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Novembermond - Der Mond der Nebel

Lord November


Element Erde und weiter hinunter

Er kommt zum Leben nach Samhain, 
in Würde, in Ruhe und mit grenzenloser Macht - 
wie seine Farbe, das wundervolle Grau, das so viel bedeutet...

Das Oberflächliche schwindet, löst sich auf und weicht der Tiefe -
wie in der Natur, so auch in uns,
 um dort die Sehnsucht nach etwas "anderem", nicht Alltäglichem, zu wecken.
  

  

W ir stehen nun auf der dritten und letzten Stufe des Herbstes,
und dort unten erwartet uns letztlich die steinerne Pforte zum Winterreich.


Es ist eine Zeit wie keine andere, die der Graue uns bringt,
und sie umhüllt uns,
uns ihr ganz eigenes Geschenk zu bringen.

  

Die Natur erzählt mir...
vom großen Heilen

Vornehm, mächtig und ergreifend ist diese Zeit, 
wenn der November seine nebligen Hände ausstreckt, 
die Farben grau werden zu lassen.

Die Erde selbst ist mit ihm und nährt sich,
schickt ein Heer tausender winziger Organismen,
all das zu zersetzen,
was ihr entgegentaumelte, aus der Luft herabtanzte und -purzelte,
bis es am Boden zu liegen kam-
um erst braun und welk zu werden, dann porös, 
bis es scheinbar zu Nichts zerfällt.
Doch ist dies ja nur für unsere Augen so,
denn all die Substanz, sie wurde nur umgewandelt und ist niemals verloren.
All das Kranke und Verlebte, es wird auf diese wundersame Weise geheilt -
um den nährenden Mutterboden vorzubereiten 
für einen wieder erstarkten und gesundeten Zyklus neuen Lebens,
wenn im Februar das Tauen beginnt.

Strahlen wie von Scheinwerfern fallen jetzt durch Lücken 
zwischen höheren Lichthindernissen, 
denn die Sonne steht nun tief und wärmt schwächer und von fern.
Es herrscht ein seltsam erhabenes, feierliches Licht voller Ruhe,
das bald kaum noch Blattgrün nährt.
Die kühnen Klimmer, gerade noch voller Trotz,
auch sie geben auf und stellen ihr Wuchern ein.

Das gläserne Licht fällt jetzt silbern auf uns,
und so sehr uns auch Licht fehlt -
wenn es da ist, 
ist es ergreifend wie die Nebelschleier des Morgens,
in denen es sich verfängt.

  


Die Zeit der Sagen und Mythen beginnt...

Der graue Lord legt all dies wie mit einem Schwung seines Umhanges übers Land,
um unsichtbar zu wandeln und dem Tun der Menschen zuzusehen.
Im Nebel blickt er durch so manches Fenster...

In seinem Gefolge ziehen seine Geschwister, 
der Nebel und der Rauch der Feuerstellen und Kerzen, 
und es sind letztlich die Stürme mit ihrer gnadenlosen Peitsche,
alles dort draußen gänzlich leer und kahl zu fegen.
Sein treuer Gefährte aber ist ein großer grauer Wolf mit silbrigen Augen,
die Zeit des Mondes einzuleiten.

Zum Dezembermond dann schließlich 
kommt dem sehnsüchtigen Grauen die weiße Frau entgegen.
Tief unten ist sie aus der Pforte des Winters geschlüpft,
den Lord mit ersehntem eisigen Hauch willkommen zu heißen.

Von ihrer Ankunft aber kündet längst die erste Kälte.
Wenn sie naht, verlieren auch die letzten Bäume ihre Blätter,
ihr Leben vor ihr zu schützen und mit anklagenden Zweigen gen Himmel zu zeigen.
Dorthin, 
wo die weiße Frau nach ihrer Wandelzeit in inniger Umarmung mit ihrem Geliebten 
fern von uns Menschen in das jenseitige Reich aufsteigen wird,
und der erlösende Frühling naht...


Dies ist natürlich eine Erfindung von mir, die mir allerdings nach und nach immer mehr gefällt und zu meiner Realität wird ;)
So bin ich eben...


