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Montag, September 03, 2018

Jetzt aber!

Wandelzeit

All die heißen Tage haben ihn uns schneller näher gebracht, den Frühherbst - 
auch wenn ich ihn noch nicht annehmen konnte.
Doch der Holunder mit seinen kleinen glänzenden Kullerkugeln am Wegesrand, ach,
der lächelte mich doch bereits schon so viele Tage an, und er sagte mir deutlich, wie es steht.
Schließlich ist er auch wissenschaftlich das Gesicht des Frühherbstes und tatsächlich das Zeichen für seine Gestaltwerdung.
Das Zeichen für den phänologischen Frühherbst.


Was mich umgibt, ist ein Spätsommer-Frühherbstgemisch,
und ich fühlte mich ein wenig wie zwischen zwei Stühlen...
Nun sind die Morgen schon dunkel -
wenn wir aufstehen, brauchen wir Licht.
Und es ist frisch in diesen Stunden, bevor sich die Sonne einmal mehr zeigt, um mir zu sagen, "noch ist es nicht vorbei...",
obwohl sie schon viel tiefer steht.

Bei alledem trage ich bereits in ersten Herbstanwandlungen Ernten heim zum Trocknen... Huch!



Und erst, ich meine, also bitte,
was hat der denn schon bei mir zu suchen?
Also nicht Hobbit natürlich, sondern ein Kürbis?
Die Märkte sind schon voll davon - alles so früh?

Findet das Katerchen auch und ist verwirrt...


Auch diese Knollen, ach Du liebe Güte, alles geht hier durcheinander,
die waren sonst so viel später dran.
Zumindest bei mir...


Und dann wieder sind die Tage heiß, die Sonne brennt, als will sie sich königlich amüsieren über unsere Zeitpläne und Befindlichkeiten.

Die Meeresschwäne grüßen immer noch den Sommer, als sei nichts geschehen...



Wie um den Sommer festzuhalten, 
fuhr ich einmal mehr mit der Bimmelbahn an die Küste, lief wie auf der Suche die gesamte kleine Steilküste - 
und da war es. 
Das, worauf ich wohl gewartet hatte. 
Die Veränderung.
Längst sind die Felder gemäht und abgeerntet, ja,
doch auch all die Meeres-Schwälblein, die mir noch vor kurzem hier fröhlich um die Ohren sausten, sie haben sich auf den Weg gemacht.
Fort sind sie,
verlassen ihre Nisthöhlen.

  
Und das Meer, "mein Meer", es war ein anderes. 
Es war wilder geworden, tief aufgewühlt vom Grund her, obwohl es gar nicht stürmisch war...


Bei einem schmalen Strandabschnitt ging es sogar nur weiter, indem ich die Schuhe auszog und im Wasser lief - das Meer drückt ans Land.
Bis zum nächsten Winter holt es sich wieder bis zu einem Meter Muttererde und prägt und formt die Küste neu.


Und es sprach zu mir in seiner Sprache: 
"Lass´ jetzt gut sein, Menschlein. Dies eine Mal nimm´noch den Sommer mit, ich lasse Dich passieren. Doch dann wandle Dich. 
Für dieses Jahr komm´ nicht wieder. 
Finde andere Pfade und richte Dich ein..."
Und eine kalte Brise kam auf, als ich am Ziel meiner Wanderung angekommen war.
 Ein wenig verloren war mir kurz zumute, 
und ich kuschelte mich in meine leichte lange Strickjacke.

Als ich abfuhr vom kleinen Strandbahnhof - da war es auch in mir gut. 
Es wird noch sonnige, warme Tage geben, mag sein. 
Doch ich bin ihn genug gelaufen, den Pfad der Vagabunden. 

So hibbelig ich war, auszufliegen, als versäume ich etwas - 
so unruhig wurde ich plötzlich und wollte wieder nahe bei meinem Nest sein... 
um dort nichts zu versäumen. 
Mich langsam wieder einzuwurzeln, um mich nicht zu verlieren.
All die Eindrücke einzuordnen, die ich gewinnen durfte, 
daraus innerlich zu wachsen
und eine Ernte aus all dem einzufahren.


