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Die Rauhnächte unter dem Traummond

Die Rauhnächte -
Die Niemalszeit unter dem Traummond
Wintersonnenwende 
Mit der längsten Nacht des Jahres,
der Mutternacht,
ist der Mittwinter gekommen.


Es beginnt...



All die Emsigkeit weicht in wenigen Stunden dem Abtauchen in die Tiefe in uns selbst. 
Dort wartet Ruhe und samtige Dunkelheit, nur beleuchtet von kleinen Fünklein unserer Neugier,
was es dort nun in der Stille wahrzunehmen gibt - 
dort unten im funkelnden Reich des Unbewussten.

Und während draußen alles ruht und die Zeit zu schweben beginnt,
wie wir in diesen kleinen Momenten,
als wir als Kind schaukelten, kurz bevor es in die andere Richtung kippte...,
finden wir uns selbst.
Einmal mehr und noch viel mehr.
...
Mit jedem Jahr wird mir diese Passage durch die Niemalszeit ein Stückchen vertrauter.
Sie bringt mir mit jedem Mal noch einmal so viel mehr Kraft...
Denn wir sind nicht nur Körper,
wir sind mit so viel mehr verbunden.
Und das ist so schön :)



Nachzuspüren ist so wichtig - 
gerade in unserer äußerlichen, schnell treibenden Gesellschaft voller minderwertigem Ersatz.
Einer Gesellschaft, die hartnäckig das Dunkel meidet, ja, verteufelt,
als gehört es nicht auch dazu?
Als wäre Licht ohne es möglich?
Wir müssen es uns wiederholen und dafür die Zeitfresser entlarven,
sonst werden wir krank.



Überlasst den Rauhnachtgeistern das vergangene Jahr -
das, was war, ach, ob schön, ob schlimm, lernen wir daraus und dann fort damit.
Nicht festhalten, loslassen und sich fallen lassen!

Und wenn alte Sicherheiten brechen,
ist das die Geburt neuen Werdens und Lebens in uns.

Es gibt keinen Ersatz für echte Seelenzeit -
Inmitten des tiefsten Dunkels in diesen geweihten Nächten,
in denen wir bloß und bar stehen dürfen -
und angenommen sind.
Angenommen als Menschenkind,
das wir hier und jetzt sind.
Das Feiern dieser Tage ist das Räuchern



Gutes Räucherwerk ist ein wahrer Schatz.
Ein echter und königlicher Begleiter in dieser Zeit.
Doch wer nutzt es noch?
Bringen wir es doch zurück!

Aus altem, oft verfälschtem Brauchtum können wir neues machen.
Rosmarin, Myrte, Salbei, Muskatnuss, ein harziger kleiner Span eines Zapfens, Weihrauch, Sandelholz, Orangenschalen und Lavendel?
Oder das Benzoe-Harz und Loban?
Kennt Ihr Drachenblut?
Jasminweihrauch, weißer Weihrauch...
Es gibt so viele Mischungen.
So viele Möglichkeiten.
Doch wichtig ist das WOZU.
Vergangenes wird umgewandelt 
- verbrannt und zu Rauch -



So sind wir befreiter, 
uns noch weiter zu wandeln zu dem Menschen, 
als der wir eigentlich gedacht waren.
Denn all die Erziehung und die Einflüsse der geltenden Gesellschaftsformen und Normen auf uns,
die bringen ein Menschlein nun wirklich schwer und manchmal schmerzhaft durcheinander -
davor ist keines gefeiht!
Daher ist diese Seelenzeit auch zu wichtig,
sie einfach zu übergehen.

Durch das Feuer muss es...



Jede Rauhnacht hat hierbei ihren speziellen Sinn,
ihre eigenen Seelen-Bilder.
Wem übrigens die Gerüche des Verbrennens zu brenzlig sind 
(ich mag das auch nicht so gerne),
der kann sich ein Räuchersieb nehmen.
Das Räucherwerk wird dann nur erhitzt,
der Duft ist reiner.



Doch nun zu den ganz besonderen Nächten...


                                                                21. Dezember:                                                       

Die Mutternacht - 
Die längste Nacht, ein Zettel und ein Schutzgeist 


Der erste Schritt durch die Anderwelt hinter dem Vorhang und den hohen Pforten - 

im Kippen in die hellere Zeit noch Ballast abwerfen:


 Der brennende Zettel

Heute schreibe ich auf einen Zettel, was endgültig nicht mehr zu mir gehören soll.

Der Tag ist wie gemacht dafür, 

denn einige alte Verhaltensweisen dürfen ruhig fort mit dem Tag, 

an dem die Wendezeit gekommen ist.

Das Licht kehrt ab morgen zwar erst nur unmerklich zurück, 

mit nicht einmal einer Minute mehr pro Tag, 

aber dennoch - 

es ist gekippt.



Aber nicht nur Verhaltensweisen, auch Vorgänge oder Dinge sollen auf diesen Zettel.


Ich mache mir den Inhalt durch das Aufschreiben und ein nochmaliges Durchlesen ganz klar bewusst,

bevor ich den Zettel dem Feuer übergebe (am besten draußen!).



Es ist einprägsamer, wenn ich mir vorstelle, 
ich stünde in der dunklen Anderwelt und machte dort ein Feuerchen damit - 
dort ist keine Ablenkung, und das Feuer beleuchtet nur mich, ich kann keine Wände oder gar die Decke sehen.


