Donnerstag, September 22, 2016

Der September ist ein roter Apfel

Wir wissen etwas erst zu schätzen...


Ah, es ist herrlich!
Der September ist ein roter Apfel!
Unzweifelhaft!


Und noch lädt er uns ein zu herrlich apfelbackigen Spaziergängen!



Das Herz wird weit, geht auf, 
spürt Fülle und einen
inneren Reichtum ohne Ende.
Also, bei mir ist das so.
Wenn der Herbst kommt.

Und dann beginne ich hier mit einem 
Dank an die Natur 
Es ist Zeit.

Vieles aus meiner Speisekammer darf dann auf dem Tisch wohnen.
Die Temperaturen sind nicht mehr so hoch,
das Gemüse und Obst, es hält auch in der Küche,
geheizt wird ohnehin noch lange nicht.

Mein Dekoladen... sind mehr noch als sonst die Marktstände.
Und was ich DA immer finde, gibt mir solch ein Glücksgefühl.



Und das Schönste ist, 
man kann die Deko nach und nach AUFFUTTERN :)
DAS ist KONSUMIEREN, will ich meinen!
Alles andere sind Anfänger, höhö...

Die Pflaumen und der Apfel,
die liegen heute Abend schon nicht mehr da,
das kann ich versprechen ;)



Gelb sieht man bei mir noch nicht, das ist dem Oktober vorbehalten,
stattdessen noch eine Hymne an letztes herrliches Grün..., 


Artischocken, hmmm. 
Lecker und so hübsch,
ich werde mir am Wochenende eine blühende holen...
Der Hopfen mit seinem Duft macht alles ganz besonders.


Gut, DEN esse ich natürlich nicht auf - 
aber gibt es nicht Hopfentee?




Und ist dies nicht einfach wie aus dem Märchen?
Sowas dürfen wir einfach ´mal so haben.
Wieviel Arbeit und Mühen da drinstecken... Meine Güte.
Daraus dürfen wir etwas Leckeres zubereiten, nun,
es ist mir eine Ehre, Ihr Schönheiten!



Auch diese Walnüsse haben es mir angetan,
so frisch, noch gar nicht so hart und bildhübsch -
und wie sie sich anfühlen und anhören!
Nicht dieses trockene Klacken,
nein, sie machen so ein herrliches Geräusch,
kommen sie aneinander.




Ach, ich liebe den Herbst!

Doch Moment mal - eigentlich ist das NICHT logisch!?
 Nö. Gar nicht. 
Und das macht mich ganz kirre, denn eigentlich müssten wir ja alle den Herbst so gar nicht leiden können, 
diesen ollen Spielverderber, der den Sommer austreibt! 
Die harte Zeit naht!

Wie können wir das gut finden?!
Die Bäume werden braun und kahl, 
die Füße werden kalt.
Das doofe "Angepumple" und "Eingemummle" geht wieder los, 
wie mich DAS nervt! 
Alles wird schwerer, umständlicher, die nächste Zeit.
Und die Kinder sind sicher ´mal wieder aus allem herausgewachsen,
Kleidung für die kalte Zeit ist so teuer…

Die überquellenden Stände auf dem Markt, noch üppigst bestückt, sie werden sehr bald nun schon eintönig und leerer.
Noch findet man hier auf unserem berühmten Isemarkt unter den Hochbahnbögen (der längste Europas ;)
 und all den umliegenden Märkten einfach alles.
Aber bald sieht alles wieder aus,
wie es in unseren Breiten dann eben aussieht.
Von Urlaubs-Provençegefühlen auf den Märkten bald keine Spur mehr.

link

Und da gibt´s keinen Zweifel - graues, kaltes Regenwetter wird nun kommen, dauert nicht mehr lang, das wissen wir alle,
auch wenn im Moment noch so herrlich der Spätsommer regiert.
Ein paar Tage noch, und bald ist auf dem Balkon sitzen nur noch selten möglich und wenn, nur kurz mit heißem Tee und Decke.

Fazit:
 Eigentlich müsste ich mit miesepetrigem Gesicht durch die Gegend stiefeln.
Stattdessen freue ich mich immer so sehr über den Herbst!
Jedes Jahr mehr.