Ich suche die Ordnung, die Regelmäßigkeit, so vieles ist liegen geblieben... 
und ohhhhhh, der wundervolle Herbst, der will schließlich gefeiert werden!
Was für Gefühle all das in mir weckt, wie es zieht und aufwühlt, 
damit ich nun zur Ruhe komme - 
ja, magisch ist sie, die kommende Jahreszeit, und ich wandle mich.

Alles Liebe Euch 
und herrlich spätsommerlich-frühherbstliche Kuscheltage voller Fülle,

Eure Méa
mit dem erwartungsfrohen Herbstkind im Herzen



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Kommentare:

  1. Ach Mealein, wie schön du das beschrieben hast. Ich bin ganz ehrlich doch ein bisschen froh das der so heiße Sommer langsam zu Ende ist, ja in diesem Jahr fand ich ihn fast unerträglich. Ich genieße die kühlen Nächte endlich wieder durchschlafen ohne "nass" aufzuwachen.
    Jetzt fängt die Nebelzeit wieder an die hier sooooooo magisch ist, ja das ist so schön. Mealein der nächste Sommer kommt bestimmt und bis dahin haben wir hier noch so viel zu tun, dir Renovierungsarbeiten sind im vollen Gange und es ist schon Land zu sehen .
    Lass dich drücken du liebe genieße die Zeit.... Deine Anja

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    1. Oh ja, Anjalein, wir beide haben es ähnlich, ne? Die Renovierungsarbeiten, bei uns auch. Ich denke, deshalb bin ich so oft "ausgeflogen", ist schon gruselig zu sehen, was da alles veranstaltet wird. Ganze Trupps sind da unterwegs im und auf dem Haus, huiii. Manchmal ist Krach, da ist dann aber immer jemand beim Katerle und bespielt oder bekuschelt ihn. Es macht ihm nicht viel aus, er ist sehr vergnügt und ein wenig übermütig frech, und so erleichtert uns das doch sehr. Hoffentlich steigen die Kosten nicht noch einmal, dreimal sind sie es schon...
      Bis jetzt aber fanden wir Lösungen.
      Der Große beginnt nun diesen Herbst zu studieren, während die Kleine großartig ihren Weg macht und ganz fleissig ist.
      Bei euch ist es schon neblig?? Jetzt schon... ja, aber klar, so viele Flussläufe, die Bäume, ach, wie schön muss da aussehen. Die magische Zeit kündigt sich wieder an.
      Auf dass die Renovierungsarbeiten günstig und vortrefflich voranschreiten :)) , hab´s ganz fein und viel Freude, dicken Knuddler, Deine Méa

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  2. Liebe Mea,
    danke für diesen zauberhaften Post und die so wunderbaren Bilder!
    Ich freue mich so sehr auf diese Zeiet, die jetzt kommt, die warmen Farben vom herbst, die mystischen Stimmungen, die Morgennebel, die Spinnenetze, vom Tau gezeichnet ...das ist meine liebste Jahreszeit, denn ich bin ein absolutes Herbstkind :O)
    Hab noch einen wunderschönen Tag!
    ♥ Allerliebste Grüße ,Deine Claudia ♥

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    1. Liebe Claudia, bin ich ein Herbstkind, uns oho, das bin und war ich immer, kann ich das im Sommer nicht verstehen. Da will ich IMMER Herbstkind sein und kann mir nicht vorstellen, dass ich je anders bin. Doch plötzlich... nicht mehr, da kippt es dann, und bumm, erkenne ich mich nicht mehr, als wache ich auf und bin völlig anders. Das finde ich immer ganz faszinierend, wie man so verschieden fühlen kann. Bei mir herbstelt es in mir ganz dolle, und ich freue mich sehr auf diese selige Zeit. Nur vor der Kälte, da habe ich ein wenig Bammel, sie tut mir jedes Jahr mehr an, die maaag ich nicht, mag es muckelig.
      Ganz liebe Grüße an Dich, hab noch viele muckelige Tage, bis denne, Deine Méa

