wieder, und dies im Januar!
Ja, es funktioniert dann, wenn ein GANZ klares Bild da ist, 
man sich selbst sieht, lachend und echt, wie man seinen Weg dieses Jahres geht, ganz bestimmt und entschieden.

Als wäre es schon eingetroffen, was wir uns wünschen.

Wenn das nämlich so richtig klappt, man das regelrecht LIVE erlebt,
dann wird man loslassen, was einen hindert.
Und man hat auch keine Angst, was all das bewirken, 
ja, anziehen könnte.



Ha, ich probier das unter der Dusche, da geht das bestimmt noch besser...



Übliches Visualisieren ist das?
Na ja, nicht so ganz, es geht schließlich ebenso um eine klare Selbstinventur im Hier und Jetzt.
Wie eben rigoros alte Fotos, falsche oder überkommene Vorstellungen von sich selbst und fremde Bewertungen auszumisten, 
die sich oft ganz unbemerkt Einfluss verschafften.
 - 
So kann man dann auch alles in seinem Leben in einem größeren Zusammenhang unserer bereits gelebten Zeitspanne sehen.
Um zusätzlich daraus lernen, um Unnötiges oder gar Schädliches abzuschließen.
Nur dann öffnen sich die Pforten.

Ja, dazu ist dieser Monat mit seiner Energie doch wie geschaffen,
findet Ihr nicht auch?
Er sagt es uns ja regelrecht mit der Sprache der Natur.
Die Seele atmet durch und muss sich nicht mehr fremd-verbiegen.


Und so hat sich hier bereits auch etwas getan, das dies sichtbar in unserem Umfeld wiederspiegeln soll.
Jupppiiiie, wir feiern hier den Januar :)!!!
Und wie!

Ein großerWunsch 
wurde wahr

Oh, 
hier atmen nun Zauberdinge, die uns stark berühren.
Sie ziehen uns in eine Welt,
in der es sich herrlich wirken, träumen, tanzen und kuschelig-genussvoll leben lässt.
Wie eine Melodie im Hintergrund, die uns so förderlich ist.
Alles andere wurde ja fortgegeben.
Und das war über die Hälfte dessen, was wir einst hatten!
Ja, über die Jahre sind wir ein wenig verlorengegangen und fanden und erfanden uns nun neu wieder.
Vielleicht hat dies die Erfüllung des so lange gehegten Wunsches ja angezogen?
Ja, ich denke schon.

Nun aber sind wir geradezu staunend vor Glück, 
dass er tatsächlich erfüllt wurde.
Etwas, das gerade in der dunkleren Zeit seine Bühne hat.
Eine absolute Kostbarkeit für uns, nach der wir nun beinahe 20 Jahre suchten und die Hoffnung beinahe schon aufgegeben hatten.
Immer nämlich, wenn ich unseren Weihnachtsordner mit den Rezepten und Ideen zu dieser Zeit aufschlug, stand er da, 
unser großer Wunsch, und das auf der ersten Seite in Schönschrift:
Eine antike "Heiligenlampe"


Grinst nicht, für uns ist eben dies mit das Wunderschönste überhaupt -
Das Licht, das vorangetragen wurde durch die Dunkelheit alter Zeiten.
Mmmmmhhh, ist das nicht göttlich...?
Also, ich als Méa in meinem Sosein und der König finden das schon.
Macht ein so wohliges Gefühl... hach... 
Wer kichert da? ;)
Doch, Ihr müsst es Euch nur mal vorstellen:
Noch alles ohne das elektrische Straßenlicht, was DA eine Laterne bedeutete...
Wie ein
Leitstern.
Schutz und Zuversicht verbreitend.
Mut spendend.



Die andere Laterne, die als Stellvertretung für diesen 
– so dachten wir zumindest - 
völlig unerfüllbaren Wunsch bisher unseren Flur behütete, 
sie kam noch näher zu uns.
So ist sie auch leichter anzuzünden als in den Höhen vorher, das machte mir bisher ein wenig zu viel Arbeit, dauernd auf die Flurbank zu klettern.
Und ich muss sagen,
die gothische Dame wirkt in ihrer Größe hier regelrecht episch!
Seit über einer Woche verbreitet sie dort schon herrliche Stimmung und beschützt das leider so kerzenfaszinierte Katertierchen vor brandgefährlichem Flammentatzeln (Kami-Katze).




Doch hier, wo sich unsere Wege in der Wohnung kreuzen, 
hier steht nun tatsächlich unsere Wunsch-Erfüllung.
Und da es ein Laternenpärchen war, nun, konnte auch noch ein lieber Herzensmensch vor Freude über den Januar steppen!


