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Samstag, Juli 07, 2018

Der Siebte der Dreizehn

Schwalbenmond - 
Ausflugszeit !


Der siebte Mond der Dreizehn herrscht!
Der Siebte der Dreizehn, Du meine Güte, wie das schon klingt! 
Findet Ihr nicht?
...

Und er macht den Weg frei, dieser Siebte, für die Schritte in eine ganz andere Zeit,
denn nun sind die Tage nach der Mittsommerwende.

Noch aber scheint alles wie gehabt.
Sommer, Sonne, Unbeschwertheit - doch ... so vieles ist nun schon verblüht.
Aus Gras wurde längst schon die erste Maat.
  

 Wie aus Entschlüssen konkrete Pläne wurden.


Damit kein Same brach liegt, wenn er aufgehen will...


Ja, noch treibt das Floß meiner Seele ein bisschen weiter auf dem Zeitenstrom.
Das Kürzer-Werden der Tage, das merken wir noch lange nicht, 
nein, wir feiern weiterhin den Sommer im Juli als Spiegel des Juni.
Danke übrigens für die lieben Zuschriften wegen der Schmetterlingsflügel als Bild der Monate Juni-Juli, ich bin schwerstens geschmeichelt, dass Euch meine Idee so gefiel :)


Der Schmetterling hat sich verpuppt und ist geschlüpft, 
um nach seiner Metamorphose anders und besser weiterzukommen, 
als im ziemlich trägen Raupenstadium mit niedriger Perspektive.

Und nun, nun sind es gar meine geliebten Schwalben und die wundervollen Mauersegler, 
die mein Sein beflügeln,
wie sie es jedes Jahr tun.
Sie schmücken das Zepter des Juli -
und sie sind Zugvögel...


Das Lied des Sommers

Der Sommer singt mir sein Lied und erzählt mir damit etwas so Wichtiges.
Während ich diesen Post schreibe, höre ich ihm zu, diesem Lied, 
vor allem dem hohen, trillernden Jubelrufen der kleinen Mauersegler, 
die damit meinen Sommer begleiten - 
irgendwo hier in der Nähe im Verborgenen müssen auch ihre Unterschlupfe sein...

Was für ein Geschenk dieser bildschönen Geschöpfe,
die auf Englisch hawk swallow, also Falkenschwalben heißen!

Hier ihr Lied: 
LINK zu Wikipedia

IST DAS SCHÖN???

Und diese Botschaft, die höre ich wohl!
Sie will mir zurufen, die Fesseln loszulassen, die ich mir habe anlegen lassen - 
oder habe ich sie mir glatt selbst angelegt, vermeintlicher Sicherheit wegen?
Nicht die innerlichen Fesseln aber sind es jetzt, nein, 
sondern ich betrachte wie jedes Jahr auch tatsächlich meine reale Lebenssituation.
In diesen Tagen spüre ich mehr denn je die Freiheit bei mir anklopfen –
alles ist ein wenig anders, die Leute oft fröhlicher und lockerer, manchmal in Urlaubslaune.
Und in dieser Stimmung und mit ein wenig Abstand und Vogelflugperspektive... 
ist es bei mir angekommen, was der Juli mir schon immer schenken wollte.

Das Lied des Sommers durchdringt mein Herz mit Mut,
und es erzählt mir über das "Sich-leichter-Machen", ermutigt mich, abzufliegen, wenn der Moment reif ist.
Denn es geht um nichts weniger als darum,
dass es IMMER eine Alternative gibt, brauchen wir sie!!!
Wenn wir bereit sind, leicht zu werden und loszulassen.

Nicht zu früh, nein, die Flügel sollen nicht brechen. 
Aber auch nicht zu spät, etwa, weil man sich nicht vorbereitet hätte.
Innerlich wie auch bezüglich realer Vorbereitungen.
Das Lied des Sommers, es erzählt mir davon, dass, 
wenn ein Leben sich "verhängt" wie die Erdplatten in ihrer Bewegung, 
es zu einem Erdbeben im Schicksal kommt.
Gleich vier dieser "Erdbeben" haben sich in diesem Jahr ereignet, 
ja, es ruckelte gewaltig, und die zeigten mir ganz deutlich, dass es so, wie es war, ohnehin nicht weitergehen soll.