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    2. Äh, hab Quark geschrieben, ich meine, ich will im Sommer Sommerkind sein, und kann mir nichts anderes vorstellen, vom Herbst will ich nix wissen, da krieg ich so einen Rappel. Dann im Herbst kann ich mir diese Anwandlungen gar nicht mehr vorstellen, da bin ich VÖLLIG Herbstkind, es ist wie eine ganz eigenartige Wandlung. Da passiert es mir auch oft, dass ich mit der Sommerhitze, die da ja auch oft noch ist, gar nichts mehr so richtig anfangen kann... :)))

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    3. Liebe Mea, ich kann Dich gut verstehen! So geht es mir in jeder Jahreszeit auch, nur im Sommer nicht so ganz, die arge Hitze kann ich nciht mehr vertragen, so bin ich nur gern Sommerkind, wenn man es auch draußen gut aushalten kann *schmunzel*
      Ich wünsche Dir einen freundlichen Wochenteiler!
      ♥ Allerliebste Grüße,Claudia ♥

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  3. Ja, magisch ist er, der Herbst! Er hüllt uns ein wie ein handgewobenes, wollenes Plaid. Er lässt uns zur Ruhe kommen und wieder mehr in uns hineinhorchen. Und es ist eine sinnliche Zeit, geprägt von einer unglaublichen Fülle, von betörenden Düften und einer Farbenpracht, die ihresgleichen sucht. Die Natur verteilt ihre Schätze an uns in Form von allem, was jetzt zur Reife gekommen ist nach diesem heissen, trockenen Sommer. Aber schon bald wird dieser Überfluss abgelöst werden, wird die Natur ihre wohlverdiente Atempause einfordern und in friedliches Schweigen verfallen. Ich liebe es, wenn die Blätter bald ganz sachte zur Erde schweben, wenn die ersten stürmischen Winde an den Bäumen zerren und wenn der Nebel wie ein leinernes Bett-Tuch alles in Lautlosigkeit einhüllt. Keine Jahreszeit bringt mich so sehr zur Besinnung, im wahrsten Sinne des Wortes, wie der Herbst!
    Und sobald der Sommer sich seinem Ende neigt habe ich ausserdem das dringende Bedürfnis, mir Wolle rauszuholen und die Nadeln klappern zu lassen! Heuer wird es ein warmer, kuschliger Schal aus anthrazitfarbenem Mohair. Dass man nachher etwas Selbstgemachtes in Händen hält, das zudem noch so herrlich wärmt, ist das eine. Noch wichtiger aber ist für mich, während des Strickens all meine Gedanken in das Stück einzuweben, mich Masche für Masche in aller Ruhe mit dem zu befassen, was sich Tag für Tag in meinem Kopf ansammelt. Stricken hat was Meditatives- mag ich im Sommer keinen Gedanken an warme Wolle und klebende Stricknadeln verschwenden, so ist ein Herbst ohne Strickarbeit irgendwie nicht ganz! ;oD
    Also lass uns all das Schöne geniessen, lass uns wieder einkehren in unser Zuhause und in uns selbst!
    Drüüückerz und Herzensgrüsse!

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    1. Mmmmh, wie schön Du es beschreibst, ja, Du bist ein absoluter Herbstfan, das merke ich schon :) Und Deine "wolligen Umtriebe", ach, die klingen nach Glück und kuscheliger Gemütlichkeit, liebes Hummele. Ich mag nur immer das viele "Angeziehe" nicht, mag einfach nur ein wenig leichte Seide um mich, Nackefüße in den Riemchensandalen, ganz frei, hach... Das liebe ich so sehr am Sommer - im Herbst und vor allem dem Winter, ach, all das Schwere an mir, das "Eingesperrte", ja, dass man sich schützen muss, das ist mit schon ein großer Wermutstropfen. Da muss ich mich noch dran gewöhnen. Und das Fenster und Türen so oft zu sein müssen...
      Wenn bei Dir die Nadeln klappern, brummt´s in meinem Atelier, das sich freut, dass ich wieder loslege. Und das und die traumhaften Herbstel-Dinge, die Du so schön beschrieben hast, die lassen mich dann ankommen. Auch wenn ich dann wieder die dicken Strumpfhosen anhabe.. seufz
      Aber der August ist ja ein Netter, der lässt mich noch ein wenig umgewöhnen :)
      Hab´s gaaaaaaaanz kuschelig und lass ordentlich klappern (nur nicht die Zähne, das mache dann ich, höhö), liebes Hummele, und lass Dich drücken, Deine Méa