Wenn all das geschieht,
sind wir in diesen November-Stunden nicht mehr abgelenkt vom munteren Treiben,
dem Wachstum der Natur oder der letzten großen Ernte wie in all den vergangenen Tagen.
Nein, das Jahresrad dreht langsam, jetzt, da die Nebel die Welt verhüllen.
Kälte und Sturmwind weisen uns ab und schicken die Bäume in den Schlaf.
Die Natur heilt sich und wandelt nun Altes und Krankes um, 
um einen neuen gesunden Zyklus vorzubereiten.
All dies bringt uns zu uns selbst,
um die Pforte für unser Sein im Winter ganz weit zu öffnen...
und der Vorfreude und der Vorbereitung des neuen Beginns, 
der mit dem nächsten Jahr kommen wird.

 


Früher feierten unsere Vorfahren 
das Ende der oberirdischen Vegetationszeit und das endgültige Ende der warmen Zeit mit 

Samhain. 

 


Doch nach kurzer Trauer um diejenigen und das, 
was uns verließ,
da begriffen sie in diesem ersten Loslassen ebenso den Vorbeginn eines neuen Jahres -
denn nun ruhte der neue Samen ja bereits in der Erde.
Ein Versprechen auf einen Neubeginn.
Was für eine andere Sicht der Dinge...
Ist das nicht großartig?

 (mehr zu Samhain im Oktober-Kalenderblatt: LINK)



Für uns geht es nun erst einmal an einen anderen Aufbruch - 
zu einer längeren Reise weg vom Oberflächlicheren.

Einer Reise in tiefere Schichten, die verborgen liegen.
Es geht hinunter ins Wurzelreich.
 
All Spirits nach All Saints !



Der September war noch emsig gewesen; 
er hatte noch ein wenig den Altweibersommer in sich -
aber doch schon den ersten Herbststurm und glänzende Äpfel im Gepäck.

Und war gerade noch der dicke Kürbismond des Oktober voll über Feldern und Wäldern gestanden, 
gaben kullernde Eicheln und plumpsende Kastanien ihm sein eigenes Lied, 
wird auch er jetzt umgewandelt.
Denn die Pflanzen-Kinder des Jahres, sie sind nun geerntet. 
Nur noch das Winterharte behauptet sich auf den Feldern,
 und die letzten goldenen Blätter tanzen und wirbeln, 
die Botschaft der Bäume zu überbringen, 
dass es Zeit ist, gänzlich loszulassen.

Die innere Zeit beginnt.

Es gibt noch so viel mehr als das "Oberflächliche" -
und es klopft an wie ein Herzschlag, wenn wir nicht überhören...
dass "da noch etwas ist".
Etwas Ewiges und Magisches.
Etwas, aus dem wir kommen.
Früher war den Menschen eben dies viel wichtiger;
sie strebten in Ehrfurcht auch nach Spiritualität in ihrem Leben -
in absoluter Hingabe.
Was haben wir "moderne Menschen" uns da nur nehmen lassen!

In dieser Hingabe steigt etwas Erhabenes und Erhebendes 
aus den tiefsten Tiefen herauf zu uns, uns mit Glück zu erfüllen, 
wenn es uns in dieser Zeit umarmt.
Wie oft wird das heute vergessen und wir fühlen uns verlassen.
Kommen wir mit eben dieser Zeit gar nicht zurecht,
leben wir zu einseitig - zu diesseitig.
Dann verarmen wir innerlich.

Beachten wir es aber,
heißt es uns willkommen und das Nähren aus den Wurzeln übernimmt.
Der November ist nicht umsonst der stärkste Wandelmonat,
Er gibt uns in unseren Breiten keinen Raum, groß zu entfliehen.
Er ist es, der mir einen Einstieg in spirituelles Denken und Handeln ermöglicht, 
von dem wir uns sonst oft so entfernen.
 
Vorbei die Kürbiszeit


Im November steht es an, mich noch mehr zu finden.

Eine Zeit der Einkehr ist es, mich auszudrücken in zufriedenem, heimeligem Wirken,
und Vertrauen zu sammeln auf das, was kommt.

Es anzunehmen.


Auch wenn die Umstellung nicht leicht ist -
ich gestalte diese Zeit so schön und so spirituell ich nur kann.