Danach räuchere ich die Räume wie ich es ohnehin zu jeder Rauhnacht tue -
um zu bestärken, dass ich das alte Jahr langsam loslasse.

 

Der Schutzgeist

In dieser längsten Nacht geht es nun um Urvertrauen, Hoffnung und Zuversicht,
dass wir nicht zweifeln.
Hoffnung auf die Rückkehr des Lichts,
das die Welt wie manchmal die Liebe verlassen zu haben scheint,
wenn die Königin der Nacht in unserer Hemisphäre Quartier bezogen hat.

Am Abend beim Zubettgehen sende ich daher einen Wunsch nach einem "Schutzgeist" für das kommende Jahr aus,
das genau in dieser tiefen Dunkelheit geboren wird.
Ob dieser Bewacher in der Vorstellung nun ein "Kraft-Tier", 
ein "weiser Ahne" als Ratgeber oder ein Schutzengel oder sonst etwas ist,
gar eine Mischung aus alledem,
ganz egal.
Wichtig nur, dass man ihn spüren kann, am besten glatt vor seinem inneren Auge bei sich sehen oder einfach spüren kann, wie er einen umarmt,
wie er über uns wacht.


Mag es eine Illusion oder gar Selbstbetrug sein,
pfeift doch auf solche Bewertungen,
 probiert es einfach ´mal aus und schlaft dann schön...


Lasst los und lasst Euch ins Dunkel fallen;
Ihr seid beschützt.
Und wenn alte Sicherheiten brechen,
ist das die Geburt neuen Werdens und Lebens in uns.



                                                               22. Dezember:                                                      


Der Tag des Einhaltens
Der 22. Dezember ist ganz all dem Geschehen um den Wendepunkt und die Reise ins Heller-Werden geweiht -
auf dass man sich dessen noch stärker bewusst werden kann,
sich damit verbinden kann,
bevor einen draußen der Weihnachtstrubel erwischt...

Es ist ein Ankommen in der Rauhnachtzeit, das geht nicht "´mal eben so".
Die äußere Welt ist dunkel -
die innere aber erhellt sich,
wenn wir dabeibleiben und uns kleine Zeitinseln dafür nehmen.

Frohes Räuchern ;)



                                                               23. Dezember:                                                      

Tag des Lichts und der gebenden Hände 

Der zweite Schritt durch die Anderwelt am Vortag zur "heiligen Nacht"- 
ein Fünklein glimmt auf vor uns und weist uns den Weg.

Heute kann man sich wundervoll vom Weihnachtstrubel überall anstecken lassen und einem oder mehreren Menschen gut tun,
die es verdient haben.
Man kann aber auch z.B. bei Plant a Tree einen Baum pflanzen lassen,
für den Bund Naturschutz spenden,
dort Mitglied werden,
die Hauptsache, man bringt Liebe/Hilfe in diese Welt.
Egal wie.


Heute stelle ich mir bei alledem ganz bewusst ein kleines, wärmendes Licht in anderen vor,
wie es immer mehr Menschen erreicht,
dass sie bewusster und freier in sich werden,
zu sehen, welchem Schwindel der Gesellschaft sie auf den Leim gingen -
bei welchem Tanz sie mitmachten...

In mir stelle ich mir das Licht auch vor, aber das tue ich ja immer ;)

Rechnungen, die noch offen sind,
begleiche ich jetzt,
denn ich würde es ja auch nicht mögen, dass meine Kunden mich hängen lassen.


Und dann gebe ich mich ganz der Vorfreude auf das Winterfest hin,
ich tauche einmal mehr ein in die Kinderzeit;
nun heißt es, sich zu freuen, dankbar zu sein, Kraft und Liebe zu tanken!

24., 25. und 26. Dezember:

Es weihnachtet! 

Ab heute wird gefeiert!
Ich achte darauf, dass dieser Tag mich und meine Herzensmenschen stärkt.
Keine Festivitäten in Hektik,
lieber ganz klein, aber fein.
Es muss gar nichts Weltbewegendes sein,
und ich werde mich nicht anstecken lassen von dummen Klischees,
wie "Weihnachten" auszusehen hat.
Auch einmal alle Fünfe gerade sein lassen tut gerade jetzt gut.

Herzensmenschen ist so etwas egal,
sie sind glücklich, zusammen zu sein.


Ohne Freude und verkrampft in Hektik nach strengem Fahrplan,
Zwangs-Garderobe oder
gar in irgendwelchem Weihnachtsstress? 
Das geht gar nicht - 
so kann man doch das Licht nicht zu sich einladen...
Und darum geht es doch in diesen Tagen.

Etwas vergessen?
Davon geht die Welt nicht unter.
Feiern heißt, sich gemeinsam FREUEN.
Aneinander und miteinander.
Miteinander SEIN.
Und ruhig auch noch einmal gemeinsam Plätzchen backen,
warum denn nicht?

Nein, diese Tage besonders heißt es doch, für einander da zu sein 
und nicht, irgendwelche "Protokolle" zu erfüllen.
Ein offenes Ohr zu haben,
Augen, zu sehen.

Was mir das Lächeln nimmt,
ist falsch, und hat an diesen Tagen schon gar nichts bei mir zu suchen.





27. Dezember:

Dieser Tag steht
im Zeichen des Rüstzeugs.

Es ist der dritte Schritt durch die Anderwelt - 
Das Fünklein im Dunkel vermehrt sich und weist so den Weg...