Hier ist sie also, aus den Zeiten von Louis XIV oder ein klein wenig später, unsere uralte Prozessionslaterne.
Sie lässt uns durch ihre immense Wirkung staunen.
Extra hierfür wurde die Wand nochmals passend umgestaltet,
damit diese nicht zu sehr ablenkt.
Ihre eigene Symbolik aber vermittelt sich nun noch deutlicher.


Jedes, aber auch jedes Mal, wenn ich hier vorbeigehe, muss ich kurz innehalten und es ist... erhebend.
Ne, klingt kitschig.
Aber doch, es ist irgendwie wirklich erhebend, als höre ich von weit her mystische Gesänge...
(hihi, ein Merkmal auf der DSM-Liste)
Da kann ich mich SO schön reinspinnen und mir ein schlossig uraltes Gebäude vorstellen, in dem ich die Königin bin, hachzzzz...


Die Laternen kamen dann aus Paris per Boten, doch ursprünglich sind sie… 
... aus der Provençe!!! 
Ich hätte ja beinahe einen Herzkasper bekommen, als ich das erfuhr!!!
Ist das verrückt?
Wo ich doch so ver-provençt bin!!!
Ja, manchmal werden Träume so richtig wahr.


Der Januar ist uns nun völlig verzaubert.


Und das alte Laternlein symbolisiert uns würdig den Neu-Anfang:
Den Lichtkeim in der Weltenhöhle,
das fiel mir bei ihr spontan ein.


Und die kann auch um die Ecke gucken! Seht Ihr?



Hobbits Puppen..., äh, nein, Kuschel- und Schlafwagen aber bleibt da.
Seit die Laterne da ist, mag er da noch viel öfter liegen und guckt manchmal zur Kerze hoch, als staunt er.

Und nun hat auch der Schlüssel aus Frankreich mit seinen beiden Bärten sein würdiges Zuhause gefunden. 
Um ein wenig "prouzessions-banner- ig" daherzukommen, 
bekam er Seidenquastenbänder aus uraltem Stoff.


Ja, DAS bedeuten diese Tage für mich, 
so besonders sind sie mir -
während nun auch in sonnigen Gefilden alles ruht... 
DRAUSSEN, wohlgemerkt :)




Doch ich, ich schwebe geradezu durch diese Zeit.
Janus und seine Pforten und dann noch Laterne und Schlüssel,
ohoooh, das hat mich echt gepackt! 
Ist der aber auch großartig und so ganz besonders, dieser Januar!
Und all das wird uns nun immer begleiten.
Den Januar habe ich nun endlich begriffen.



Auf fröhliches gemeinsames Januaren mit Schlüsseln und Laternen bei uns 
wie mit Euren Symbolen bei Euch in Eurem Königreich!

Eure Méa,
die königlich Inventarisierte ;) mit dem Schlüsseltick



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Samstag, Januar 07, 2017

Janus - der Januar

Janus und die Freiheit


Die erste Seite des Jahres will geschrieben werden...
Und, oh weh, die Gedanken purzelten aus mir heraus, 
ich hoffe, das ist kein zu langer Post geworden.
Doch was ich gefunden habe, das muss ich Euch einfach mitteilen,
ja, was ich gefuuuunden habe..., ist so schön.


Wenn ich auch die antiken Römer in vielerlei Hinsicht nicht leiden kann,
hier haben sie einmal etwas wirklich großartig gemacht.
Sie haben dieser Wesenheit hier Gestalt verliehen. 
Janus.
Er ist der Namensgeber unseres ersten Monats Januar.
In keiner anderen Mythologie findet sich ein Pendant für Janus, und so ist er wahrlich einzigartig und ein Original, das ein so wichtiges und völlig faszinierendes Menschheitsthema verkörpert.

Janus
via google pictures

Mythologische Gestalten kommen aus unserem Unbewussten, aus Ur-Themen unseres Menschenseins.
Hier ist es die Faszination von Anfang und Ende, 
ineinander übergehend und damit einen Kreislauf in Wiedergeburt darstellend.
Das bringt vor allem eines:
Hoffnung und Kraft.


„Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft zu leben...“ Wer kennt diesen Satz von Hesse nicht.
Oder Meister Eckhart, an den er sich da wohl anlehnt: "Es ist Zeit, etwas Neues zu beginnen und dem Zauber des Anfangs zu vertrauen."
Nun, die Natur macht es uns vor.
Sie käme wohl nicht auf die Idee, stillzustehen.
Und jedes Mal macht sie ein wenig anders, kein Jahr ist wie das andere.