Dieses Kippen ist es, nicht?
Dass im Angesicht der kommenden Kälte und der Kargheit alles in so viel goldenerem, oder sagen wir, bewussterem Licht erscheint.
Diese Üppigkeit davor!
Und jedes goldene Septembersonnenstrählchen wiegt um so viel mehr, 
bevor sich der große Stern wieder weiter und weiter in Richtung Äquator entfernt. 
Für solch lange Zeit.


link

Aber noch nicht, nein, noch einmal über den herbstlichen Markt in seiner Fülle schlendern, jetzt ist die Hochzeit der Ernte. 
Wie viel mehr bedeutet es uns jetzt.


Wir Menschen wissen ja etwas meist erst zu schätzen, wenn wir es nicht mehr haben. 
Und wir wissen, bald ist´s vorbei mit Wärme und Fülle.
Hm.
Gut, wir werden entschädigt durch magische Nebel, 
diesem Duft der feuchten Blätter, nach Erde...
Nie nehme ich das sonst so stark wahr als nun in dieser so viel klareren Luft.

Und ich bin kreativer als sonst, weil ich nicht mehr so lange "draussen" bin.
Vor allem am späten Nachmittag wird es nun schon empfindlich kühl.

link

Noch ist er da, der wunderbare Spätsommer,
er gönnt uns ein paar Stündlein Wärme am Tag.
Dafür bin ich so dankbar.
Noch ein letzter Flohmarkt im warmen Spätsommerlicht,
wir machen einen Stand, werden viele Leute treffen.
Viele Gespräche, Lachen...


Ja, der September trägt es bereits in sich.
Ganz zart, doch unleugbar.
Das Kippen ist es, dieses "bald hast Du es nicht mehr, jetzt hast Du es noch, koste es aus, nie ist es so schön wie jetzt..." 
Es hat begonnen.

Das ist es, was den September vom Oktober unterscheidet, 
denn selbst in einem "goldenen Oktober" ist der Sommer dann endgültig fort.


Ja, der September, er ist der reife Apfel, die Ernte. 
Eine Romanze!
Der Abschluss des Sommers, das Kippen mit ein wenig Wehmut. 
Ja, ein Abschied vom Unbeschwerten.
Wie ein letzter Kuss...
Es war so wunderschön!
Und heute passiert es auch bereits:
Das Äquinoctium ist da, die Tages- und Nachtgleiche.




link

Ab jetzt werden die dunklen Anteile die hellen überwiegen, umso größer die Freude am Licht.

So beginnen wir ab heute mit der 
Herbstsonnenwende
wieder mit unseren Kerzen, die uns so viel Freude bringen.
Ihr Lichtschein in den Zimmern führt uns nun durch dunklere Stunden;
ihre Flämmchen tanzen lebendig 
und machen aus dieser Zeit auch mit ihrem unverwechselbaren Duft etwas so besonderes...
Gespeichertes Sonnenlicht, n´est-ce pas?


Historisch gaben unsere Vorfahren diesem Monat übrigens den Namen "Herbstmond".
Wusste ich noch gar nicht.
Der neunte Monat...
Aber ja, September (Siebter) passt eh nicht,
der römische Kalender wieder, tztz...
Ja, ich will diesen Monat ab jetzt 
Herbstmond 
nennen.
Passt auch zum Apfel ;)


Ja, heute ist es soweit.
Der Sommer ist gekippt, das Jahresrad fährt ab jetzt ruhiger... 
Der energetische Höhepunkt ist überschritten, 
doch noch hat das Jahr natürlich so nah an der Kraftspitze enorm viel Schubkraft. 
Die Ernten sind noch in vollem Gange.





So blicke ich gerade auf die letzten Hälmchen Lavendelernte der Balkonkästen. Ich habe noch einmal frischen eingepflanzt.
Noch einmal..., bevor auch dies vorbei ist.

Denn da steht schon die Stearin-Kerze, 
die nun wieder in ihrer alten Bol aus der Provence ihren Dienst tun wird, uns die dunkleren Stunden zu verzaubern.

Irgendwie weiß ich, ich bin bereit, 
auch wenn ich noch gerne ein wenig mehr dieser Spätsommer-Unbeschwertheit tanken möchte.

Noch ein paar dieser letzten Momente wehen wie ein Hauch vorbei, 
ich nehme sie noch in vollen Zügen mit...
und freue mich so sehr, dass ich nun auch den September "verstanden" habe!