Das Alte ist noch nicht ganz gegangen,
aber Weihnachten ist vorbei;
das Neue dagegen entsteht erst langsam...
Das sorgt bei so manchem für ein gewisse innere "Unordnung",
für ein Gefühl von Haltlosigkeit.
Das ist nicht verwunderlich.
Daher ist es gerade am heutigen Tag großartig und Sinn bringend, 
innerlich schon einmal "aufzurüsten".


Heute mache ich mir auf meiner weiteren Reise durch die Erdenzeit bewusst,
was ich gelernt habe in diesem Jahres-Turnus,
um es zu bewahren.
Es ist das, von dem ich sagen würde: 
"Na, hätte ich das ´mal vorher begriffen - 
aber dazu war die Erfahrung dieses Jahres eben nötig..."


Das, was ich lernte, wird mir im nun kommenden Jahr als weiteres Werkzeug dienen.
Es ist mein "Rüstzeug", das neu erlernte Wissen und Können,
die Aufgaben und Krisen des Lebens noch ein bisschen besser bewältigen zu können.
Ganz so, als sehe ich in eine Werkzeugkiste und sage: 
"Stimmt, ah, das habe ich ja nun auch!"

Dieses Werkzeug kann auch ein Warnsignal sein, nach dem Motto: 
"Vorsicht, Du machst xy schon wieder!"
Oder eine Bestärkung: "Mache weiter, sei versichert, bleib bei Dir, hast doch gesehen, letztendlich schaffst Du es...",
"Weiter jetzt, egal, weiter, Schrittchen für Schrittchen, es wird irgendwie werden, es WIRD werden, dann halt anders, BESSER..."
"Bleib mehr bei DIR!"

Na, all solches eben. Kommt Euch einiges bekannt vor?

Ja, in der nächsten Runde will ich noch aufrechter, gestärkter dastehen,
dass mich das Pusten des Schicksals nicht so auf den Derrière setzt ;)
Und ´mal ehrlich, ich weiß ja nicht,
wie es bei Euch ist,
pusten tut´s schließlich immer ganz ordentlich.


Wenn ich weiß, was ich in diesem Jahr vor allem lernte,
worauf ich stolz bin,
schreibe ich es auf.
Ich vermeide negative Formulierungen,
schreibe stattdessen, was ich machen soll
(nicht, was ich nicht machen soll).
So wird es mir bewusster und ich kann es mir viel besser einprägen,
um es nicht in der "Hitze des Gefechts" oder unter Schrecken glatt wieder zu vergessen.
Den Zettel verwahre ich, um ihn zu Sylvester noch einmal anzusehen.

28. Dezember:



Willenstag!

Der vierte Schritt durch die Anderwelt - 
Durch die Bekundung meines Willens vereinigt sich alles zu einem Licht

Hilfreich ist hierzu Putzen, Aufräumen und den Jahresübergang schon ein wenig zu beschmücken.
Ein wenig ätherisches Öl ins Putzwasser,
nur nicht zu viel, sonst greift es bestimmte Oberflächen an.
Ich nehme gerne Lavendel in grüner Seife,
doch das ist letztlich egal...
Die Hauptsache, es ist ein "besonderes" Putzen ;)



Und bei eben diesem fasse ich wie jedes Jahr energisch den Entschluss,
nicht auf irgendein ein Wunder zu hoffen, dass mich jemand trägt oder "erlöst".
Situationen, die wir uns als unabänderlich vorgaukeln, 
können oft nur geändert werden, wenn wir uns selbst ändern,
das weiß ich mittlerweile nur zu gut.
Nun, ich weile hier ja auch nun schon seit über einem halben Jahrhundert, nüchwar?
Aktiv SELBST voran, nicht etwa passiv wartend,
das ist, was "es bringt".
Dann kommen die Energien letztlich zu einem.

Warum hilft Putzen dabei?
Weil ewige Vorwürfe an andere und Ausreden für das, 
was einem im eigenen Schicksal nicht gut tut, 
wie klebriger Schmutz ist ;)
Schmutz, der immer gerne wiederkommt,
um sich einzunisten,
denn das hat Schmutz ja so an sich...


Wie auch in den ersten Rauhnächten stelle ich mir dabei ein Bild vor,
dem Ganzen mehr Wucht zu verleihen.
Ich bin wieder in der Anderwelt, die sich inzwischen kaum merklich erhellte - 
es scheint mir hier gar ein Spiegelbild des Winterpalastes der goldenen Zeit zu sein, nur leer, und ich kann so gut wie gar nichts erkennen.
Soll ich auch gar nicht in diesem schemenhaften Schattenreich.
Ich soll bei mir bleiben...
 Denn unter mir, da ist nun ein Funkeln, als bestünde der "Boden" aus einer Art festen Wassers, tief dunkel und wunderschön wie Obsidian, das vulkanische Glas.
Und er trägt mich sicher.


Obsidian, auch Drachenglas genannt, hat mich seit jeher fasziniert. 
Aus dem Innersten, dem Erdkern herausgeschleudert,
dort, wo es brodelt -
vulkanisches Glas, wie erstarrtes schwarzes Nacht-Wasser.

Es spiegelt unser Unbewusstes, so sagt man,
das "dunkle Reich" in uns, 
das Verdrängte, das an die Oberfläche zur Bewusstheit strebt,
Ängste, Beschämendes, aber auch Kreatives ohnegleichen und so manch anderes, das da verborgen ist...

Es würde doch etwas fehlen, wenn wir nur im oberflächlichen Gewässer leben,
im vermeintlich Bequemen... Es wäre mir viel zu leer.