Sanierung bis in alleWinkel

Es war sozusagen ein Tritt in unseren Hintern.
Das historische Haus, in dem wir leben, sollte saniert werden,
Balkone und Dach...
Doch da zeigte sich unter der Oberfläche, 
wie schlimm es stand.
Sogar zwei Rohrbrüche begleiteten uns dabei,
wobei wir jetzt zumindest genau wissen,
wie wir das untere Stockwerk trocken bekommen,
was auch auf der To-Do-Liste stand.
Eine Riesenbaustelle ist das hier geworden,
und es wird so viel länger dauern, da alles jetzt auch bis auf den Grund tipp-topp werden soll...
Im Nachhinein ein großer Gewinn,
nicht nur für das dann geheilte Haus.

Erst dachten wir, "Oh, das böse Leben, wir Armen, Katastrophe!",
bis wir begriffen, dass es ein wohlwollender Tritt gewesen war.
Sehr deutlich in seiner Aussage war er,
auf dass wir bestärkt wurden in der Richtung, die wir innerlich ohnehin schon längst eingeschlagen haben.

Ein Traum aber war geplatzt, hatte sich aus mehreren Gründen als nicht praktikabel erwiesen, wollten wir doch in eine andere Stadt umziehen. 
Da hatten wir ein wenig resigniert - und stagnierten beinahe.
Doch nun endlich suchten wir aktiv auf ein Neues...
Wir ließen weiter los, anderes zu...
Und da war sie, die Lösung, war die ganze Zeit da gewesen, eigentlich schon gefunden, ach, wir waren wohl ziemlich begriffsstutzig gewesen. 
Wann immer sich da eine Gelegenheit für den Nestwechsel bietet, sind wir im Handumdrehen startbereit!
An uns und mangelndem Engagement wird es nicht liegen.



Schwalben können bis zu 1000 km am Stück fliegen, diese kleinen mutigen und doch so starken Kerlchen.
Und Mauersegler, oh, die jagen noch in 3 km Höhe, diese bildschönen Kerlchen, die mir wie Miniaturfalken vorkommen.
Ich muss da nicht so viel leisten, bei mir wird´s ein viel kleinerer Hopps. 
Und diesen werden wir leisten in Vorfreude (unbändig!) und schon jetzt mit großer Dankbarkeit, was uns da alles erwartet an Erneuerung, Wandlung und herrlichen Möglichkeiten, noch mehr wir selbst zu sein.
Ein kleinerer Hopps, ja, und wie schön, die Freunde bleiben in "Reichweite" oder kommen gar mit.
Die Entscheidung fiel nun definitiv, ist ausgesprochen und wird mit allen Mitteln versucht, umzusetzen.
Es ist zwar keine Eile geboten,
werden wir es hier nach der Sanierung so schön wie nie haben -
doch der neue Lebensabschnitt und die Veränderung ruft uns alle,
jedes Jahr ein wenig mehr.

Noch brauchen die Kinder ein wenig Nest, doch sie werden flügge, der Große studiert im nächsten Semester, die Kleine macht bald ihr Abi...

Ja, ein wenig wie die Schwälblein hier,
seht Ihr die beiden?
Na, DIE haben vielleicht einen Krawall gemacht, damit die Eltern füttern kommen!
Mon Dieu!

Mehlschwälblein...

Bis sie dann fort sind, das Nest leer, und ein ganz neuer Lebensabschnitt beginnen kann.


Könnt Ihr Euch vorstellen, wie wundervoll es war, das hier anzutreffen?
Echte Schwalbennester, gerade jetzt, während dies mein Thema ist!
Wie ein Wunder war es mir :))), DAS live zu erleben.



Klappt die eine Lösung nicht...


Klappt die eine Lösung nicht, und ist der Weg versperrt,
lassen wir noch weiter die Richtung los und trotzdem nicht mehr locker!
Und dann wird eben weiter gesucht und weiter!
Das genießen wir in vollen Zügen, tagträumen und erkundigen uns auf Ämtern, 
um genau zu wissen, wie man in der Realität verfahren kann, 
damit dann alles "flutscht", hat man sein Türlein gefunden.


Der Sommer gibt mir all die Kraft, die Freude und die Zuversicht.
Ich erinnere mich an frühere Umzüge und könnte springen vor Glück. 
Damals ging es vom Süden durch ganz Deutschland in den Norden und ins teilweise Ungewisse.

Meine Wurzeln indes, ohhhh, die versenkte ich jetzt zunehmend in MIR, 
wie schön!
Wir sind ganz emsig und sind uns und unseren Herzensmenschen innig zugetan.
Das andere ist nur ein Ort.