Habt es kuschelig und noch ein wenig spätsommerlich,
mit letztem Trubel und Kinderlachen,
es ist Herbst geworden!!!

Eure Méa, die Herbstzeitlose


Eines möchte ich noch anfügen:
Eure Kommis und herrlich engagierten Mails für den letzten Post haben mir wirklich das Herz aufgehen lassen. 
Ich war völlig hin und futsch.
Solch eine Resonanz hätte ich nie erwartet, ich war so platt.
Nochmals tausend Dank an Euch, und dass Ihr so mit mir schrägem Kerlchen seid!!!
Auch für die Anregungen und Tipps und Ideen, das waren wirklich großartige, 
echte Geschenke!
Ich werde das umsetzen, ich werde posten, 
:)
Und wenn es ein Trend ist, dieses zunehmend Unabhängig-Werden vom gängigen Konsum und der Abkehr vom Zuviel, der Gier und der Abhängigkeit zur Selbstdarstellung durch ständiges Überbieten anderer...
nun, dann bin ich glatt mal trendy - und diesmal gern.
Trend bedeutet ja eine tiefgreifende und nachhaltige Entwicklung.
Na, dann ist´s ja richtig :)


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Freitag, September 16, 2016

"... dass nur noch vom Reduzieren gesprochen wird..."

Wenn Spinnen fliegen...


Ich muss hier etwas loswerden, auch wenn ich mir hier nun in die Nesseln setze.
Soll ja gesund sein.
Auslöser ist ein vor kurzem gelesener Kommi auf einem anderen Blog:

"... hatte schon Sorge, dass auch in diesem Blog - wie z.Zt. bei vielen anderen - die "Luft" raus ist und nur noch vom Reduzieren gesprochen wird. ..."

In mir erschien ein großes Fragezeichen.
?
Reduzieren, sinnvoll natürlich, bedeuted für mich aber doch, sich weiterzuentwickeln.
Eine Befreiung von diesem Immer-noch-mehr-Konsumieren hin zu einem ganz anderen Leben, 
in dem man ganz neue selbstbestimmtere Inhalte findet, wie man sein Leben gestalten könnte?
Und nicht, weil man nichts mehr zum Bloggen hätte???
Na, wenn DAS ´mal kein Denkanstoß für mich war:


Nagt Reduzieren in der heutigen Zeit des Überflusses etwa an einem heiligen Gral?
Macht es Angst, denn es bedeutet ja auch, sein Leben immer wieder ´mal zu hinterfragen?
Bedeutet es auch manchmal, zu merken, dass man sich in so einiges verrannt hatte, was man doch nicht mehr leben will oder kann?

Ist "viel Haben" gar ein Statussymbol?
Wirkt es "arm", sich auf weniger zu beschränken?
Auch mal etwas "leer" zu lassen?
Weil man seelischen und geistigen Reichtum nicht sehen kann?

Oder denkt man glatt, man kann sich an alldem festhalten?
Doch wie sagt man, das letzte Hemd hat keine Taschen?

Auch wir umgeben uns gerne mit schönen Sachen.
SO GERNE.



Wir sind ja keine moralinsauren Apostel, nööö, eher Spielkinder, und wie!
Ohne meine Skulptürlein, nein, das wäre nichts für mich, 
und so manches antike oder von uns "antikisierte" Traumteil lieben wir hier sehr, das man so gar nicht mehr bekommen würde.
Doch haben wir uns tatsächlich von der Hälfte getrennt, vor allem auch von überflüssigen Möbeln, und behielten nur den "Kern".
Dadurch kommen die "Sahneteilchen" nun eh viel besser zur Geltung, weil sie nicht von all der Konkurrenz verschüttet werden.

Ihr erinnert Euch vielleicht noch an die "Aktion Pompadour" und unser Daybed anstelle des Sofas.
Ohne diese Häkeldecke kratzt das Tierchen leider dort herum, sonst wäre mir die viel zu viel...

In einem Laden oder Web-Shop ist das natürlich ganz anders, da SOLL es ja schließlich wimmeln.


