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Sonntag, Oktober 13, 2019

´ne nachhaltigere Küchenrolle und Igel-Immobilien!


Wenn ich ein Igel wär ´...

Immobiliensuche bei Igels?
Wenn ich ein Igel wäre, dann wäre dies hier mein Domizil.
Ein uralter Baumstumpf. Den würde ich mir mit Blättern ausstopfen. Direkt daneben ist ein Naturschutzgarten vom BUND, da gibt es Blätter zuhauf, 
die man gefahrlos holen könnte.


Und dort drinnen, dort würde ich dann in meinem Blätternest überwintern. 
Ein paar Dornenranken noch zum Eingang hin..., man weiß ja nie. 
Ein paar frierende Mäuslein aber würde ich einlassen.
Jawohl.
(Die mögen ja auch keine Schnecken).
Noch einmal futtern, was das Zeug hält - 
und dann wonnigeln = einkuscheln... 
Dort, wo die Baumpilze wohnen und an wärmeren Tagen das Holz zersetzen.



Auch außen sitzen sie schon und tun jetzt überall fleißig ihr Werk. 
Es ist ihre Zeit.
In der Natur wird alles verwertet, es gibt keinen Abfall.



Den Herbststürmen und diesem Winter aber hält er noch stand, der Strunk,
da müsste ich mir als Igel keine Sorgen machen...

Ganz schön abenteuerlich, was diese kleinen stacheligen Kerle aushalten müssen, finde ich.
Grund genug, für sie zu sorgen. Blätterhaufen liegen zu lassen. 
Nichts Giftiges in den Garten kommen zu lassen.
Mit unseren Nachbarn, die unten im Haus mit den Gärtlein, brauchen wir da aber gar nicht erst reden,
denn die nutzen ihre Gärten eh nicht groß, was in diesem Fall richtig gut ist - 
so haben die Igelchen dort so manches Versteck. 
Auch die Spitzmäuse.
Hier grenzen zudem in Laufnähe Parks an, 
kilometerweit gibt es Schrebergärten an der kleinen Tarpe und ebenso am Alsterlauf. 
Dort sieht man so dann und wann noch einen wackeln, so einen drolligen Gesellen. 
Wunder auf vier Beinen...

Bildergebnis für igelspur

Im Oktober kommen mir oft solche Gedanken. Wie gut wir´s haben. 
Warm und hell in den Stuben.
Einfach so.
An wärmeren Tagen nicht so, aber wenn Wolken aufziehen, ein kühler Wind weht, dann kann man die kalten Tage fühlen, die uns erwarten.
Und dann, dann denke ich mir, dass ich doch lieber kein Wildtier sein will. Obwohl Winterschlaf und ein sonst so ungezwungen freies Leben ja eine klasse Sache sind!

Noch aber ist es ein Fest, die Wochenmärkte zu besuchen, die Bio-Stände; noch quillt alles über, ein Fest des Lebens.
Was für eine riesige Auswahl!
Die Vorräte sind bereits im Kämmerlein. 
Das kennt Ihr ja von mir... alle Jahre wieder im Jahreszyklus.
Letztes Jahr hortete ich genau die richtige Menge.



Mein geliebter Zitronenthymian darf einmal mehr nicht fehlen, mein Rosmarin, Lorbeer, Salbei und einiges andere...



Diese Tätigkeiten sind mir ein feierliches Ritual im Herbst und eine zauberische Verbindung zur Natur -
die auch noch wundervoll duftet :)


Und das da unten, ja, da zeigt sich eben echtes "Bio".
Ich bringe es nicht über mich, diesen Spross abzuschneiden...
Solch ein Lebenswillen!
Lacht mich ruhig aus,
aber ich hab´ das nun tatsächlich in eine Nährlösung gestellt (Sprossenwasser); ich konnt´s tatsächlich nicht killen...


Und während ich noch die letzten Kräuterbündelchen schnüre, 
plumpsen draußen die Nüsse, die Kastanien, Bucheggern 
und ganz laut, weil auf Autos ;)), 
die Eicheln.
Als die Kinder noch klein waren, haben wir sie noch gebastelt, 
die Buchegger-Feen, die Kastanientiere und Nusstrolle. 
Ich muss schmunzeln, wenn ich an die aufgeregten Kinder denke, 
die meine jetzt so großen Sprösslinge einmal waren. 
Sie auch.


Wachsam bleiben auch im Kleinen
Ja, wenn es nun dunkler wird, wird es kuscheliger. 
Beziehungen werden inniger.
Nur über einem soll es nicht dunkel werden - da will ich wachsam bleiben. Denn es kommt so vieles ans Licht, dieses Jahr.
So vieles entlarvt sich, zeigt deutlicher denn je sein wahres Gesicht. 
Diejenigen, die eine gesunde Entwicklung hintertrieben haben,
die mussten nun ´raus aus den Schatten,
in denen sie sich so gerne herumtrieben.
Obwohl, das war schon ein Kunststück, denn sie wurden ja immer noch dicker...

Und ich will lauschen, im Alltagstrott nicht unaufmerksam werden denen gegenüber, die Vertrauen missbrauchen, 
will mich informieren und Stellung beziehen.
Mehr denn je, denn jetzt ist es die Zeit, ein System umzustellen, das zu immer mehr Ungleichheit führte. 
Es ist ein ganz besonderes Jahr, dieses und das nächste.
Davon bin ich überzeugt.
So viele haben begriffen, dass sie für VERMEINTLICHEN Wohlstand, 
der nicht einmal bei ihnen ankommt, bitter bezahlt haben.