So sind wir auch bei Verlusten nicht völlig zerschmettert –
denn wir wissen, dafür kommt etwas Neues. 
Es ist alles ein Fluss.
In mir sage ich, nur keine Angst davor, da das Neue noch nicht geschaffen ist,
deshalb fühlt es sich auch in den ersten Schritten noch so seltsam an.
Es WIRD.



Denn das Alte von Wert, und wenn es nur innerlich ist, 
das WAHRE,
das bewahren wir in einem bewussten Leben, haben wir den überflüssigen Filz und den Ballast, an dem noch alte Energien kleben, erst einmal ausgemistet.
Aus Fehlern von damals gelernt und abgeschlossen.

Und wir sollen ja nicht alles loslassen, es sei denn, es täte uns gut, dann nur zu.
Es ist vielmehr ein Wandeln des Weges, immer feiner hin, 
dass das Vorher (oder Teile davon) wieder einen Sinn macht im größeren Gefüge unseres Lebens.
Ein Justieren des Weges, da man jedes Jahr größeren Überblick erlangt - alleine schon, dass man wieder ein Jahr länger gelebt und mehr begriffen hat.

"Gute"Vorsätze? Bloß nicht!

Gerade jetzt aber sollten wir uns nicht etwa mit den leider zu dieser Zeit so üblichen Vorsätzen selbst unter Druck setzen. Nein. Bloß nicht!
Hier geht es um ein "Sich-Lebendig-Fühlen", also um etwas völlig anderes als dieser leider überall so wuchernde Sylvester-Hokuspokus!
Um es zu erklären:
Nicht das "2017 höre ich mit dem Rauchen auf... nehme ich ab... ordne ich meine Fächer… blabla...",
sondern "2017 werde ich leben, mich lebendig fühlen, die Fesseln abwerfen, mich ganz ehrlich machen, meine hinderlichen Ausreden vor mir selbst hinterfragen – ich werde vertrauen üben und mutig sein, auch bereit sein, voll auf die Nase zu fallen und wieder aufzustehen".
Und dann braucht´s vielleicht gar keine Kippen mehr. Das nur als Beispiel.
Wir sollen keinen gestrengen Eltern genügen, wir sollen endlich UNS genügen!

So bin ich froh, diese Sagengestalt gefunden zu haben - mein Januar ist ab jetzt verzaubert :)



Janus, der Zweigesichtige

Gott von Anfang und Ende.

Herr und Wächter der Pforten und Türen, er hält die magischen Schlüssel zum VORHER und zum Zukünftigen.
Mit einem Gesicht blickt er in die Zukunft, mit dem anderen in die Vergangenheit.

Und um eben dieses geht es mir: 
Er ist der Bewahrer und Hüter, der Schließer und Öffner der Türen und Pforten, auch der Himmelspforte.
Janus symbolisiert somit den Durchgang in den neuen Raum,
einen neuen Abschnitt, ein neues Leben.
Er steht für etwas Beendetes und den Anbeginn.
Für Wandlung und Entwicklung.

Das Durchschreiten der Pforten...

Hier sind wir wieder mittendrin im Magischen.
IST DAS NICHT SCHÖN FÜR DEN BEGINN EINES JAHRES???
Ist es nicht überhaupt DAS Symbol schlechthin?
Januar im Jahr des Sterns...


Ach, ich bin ja schon wieder so glücklich, was ich da fand.
Wieso wusste ich das nicht? Wusstet Ihr das??



Ich merke, langsam fasse ich Mut für Neues.
Und die Liberté-Krone, die ich gerade fertige und mit Zauber versehe, 
meine Güte, sie passt hier nun erst recht -
so hatte ich das noch nie gesehen...
Freiheit.



Ja!
Ich geh´ jetzt da durch!

Ich habe mir ein Ziel gesetzt und mich entschieden!
Doch!


via

Ein wenig Angst habe ich schon immer, ach, was sage ich, ziemlich Sch... sogar!
Bin nämlich ein ziemlich Ängstliches, jaja, habe vom Schicksal doch schon so einiges wirklich Böses auf die Mütze bekommen.
Aber ich kann das Wagen auch nicht lassen.
Das LEBEN.
Ich sage, "Neee, noch nicht... huuuch"... und dann renne ich bereits los und wundere mich über mich selbst.
Und wenn es schief geht, war es eben MEINE Entscheidung und das gehört dann halt auch dazu. 
Genauso wie vermeintliche Stolpersteine am Anfang, aber HAAAA, das kann mich nicht mehr drankriegen.
Scheitern aber ist besser als sich im Kreis zu drehen und sein Flämmchen langsam ausgehen zu lassen.

Denn man scheitert nicht immer - und wenn man hartnäckig bleibt und unbeirrt, dann wird das Scheitern glatt noch einen guten Sinn machen!
Und wenn man nur weiß, dass "es nicht wirklich das ist, was man sich da vorstellte".