Und auch wir schaffen an. 
Ich gebe´s zu, das sind ja auch Geschenke, die man sich selbst macht, hihi, schuldig ;) 
Und das genießen wir dann und freuen uns wie die Kinder.
Vornehmlich aber holen wir aus "Second hand" und auf Flohmärkten.
Nicht aus Dekoläden mit Sachen made in Kindertränen-Land, 
auch wenn "skandinavisches Living" vermittelt wird, wie bei fast allen namhaften Marken.
(Meist ist das "schwedisch" oder "dänisch" ect. aus Indien...)

Aber im Vergleich zu früher kaufen wir SEHR wenig.
Und auch nur, wenn etwas ersetzt wird oder optimiert.


So gingen für diese zwei "neuen" wunderschönen Kerlchen, die dringend benötigt und benutzt werden,
dann auch zugleich vier Teile an liebe Menschen.






















Ahhh, wie wir hier Raum um Raum nahmen, wieviel IMMER NOCH weg konnte!
Was war das ein Hype!
Wie es erst Arbeit machte, auch innerliche, sein Leben anzugucken, auch gewisse "Irrwege", 
sich so manchmal neu zu definieren, nicht mehr über´s Haben...
Aber dann...
Himmel, war das schön! IST es noch!
Das macht SOLCH einen Spaß, unser Leben ist nun so viel aktiver, alles PASST viel besser.
Denn wenn man weniger HAT, TUT man mehr.
So komisch das klingt.
Man muss an weniger denken, sich um weniger kümmern.



Hier auch, unser Herzstück der Wohnung, der Flur,
durch den wir am Tag so oft laufen.
Der geht ja links noch weiter, ist also viiiiiel Platz.
Was man da alles stellen könnte.
Aber ich bin SO FROH, dass wir den eher karg ließen und ihn eben NICHT vollgeballert haben!



Katerchen samt Puppenwagen bleibt natürlich, den würde er vermissen!


Ha, und erst das Problem mit unserem Mixer, oh, ein so banales Beispiel ist das, aber es sind ja eben die kleinen Dinge im Leben, die einen stören, denn meist IST schließlich Alltag.
Der Mixer nämlich stand so blöde herum, den bekam man "da hinten" aus dem Fach gar nicht richtig raus, so viel Kram war im Weg. Teilweise wurde er deshalb gar nicht benutzt!
Aber wir hatten ja nun mittlerweile so schön ausgemistet, und so war ein 
Fach frei geworden. 
Nun ist es ein Handgriff, ZACK.
Eine Freude.
Wie auch hier:

In einem Vierpersonen-Haushalt, in dem gebacken, stets gekocht und noch mehr zubereitet wird, ist Übersicht und Sinn ein Muss.


Dass es hier nicht nur ein Austauschen wird, da passen wir höllisch auf.
Wir brauchen nicht mehr so viel - wir brauchen weniger und besser.
Und behalten wurden nur die absoluten Sahneteilchen, 
auch wenn das ein oder andere sooo schööön war.
So haben wir hier keinen ALLTAG mehr, alles fühlt sich an wie Urlaub.
Und Dekorieren tue ich immer noch für mein Leben gerne - 
nur eben anders.
Mit Kunst und Natur.




Und wenn man mal krank wird, dann erschlägt einen nichts mehr, 
weil alles prima funktioniert und "ge-cleart" ist.
Dann heilt man auch wie im Zeitraffer.



So kann ich mich nun über so etwas wie diese Pflaumen auf meinem Introbild so derart freuen!
Wie SCHÖN sie sind!!
Und es ist mir, als könne ich diese Jahreszeit auf wundersame Weise so völlig in mich aufnehmen,
ja, diese Kraft der Erntezeit in mir regelrecht AUFSAUGEN!


Was aber hat das nun mit fliegenden Spinnen zu tun?

Nun, das alles passt so gut in diese Jahreszeit des beginnenden Abschieds.
Der Altweibersommer, den wir genießen dürfen, 
der soll ja von Weben (= weibern) kommen.
Und in dieser Zeit fliegen die Spinnen, sich mit dem Wind tragen zu lassen, um noch einmal neue Netze zu knüpfen.


via

Wenn Spinnen das also können, loslassen, fliegen zu können, um weiterzukommen, dann dachte ich mir, können wir das auch.



Sozusagen hängen wir im eigenen Netz, und man selbst knüpft und gestaltet, ist seines Glückes Schmied. Ob das Netz nun Halt gibt, einen liebevoll auffängt oder einen zum Futter des eigenen Schicksals macht - 
es kommt darauf an, auch mal den Mut zu haben, einen Faden zu durchtrennen, ja, fallenzulassen, oder auch, manche Stellen liebevoll zu verdichten, damit das Netz einen dort auffangen kann, wo wir es brauchen.