Zeit zu haben ist auch Wohlstand. Gibt es das? Zeitwohlstand? In welcher Währung messen wir´s? ;)
In der Einheit "echte Gespräche", die über Smalltalk hinausgehen? 
Echten Begegnungen, die nicht darauf abzielen, einer Funktion zu dienen?
Soll man sie in Zufriedenheit messen?
Ich würde sie vor allem in einem Miteinander messen - 
und in der Möglichkeit, sich noch Gedanken machen zu können - 
den Raum dafür zu haben.
Und wenn es sich nur um so etwas scheinbar Lächerliches dreht, wie Küchenrollen zu vermeiden...


Küchenrolle, die andere - 
Ganz banal und doch genial

Ich will jetzt nicht um die Ecke kommen mit "Lappen tut´s auch".
Nein.
Obwohl ich ja manchmal ein Öko-Radikalinski bin.
Möglichst nachhaltig und möglichst wenig (!),
ist da mein Leitsatz.
Doch bei Lümpchen hab´ ich manchmal ein Problem.

Alternativ Lümpchen aus Klamotten und Bettwäsche, die zu verschlissen sind, sie noch zu gebrauchen oder zu reparieren -
die anstelle Küchenpapier, ja, das ist großartig.
Ich benutze sie eifrig.
Doch auch die sind nicht immer das Gelbe vom Ei.



Also versteht mich nicht falsch, aber die Dinger sind für mich echt ein Problem.
Zum Aufwischen und für´s Grobe hervorragend, ja, da nehme ich sie auch.
Kannste waschen, bis die Baumwolle/Leinen/Hanf völlig dahin sind und sie bis dahin immer wieder einsetzen.
Soweit so gut.
Doch in der Küche, mal eben schnell etwas damit weggewischt, TROCKNET das blöde Ding ewig nicht, müsste ich ja dann dauernd mit in die Waschmaschine geben. 
Nur von Hand ausgewaschen, bleiben oft Rückstände im dichten Faserverbund, 
und 
durch die lange Trocknungszeit beginnen sie dann auch manchmal, 
vor sich hinzumuffeln. 

Ich krieg das im steten Gebrauch so nicht hygienisch hin. 
NE!
Auch vor Gästen mag ich nicht auf dem Tisch mit Schmuddel-Lappen herumfeudeln, geht ´was daneben.

Aber Bäume abzuholzen, nur um mit einem Wisch das verkleckerte Sößchen-Milch-Sonstwas in die Tonne zu kloppen?!
Das mache ich auch nicht.

Ich hab´ da ´was, das benutze ich auch im Bad, da ich auch Waschlappen echt "örgs" finde.
Ich hab´ das "andere Lümpchen"!




Windelvlies
Habe ja mal (vor gefühlten 100 Jahren) Stoffwindeln benutzt. 
Für die KINDER! ;), höm!
Und da ist mir auch Windelvlies untergekommen.
Das ist einfach großartig!

Es nimmt enorm viel enorm schnell auf.
Kurz mit Wasser und ein bisschen Seife abgespült 
(Spüli tut´s auch, gibt´s bei mir aber nicht), 
ist es wie neu. 
Kein Geruch mehr dran 
(ist ja auch für einen gewissen Zweck gedacht gewesen, sein Metier sozusagen, höhö) 
UND ES TROCKNET IM HANDUMDREHEN. 
Halleluja.
Ist es irgendwann "suspekt" geworden, 
dann kann es mit in die Wäsche (wäre sogar für Heißwäsche geeignet), mehrmals, 
und wenn es letztlich zu dünn geworden ist, 
ergeben zwei dünne sogar wieder ein "Neues".
Seit Jahren erprobt bei uns, sieht schick aus und ich kann es, neben dem Gebrauch normaler Lümpchen in deren Einsatzbereich, nur empfehlen.


HÄRTETEST:

Intensiv riechende Zwiiiiebel-Knoblauch-Tomatenschmotze,
so richtig schön durchsuppt, 
als Ausgangsbasis.

Nun ist der färbende Stinke-Schmotz am Vlies.



Mit Seife und Wasser gespült, kurz ausgedrückt,
da riecht NIX mehr.
Gar nichts mehr!
Beinahe wie neu! Nicht mal mehr ein Fleckchen.


Trocknet in kürzester Zeit, dieses hier war in 30 Minuten wieder trocken.

Resümee: 
So eine Rolle handhabe ich sorgsam, sie hält bei mir ewig. 
Kostet zwar nicht so wenig,
aber durch den vielmaligen Gebrauch ist´s viiiiel günstiger.
Kommt das Vlies zum Einsatz, 
nimmt es die Kleckerei sofort mit großer Saugkraft auf,
wird einfach abgespült und ist gleich wieder trocken
um dann auf weiteren schnellen Einsatz zu warten.
Ich nehme eines aus deutscher Fertigung 
(so regional wie möglich ist ja immer ganz ganz wichtig, will es ja nicht etwa einfliegen lassen ;), 
die Rohstoffe sind aus zertifiziert nachhaltigem Waldbau und es ist sauerstoffgebleicht (nicht mit Chlor).

Es rettet nicht die Welt, ist aber allemal besser als diese unsäglichen Küchenrollen,
für deren Ex-und-Hopp-Gebrauch ganze Wälder dran glauben müssen.
Auch wenn Ex-und-Hopp ja mal als ganz schick und fortschrittlich galt -
so wurde es uns verkauft.