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  4. Liebste Méa,

    ja ein wenig trauere ich schon um diesen grandiosen Sommer, der nicht nur leicht und unbeschwert war, sondern mich mit seiner Hitze und seiner oft unerbittlichen Schwüle in den Boden gestampft hat. Aber es war so vieles da in diesem Sommer, was mir neue Erfahrungen beschert hat, die ich nicht in gut und schlecht einordnen will, sondern sie nehme als das was sie sind: Neuland.

    Auch ich mag noch nicht alles ziehen lassen, was den Sommer ausmacht, komisch, denn ich kann mich an kalte, verregnete Sommer erinnern und da habe ich mich auf den Herbst gefreut. Jetzt, wo ich so volltrunken von Sonne und lauen Nächten bin, mag ich sie nicht loslassen.

    Aber die Wandlungszeit - Doshazeit, wie die alten Chinesen sagen - sie wird Dich und mich weiterdrängen in die Wandlung hinein, wir dürfen, müssen ernten und wir dürfen, müssen uns auch zurückziehen, um das Gewesene der Sommertage in uns einzuweben.

    Kürbisse, ich liebe sie so sehr, wobei ich schon seit zwei Monaten Tomatensuppe mindestens dreimal die Woche esse. Wir haben ja genug von den runden, roten Dingern. Ich glaube, da bleibe ich auch noch ein wenig dabei, bis dann die orange leuchtende Kürbissuppe mich wärmen darf. Ich wäre froh, wenn nur die Kürbisse in den Geschäften den Herbst einläuten würden, bei uns stehen seit zwei Wochen die Lebkuchenregale unübersehbar beim Einkaufen im Weg. Unfassbar so was.

    Nun denn, kümmern wir uns um das, was in den Sommertagen liegen geblieben ist und um den Rhythmus des Alltags, der mit dem Ferienende auch wieder Einzug hält.

    Eine frohe Wandlungszeit für Dich
    Drückerle Deine Veronika



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    1. Ja, Veronika, gell? Volltrunken sagst Du, ah, so war´s wirklich, all die Sonne, huii, da brannte es ordentlich was weg... Doshazeit also... Ja, einweben, ordnen, begreifen, daran wachsen. Ich merke auch, so vieles muss eingeordnet werden, in so vieler Weise. Nun nichts noch groß obendrauf, sonst verliere ich mich zu sehr - und finde mich dann nicht mehr. So ist´s schon gut...
      Wie jetzt?? LEBKUCHEN?? HABEN DIE SIE NOCH ALLE? Also, das ist ja wohl richtig gruselig, kann man ja Halloween damit feiern gehen. Lebkuchen Anfang September... oioioi
      Ja, die Menschen leben NEBEN den Jahreszeiten anstatt mit ihnen, das bekommt keinem gut, den die Evolution ist in uns allen verankert.
      In diesem Sinne, liebe Veronika, lass uns fröhlich in die Wandelzeit tauchen, ein paar neue Wurzelchen ins Richtige, einen ganz lieben Umärmler hin zum Bodensee, Deine Méa

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  5. Liebe Mea,wenn ich so Deine Ostseebilder betrachte steigt bei mir die Erinnerung an meine Frühjahrsurlabswoche an der Mecklemburgischen Küste im Klützer Winkel auf.... trifft es zu? Ich freue mich schon sehr auf "Herbstesstimmung",da mich dieser Sommer (auch gesundheitlich) geschlaucht hat - mit zunehmendem Alter empfinde ich Hitze immer belastender.Nun ist es absehbar....alles Gute für Dich und Deine tapfer ertragene Baustelle,liebe Grüße aus der anderen Hansestadt