Mit leichterem Gepäck geht es dann voran zu einer Erneuerung - 
vielleicht durch eine Tür, von der wir nie geahnt hätten.
Die Natur zeigt es uns - das Loslassen und die Hoffnung bahnt den Weg.
Veränderung ist der Pulsschlag des Lebens, 
mit zu viel Gepäck und zu wenig Überblick aber, da bleibt man sicherlich kleben wie ein alter Kaugummi.


Über diese Gedanken kürzlich, das "Marschgepäck" im Leben zu reduzieren,
musste ich so lachen:

Erst reduziert man Sachen, jeden Jahresturnus neu, merkt,
dass man nicht mehr so viel BRAUCHT (kommt ja auch von ge-brauchen...), 
dann reduziert man den Dachboden oder Keller.
Für jedes neue Teil gehen zwei andere,
meist sind es nur noch Verbrauchsgüter, die ´reinkommen.
Schließlich überdenkt man auf anderen Ebenen, man löscht einige Versicherungen, kündigt Abo´s,
verlässt so manche unnütze Gewohnheit.
Durch weniger Dinge und auch weniger Showing-Off-Not braucht man einige Möbel nicht mehr - 
und wenn man ein engagiertes Leben führt, dadurch dann oft glatt auch weniger RAUM und Mühen.

Und ganz am Rande, last but not least, lässt solches ja auch finanziell herrliche Spielräume und neu gewonnene Zeiträume voller Leben!




Wie eine Spule, die sich einst verwickelte...


Wie ich Euch dies auch wünsche!
Ziele vor Augen, Wandlung und Lebendigkeit spüren - 
und wenn es das Einwurzeln in das ist, was schon da ist und von Euch für genau richtig befunden wurde UND WIRD.
Ja, wie ich Euch dies auch wünsche, dieses Klar-Schiff-Machen, durch das man sich nach ein paar Runden so entlarvt, dann umso erleichterter fühlt und Neues begreift.
Ein Vorgehen, durch das man sich vielleicht auch so ein wenig zwingt, sich nicht mehr zu verstecken, sich mehr zu trauen.
Entwicklung, ja, wie eine Spule, die sich ent-wickelt - und darunter kommt etwas zum Vorschein, eine Art goldener Kern, immer deutlicher, der dann freier und freier atmen kann.
Danach wird das Ziel immer klarer, die Kräfte im Rythmus der Natur werde ich nutzen, sie unterstützen mich wie das helle Licht,
in dem ich alles ganz genau sehen kann...


Nun, zumindest versuche ich es.
Dafür habe ich mich ja an die Kalenderblätter gemacht, um die speziellen Energien der jeweiligen Jahreszeit herauszufinden, um mich mit ihnen zu verbünden und nicht etwa dagegen anzuarbeiten.
Irgendwie gab es zu diesem Thema GAR NICHTS - 
nun, ´ steht ja auch der Natur eines Kapitalismus VÖLLIG entgegen, nüchwahr?

Ja, ich ent-wickle mich, das ist so ein schöner Wortsinn.
All das Verwickelte und Eingesponnene, das Verwebte, bei jeder Jahresrunde befreie ich mich mehr. 
Und im Sommer wird die Kraft hierzu geradezu fulminant!
Der Juli schenkt die Kraft, aufzublicken und zu sehen... 
dass es IMMER eine Alternative gibt!
Ob man sie braucht und will, muss jeder selbst entscheiden.

Ach, habt es herrlich, Ihr Lieben,
Eure Méa,


Nachtrag:
Bei all unseren Ausflügen sorgen wir dafür,
dass dieser Schatz hier im Sanierungshaus nie allein ist. 
Damit es auch für ihn hier ein wundervoller Sommer ist :)




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Kommentare:

  1. Meine liebe Mea, dieser Post war wirklich ein ganz besonderer. Ich sitze im Garten und lese das über die Schwalben, und ob du es glaubst oder nicht, da sitzt doch eine auf dem Dach und erzählt als ob's kein Morgen gibt. Ich musste innerlich so schmunzeln.
    Ich bin sehr gespannt wohin das Leben euch treibt,ich weiß noch das ich anfangs Probleme hatte als wir hier her gezogen sind U d mein Sohn flügge würde. Aber jetzt nach mehr als 3 Jahren liebe ich es hier. Jeden Tag begegnet mir neues und man kann soviel zu unternehmen. Am letzten Sonntag haben wir eine 7 Std Kahnfahrt gemacht (meine Schwiegermutter war zu Besuch)zum Glück ist unser Nachbar Fährmann da war's auch nicht so teuer 😄 es war Sokol schön sag ich dir.
    Wenn du also total Veränderung willst, komm zu mir 😉
    Mealein ich wünsche dir das ihr genau das findet was euch glücklich und vollkommen macht. Ich drück dich, deine Anja