Ich wünsche euch lauschige Stunden, 
Ihr Lieben,
genießt die Wandelzeit,
Eure Méa, der Lauscher
Neulich auf dem Karussell: 
Nachtrag zum sogenannten Klimaschutzpaket, kurz und knapp:

We f*** the Wähler.

Und die Tiere waren nicht einmal (!) inbegriffen, 
denn die industrielle Massentierhaltung war GAR nicht auf dem Tableau.
Eine Nacht- und Nebelaktion.
"Tagen" die eigentlich nachts, weil sie Zulagen bekommen?
Schön im Dunkeln...

Und ne, darüber schreib ich nu nix weiter, sonst höre ich gar nicht mehr auf,
mich aufzuregen.

Nur so viel - es ist gaaanz einfach:
Von einem Karussell kommt man umso schwerer runter, ja,
man kann umso schwerer aussteigen, wenn es sich wie irrsinnig und immer schneller dreht.
Erst darauf zu warten, bis einer den Anfang macht (soll doch der da, nöööö, die soll... sonst mach´ ich auch nix...), ist nicht sinnvoll.
Stelle man sich einmal vor, das Boot läuft voll und jeder guckt den anderen an, ob der nicht den Anfang macht, während es immer voller wird mit stinkendem Gekröse...
Sich zu streiten, ob der Klimawandel menschengemacht ist oder nicht -
WIE SAUBLÖD kann man sein?
Das ist doch wurschtegal,
man gucke einfach, wie der tolle "Lebensstil" der westlichen Welt alles plündert, vermüllt, Land, Luft, Flüsse und die Meere verseucht!


Neue Technologien müssen in dieser Hinsicht gestärkt werden, oder wir haben alles verpasst.
Auch für die Zukunft von Arbeitnehmern.
Und da rede ich nicht von solchen Fake-Sachen wie LEDs und Elektrorollern!!!
Und ja, gerne Verbote, auch für LED-blinkende Schuhe mit Lithiumakkus,
die Müllkippen brennen immer öfter ab unter diesem Lithium-Spielkram-Mist,
von den immensen Schäden bei der Förderung ganz zu schweigen.
KEINE Einfach-To-Go-Becher mehr.


Bei welchem Stromanbieter wir seien, fragten einige.
Nun, das braucht ja kein Geheimnis sein,
unserer heißt Greenpeace Energy,
auch für´s Gas, war sogar letztlich günstiger als der davor,
da haben wir gestaunt.
(Ich bekomme hierfür nix, keine Werbung...)

Ich weiß ja nicht, ob das für Euch eine Option ist,
wem Ihr vertraut,
ich bin nicht perfekt,
ich bemühe mich aber zumindest,
doch wir können jetzt doch alle Bereiche hinterfragen, findet Ihr nicht?
Und echten Fun haben,
damit wir auch morgen noch... ´was zu freuen haben.


Kalenderblatt für den Oktober: Link
Méas Vintage
Für alle, die auch Interesse an meiner Arbeit als Sculpteuse haben,
klickt einfach auf den Link unter dem Bild,
schon seid Ihr im Atelier und könnt sehen,
was ich dort herstelle -
und was dabei herauskommt, wenn einer Méa Flügel und Mäuse wachsen.

Link                                        Link

Méas kleine Mäusewelten

* In der rechten Leiste (über die Blogger-App zu sehen oder auf dem PC, auf dem Handy einfach "web-Version anzeigen" drücken...)
 findet Ihr mit einem Klick
auch viele Vorher-Nachhers zur Wohnungsgestaltung, Techniken, die sich über die Jahre bewährt haben,
Aktuelles,
beliebte Posts, meine Pinnwände, Verweise auf andere Künstler und noch so einiges mehr...
Nicht zu vergessen: Den ehrenwerten Monsieur Honoré und andere Akteure ;),
sowie ein Mäusemärchen.


Link zum Märchen

Méas Vintage

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Kommentare:

  1. Ach ja Mea, der Umwelt- und Klimaschutz ist immer so eine Sache. Versteh mich nicht falsch nur finde ich das die kleine Greta (oder eher ihre Eltern) mehr Schäden anrichten als sie Nutzen bringt, nur tut das Mädchen unendlich leid, die ist nämlich nur Mittel zum Zweck und fällt irgendwann in ein ganz tiefes Loch. Ich finde alle Autos zu verteufeln nur weil sie angeblich CO2 Schleudern sind bedenklich.Wenn diese Autos verboten werden und nur noch E Autos erlaubt wären gäbe es ganz viele Arbeitslose in Deutschland, weil viele Menschen sich einfach mal kein neues, so teures Auto kaufen können. Genau so der Kohleausstieg geht nun mal nicht auf die Schnelle. Klar kann man die Kraftwerke sofort abstellen, aber was passiert mit den Leuten die dort arbeiten? Hier in der Lausitz sind etwa 80000 Menschen davon betroffen ob nun direkt oder indirekt. Was sollen die machen? Soll ein Bergmann der 25 Jahre in der Kohle gearbeitet hat, jetzt auf einmal Kellnern weil der Tourismus hier ja groß geschrieben wird? Ich glaube nicht das das funktioniert. Außerdem glaube ich das nicht 10% der Kids die Freitags auf die Straßen gehen, aktiv was für die Umwelt tun. Schau dir mal die Straßen nach dem Demos an, die Müllabfuhr hat einiges zu tun. Ich wäre ja dafür das jeder einzelne Bürger unseres Landes einen Baum pflanzen sollte, das wären dann schon mal über 80 Millionen. Das bringt mehr fürs Klima als die Demos. Und dann sollten doch alle Touris den Müll den sie anschleppen auch wieder mit nach Hause nehmen und nicht einfach in der Natur entsorgen. Denn ich glaube die wenigsten Rehe und Füchse gehen zu Burger King oder trinken Bier.Genau so ist das mit der Elektromobilität keiner erzählt dir wie schädlich die Herstellung der Akkus ist, aber das ist ja nicht hier sondern weit weg unsere Umwelt ist dann ja sauber, klar. Aufs Auto verzichten kannst du hier auf dem Land nicht, ohne Infrastruktur... die nächste Bushaltestelle ist 7km entfernt! Nach meiner Meinung sollte jeder bei sich anfangen selbst kleine Schritte sind gut denn viele kleine Schritte können auch große Distanzen überwinden. Vor allem sollten die großen Konzerne zur Veränderung angehalten werden und nicht die kleinen Leute.
    So genug davon .... Die Idee mit den Küchentüchern finde ich super, könnte ich gut gebrauchen wenn ich Obst und Gemüse einkochen da versaue ich mir immer die Geschirrtücher.
    Lass dich drücken liebe Mea.... Deine Anja