Wir und liebe Herzensmenschen sind mit solcher Begeisterung dabei, unser Leben umzuweben und umzunetzen, Verbindungen zu kappen und neu zu verknüpfen. 
Uns vom Ballast zu befreien, weniger zu brauchen, dafür besser, MEHR und UNABHÄNGIGER zu leben.




Denn bei mir soll nicht nur Luft drin sein.

Eure Méa

Post Postum:
Eine Neuerung trat hier ein, die viele Veränderungen nach sich zog.
Bin furchtbar aufgeregt, huiii!


Denn hier wurde dann zusätzlich durch EIN Flohmarktteil gleich so vieles möglich, an das wir vorher gar nicht hätten denken können!
Es konnte so einiges gehen,
und ein erheblicher Störfaktor wurde dadurch ausgeschaltet.
Wir sind gerade emsig dabei, ist ein wenig mehr Arbeit,
das Ergebnis zeige ich Euch bald.
Ich freuiiiiiiiiiii mich ;)!


Aber erst mache ich noch ´nen letzten Flohmarktstand, bitte Daumen drücken für das Wetter am 25. :)


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Samstag, September 10, 2016

Und ich BIN

Herbstbeginn!

So gerne ich Morbides mag, und neulich hat es mich UMGEHAUEN, als ich DAS hier sah:

 


Himmel... Solches wie das obige Bild packt mich regelrecht...
So echt und mit Wucht, ohne Chichi, echtes Leben,
und nicht nur mal eben mit Weiß drüber oder sonstigem nach Farbkärtchen...
Das hier ist gelebt und auch mal nicht schön-schön.

Und diese Trauben mit diesen roten Beten, hach...
Ich bin zur Zeit eh völlig verrückt mit diesen Weintrauben- und Pflaumenfarben des Frühherbstes.





Wo war ich? 
Ach ja.
 So gerne ich Morbides und ECHTES mag, 
so gerne ich hier lebe, so ganz frech, als sei ich in Anderland und pfeife darauf, was und wieviel "man" hat -
ja, so gerne ich ´rumspinne und lebe wie in der Provençe, obwohl ich leider nicht einmal einen Garten habe,
ich mag auch die Würze all dessen. Die Würze zusätzlich zum Einfachen.

Ich mag es skurril. OH JA! Und wie!
Daher haben wir ja auch reduziert auf das Wesentliche wie die Weltmeister, 
denn meine Kerlchen, ja, genau,
das Skurrile,
das MUSS ich auch haben und in Szene setzen können.
Sonst wäre ich nicht die Méa.
Und sonst ist das hier auch nicht das kleine Königreich, das wir so lieben.
Irgendwann flechte ich mir noch mal so ein Kerlchen ins Haar, ich sag´s Euch :)!

Spooky finden das manche, wenn hier und da offene Herzen herumhängen und Herzen mit Flügeln, nebst Füllhörnern und Elfenkelchen.
Die Mäuseartigen sind manchen vielleicht auch befremdlich, werden zunächst erst für "süß" befunden, dann merkt man aber, das da "noch etwas an denen" ist.
Sie sind auf eigene Art sonderbar... und sie scheinen manchmal nur stillzuhalten... bis man wegguckt. Jaja.

Und sie sind immer dabei.
So sehen sie, wie sie entstanden...


Die kleinen Welten in meiner Welt, die ich herstelle, ach wie liebe ich das.
Immer und immer wieder werden die Pforten durchlässig, 
beleben unser Zuhause mit quicklebendiger Energie.
Naja, bei dem hier ein wenig weeeniger Energie...

Das Kerlchen ist übrigens schon wieder weg...

Es entsteht etwas hier und gedeiht dort und wird immer wieder skurril, 
als könnte ich gar nicht anders.
Kann ich vielleicht auch nicht - Kunststück, bin ja selbst so!

Und diese Kleine da, die wollte wohl unbedingt nach Ascot...?
MARIE???

Marie ist leider bereits nicht mehr erhältlich,
Marie n´est plus disponible,
Marie is no longer available)


Na, nu guck nicht so, ich konnte dich doch so nicht lassen.
Man sah dich ja gar nicht - was hattest du da eigentlich vor?