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    1. Anjalein, jaaa, die erzählen und quackeln, das ist sooo süß! Morgen besuche ich sie wieder, wir sind sooo verknallt in die :))
      Nachdem das mit Lübeck erst einmal nix wird, sind wir natürlich ganz kiebig auf die neue Lösung. Hier aber wartet noch eine Riesenaufgabe auf uns, da wir das (Doppel-)haus, ein Riesending, nun mit einem völlig neuen Rohrsystem bestücken, das alte SCH... kommt alles RAUS, aber sowas von. Drei Tage davor war der erwartete Rohrbruch (hätte natürlich nicht noch die paar Tage warten könne, nein...)
      Aber dann ist´s tippitoppi, und das alte Haus steht da wie ´ne eins und wird endlich geheilt. Bis Herbst werden wir wohl noch die Katastrophe haben, dann ist unten und oben topp - und dann kommen die Balkone... oioioi.
      Bis alles fertig ist, denke ich, dass es noch bis Herbst nächsten Jahres dauert.
      Dann aber kann es an die Umsetzung der anderen Pläne gehen :)
      Ganz dicken Drücker zurück, hab´s weiterhin so schön ge-spreet, Anjalein, Deine Méa

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  2. Wunderschöne Bilder hast du aufgefangen, liebe Méa. Das letzte Bild, vor dem Hobbit, ist ein Traum, ein Traum des Sommers im Juli. Die Rosen und die Mauer und alles mit der Kraft der Sonne durchgedrungen und beleuchtet, herrlich!
    Deine Schwalbe, die ein wahres Kunststück ist, hat ein klares Ziel vom Augen, oder?
    Du hast recht, noch scheint alles, wie gehabt, und die Unbeschwertheit bringt uns über die Tage, die nun unmerklich kurzer werden. Und unmerklich ist die Veränderung über den Höhepunkt des Sommers hinaus und unmerklich öffnen sich andere Wege, die noch ein wenig im Verborgenen liegen.
    Dafür ist der Schmetterling nicht länger im Verborgenen, nein, er ist frei und er ist er selbst. Nur im Verborgenen kann die Transformation stattfinden.
    Auch mit den Alternativen, die uns zur Verfügung stehen, sehe ich es genauso, wie du. Es gibt immer eine Alternative und das Wahrnehmen dieser Alternativen macht uns freier, ein wenig den Schwalben ähnlich:)

    Danke für den wunderschönen Post, hab es sonnig frei!

    Alles Liebe und Wundervolle, deine Grażyna

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    1. Liebe Grazy, Danke für diesen lieben Kommi :)) Hobbit spürt diese Kraft auch, der ist sonnensüchtig, macht sich auf der Fensterbank platt wie eine Flunder und "grillt" sich wohlig. Träumt da vielleicht von seinen Ahnen, die kommen ja aus der heißen Wüste (deshalb auch der "Sand" im Katzenkisterl ;)?
      Die Schwalbe, ja, die passt auf, den richtigen Moment zu erwischen, wie war das? Nicht zu früh und nicht zu spät. Der Wagen... meine Güte, wie das zu uns passt.
      Wir müssen noch warten wie Du auch.
      Wieso meinst Du, dass die Transformation nur im Verborgenen stattfinden kann? Ist es nicht so, das die ANDERE HÄLFTE im hellen Licht stattfindet? Du, ich meine, der hängt da noch rum, trocknet sich, und dann ZEIGT er sich, der versteckt nix, sich auch nicht, der öffnet seine Flügel, ist stolz auf sie, breitet sie aus und beginnt zu fächern. Habe da mal zugeguckt als Kind, und das dauert so lange, bis er dann wirklich abfliegt. Licht und Dunkel machen die Metamorphose, die ist mit dem Schlüpfen eigentlich noch gar nicht abgeschlossen, was meinst Du?... Darüber denke ich so oft nach. Über die Schmettis, die hier immer seltener werden, man kriegt bald nur noch Kohlweißlinge zu Gesicht, schnief. Wenn doch mehr Menschen den gängigen Konsum verändern würden...
      Und nun ruft der Biohof, heute ist die Faye dran :), gestern hat sie ihren Schreibtisch höher gemacht bekommen, Papa schwang wieder einmal Säge, Schleifpapier und Schrauben.
      Hab es zauberschön und tanke Sonne wie ein Schwämmchen, bis ganz baldigst, Deine Méa