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    1. Liebe Anja, ich bin ganz bei Dir wenn es um E-Autos geht. Die werden das Klima nicht retten.
      Aber der Kohleausstieg ist total wichtig und da hat die Politik viel zu spät angefangen, die betroffenen Regionen neu zu orientieren und zu unterstützen. Ich stamme aus einer Bergarbeiterfamilie aus dem Erzgebirge und mein Schwager war auch noch Bergmann bis vor 20 Jahren. Der Umstieg ist hart gewesen, er hat nochmal einen Handwerksberuf erlernt. Ich kann mir vorstellen, daß nicht jeder Bergmann nochmal neu anfangen möchte.
      Viele Grüße in die schöne Lausitz, Pia

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    2. Liebe Pia, ja der Kohleausstieg ist wichtig aber wie gesagt das geht nicht von heut auf morgen, es müssen Alternativen für die Arbeiter geschaffen werden. Sicher liegt es auch viel an den Leuten selbst, ich sage auch nur das es so wie die Aktivisten sich das vorstellten nicht geht.
      LG Anja

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    3. Ja, eben, liebe Anja, das ist ja das Schlimme. Die Leute sind ja nun arm dran, weil eine Dino-Technik künstlich am Leben gehalten wurde, weil eben nix getan wurde. Stattdessen, jahaaaa, Arbeitsplätze,ne, da haben die die Arbeitsplätze bei Wind- und Solartechnik weggeschlonzt (viel größere Zahl übrigens). Dass die Kohlekraftwerke/Abbau wegfällt, war ohnehin klar. Und was wurde gemacht? Nix - bis es absurd wurde. Das Geld hätte man für eben die Kohlekumpels investieren können... Ach, es ist schon übel.
      Es gibt übrigens Ecosia, da kannste viele Bäume pflanzen, nur dadurch, dass Du etwas im web suchst.
      Kleine Schrittchen helfen nix, die Produktionswege mit Schiff und Flieger sind derart exorbitant (das Wort trifft´s), das müsste man angehen. Auf die Produkte stempeln, wie oft der Globus gequert wurde für dies oder jenes...
      Ach Anjalein, lass Dich drücken, bleiben wir dran und unbequem, alles Liebe, Deine Méa

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  2. Liebe Mea, ja es herbstelt anständig. Auch wenn wir hier in Deiner Heimat gerade super sonniges warmes "Sommerklima" haben. Ich hab auch noch ein paar Kräutlein im Garten die ich noch ernten kann.
    Deine Anregung mit dem Windelvlies finde ich gaanz toll. Ich bin zwar eine Geschirrtuch-Heldin aber ab und zu brauch ich Papier. Das Vlies wird mich jetzt unterstützen und bekommt ein Plätzchen im Küchenschrank.
    Unser Stromanbieter sitzt vor Ort und ist auf dem besten Weg 100% nachhaltigen Strom anzubieten. Die Tarife sind sich sehr nah, denn unser Ökostrom kostet fast gleich wie konventioneller. WOBEI unsere Gemeindewerke weiter Netze kaufen um auch die Umgebung mit Ökostrom zu versorgen. Auch wer keinen Ökostrom bezahlt bekommt ihn trotzdem, da die Werke nur noch 15% glaube ich, konventionellen Strom in ihr Netz einspeisen. Das finde ich, ist auch ein gutes Beispiel für Nachhaltigkeit. Es geht voran, darüber bin ich froh.
    Liebe Grüße,Pia