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    1. Ahh, fast. Bis dahin kommen wir nur mit nochmaligem Umsteigen, für einen Tagesausflug muss bei uns Travemünde und Niendorf reichen. Noch. Wenn die Kiddis, die Baustelle und das Katerle "aus dem Quark" sind, dann wollen wir den Radius vergrößern und auch ´mal übernachten. Wismar lockt mich da, doch es muss ja alles auch ins schmale Zeit-und-Geld-Budget passen.
      Hab es ganz wunderzauberfein, hab Dank für den lieben Besuch und liebe Grüße von der Méa

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  6. Liebe Mea,
    ja der Herbst kündigt sich langsam an und der Sommer mag noch nicht so recht weichen, allein das muss er wohl. Ich bin gespannt, was der Herbst uns bringt und noch mehr, wie wohl der Winter wird. Ein allzu gutes Gefühl habe ich nicht. Und mich sorgt, dass ich noch nicht genug Holz in der Scheune habe, um den Winter im Warmen zu überstehen. Aber ich mag alle Jahreszeiten, denn erst durch den stetigen Wandel, können wir so recht begreifen, was die guten Zeiten sind.
    Ich wünsche Dir noch eine wundervolle Restwoche.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

    P.S. Deine Bilder sind beeindruckend schön und stimmungsvoll.

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    1. Lieber Wolfgang,
      alles, was man bisher weiß, ist, das sich Wassermassen auftürmen, "links" im Atlantik, untere Schichten sehr warm - das würde für einen El Nino sprechen. Dann hätten wir einen warmen Herbst-Winter und erst im Januar Kälte. Doch auch das kann man ja nicht mehr zuverlässig sagen, da es auch da nicht mehr Verlässliches zu sagen gibt. In Anbetracht Deines Holzvorrates wünsche ich es Dir, dass es noch ganz lange mild bleibt. Ich werde mich einmuckeln, und da ich gerade ein Fabelwesen schnitze, tröstet mich das sicher eine Zeitlang über kältere Stunden. Die Weihnachtsaufträge stehen dann auch an, und so wird so manch nebliger Herbsttag willkommen sein.
      Vielen Dank für Deinen lieben Besuch, hab´ es wundervoll in all der Fülle dieser Zeit, Deine Méa

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    2. Liebe Mea,
      Du schnitzt ein Fabelwesen? Nach all den Arbeiten, die ich das Vergnügen hatte, hier auf Deiner Seite bewundern zu können, muss das ein sehr schönes und interessantes Wesen werden. Ich hoffe, Du berichtest darüber.
      Ich wünsche Dir noch eine wundervolle und kreative Restwoche.

      Viele liebe Grüße
      Wolfgang

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  7. Liebe Mea,wenn Du Wismar ins Auge faßt,dann liegt die Küste des Klützer Winkels wirklich nahe,und ich kann den Naturstrand dortdann wirklich empfehlen,es gefällt Dir/Euch bestimmt.Vor allem,wenn man sich außerhalb der Saison dort bewegt.Leider wird in den NOCH wirklich verschlafenen Dörfern an der Küste gebaut,Ihr solltet Euch also beeilen....und meine Erfahrung ist:warte nicht,bis ALLES STIMMIG ist (mit Verpflichtungen und so,das Leben wartet nicht immer).Eigentlich gebe ich ungern Rat"schläge",das ist eher meine Erfahrung.In diesem Sinne treffen wir uns an der Ostsee (je weiter man nach Osten fährt,umso toller wird es,ich sage nur:Baltikum!!!!)Deine HB