29. Dezember:



Das reinigende Licht

Der fünfte Schritt durch die Anderwelt - 
Das Licht wird größer,
denn heute geht es noch einmal um Eigenverantwortung

Diesen Tag und diese Vorstellung liebe ich sehr,
und es ist gleichzeitig das mächtigste Rüstzeug in meinem "Werkzeugkoffer".
Wenn es noch etwas gibt, was mich aus meinem Leben quält und beschäftigt,
ob es Ärger, Scham oder sonst etwas in Bitterkeit ist,
ist es hartnäckig ...
und muss dringend gereinigt werden.

Es geht hier nicht darum,
dass man bestehendes Schädliches nicht bearbeiten soll - 
ja, daran soll man durch entschiedenes Handeln natürlich etwas ändern!

Nein, es geht hier um "Ungedeihliches", 
alten Groll, 
um alte Verletzungen und sonstige vergangene Kraftzehrer,
auch um Menschen, die einem in der Vergangenheit geschadet haben.
Um all das, was nicht im aktuellen Leben stattfindet,
das wir aber immer und immer wieder aufrufen,
anstelle es endgültig zu löschen.
Somit ist man immer wieder dort,
bleibt dort
und kann sich nicht weiterentwickeln.
Ich aber will mich entschließen, 
nicht der oder die " Leidende und ja sooo Verletzte, so ungerecht Behandelte" zu geben.
Dies Lied sollen andere singen, und es ist erstaunlich,
wie sehr es manche auch noch in "reiferem" Alter tun.
Und ja, es passiert einem natürlich immer ´mal wieder -
doch es wird weniger... und weniger... :)
Also, ab in die Gegenwart!

In der nächsten Zeit ist Putzen, Ausmisten und Renovieren ohnehin großes Thema,
dies hier aber bezieht sich natürlich einmal mehr auf inneres Reinigen.



All die Szenen und Gegebenheiten, die sich also noch hartnäckig halten,
stellt man sich dafür so genau wie möglich vor,
dann aber, wie ein sehr helles weißes Licht all dies immer heller bestrahlt,
es regelrecht vor uns auflöst,
dass es in uns geradezu ein einziges Wohlgefühl ist.
Mir hilft es am meisten, wenn ich mir geradezu einen Lochfraß vorstelle,
den das Licht veranstaltet, bis es alles überstrahlt - 
kleine Rachegefühle können so endgültig ausgelebt werden und nagen dann auch nicht mehr an einem, höhö.
Und dann, dann ist es endgültig gut.
Wir sind im JETZT angekommen
und gehen voran in völligem Vergessen. 
Der leere Platz in einem füllt sich ab jetzt mit Freude,
als hätte dies Belastende oder gar Quälende nie stattgefunden.
Es kann einen nicht mehr "meinen",
so etwas kennen wir nicht mehr im Hier und Jetzt!
Es gehört nicht mehr dazu.
  
Diese Übung ist besonders jetzt in dieser Zeit der Resümees um uns herum ganz großartig
und klappt mit der Zeit immer besser.

Denn wieso sollte man Übles immer wieder hochwürgen, aufkochen und essen...?
Irgendwann ist´s auch mal gut damit.

Dann nämlich schreiben wir SELBST unsere Geschichte -
und die brandneue leere Seite des neuen Kapitels, 
das in wenigen Stunden mit dem neu geborenen Jahr auf uns wartet,
sollen wir sie denn mit altem Kram vollschreiben?
Na, dann passiert wohl auch keine Änderung,
ist ja alles schon vollgeschrieben...

Diesen Gedanken finde ich sehr heilsam ;) und er hilft mir immer sehr,
so einiges hinter mir zu lassen!
Zu begreifen, dass ich mich eben besser hüten muss,
die Welt hier ist nun einmal kein Märchenreich.
Das alte Falsche aber, es wird winzig klein und zunehmend unbedeutend,
bis es ganz zurückbleibt,
während ich weiter durch die Zeit schreite... 

  
30. Dezember:



Krafttag! 

D
er sechste Schritt durch die Anderwelt- 
Das Lichtlein flackert nach all der Anstrengung von gestern... 
und erholt sich,
um heller als zuvor zu strahlen!

Heute ist es wunderbar!



Denn heute sollen wir uns selbst etwas Schönes gönnen und uns bestärken,
um Kraft zu sammeln.
In neuer Freiheit!

Kurz vor Sylvester können wir zudem schon einmal ein wenig das Anbahnen üben,
damit wir bald umso leichter einen, nun, nennen wir es einmal poetisch,  "Wunschkeimling" in uns pflanzen können.

Hierbei können wir uns einen großen Wunsch, eine Sehnsucht, als erfüllt vorstellen, 
und wie glücklich wir damit sind -
denn dieser Wunsch soll genau dies bewirken.
Ganz detailreiche Vorstellungen sind am besten.
(Das muss nichts Materielles sein, es kann auch ein Befreiungsschlag sein,
nach dem man sich besser fühlt...
Es kann im ganz Kleinen oder im Großen sein.)

Ich kann das am besten unter der Dusche ...
Gott sei Dank sieht mich da keiner,
wie ich mich dann mit glückselig beklopptem Grinsen in Dankbarkeit hin und herdrehe,
als sei mir gerade ein Preis verliehen worden, hihi
(und nein, das ist NICHT mein Wunsch,
den verrate ich nicht ;)


31. Dezember:


Der Raum der Anderwelt wird riesengroß!
Ich sehe weder Decke noch Wände,
keine Begrenzung ist hier -
und alles ist möglich!
Das äußere Licht, das mich geführt hat, verlässt mich nun.
Ich brauche es nicht mehr,
denn ein neuer Funken in mir leuchtet auf,
mich zu führen und zu wärmen.