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    1. Ach, Pia, das ist klasse. Und so muss es vorangehen. Auch, dass wir alle begreifen, dass wir uns nicht einfach "for fun" nehmen können. Als die Industrialisierung begann, hat ein Indigener (ich weiß blöderweise nicht mehr, wie/wer das genau war, aber die Aussage hab´ich mir gemerkt) gesagt: "Ihr könnt nehmen. Sogar ein wenig mehr, als ihr braucht. So ist die Mutter, sie ist großzügig. Doch nehmt ihr NOCH mehr, ohne Not, so nehmt ihr etwas fort, das an anderer Stelle fehlt - und ihr werdet es später tausendfach bezahlen müssen."
      Er meinte die Energie - und das hat mich so beeindruckt, als ich das las.
      Vielleicht irgendwo im Buch Walden von Henry David Thoreau...
      Und so bemühe ich mich, bedacht zu leben. Und sehe die "Freie-Fahrt-für-freie-Bürger" draußen aasen ohne Hemmung... Ich mache trotzdem weiter in meinem Bemühen, mache Fehler, Kompromisse und will es mir trotzdem nicht einfach machen.
      Innigen Gruß, liebe Pia, ich wünsche Dir die heilkräftigsten aller Kräutlein, Deine Méa

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  3. Ja, genau, das meine ich auch, Méa: Alle Bereiche hinterfragen. Alle Möglichkeiten in Betracht ziehen. Und vor allem: Aufhören damit, sich den Ball hin und her zu schieben. Denn schlussendlich geht das Wohl dieses Planeten uns ALLE etwas an, keiner kann und darf sich diesen Problemen und Veränderungen entziehen. Ich kann nicht verstehen, dass es Menschen gibt, die sich lustig machen über Greta, über fff, überhaupt über Menschen, die sich einsetzen. Ist dir schon aufgefallen, wie gehässig der Ton schon in ganz normalen Blogs wird, sobald das Thema "Klimaschutz" aufs Tapet kommt? Da lese ich Sätze wie "Ich kann es nicht mehr hören", "mich nervt diese dauernde Diskutiererei total" oder "sollen diese jungen Protestler doch erst mal was leisten!".
    Wobei- ja, ich kann es auch nicht mehr hören. Diese dauernden Ausreden, warum Umweltschutz per se nichts bringt (weil man selber ja nicht bereit ist, was dafür zu tun, nichtwahr?). Und ja, mich nervt es auch, dass man dauernd darüber diskutieren muss, ob der Klimawandel denn überhaupt stattfindet. Ich weiss nicht- wie BLÖD muss man eigentlich sein, um den ernsthaft in Frage zu stellen? Manchmal könnte man echt verzweifeln, aber nein: Jetzt erst recht, jetzt mit aller Kraft! Ich möchte mir selber nie vorwerfen müssen, nichts unternommen zu haben. Auch wenn meine persönlichen Möglichkeiten an Grenzen stossen. Trotzdem. ...."ich mache Fehler, Kompromisse und will es mir trotzdem nicht einfach machen"..... Klasse Aussage! SO machen wir das!

    Deine "Küchenrolle" macht einen wirklich nachhaltigen Eindruck- ich kenne diese Sorte Tücher bisher gar nicht. (Nunja- ich hatte auch keine Kinder. Daher musste ich mich nie um volle Windeln kümmern und darum, womit man den Babypopo wieder trocken kriegt, *gg*!) Ich bin ganz ehrlich: Wir benutzen normales Küchenpapier, aber zu 100% recyceltes, und ausserdem selten. Eine Rolle hält bei uns seeehr lange, ich benutze die Tücher eigentlich nur, um Katzenk*tze aufzuwischen oder ab und zu als Serviette. Und auch die benutzen wir mehrmals- man muss das Stück ja nicht gleich in den Müll schmeissen, nur weil man sich 1x den Mund damit abgewischt hat, nichtwahr?
    Was die Igel anbelangt, so möchte ich tatsächlich auch nicht als Wildtier auf die Welt kommen- gerade jetzt nicht, wo wir es ihnen so schwer machen! Wir hatten die letzten Jahre immer Igel im Garten, dieses Jahr hab ich bisher noch keinen gesehen. Ich hoffe sehr, dass sie noch da sind und sich unsere Wege einfach bisher noch nicht gekreuzt haben.....
    Aber der Herbst- ja, der ist ganz wundervoll! Seit heute Mittag zeigt er seine rauhe Seite: eine stürmische Bise fegt ums Haus, es ist grau, kalt und nass geworden. Aber auch das liebe ich sehr, weil es einfach so gemütlich ist. Hab heute einen leckeren, saftigen Lebkuchen gekauft (die gibts bei uns das ganze Jahr, Luzerner Lebkuchen hat sozusagen nichts mit Weihnachten zu tun!), werde demnächst einen Tee ausetzen und dann diesen Tag weiter geniessen, denn ich hab Ferien. Herrlich.
    Bis bald, Méa! Lass uns die Ohren steif halten und uns nicht unterkriegen! Immer weiter im Bemühen um Veränderungen, die der Nachhaltigkeit Rechnung tragen und unserem Planeten wieder auf die Beine helfen!
    Hummelzherzensgrüsse!