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  3. Ach, sie sind so ausgesprochen entzückend, die kleinen Schwalben! So zart und fein, und doch zäh und ausdauernd. Wenn man sich bloss diese Strecken vorstellt, sie sie jedes Frühjahr, jeden Spätsommer hinter sich bringen, und dazwischen brüten sie, ziehen ihre Kleinen gross, und bleiben dabei qiuetschvergnügt, zwitschern und brabbeln, sausen wie der Wind durch die Lüfte und scheinen trotz aller Mühe so viel Freude am Leben zu haben! Mein Schwalbenpärchen im Stall brütet nun schon das 2. Mal, ganz ungestört können sie es jetzt tun, ich schau aber jeden Tag, ob alles gut ist, bin ja sowieso auch bei den Mietzchen. Ja, die kleinen Schwälbchen sind ein Synonym für mich, dafür nämlich, dass man vieles schaffen kann, wenn man nur will und sich traut.
    Habe ich dir übrigens schon mal erzählt, dass ich mal einen kleinen Mauersegler aufgezogen habe? Der war, noch ganz nackt, aus dem Nest gefallen, hinten am Stall, in dem meine Jungs früher lebten. Ich nahm ihn mit nach hause und fütterte ihn mit Heimchen, Naturjoghourt und festgekochtem Eiweiss. Er wurde gross und schön, erwartete mich jeden Morgen hüpfend und piepend in seiner Schlafkiste, hing an meinem Pulli und schaute abends mit mir fern. Und dann brachten wir ihn schlussendlich zur Vogelwarte, die ihn dann einer Vogelfamilie unterjubelte. Dort lernte er noch alles, was ein rechter Mauersegler wissen muss. Ich frage mich oft ob "Pieps", so hatten wir ihn getauft, wohl wieder an den Ort seiner Geburt zurückgekehrt war und über unseren Köpfen seine eleganten und pfeilschnellen Bahnen zog.....
    Was du über die Reduktion des "Marschgepäckes" schreibst ist wahr und richtig; du weisst, ich empfinde das genau so. Es ist unglaublich befreiend und erleichternd. Auch hier findet bloss noch das, was jeden Tag verbaucht wird, den Weg in unser Zuhause, höchstens mal eines meiner geliebten Magazine könnte man als nicht zwingend nötig bezeichnen. ;oD Und wir bleiben dabei. Mehr wäre eindeutig zuviel. Und ich freue mich auf den Flohmi Ende August! *gg*
    Was eure Zukunft anbelangt: Es wird sich alles weisen. Ich bin ja der Überzeugung, dass alles so kommt, wie es muss. Manchmal dauerts ein wenig, aber dann hat das seine Gründe. Ich bin sehr gespannt, was es bei euch sein wird!
    Habt einen sommer-sonnigen Sonntag, bis bald!
    Hummelzherzensgrüsse und kräftigen Drüüüücker!