Nachdem ich meinen Willen bekundet habe,
selbst Verantwortung zu übernehmen,
und nachdem ich auch den Krafttag gestern nutzte,
ist das möglich geworden.


Den Zettel mit dem Gelernten des letzten Jahres lese ich jetzt nochmals durch.
Dann wird gefeiert!
Aber wie!
Und ich gucke mir an, was die Zahl 19 im Tarot bedeutet -
das hat so etwas und passt zu Sylvester

2019

Zur Mitternacht dann stelle ich mir vor,
das Lichtlein schwebe als Lichtkugel davon.
Eine Lichtkugel,
die immer größer wird und die neue Jahreszahl beleuchtet, 
bevor sie in den Himmel fliegt.
Sie ist mein Vertrauen und mein Ruf.
Der Himmel ist wie die Decke des Raumes der Anderwelt - unendlich.

Und hier stehe ich dann, ein wenig verloren vor dem neuen Jahr,
und mein Wunsch, meine Vorstellung für die Zukunft, ist eher noch ein wenig vage,
so sehr ich mich auch darin geübt habe.
Doch ich bin offen und entschlossen.
Mein wärmendes Fünklein in mir selbst, mein SELBST, 
wird wachsen und mich führen.

Gerne stelle ich mir vor, mein Schutzgeist, den ich zur Mutternacht rief, 
wäre jetzt ganz nah bei mir.
Und so tue ich den siebten Schritt durch die Anderwelt,
einen ganz besonders großen,
mit Entschlossenheit und Hoffnung im Herzen!



Nun sind es noch 5 Rauhnächte, 
bis alle Schritte gegangen sind.
Mit der Perchten-Nacht auf den 6. Januar ist die Pforte des Januar endgültig erreicht.

01. Januar

Neujahrstaufe!

"Frisch geboren" geht es darum, das neu geborene Fünklein im Selbst stark zu machen für den noch unbekannten Weg.

Ein achter Schritt durch die Anderwelt der Rauhnächte...

Gerade jetzt sollten wir den Einfluss der kurzen, meist nur dämmrigen Tage nicht unterschätzen.
Noch immer ist Rauhnachtzeit.
Ein Neujahrsbad/-Dusche bei Kerzenschein nehmen,
daraus können wir heute so viel mehr machen,
wenn wir dies gar als einen "Anlauf" ins neue Jahr sehen.

Ich stelle mir dabei die leere Seite vor...,


... noch unbeschrieben und voller Möglichkeiten.
Ein neues Kapitel, das ich in mein Leben schreibe,
als wäre es das erste überhaupt. 
Nur dass ich mit viel mehr Wissen, Kraft und Selbstvertrauen schreibe als je zuvor.
Abgesehen davon versuche ich, mich "ganz wie ich SELBST" zu fühlen,
noch ein Stückchen weniger verbogen durch die Welt,
in der ich in diesem Leben und dieser Jahresrunde landete -
und noch ein Stück mehr unbeeindruckt von den Bewertungen um mich herum.

Ein beginnendes Jahr so anzugehen,
hilft mir dabei, ein wenig Abstand zu gewinnen und vielleicht,
 neue Perspektiven zu sehen.

So kann ich hinterfragen, was eigentlich wirklich wichtig ist...,
und mein eigenes Wesen mehr und mehr finden,
das so viel geben kann,
muss es sich nicht verstellen und darf einfach SEIN.
Ich kann mich zudem, weil ich sonst einfach unbedacht in gewohnten, ausgetretenen Pfaden vor mich hin lebe,
fragen: 
"Was mache ich da eigentlich?
Und was, wenn ich das nun nicht mehr mache?
Oder etwas anderes?
Mache ich das für mich oder um irgendjemandem irgendetwas zu beweisen?
Passt das noch zu mir?"


Nie ist die Zeit, all dies zu erkennen, geeigneter.
Nichts muss bleiben, wie es ist -
es kann, doch es muss nicht.

Manche sehen dann vielleicht zu viel, 
wollen zu viel auf einmal ändern,
das kann Krisen auslösen.
Man kann aber auch erst einmal Informationen einholen und Schritte vorbereiten,
bevor man nach einem Entschluss etwas übers Knie bricht.
Die Energie kommt dann aber mit der Zeit und hilft einem, habe ich festgestellt.

Beim heutigen Räuchern will ich ganz bewusst an eine Umwandlung und an ein Loslassen denken.
An noch ein Stückchen mehr Selbst-Werden hier auf dieser Welt.
Das Alte löst sich in Rauch auf, der Duft bleibt wie das Liebgewonnene, Gute und Dienliche in mir,
während ich endgültig loslasse.
Neuer Raum ist geschaffen.

02. Januar:

DerÜberblick - die stabile Basis

Ein neunter Schritt durch die Anderwelt 

Am Jahresanfang ist es bei mir der Überblick,
der zählt.
Unbedingt, so profan es ist, das sorgt für ordentlich innere Standfestigkeit!
Es ist die kleine Reserve, die so gut tut.
Tut man es nicht,
ist man schnell durch zu viel Unerledigtes überfordert...