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    1. Hihi, Hummele, ne, die sind tatsächlich als Einlagen IN die Stoff-Windel gedacht, damit das Kleckschen besser aufgenommen wird ;)), nicht nur zum Wischen. Als Inlay sozusagen, hahaha...
      Ja, ne, man kann es nicht mehr hören - dass wieder nix gemacht wird, und auch, wie Du so schön schreibst, all die, die sich auf die Zehen getreten fühlen, doch lieber weiter Großraum fahren... usw. Vor allem, den grellbunten Schnickschnack kaufen, den mit den langen Produktionswegen... All die Rationalisierungen, die einem da entgegenhageln, die Familie mit Koffern, schnell, schnell, noch ein Kurzurlaub, aber die Biobauern können wir uns nicht leisten zu unterstützen. Und ist Bio nicht eh quatsch? - Jaja, denn wir kennen EIN schwarzes Schaf, ne, lieber in die Konsumtempel fahren, da gibt´s Paybackpunkte... (Also lieber dahin, wo es garantiert Fake-Bio und garantiert schwarzen Schafe gibt)
      Aber es ist ja auch zum Verzweifeln, wie wenig man selbst machen kann, wenn man die exorbitanten Handelswege ansieht - dieses Hin und Her der Produktionsketten, bis ein Produkt fertig ist (und meist mangelhaft). Die stopfen sich die Taschen voll, verseuchen im Großen, und wir sollen uns hier einschränken? Ist doch eh wurscht? Bezahlen werden hauptsächlich eh wieder wir...
      Doch nein, ich denke sehr wohl, dass es kein Freibrief für uns ist, was die "Großen" machen. Ich denke, auch auf uns kommt es an. Und sich zu informieren, boykottieren (!), nicht die Falschen zu unterstützen, sondern die Richtigen - mit aller Kraft. Auch bezüglich anstehender Wahlen.
      Zumindest das kann der kleine Mann/die kleine Frau tun. Gegen die Gier ist vielleicht doch ein Kräutlein gewachsen, und auch gegen eine Lebens-Kultur, die den Namen manchmal nicht verdient. Vielleicht gibt es doch einen Wechsel...
      Ich drück Dich innig, Danke, dass Du so bei mir bist, Deine Méa

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  4. Liebe Mea,
    ja die Sache mit der Küchenrolle. Ist noch so ein Thema bei uns. Im Moment brauch ich "die alten Lappen" auf und benütze noch die klassische Küchenrolle aber nicht mehr so oft wie früher. Windelvlies is ein guter Tipp. Hatte das je selbst schon bei den Kindern. Ansonsten ja es ist viel zu tun und es gäbe viel zu tun. Nur wenige tun es. Aber warten geht ja auch nicht bis irgendeiner mal nen Arsch in der Hose hat und sagt Stopp. Geschwindigkeitsbegrenzung in D ist doch schon mal ein Schritt oder wenigstens Pfand für die Coffetogobecher und die dann eben umweltverträglich abbaubar. Ich hab es jetzt selbst gemerkt in Euro nachdem ich seit März konsequent Konsumverzicht gemacht habe.
    Nur eben macht es vielen Angst, Angst wegen Arbeitsplätzen, Infrastruktur etc. es hängt so viel dran.
    Wenn jeder etwas macht dann ergibt es eben auch eine Menge.
    LG
    Ursula

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    1. Danke für Deinen lieben Kommi, Ursula :).
      Gerade gestern hatten wir auch dieses Thema. Arbeitsplätze können zuhauf entstehen, wenn wieder mehr hier gekauft wird - und damit meine ich, bei den Leuten, die hier in Deutschland ganz ohne weite Produktionswege Klamotten, Schuhe, Töpferware ect. herstellen. Wir haben durch Falsch-Konsum-Verzicht einiges gespart, ich trage einen Second-Hand-Wollwalkmantel (15,--) nun schon über zehn Jahre, immer mal wieder mit einem neuen Tuch. Und so habe ich ´was zurückgelegt - und mir nun einen zwar s...teuren, aber großartigen Mantel geleistet. So toll und warm und herrlich individuell verrückt - wird noch ein wenig umgeschneidert, bin oben herum sehr schmal... Der hält mir zwar ewig, aber der hat auch wirklich angemessen gekostet. Falls da ´was dran ist, kann ich ihn reparieren.
      Ja, da habe ich jetzt kein Geld an die ARBEITSPLÄTZE IN XY gezahlt - mein Mann macht das nun auch so. Wir gucken auf Nachhaltigkeit und eigene Fertigung, dafür gibt es halt sehr viel weniger, weil zeitlos und immer schön. Eine Künstlerin macht mir gerade eine Mütze - habe seit zwanzig Jahren keine mehr gehabt, aber die, die wird der Knaller. Und so haben wir die Richtigen unterstützt - und uns auch noch mit zauberhaften Menschen zusammengeschlossen. Auf lange Sicht zu kaufen, erhält gute Arbeitsplätze bzw. schafft welche.
      Es wird dann anders konsumiert, wertschätzender - auch für die Handwerker und Künstler. Mit dem überheizten Massenkonsum haben wir ja genau dies beinahe vernichtet. Von den Ressourcen ganz zu schweigen.
      Hier aber entstehen ganze Handelszweige neu, heimische, Töpfer, Schuster, Schneider, die werfen sich ins Zeug, Individuelles entsteht, sogar ein Bio-Café, da kommt der Kaffee auf Cooperation mit Familien mit dem SEGELSCHIFF zu uns. Ich bin so froh, das zu sehen.
      Und was mich am meisten flasht, junge Hippster lassen sich echte Kleidung wieder etwas kosten (rechnet sich ja auf lange Sicht eh), gucken auf "gute Stoffe und ´ne solide Verarbeitung", na, da guck ich aber ;) Vielleicht wachen ganz viele auf... Dann haben wir andere Arbeitsplätze und stolzere Menschen, weil sie nicht nur ein unbedeutendes Rädchen sind...
      Bleiben wir hoffnungsvoll, wach und unterstützend für das Richtige (und wenn es nur das Richtigere ist), verteilen wenigsten wir um. Lass Dich ganz lieb grüßen, vielen Dank für´s Hiersein, Deine Méa