So beginnt die äußere Welt ihr Leuchten zu verlieren,
während im Inneren bereits ein anderes Leuchten geboren ist...

Ist das nicht schön?
Dieser Monat ist wahrlich geheimnisvoll in seiner mächtigen und erhabenen Würde,
und er verbindet den Herbst mit einem leichten Vorgefühl an den nahenden Winter, 
wenn es ans erste Backen der Lebkuchen geht, damit sie reifen können.
Und da geht es nicht nur um Erinnerungen an die Kindheit,
nein, das braucht man gar nicht abzutun -
Backen und das Zubereiten von Nahrhaftem hat durchaus etwas 
Archaisches und Heilsames.




Die Zusammenfassung dieser Zeit

Die Natur kommt zur Ruhe, wie wir es auch sollen, 

die Bäume fallen in ihren tiefen Schlaf,
das wenige Licht ist gläsern und schwach und stört sie nicht.
Nur im Wurzelwerk tief unten ist noch Leben,
wie auch für uns diese Zeit eine innere sein soll.

Wir können nun wieder alles Tun in heimeliger Stimmung genießen, 
uns einmal mehr tief und glücksbringend in Spiritualität zu verbinden,
die in einer verarmten Welt so brach liegt.
Falsche Religionen haben sie uns ausgetrieben und uns losgerissen von unseren Wurzeln!
Lassen wir das Geistige, das Feinstoffliche der Natur wieder ein in unsere Welt, bringen wir sie wieder zum Erwachen.

Doch der November ist so viel mehr,
denn andere Pforten öffnen sich nun,
den Alltag und das Wirken zu durchdringen...



Und sind wir unter dem mächtigen Novemberhimmel unterwegs,
ahnen wir in Demut,
welche Kräfte zwischen den Welten wirken:

 "Halte jetzt ein, wann immer Du nur kannst, 
siehst Du nicht, was ich mache?
Du kannst nicht einfach so weitermachen - ich bin der November!
Ich mache die Welt nun unwirtlich und dunkler,
damit Du zu Dir kommen kannst.

Denke nach - 
und wenn fremde Bewertungen, die in Dir herrschen wollen,
aufgelöst sind wie böse Verkrustungen an Wurzeln,
dann gibt es noch so viel mehr, das es um Dich und in Dir zu finden lohnt!
Sie sollen Dir nicht mehr im Wege stehen, w
erde einfacher!

Lass sie los - wie der Baum in tiefem Vertrauen seine Blätter.
Was Du nicht mehr bist, lass los, und bewahre nur das,

was es wirklich wert ist -

lasse nur das in Dir ruhen wie nun die Samen in der Erde.
Dann wartet Wundervolles ganz eigener Art auf Dich.

Und jedes Jahr komme ich wieder, um Dir hier zu helfen...,
damit Du nicht oberflächlich bleibst.“



Der Schmuck dieser Zeit

Fröhliches Vorwintern soll der Schmuck sein,
samt Schlehen- und Holunderzweigen mit ihren trocknenden Beeren,
Wurzeln und gekälkten Eichenzweigen.
 
Der Vorrat an Kerzen wird nun häufiger angepackt,
die Lebkuchen vorgebacken, damit sie reifen können.





Zu den Lebkuchen:



Hier geht es zum Kalenderblatt 
Oktober:

Méas Kalenderblätter

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2 Kommentare:

  1. Liebe Mea, naja der November ist nicht mein Monat. Er hängt mir ständig "Wurzeln" zwischen die Füße und dabei gibts für mich gerade im November so viel zu tun. Aber vielleicht sollte ich da tatsächlich auch mal gelassener den November betrachten. Für die innere Einkehr bin ich noch viel zu zappelig. Die geschieht dann im Dezember. Dann finde ich Ruhe.
    Viele schöne erhellende und lichtvolle Stundenwünsche ich Dir. Liebe Grüße, Pia

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  2. Meine Liebe, ja, ich habe da auch so meine Schwierigkeiten im Umstellen :) Aber dann kriege ich irgendwie einen Schub der anderen Art, hin zum Magischen, Spirituellen, das gibt eine andere Kraft :)
    Hab´Dank für den lieben Besuch, noch viele Novemberfunde für Dich als Kräuterfrau, ganz liebe Grüße, Deine Méa

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