Ja, jetzt beginnt die neue Zeit im Königreich.
Mal sehen, was ich wandele und verwandele.
Wie ich MICH durch dieses Jahr 2017 wandle.
Entwickle...
Wie ich die neuen Seiten beschreibe.
Ich habe wundervolle Ziele für dieses Jahr,
die sich zu einem Gesamtziel formen.

Nur so werde ich an Orte und Geschehnisse kommen,
die mir gut tun werden und mich entfalten lassen.
Ich will nach getaner Arbeit weiter.
Raum, mich zu entwickeln, schließlich möchte ich mit mir ja auch 2017 noch etwas anfangen können :))



Das alles hat seinen Grund - seine Basis:

Ich brauche weniger, viel weniger, und ich habe dadurch mehr Zeit und Kraft zu SEIN.
Ich kann mich auch nicht mehr so verstecken und ablenken, wie unbequem aber auch...



Ich wünsche mir zu dem Bewährten (steckt auch wieder wahr drin, gelle?) 
neue Wege und neue Gedanken,
wie auf einem der Spruchbänder der Glücksspulen 
der lieben Manuela 



NEUE WEGE, ja. NEUE GEDANKEN, das ist es doch, her damit!
Um das Ziel, seine wahre Seelenheimat, auch wirklich erreichen zu können.
Es darf auch ruhig mal ein weniger leichter werden.
Ich hab´s mir aber auch selbst oft schwer gemacht...


Klarheit  ist das Ziel 

So ist die Aufgabe des Januar also, den Schlüssel in die Hand zu nehmen,
der Klarheit heißt.
Uns über uns selbst klar zu werden.
Da mag auch Trauer dabei sein, wenn man manches so betrachtet, und was man sich vielleicht selbst vormachte -
dann ruhig trauern, weinen, loslassen
und endgültig ABSCHLIESSEN!!!
Ihr haltet den Schlüssel dazu in den Händen.
Er ist auch hierfür da.


Der Januar stellt die Pforte:

Die Klarheit, die wir uns nun verschaffen,
sie soll es möglich machen, mit Abstand zu erkennen:
Welches Leben will ich leben ?
Welches Leben wirklich ?
Passt mein momentanes Leben hierzu?
Welche Entscheidung treffe ich für dieses Jahr - kann ich treffen?
Was muss noch aufgeschoben werden, weil es jetzt vergeudet wäre,
da ihm der entsprechende Raum nicht gegeben wäre?
Die Kinder sind noch nicht aus dem Gröbsten raus, es ist nicht so, dass ich keine Rücksicht zu nehmen hätte, keine Verpflichtungen hätte.
Doch ich kann den größtmöglichen sinnvollen Schritt für dieses Jahr machen.
Danach weiß ich dann auch, durch welche Pforte ich gehe.
Und dann durch mit allen Energien.
Durch zwei gleichzeitig geht nicht, da gehe ich entzwei.


Ab jetzt wird daher zum Januar immer mindestens ein schöner alter Schlüssel hier platziert,
als Symbol des Hindurchtretens.
Und des Abschließens.
Durch die Pforte - in so vielerlei Hinsicht.
Der Januar ist der Durchlass zum Neubeginn.
Was für ein verzauberter Gedanke.

Ich hoffe so sehr, dass Ihr das noch nicht kanntet,
dann hätte ich Euch doch vielleicht ein schönes Geschenk gemacht.

Eure Méa,
die die Entscheidungen für dieses Jahr getroffen hat –
und das war gar nicht so leicht.
Die Pforte und der Weg dahinter öffnet sich danach...



Post Postum:
So gibt es auch eine herrliche Geschichte um Janus:
Nämlich diese, in der er sich eine freche Nymphe namens Cardea schnappte.
Sie machte sich einen Spaß daraus, dass sie immer all ihren Verehrern entwischte,
doch… Janus konnte eben auch in die Zukunft gucken, neee?
Ihm entkam sie also nicht.

Er war dann aber sehr lieb zu ihr und teilte mit ihr sein Amt...

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AUCH MÖCHTE ICH ANMERKEN, DASS ALLE DESIGNS - auch der Skulpturen und Skulptürchen!, BILDER, TEXTE UND GRAFIKEN, SOFERN NICHT ANDERS GEKENNZEICHNET, MEIN EIGENTUM SIND 
UND SOMIT URHEBERRECHTLICH GESCHÜTZT. 

DIESE DÜRFEN NICHT OHNE MEINE AUSDRÜCKLICHE ERLAUBNIS KOPIERT ODER WEITERVERWENDET WERDEN.
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