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  5. Ohja, Méa- ich hab eine Reportage über dieses Schiff und den Anbau des Kaffees im TV gesehen- ist das nicht einfach genial? Und ich frage mich immer wieder: Wäre es nicht möglich, es mit ALLEM so zu machen? Und ausserdem: Würden alle weniger konsumieren, dann müsste logischerweise auch weniger produziert, transportiert und schlussendlich wieder entsorgt werden. Stell dir vor, es würden sich alle einfach auf das beschränken, was sie wirklich BRAUCHEN- unglaublich, wie positiv sich das auswirken würde........(Natürlich wäre da auch immer mal wieder was für die Freude eingeschlossen, nichtwahr? ;oD)
    Ich halte es genau wie du: ich gebe gerne mehr Geld aus, wenn ich weiss, dass es bei der richtigen Stelle "ankommt". Ein Beispiel: Ich habe letzthin mal wieder 2 Teetassen in "meinem" Teelädchen gekauft. Handgemacht von einer Keramikerin aus Luzern. Das Stück hat 46 Franken gekostet- da mag mancher jetzt die Hände überm Kopf zusammenschlagen und denken, "die hat doch eine Meise!". Aber nein: wenn man sich vor Augen hält, wieviel Arbeit da drin steckt, wieviel Zeit und Geduld und Können, dann rechtfertigt sich dieser Preis für mich absolut. Wir wollen ja alle auch anständig für unsere Arbeit entlohnt werden- wieso sollten wir anderen dies nicht auch zugestehen?
    Und so beschränkt man sich auf das Gute, Wertige, und freut sich ganz lange darüber, auch oder gerade darum, weil man weiss, dass man es so richtig macht!
    Fröhlichen Herbstsonntag, ganz herzliche Hummelzgrüsse!

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    1. Ja, und wenn man dann solch eine Schale in den Händen hält, liebes Hummelchen, jedesmal eine feierliche Handlung. Guten Tee darin, ach, da geht das Herz auf. DAS wird mir nie Routine, DAS ist und bleibt ein Luxus, für den ich dankbar bin. Ich stehe so gerne auf, freue mich so auf dieses Teelein. Zwei Tassen. Eine zum Aufwachen, die andere Genuss im aufgewachten Zustand. Wie ein Bad von innen.
      Eineinhalb Jahre hatte ich gewartet, dann waren sie tatsächlich fertig. Die nächste Fuhre ist schon bestellt, er hatte uns sogar ganz kleine gemacht (weil ich doch so gerne alles in "family" habe). Das ist dann Weihnachten für uns. Töpferschalen und Handgearbeitetes (fair und pflanzengefärbt, lokal hergestellt) aus Walk für die kalten Tage, teuer aber wertig und wunderschön, dafür in Kombi ein paar umgearbeitete Second-Hand-Sachen, so kommt im Schnitt sogar ein normaler Preis raus - und wir haben die Leute vor Ort unterstützt. Sie nähen im Urlaub an einem verschneiten Ort an einem See, nur Natur um sie... Ganz großartig :)
      Solches webt und näht sich dann ein, das kann Massenproduktion niemals leisten.
      Auch Dir noch fröhliche Sonntagsreststunden, liebes Hummele, Deine Méa, die sich noch davor drückt, den letzten Kürbis zu schlachten - nun, es ist ja auch noch hin bis Samhain :)))

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  6. Den Windelflies, liebe Mea, eien geniale Idee.
    Ja , alles andere kann ich unterstreichen, nicht immer ausführen und umsetzen. Was die Umwelt betrifft beginnt man im Kleinen und irgendwann wird es hoffentlich so gross, das die Welt sich verändert und mit ihr die Einstellung der Menschen.Wir, unsere Kinder und Enkelkinder haben noch einen langen Weg zu gehen um dahin zu kommen wo die Menschen die kämpfen hinwollen. Ach ja , vieles ärgert mich,aber ich bin bei mir und gebe mein Bestes. Dazu gehört auch ,dass zu schaffen was ich mir vorgenommen.
    Deine Seite ist immer bereichernd für mich und sehr besonders. Dafür mal danke, und alles Liebe für Dich, Klärchen

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    1. Liebes Klärchen, weißt Du, Hauptsache, wir bleiben dran und wach, lassen uns nicht einlullen... Auch wenn man sich schwach fühlt oder Krankheiten einen niederzwingen wollen, mit uns soll noch zu rechnen sein. Im Kleinen, wenn´s im Großen nicht geht, die Summe macht´s. Denn wir sind doch Herzensmenschen.
      Liebe Klärchen, ich wünsche Dir ganz viel Kraft (und weitere schöne Ausflüge, ne?) und Freude, ich danke Dir, dass Du mich so lieb besucht hast, Deine Méa

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  7. Liebe Méa,
    das mit dem Windelvlies muss ich mal testen. Überall mag ich Putzlappen auch nicht nutzen und dann kommt eben doch die Rolle zum Einsatz. Vom Windelvlies wusste ich bis grade nichts. Danke für den Tipp.
    (Ich bin auch überzeugt, dass uns große Veränderungen bevorstehen. Mit Absicht nutzte ich den Plural, den da wartet so viel vor der Türe und begehrt Einlass, dass wir wohl mit "nur" einer Katastrophe nicht davon kommen...)
    Ich wünsche Dir nochmals eine wundervolle Woche.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