Ich gehe ab heute erst einmal über alle (wirklich alle) Schrankfächer, den Dachboden,
dann sogar über den Inhalt so mancher (Steuer-) Ordner,
dann über das, was man sich so vornehmen will /muss im Leben diesen Jahres...

Und das geht nun einmal nicht an einem Tag.
Doch ein wenig, ein wenig geht jeden Tag.


Beppo, der wundervolle Straßenkehrer aus Momo

Und wie viel Spaß es macht...!

Erstaunlich ist, wie viel Kram doch noch gehen kann,
wenn man es wirklich ernst meint mit dem Befreien.
Erst ist es vielleicht ein unangenehmer Gedanke,
doch mit der Zeit macht es sogar richtig Spaß!
Dabei und danach erst.
Davor ohööö, man lernt da doch so einiges über sich selbst.
Bissch´n unangenehm manchmal?
GUT.
Also, was ist noch nicht gereinigt, geordnet, ausgemistet (!), was "hakt" noch?
Wirklich wichtig ist doch nur unser kleines goldenes Licht im Inneren.
Wir selbst und das Aufgehen in etwas.

Wenn es sich im Inneren noch ein wenig "unaufgeräumt" anfühlt, 
hilft äußeres Ausmisten (zum Beispiel etwas verkaufen/weggeben) zudem ungemein,
seine Energien wieder in den Fluss zu bekommen -
und so manches Mal steht genau hierdurch plötzlich ganz von selbst ein neues Ziel vor Augen!
Alleine schon der Überblick lässt einen klarer denken.
Einmal mehr kann man sich das reinigende Licht dabei vorstellen.

Ihr könnt nichts weggeben, Euch nicht lösen?
Da gibt es einen wundervollen Trick:

Wieder und wieder habe ich es versucht, mich von einigen Schätzen zu trennen,
denn... es sind ja wahre Schätze,
nicht vergleichbar mit Neuem.
Es ging nicht!
Doch als ich mir vorstellte, 
das bringt Geld für´s Tierheim, 
das spenden wir,
da ging es plötzlich ganz leicht!

Sicher würde ich noch das eine oder andere Mal nachschlagen,
und manchmal gab ich auch schon etwas weg,
was ich dann doch noch hätte brauchen können.
Doch das war wenig, und auf Verdacht etwas behalten,
wie bescheuert wäre das?
Wie belastend für die Kinder...
So zwinge ich mich ein bisschen, zu entlasten und weniger materiell und gebunden zu denken, zu leben und letztlich zu FÜHLEN!

Man/frau braucht ja nicht wie im Kloster zu leben,
in der Kargheit einer Zelle,
nur ein wenig glücklich machende Kunst und wundervolle Naturprodukte in den heiligen Hallen,
die man vielleicht selbst gefertigt hat...


Doch Sinn macht das wohl,
das ist gar nicht so ohne, was da dahinter steht,
und nötigt mir einen hohen Respekt ab!
Irgendwann einmal lebe ich vielleicht einmal so und bin mir selbst und der Kunst genug...
Sind nicht die unglaublichsten Werke in solch einer Umgebung entstanden?
Nichts lenkt ab, so völlig frei und unbelastet...
Aber einen Kronleuchter mit Kerzen und das Daybed behalte ich ;))
... und die Flügel und ... den Kamin.
Höm.

Die nächste Zeit will ich so verfahren, mich zu entlasten -
 Januar und Februar,
die Wassermonate, sind geschaffen genau hierfür.
Das wird schön.



Ah, noch 3 Rauhnächte zum "Mystisiiiieren" ;) und Anlauf nehmen,
ist das schön?
Und nein, ich renne noch gar nicht mit im neuen Jahr, Pustekuchen,
mein Startschuss ist noch gaaaar nicht gefallen.

Der kommt erst noch - und WIE!

03. Januar:

Die Startrampe!
Der zehnte Schritt, die Energien zum Fließen zu bringen...



Ich mache noch freudiger weiter mit dem Umorganisieren und Ausmisten, 
dem Entlasten in jeder freien Minute,
die ich abknapsen kann.
Und nun aber so richtig.

Ich stelle mir vor, ich würde umziehen 
und überprüfe aus dieser Perspektive,
ob etwas mit ins neue Leben darf oder nicht.

Insgeheim freue ich mich über meine stillvergnügte Emsigkeit,
jedes Jahr in diesen Tagen tue ich ja solches, 
und jedes Jahr bin ich schneller damit " ´rum".
Es ist allerdings beinahe erschreckend, dass ich immer und immer noch so einiges finde bei meinen "Razzien"...
Der Zwiebelschalenfluch ist das,
hat man die eine Haut ab, kommt die nächste Schicht, jaja.
Manche kriegen dann zuviel und hören lieber auf -
ich sehe es als Freischaufeln der Startrampe in ein Leben, das sich mir anpasst anstelle umgekehrt :)

Zusätzlich und beinahe von selbst formen sich genau dann Ziele aus vor meinen Augen,
die ich wirklich leben will. 
Völlig neue Ideen kommen mir dabei!
Ganz von selbst.
Ich stelle mich mir selbst dabei als lachend, gesund und frohgemut vor.
Es muss auch gar kein neuer Wunsch sein,
um den sich etwas dreht,
es kann auch ein altes Ziel sein,
das immer noch Gültigkeit hat.
Und dieses Jahr komme ich noch ein ganzes Stück näher heran!