Ach sooo, du hast dich schön gemacht für den Mouse-Walk.
Nun hab´ ich´s kapiert.


Ja, ich geb´s zu, der Hut steht dir vortrefflich.

Marie ist leider bereits nicht mehr erhältlich,
Marie n´est plus disponible,
Marie is no longer available)

Ah, und dazu meine klitzekleinen Krönchen zu den größeren (auch noch kleinen) Kronen,
die wirken, als hätten sie ein paar übermütige Elfen hier vergessen...

Gefertigt wie aus Birkenrinde, finde ich, 
auch in der Haptik, also, wie sie sich anfassen.
Die Fühlerchen mache ich immer so, 
dass sie wie Gräslein aussehen.


Oder eben das mäuseartige Völkchen,
dessen Verstärkung immer wieder kurzfristig bei uns weilt.



Wundervolle Aufträge bekam ich hier, und so bin ich gerade ganz vermaust und freue mich,
die Kleinen zu all dem Großen hier zu haben.
All dies macht mir Freude ohne Ende.
Hab ich ´nen Vogel? Hm.



Eigentlich schon, aber wenn ich denke, wie oft ich mich freue und freuen kann, dann vielleicht auch nicht?
Über mein noch vom Abend zerknautschtes superbequemes Daybed anstelle eines Sofas zum Beispiel.
Oder wenn ich meinen Lüster in der frühen Morgensonne blinken sehe,
 und die Fischschwänze blitzen 


Und ich sag´s Euch, die Kompanie (will heißen: La famille), 
die ist auch schon hin und futsch und neugierig, was hier gerade ensteht. 
Vollkommen infiziert.
Auch das Katerchen, aber der war immer schon skurril.
Katzis sind so.


Und wer bitte stellt auf dieser Welt schon Schwingenspiegel her, hmmm?
Dass das Haar links zu einem Pferd gehört, das aus der Wand springt, wisst Ihr ja bereits,
und daneben wiederum ist, naja, eine ... ausgewachsene Birke... Höm.

So betrachtet sind wir hier in kleinen Königreich wohl schon so ein wenig... najaaa...
 

Verdächtig natürlich auch unser Seifenleben, das bereits ganz arttypisch geworden ist...


Unser Seifengebrauch als bessere Alternative ist für mich auch wie ein kleine Hymne an das Einfache und nicht minder Luxuriöse, jaja.

Weidenwurzeln und Schlafwandler nebst Vulkangestein auf dem Kamin ist zugegebener Weise auch so ein wenig... anders...


Daher heute nur ein kleiner Post, denn wie gesagt,
ich bin ja völlig vermaust.
Muss eilen.
Ach, wenn ich Euch DAS hier doch schon zeigen könnte, 
aber das ist noch sooo geheiiim...



Denn DAS wird nicht irgendeine weitere Maus,
oh nein, 
wartet es mal ab,
das wird eine ganz neue Erfahrung hier :)
Diese Kreation wird den Herbst verkörpern,
den dunklen Herbst mit Nebel und üblem Gesindel an den Ecken.
Charles Dickens´ Oliver Twist-Charaktäre sind ist nichts dagegen.
Höhö.


Ach, ich hoffe, Ihr habt´s auch herrlich einfach und
dafür "gewürzt" mit Skurrilem,
ich sag´s Euch, die beste Therapie gegen den lähmenden Frust allerorten!


Wenn man erst mal durchblickt, wie man abgezockt wird, und was auf der Welt so passiert... Oiii...
MICH kriegt es trotzdem nicht, das Nichts ;), 
ich denke gar nicht dran!
Und so werde ich weiter bloggen und nicht nur schnell-schnell unterwegs sein,
weiter meine seltsamen Kreationen, Geschichten und Gedanken über die Welt verteilen, jawohl.
Denn... ich bin nicht allein :)
 Habt so vielen Dank dafür.

Ach, Ihr Lieben, habt es einfach herrlich individuell,
das wünsche ich Euch und mir von Herzen,
gerade jetzt, da uns bewegt, wie da derHerbst   heranrollt,
auch wenn es noch ganz sommerlich ist.

Eure Méa "Skurrila",
die heute ein winziges Kleidchen aus Federn nähte...



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