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    1. Lieber Wolfgang, ja, das denke ich auch - alleine schon, wenn ich an die Geldpolitik denke, au weia... Die Zwanziger Jahre reloaded? Ist schon ein Tanz auf dem Vulkan. Aber wenn es Veränderungen gibt, gibt es auch Gutes, was wieder wachsen kann. Es hat sich so vieles entlarvt.
      Vielleicht werden Werte, echte Werte, wieder geschätzt.
      Dir auch eine wunderbare Woche, so viel Mächtiges umgibt uns diese Tage, vielen Dank für´s Verbundensein und liebe Grüße von der Méa :))

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  8. also wenn ich Igel wäre würde ich sofort in die Komfortwohnung einziehen ;)
    die wäre wirklich perfekt ..
    das Windelvlies hatte ich früher ... allerdings als Tuch und nicht von der Rolle
    das man es so nutzen kann ist eine gute Idee
    allerdings sehe ich das mit dem Holz etwas anders
    Holz ist ein nachwachsender Rohstoff und die Waldbauern ernten ihn wenn er "reif" ist
    da sie aber auch an kontinuierlichem Verdienst interessiert sind wird dem entsprechend aufgeforstet.
    Nicht jeder Stamm ist geeignet zu Möbeln oder hochwertigen Hölzern verarbeitet zu werden
    es gibt krumme , geschädigte und vom Wind gebrochenen Stämme .. dicke Äste ..
    die werden zu Bauholz.. Spanplatten, Pellets ect. verarbeitet und eben auch zu Papier
    es werden deswegen keine Wälder gerodet
    ich habe letztens gerade den Waldwirtschaftsbericht gelesen ..er war zwar von 2016 ..aber viel hat sich da sicher nicht geändert
    in Deutschland bleibt mehr Holz in den Wäldern als entnommen wird ..wir haben den höchsten Holzvorrat im Wald von ganz Europa
    troztzdem kann man ja sparen wenn es geht ;)
    das Greta so angegriffen wird finde ich sehr schlimm
    warum kann oder will man nicht glauben dass es ihre eigenen Gedanken sind
    dass sie niemanden braucht der ihr etwas "einflüstert"
    auch diese ganzen Geschichten über vermüllte Plätze ect. wenn man den Faktencheck liest steht das etwas ganz anderes drin
    dieses Mädchen redet ja eigentlich nicht über Müllvermeidung ..Plastik .. Umweltschutz ect. sondern sie konzentriert sich ganz darauf die Politiker zu mahnen das einzuhalten was sie schon lange versprochen haben
    es ist an denen die Maßnahmen zu ergreifen die nötig sind und da hapert es dann schon
    ob das E -Auto kommt oder nicht das wird sich zeigen .. es gibt ja noch Gas und Wasserstoff und vielleicht bald ganz andere Batterien .. es werden leider viele "Märchen " in die Welt gesetzt
    bei meinem letzten Besuch in einem Stadteitreff wurde auch heiß diskutiert denn hier soll eine Unterführung unter der Bahn hindurch für Autos gebaut werden wodurch viele Parkplätze weg fallen würden .. einer meinte dass die Zahl der Autos eh bald zurück gehen werde da es mehr autonome Fahrzeuge geben wird .. man bestellt sich ein Auto wenn man es braucht und es kommt dann selbsttätig zu mir gefahren .. und wenn ich es nicht mehr brauche fährt es zum Nächsten .. ;)
    die Idee wäre nicht schlecht .. viel weniger Autos die ungenutzt irgendwo herum stehen
    allerdings kann ich es mir noch nicht so richtig vorstellen ..
    es wird sich viel ändern ..das steht fest .. aber was.. das steht noch in den Sternen
    trotz allem sollen wir das Leben genießen
    denn wir haben nur das eine
    man braucht gar nicht viel dazu

    liebe Grüße
    Rosi


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    1. Liebe Rosi, allem kann ich nur voll und ganz zustimmen. Vielen Dank für den tollen Kommi hier :) Ich bin allerdings eine Träumerin, ich träume von Stadtbahnen wie früher, von funktionierendem öffentlichem Nahverkehr und kaum Individualverkehr, mehr Miteinander statt protzendem Angebertum. Wasserstoff ja, das ist wohl eh das Sinnvollste, denn solange die Menschen auf dem Land so abgeschnitten sind, was sollen sie machen. Auf der anderen Seite, hübsch auf dem Land leben und dann IN den Städten herumgurken und in den verstopften Straßen herumstehen, das finde ich auch falsch. Was Stadtkinder so einatmen müssen, das ist oft so schlimm. Alles für´s Auto, doch für Tiere und Natur ein Alibifleckchen, das so nicht funktioniert.
      Ja, ich hoffe wie Du, dass sich noch viel ändert - es muß in den Köpfen beginnen. Ein "darf ich mir das überhaupt nehmen?" muss das Tabu sein, das am ehesten fällt. Greta rüttelt daran. Dass es aber "Bewegungen" wie Fridays vor Hubraum gibt, spricht eine furchtbare Sprache...
      Bleiben wir dran :))
      PS. das mit dem Wald stimmt zwar so, doch durch ua. die Online-Kartons ist der Bedarf so hoch, dass außerhalb Deutschlands Raubbau betrieben wird. Sehr schlimm... und so sind Küchenrollen wirklich ein Teil, auf den man verzichten kann, denke ich mir da.
      Hab es herrlich, liebe Rosi, grüß die Nebelfrauen und kuschel schön in dieser nun so kälteren Zeit, Deine Méa

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