04. Januar:

Die Zeitsparkasse
Hegen wir unsere Stundenblumen...
Der vorletzte Schritt

Aus dem Film Momo
Es soll übrigens Leute geben, die sehen in diesem Buch tatsächlich nur eine Kindergeschichte -
Sachen gibt´s...

Was habe ich dieses Buch von Michael Ende doch geliebt und liebe es noch!
Wie oft habe ich es vorgelesen.
War es nicht überhaupt das wichtigste Buch in meinem Leben?
Momo aus dem Amphitheater..., die Stundenblumen...

Was ist mit Euren?
Wo bleiben Eure wertvollen Stundenblumen?
Verblühen sie einfach so?
Gebt Ihr sie den oder dem Falschen?
Retten wir sie...

Heute wird genau beguckt: 

Wo sind noch Zeitfresser, die den Zielen im Wege stehen?
Gibt es Vorgänge in meinem Leben, die nun gar nicht mehr zu mir passen,
mich gar unter Druck setzen?
Etwas, das ich mir vornahm und doch nicht schaffte?
Geht es überhaupt noch zu leben, oder lasse ich es endgültig los?
Was lasse ich sein, um mehr zu SEIN?

Gehen manche Vorgänge nicht auch sinnvoller,
um Zeit für wirklich Wichtiges wie Muse oder ein offenes Ohr für andere zu schaffen?

"Wie man sich bettet, so liegt man" -
nun, im Leben würde ich sagen:
Wie man sich organisiert, so lebt man.
Klingt ein wenig überheblich,
doch so ist es nicht gemeint -
ich merke, ICH werde langsamer,
also muss ich cleverer mit meiner Zeit umgehen und auch einmal Unwichtigeres sein lassen.
Um auch noch Zeit widmen zu können.
So einfach ist das...

In unserer heutigen Welt gibt es etwas Schönes, das gleichzeitig aber auch ein Fluch ist.
Unzählige Wahlmöglichkeiten.
Und viel zu viele sprechen uns an, haben Aufforderungscharakter.
Nur... das alles zu leben in einem Leben -
das geht nur im Film.

Es gibt allerdings auch bei mir noch Vorhaben, die brauchen mehr Kraft und Zeit,
das habe ich gemerkt, und diese werden nach hinten geschoben.
Ich habe Schätze hierfür, die ich in zwei großen Kartons bewahre.
Nebst einer Schneiderpuppe in meiner Größe.
Meine Sachen will ich in naher Zukunft selbst nähen.
Das ist aber meine einzige "Leiche im Keller" ;))!
Von den anderen habe ich mich verabschiedet.

Es ist etwas, darauf freue ich mich sehr.
Und wenn es nicht gelebt werden kann, kann es umweltschonend und dann aber unbesehen (!) entsorgt oder verschenkt werden an einen Menschen, der es LEBT.
Aber wie gesagt, es ist die einzige "Leiche" ;)),
und das Nähen stellt für mich eine Alternative dar,
unabhängig etwas Wertiges zu erschaffen,
für viele Jahre -
und nicht einzukaufen in "trendy Plastikland"...

05. Januar:

Der Tag vor der letzten Rauhnacht,
der Nacht der Wunder

Ein vorletzter Schritt durch die Anderwelt,
ich stelle mir vor, der Schutzgeist erwartet mich bereits vor dem Ausgang...
Dann erst geht es richtig los!


Heute will ich noch einmal wie auch schon gestern überlegen und zu begreifen versuchen,
was mir Kraft raubt.
Kann ich noch etwas zurücklassen,
was ich mir beinahe noch in mein "Gepäck" für 2019 getan hätte?
Am Ende haben sich da noch irgendwelche Wurzelfresser eingeschlichen?
Nicht, dass ich die noch mitnehme... oiiii.

Das muss noch einmal ein ordentliches Feuerchen bekräftigen,
in das ich noch zusätzlich Weihrauch lege!

.

Die gesammelten getrockneten Pflanzenschönheiten der fröhlichen Ausflüge nahmen mit Macht das fort, was noch fort musste...
Belastendes von früher,
ich musste die Zettel nicht einmal beschreiben,
so gegenwärtig war mir, was ich loslasse, um es endgültig abzuschließen...



Hierzu hat die Frau Hummel etwas so Herrliches geschrieben
(danke Dir so sehr!) -
mit diesem wundervollen Seelenbild hat sie mir den Tag beschenkt!
Zitat Frau Hummel:


"Sich sein eigenes Sträßchen zu planieren ist eine Aufgabe, die nicht immer einfach ist. Kleinere und grössere Steine von der Erde aufzuheben und an den Wegesrand zu tragen, bereitet nicht so arg viele Schwierigkeiten. Knorrige Wurzeln, die sich tief ins Lebenserdreich graben, erfordern schon etwas mehr Mühe. Man reißt und zerrt und....hoppla! Irgendwann geben sie nach, und man landet erst mal heftig auf dem Popes. Aber man erhebt sich grinsend, schmeißt den störrischen Wurz weit von sich, wischt sich die dreckigen Hände ab, spuckt in dieselben... Und weiter gehts."
Link

Oft sind es neben bösen Erinnerungen auch Verhaltensweisen, 
die wir aufgrund von erwarteten Bewertungen immer wieder tun -
Bewertungen anderer oder gar von uns selbst.
So viele übernehmen wir unbewusst, saugen sie von Kindheit an auf.
Saugen auf, wie etwas zu sein hat.
Wie wir zu sein haben - "sein sollten".
Somit wirken sie stark, doch von uns manchmal glatt unbemerkt.
Falls mir schwer fällt, darüber nachzudenken, was nicht mehr sein muss,
 dann ist es vielleicht eben dies -
ich sollte grundsätzlich bewertungsfreier werden, 
gar ein wenig wie ein Kind.