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    1. Ohhh, meine GÜTE, echt? Ein Falkenschwälblein, ein Mauersegler??? Was für eine Erinnerung muss das sein. Pieps... Doch, das hatte ich schon einmal gehört von Dir. Aber es war mir nicht mehr gegenwärtig. Ach Gott, solch ein kleines, so unglaubliches Wesen. Die haben beinahe schon kleine Eulenköpfchen mit ihren grooooßen dunklen Augen, so hübsch und so niiiiiiiiiiiedlich, da macht das Kindchenschema aber schon ein Fass auf.
      Das Marschgepäck, ohaaa, da wünschte ich, Du wärst hier gewesen und hättest DAS hier live erlebt. Dachboden räumen, oiii, da waren manche SO überfordert, glatt die Panik hat sie ergriffen. Mach ich noch nen Post, das war SO krass! Jahrelang hatten sie nichts reduziert, geordnet, keinerlei Überblick, völlig hilflos! Und dann, dann konnte (auf Gemeinschaftskosten, grrrr...) doch das meiste weg, und was war´s? Besserer Müll. Nur wenige hatten den Anstand, ihre Sachen selbst zu clearen.
      Also, das war vielleicht ein Schauspiel. Zum Staunen - und es war sogar ein wenig gruselig. Also könnten sie Leben und Sicherheit festhalten, wenn sie sich an Materie klammern. Ja, das zu erleben, das war schier unglaublich. Meine Tochter ging daraufhin schnurstracks in ihr Zimmer und reduzierte ein Drittel ihrer Sachen - sie hat ein Winzzimmer, aber was DA drin war, oii. Nu isse stolz wie Bolle, ganz selstbewusst und selbstbestimmt und fühlt sich "ganz neu und viel mehr sie selbst" und meldete sich gleich zu zwei Praktika an. Mein Sohn mag eh nicht viel haben, der mag "Kram" eh nicht, der macht das so gut, spart sich unsere Umwege ;)
      Ich hoffe, dass Du Recht hast, ich möchte soooo gerne diese Veränderung, alle hier sind kribbelig und freuen sich. Ja, eine aufregende Zeit, und jeden Sommer wird es stärker.
      Einen herrlichen Sonnensommer wünsche ich Dir, liebes Hummele, danke für´s Vorbeisummen, sei dicke gedrückt, Du Mauersegler-Mami, Deine Méa

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  4. Dein Text wirkt so leicht und unbeschwert wie ein Sommertag, ist er in seiner Essenz aber tiefgründig und stark. Das meine Liebe, kannst wirklich nur du!
    Ich habe schon seit einiger Zeit den Verdacht, dass dich irgend etwas treibt und dich wie ein Falter flattern lässt. Noch sind es erst Flugversuche, aber ich ahne das sie mit jedem Flügelschlag kräftiger und sicherer werden ... deine fantastischen Bilder unterstreichen meine Gedanken noch einmal dick und fett. Ich bin gespannt, wird es ein Aufbruch sein?!
    Bleib selig und leicht, und schenke dem was auch immer da wartet ein wenig Leichtigkeit und Vertrauen. Ich habe gelernt, darauf zu bauen.
    Dicken Drücker, hab es fein! Dein Meisje

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    1. Ahh, mein liebes Meisjelchen, Du hast so Recht - und ich übe das Fliegen noch, so ganz klappt es noch nicht, zu hoch traue ich mich noch nicht. Ja, ich suche ein neues Nest für uns, doch das ist viiiel schwerer, als ich dachte.
      Hier ist es auch schön, und so bringen wir alles zu einem guten Abschluss und sehen weiter. Solange werde ich mich rüsten und schön üben :)
      Meine liebe Elke, mein Elflein, da ist ein Hauch Lavendel um Dich, jojooo, hab schon reingespitzt, doch ich wollte nicht auf die Schnelle lesen, bis ganz baldigst also, bin schon ganz neugierig, Deine Méa, die Dich drückt :))

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  5. Dearest beautiful Méa I am still unable to translate your posts so I cannot read them now. But I see you have photos of the swallow and gardens of wild roses. We have swallos here and there is a wonderful festival for them at one of the California missions. We watch them swooping over the pond nesr our house at night to catch the bugs on the surface of the water. I used to think they were bats because they swoop so fast. They are a wonder to observe. The songbirds fill our garden these Summer days giving us delightful sound. Our roses are growing wildly right now as they reach high for the sun i love them this way with branches sprawling everywhere. Have you bern able to visit Mandeca’s garden yet? I wish I could hoin you both for tea under her flowering trees. I hope the sun light is bringing health to your body. I have been floating in water in our tiny garden pool with rose petals...it is so healing. Sea tidings x Kerrie

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    1. Dearest Kerrie, thank you so much :))) I love to see June and July as two wings of a butterfly, the swallows as a soul-picture of flying away to new locations to widen one´s horizon.
      No, I haven´t seen her garden yet, but a bowl full of fresh fruits and berries from there an my table - as a gift. We met yesterday, she showed me a loctaion at the habour, I didn´t knew. We´d love to be there at your table, believe me :))
      Health is sloooowly increasing, a lot of mess with this house here keeps the progress a bit down. But anyway, there are things, you simply have to accept and make the best out of it.
      I keep a picture, a picture of Kerrie in her little pool with all those rose petals and the scent of roses :)) HUGS (you see, biiig hugs ;) to you, thank you so much for visiting me here, your friend Méa

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