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    1. Liebe HB,
      da hast Du natürlich Recht. Doch in Anbetracht der Katastrophen, die über uns hereinbrachen, sind diese kleinen Tagesausflüge bereits der absolute Luxus für mich. Wir retten gerade unser Heim und haben etwa die Hälfte der Wegstrecke geschafft.
      Da macht man erst einmal bzw. für so einige Zeit keine Sprünge mehr. Zumal die Kinder ja erst durchstarten und noch ein heiles Nest brauchen.
      Insofern, es ist Land in Sicht, doch wir schwimmen noch ein wenig, wie wir das hier alles wuppen werden, das Baltikum lockt uns sehr, doch ein wenig muss es tatsächlich noch warten, sonst macht die Méa bumm und liegt auf der Nase.
      Also noch ein wenig im Ömchen-Modus, bevor mir größere Schwingen wachsen ;))
      Ganz ganz lieben Drücker Dir, ich träume nun ein wenig bein Schnitzen vor mich hin und sehe wilde Landschaften und noch verträumte Dörflein.
      Hab´s ganz fein, Deine Méa

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  8. Liebe Méa,Deine Bilder haben mich auch heute wieder mitgenommen ans Meer.Mag den Sommer auch noch nicht so recht gehen lassen,sauge noch jeden Sonnenstrahl auf.Ich mag es auch lieber ohne viel Klamottenschichten und ohne Jacke raus.Ich freue mich aber auch auf den Herbst mit Kerzenlicht in der magischen,blauen Stunde mit Laternen auf der Fensterbank und selbst gepflückten Äpfeln.Ja die Schwalben und Mauersegler sind auch hier davon gezogen,kein aufgeregtes Gezwitscher mehr und keine Flugakrobatik zwischen den Häusern.Was mich aber so richtig traurig macht,wir haben hier keine einzige Amsel mehr,alle von dem schrecklichen Virus dahingerafft.Kein fröhliches Lied mehr am Morgen und kein Abendleid mehr in der Dämmerung.Es sind nur noch wenige Meisen ein Zaunkönig und ein ganz paar andere Piepser hier.Dabei hatten wir im Frühling hier so viele verschiedene Vögel.Es ist eine geradezu beängstigende,unheimliche Stille.Wenn man genau überlegt ist der Schuldige natürlich schnell gefunden.Es macht mich so traurig und es macht mir Angst und manchmal denke ich,was kann ich schon noch tun.Ich werde aber trotzdem nicht aufhören und versuchen so wenig Schaden wir möglich durch meine Zeit hier auf Erden anzurichten.Um so wichtiger ist mir so ein Blog wie Deiner mit guten Worten,schönen Bildern und dem Gefühl man ist nicht ganz alleine.
    Sei ganz lieb gegrüsst von Bauke,von der anderen Seite der Elbe.

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    1. Baukelein, oh, das mit den Amseln ist wirklich furchtbar. Sie wirken immer so unverwundbar, schenken uns ihre Sangeskünste, die ich immer wieder bewundere. Manchmal bleibe ich stehen mit offenem Mund und lausche diesen Liedern - und bin völlig geplättet, was für WUNDERSCHÖNES aus diesen doch so winzig kleinen Kehlen kommt. Man kann nur darauf hoffen, dass es eine Selektion ist, was da passiert, und sie wieder erstarken. Ich denke allerdings nicht, dass das nur ein Virus ist, sondern die "herkömmliche Landwirtschaft" mit all den "netten Sachen" von Bayer/Monsanto zusätzlich schwächen. Vielleicht kommt demnächst noch ein ganz anderer Virus, wer weiß... Vielleicht denken ja einige um und stecken die To-Go-Generation an.
      Wir können nur aufmerken und nicht mitmachen beim großen Reigen, uns nicht unterkriegen lassen, wenn wir sehen, wie der Hambacher Forst geopfert wird - die Fratze des Kapitalismus glotzt uns an, doch immer noch sind so viele bei diesem Energiekonzern und wechseln nicht (obwohl es bei Greenpeace tatsächlich günstiger ist, na, schau mal an...)
      Ja, Bauke, wir machen weiter, denn ich denke, es kommt darauf an, was der Einzelne macht. Dieses "und was hast DU gemacht? Bist Du mitgetanzt, hast mitgemacht, es Dir schön leicht gemacht?". Pöhhh. ich denke nicht dran - jetzt erst recht!
      Lass Dich knuddeln, es lebe der Aufstand im Kleinen, Deine Méa