Und dann kommt man vielleicht auf solch Ungehöriges:
Ich muss kein "Lebensziel" haben!
Ich muss gar keine wichtige Rolle spielen.
Denn WER SAGT DENN DAS???
Wünsche und Ziele haben, ja, aber im Sinn einer Karriere, nein.
Nicht "groß rauskommen", 
denn das ist so ein kapitalistischer Quark.
Um Himmels Willen bitte nicht dieses Think Big,
dieses "Rolle innehaben", "the big money" machen.
Ist man denn sonst ein NICHTS?
Hat umsonst gelebt?
Ah, wenn ich das schön höre...
Nö, man ist auch so ein Erdenkind!
Und dafür habe ich tatsächlich so manche "Karriere" ins Off geschossen :)

Oft steckt im kleinen Sosein so viel mehr.
Fülle und Erkennen soll in einem sein,
möglichst unabhängig von Bewertungen und Materie.
DAS ist groß.
Wenn man etwas macht, sich bemühen es gut zu machen - besser.
Und wenn man Erfolg hat,
na, aber gerne doch,
aber ist das nicht Ziel, sondern einfach ein nettes Bei-Resultat.
Dann verändern einen auch "Nackenschläge" nicht 
(Naja, zumindest nicht dauerhaft).

Und überhaupt - die Fülle...
Ach bitte,
das Wort allein sagt es uns doch. 
Wir sollten nicht zuviel anstreben, das wir dann nicht wirklich ausfüllen können -
denn dann ist da keine Fülle in uns!
Dann ist da zu viel Leere.
Eigentlich so einfach...

Als Drittes finde ich es durchaus perfekt,
auch etwas abzugeben, von dem man fühlt,
"DAS kann ich nicht alleine wandeln, 
das frisst mich."
Wenn ich merke,
ich habe so viel getragen, trage noch,
doch ich muss nicht ALLES alleine tragen,
dann schreibe ich es auf, übergebe es dem Feuer,
gebe es ab,
und gehe weiter in der Zeit,
die dafür nun keinen Raum mehr gibt.
Und so geht es nach diesem letzten gewaltigen Räuchern 
auf in 
die Nacht derWunder
 zum

06. Januar:

Durch das große Tor wieder in die zunehmend lichte Zeit des Januar!
Der Anfang

Der zwölfte Schritt - ich tue ihn nun mitten durch das mächtige Zeiten-Tor des Janus.
Dahinter wartet ein neues Jahr an Leben, Aufgaben, Wundern und Erfahrungen
...



Und vielleicht finden wir ja direkt neben der Pforte noch ein wenig Equipment, 
wer weiß?

Nun gut, wir haben uns erste Stärkung geholt - jetzt gilt es: 
Luft holen und durch...!


Die Erde hat uns wieder!

Der 6. Januar ist gekommen -
den Kopf habe ich nun wieder auf ;),
und es heißt, 
auf geht´s mit voller Kraft in das neue Erdenjahr!
Mit einem mächtigen Dröhnen (habt Ihr´s auch gehört? ;)
setzt sich das Jahresrad wieder in Bewegung. 
Und so fliegen wir weiter in der Zeit, 
verbunden mit unseren Lieben, 
den Herzensmenschen, 
und vielleicht so manchem Schutzgeist.


Es wird vielleicht anstrengend, vielleicht ist noch so einiges zu bereinigen,
dazu sind die herrschenden Wassermonate ja da,
und die ein oder andere Krise wartet wahrscheinlich auch bereits -
doch in der Zeit zurückgehen ist eben nicht drin.

Es darf in Frage gestellt werden, was wir sind, was wir waren.
Und wenn mich etwas angreifen will,
dann will ich nicht vergessen,
dass alles für mich und mein Werden geschieht.
Was auf mich zukommt, 
wurde durch mein eigenes Arbeiten an mir erst möglich, 
es bewirkt, dass ich mich weiterentwickle.
Und wenn es manchmal ein kräftiger Tritt in meinen Derrière ist...
Fliehen oder mich betäuben, ach, was würde das helfen,
nein, damit, dass ich mich verweigere, 
ziehe ich ja erst recht an, 
was ich doch gar nicht will und bin.


Daran glaube ich fest und stapfe wie jedes Jahr mutig und hoffnungsfroh los in ein neueres Leben.

Kommt Ihr mit?

Der Boden für das kommende Jahr, ich habe ihn mir, so gut es halt ging, bereitet :)

Und die Feder,
die wird mein Leitbild sein,
denn ich will noch viel stärker loslassen...
Die nächste Zeit ist wie gemacht dafür!




Ich wünsche Euch alles Liebe und Gute für 2019,

ein Wachstum, das Euch innere Fülle und mehr Freiheit schenkt,
Zweifel aufzulösen 
in Freude und Stärke bei dem, was Ihr tut -
und größtmögliche Unabhängigkeit von "Außen".
Ich wünsche Euch, dass Ihr Euch auch diese Jahresrunde noch ein Stückchen mehr selbst findet -
und deshalb so viel weniger Materie braucht.

Von Herzen,

Eure Méa

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was ich dort herstelle -
und was dabei herauskommt, wenn einer Méa Flügel und Mäuse wachsen.

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