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  9. Ja all die schönen Melodien.Ich habe auch immer ganz entzückt zugehört und wenn sie sich dann geantwortet haben,zu schön.Hier ist alles verstummt. : ((
    Gibt es bei euch drüben noch welche?
    Ich glaube ja auch nicht,daß es nur der Virus ist,und wenn man sich mal die Zahlen der untersuchten Vögel ansieht,die an dem Virus gestorben sind?Woran sind die anderen alle gestorben??? Die verars... uns doch wieder und es wird uns doch wieder was vorgelogen.Die vergiften uns alle,klammheimlich.Ich habe dieses Jahr nur zwei Marienkäfer und zwei Florfliegen gesehen von Bienen usw. ganz zu schweigen.Es macht so unglaublich wütend,da muss man doch was unternehmen können.Die müssen sich alle nicht wundern,wenn die Leute militant werden.Ich bin manchmal echt verzweifelt und ob der Zustände und der ingnoranz vieler Zeitgenossen und ich habe das Gefühl ich gehe innerlich an all dem kaputt.
    Wie schön,daß es Menschen wie Dich/Euch gibt,etwas traurige Grüsse zu Dir von Bauke.

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    1. Da bist Du nicht alleine, Bauke - vor allem staunt man, wieviel noch passieren muss, bis sich vor allem FRAUEN (erdverbunden???) nicht mehr darum sorgen, was trendig ist. In mir ist da ein "jetzt-erst-Recht", ein zumindest-versuchen, nicht mitzumachen. Doch mit Kindern ist´s nicht leicht - denn was macht man, wenn am Elternabend von der letzten Kreuzfahrt geschwärmt wird und das Grillen (natürlich Fleisch) auf Einweggrillen sozial erwünscht ist? Was macht man, wenn da ein Autofreak seinen SUV vorführt und alle ah und oh rufen? Dann sag ich mir, ok, ich bin wohl ein Alien ;))
      Und da ich nun schon seit meinen Teenagerjahren ein solches Alien bin, ach, da mache ich eben so weiter auf MEINEM Pfad.
      Ich kann zumindest tun, was ICH tun kann.
      Lass Dich noch einmal lieb drücken und hab es ERST-RECHT fein. Deine Méa

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  10. Oh, oho der Sommer in Deiner alten Heimat mag einfach nicht aufgeben ;)
    Aber so langsam schleicht ein magisches Licht daher und eine Luft, welche nur einem Herbst zuzuordnen ist. Trotzdem blüht noch alles im Garten und die Tomaten und Chillis reifen immer noch am Strauch. Eine spannende und seltene Zeit. Ich wandle dazwischen und freue mich auf die Kaminzeit und das Leben und Rumoren im Haus, wenn alle Lieben sich wieder einfinden.
    Und die Herbstdüfte im Kochtopf aber bis dahin muß ich noch bischen draußen werkeln. Aber die Zeit wird kommen, ich freu mich drauf.
    Danke für Deinen so wunderschönen und bildhaften Post.
    Alles Liebe, Pia

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    1. Ach Pia, hab so vielen Dank für diesen Kommi! Ja, es ist so ein wenig ein Wandeln zwischen den Zeiten, da ist mir nun erst so richtig die Bedeutung dieses Wortes bewusst. Ja, ein Wandel geschieht und wir, wir selbst, wir wandeln auch. Dazwischen. Und uns.
      Cooles Wort. Gibt ja auch Wandelgänge. Bin ein Wandelgänger, oiiii, DAS gefällt mir. Trägt schön viel Magie in sich.
      Lass Dich ganz dolle drücken, ich denke heute da noch lange drüber nach - bin ja so ein Metamorphosen-Fan :))))
      Alles alles Liebe Dir, die nächste Woche wird ja auch noch einmal fetzig sommerlich, mal gucken, ob wir bei all dem Hin und Her klarkommen, was meinst Du? Deine Méa

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