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Samstag, Juli 09, 2016

Grabungen und Ausgrabungen

Habt Ihr es gemerkt?



Meine Kommis und Mails mögen etwas schräger als sonst ohnehin schon ´rüberkommen, doch dies lässt sich königlichst erklären.
Ich war in letzter Zeit nicht ohne Grund ein wenig verfahren und ziemlich verwirrt, wenngleich ganz unverbesserlich unverdrossen.
Ja, ich bin schon stolz, dass ich noch so funktioniere.

Wenn es fertig ist, ist es sogar einigermaßen hübsch mit den Säulen...






Es begibt sich nämlich in diesem Königreiche, dass wir hier einen

- Riesen-Neubau hinterm Haus haben















- Dazu Sielbauarbeiten mit Donnerlärm und Schwerdiesel-Gestank unterm Balkon (bis Mitte August! Tschüss Sommer auf dem Balkon...)



- Eine komplette Neu-Elektrifizierung aller Stromwege IM Haus

Zumindest sind die Kabel nun bereits wieder notdürftig verdeckt.

- Dazu eine ohrenbetäubende Rundumsanierung der zuvor bereits schon einmal rundum sanierten Nachbarwohnung (Fliesenabdonnern inclusive...)

- Obenauf kam noch ein E-Check mit einiger Neu-Elektrifizierung einigermaßen ratloser Elektriker IN der Wohnung, denn
- ein neuer Verteilerkasten musste auch noch.


- Last but not least: Die alte Waschmaschine war dahin, der gleichaltrige Herd dazu.
Nun sind se neu.

Eigentlich ja positiv. 
Und ein herrlicher Nebeneffekt:
Das spuckehässliche Sprechanlagen-Dingsda mitten im Blickpunkt des Flurs ist dadurch auch endlich weg 
und leistet jetzt diskret im Schrank dem Verteilerkasten Gesellschaft, yeiiii! 
(irgendwie war da gerade die Grammatik falsch, doch ich komm´nicht drauf...)


bye bye...

Ja, alles wird "aufgeräumt" und piekobello, nur... 
ich KANN bald nicht mehr!
Alleine der Staub! Meine arme Lunge. So viel geputzt hab ich wohl noch nie im Leben.
Teuer ist das alles ja auch noch. Die königliche Schatztruhe heult, nein, sie siecht dahin!
Und der schöne Boden, er leidet.

Das alles aber wäre mir ziemlich wurstegal, 
ANDERE HABEN ECHTE PROBLEME,
doch das Katertier machte es notwendig, dass die Méa sich mit ihm samt Katzenklo stundenlang in der Küche verschanzen musste!
Und das nicht nur an einem Tag.
Dies, da ein Rein und Raus der Handwerker es nötig machte, die Wohnungstür offen zu lassen.

So blieb viel Arbeit liegen und ich samt Tiger waren ziemlich runter mit den Nerven.
Der Baulärm ist allerdings nicht so schlimm für Hobbit, er verpennt ohnehin bis Nachmittag mit kleiner Futterpause zur Zeit im leisen Schlafzimmer.
Der einzige leise Raum zur Zeit.
Wenn nicht gerade Handwerker rumrennen, die er allerdings mag.
Und da liegt er dann im Wäschekorb und erholt sich von der strapaziösen Arbeit der anderen.
Dadurch ist er nachts sehr wach. Und ich.... damit auch.
Doch genug gejammert.




In meinem "Elend" wurde ich nämlich getröstet.
Ihr kennt ja noch den, ne?



Doch der passte nicht mehr zu diesem neuen Schönen,
dessen Werdegang und Patinierung ich Euch ja bereits vor kurzem vorstellte.

Hier der Link, falls es Euch interessiert und Ihr es nicht gesehen habt.


Die beiden Leuchter waren sich viel zu ähnlich.
Und nun gefiel er mir so auch nicht mehr (also, der Linke), da er keine eindeutigere Patina hat. 
Ne, viel zu schlampig, oben auch noch das restliche "Goldi", 
musste wohl damals zur Weihnachtszeit schnell gehen, höm...


Und ich wollte ihn nun dunkel dräuend zu dem freundlichen Kleineren.

Und was mir DA passierte,
ach, ich hab´ mich so gefreut!

Bei der erneuten Patinierung nämlich (ordentlich Grimmel drauf), 
da weichten die Schichten an, und an einer Stelle löste sich etwas und 
enthüllte Silber.
Ein Silber, ich sag´s Euch, sowas!
SO ein Silber!
So richtig uralte Silberauflage meine ich, 
nicht wie die heutigen platten doofen Versilberungen wie oben auf dem Bild von mir gehunzt.
NEIN, wie kleine Spiegel!!!
Meine Augen wollten mir bald aus dem Kopf kriechen!
SO umwerfend, was ich da ausbuddelte!



Ohhhh, ich war nicht mehr zu halten.
EIN SCHATZ!!!
Ein Schatz im Königreich!
Und Ich habe sage und schreibe... den kompletten Kerkestager ganz gaaanz vorsichtig mit Skalpellmesser freigelegt und lauter kleine Inselchen dieses herrlichen warmen Spiegel-Glanzes in reinstem Silber freigelegt!
GUCKT MAL, wie das BLINKT!

Schon von fern sieht man diese kleinen Inselchen blinken...
Seht Ihr´s?
(Habe ich Euch schon ´mal vermeldet, dass ich wohl im früheren Leben einst eine Elster war?



Das ist alles, was noch da war, doch das rockt :), finde ich.




Also, wohlgemerkt, der Leuchter ist schon aus Holz.
Ich kaufte in vergoldet, naja, eigentlich nicht einmal richtig vergoldet, 
oder gelbes Schellack auf Versilberung, 
sondern nur billigst darübergestrichen.
Sollte wohl edel aussehen... würg.
Dachte einer wohl "Gold ist mehr wert als Silber".
Daher hatte ich ihn auch damals patiniert, damit man das Elend nicht sah. Mir gefiel nur seine Form und enorme Größe, und dass er so uralt war.

Doch ursprünglich einmal war er wohl an gewissen Etagen so richtig dolle versilbert gewesen, 
und DAS hat vielleicht Magie, meine Güte!

Stunden habe ich also mit diesen Ausgrabungsarbeiten verbracht,
 und nun ist er... oh, wie der glüht und blitzt, einmalig ist er!
Und so passen die beiden nun gut zusammen.
Oder auch mal einzeln, um einen Schwingenspiegel zu vertreten,
der das Reich verließ...



Und ich freuiiiiiiiiiiiiii mich... und geh nun wieder Putzen.
Bis denne, ich würde Euch das nächste mal gerne in die Schlossküche einladen,
wollt Ihr?

Herzlichst,
Eure Méa von den königlichen Ausgrabungsstätten



Kunilein, und irgendwie habe ich immer noch keine Adresse für die Schnörkel-Decke, hier nochmals meine mail: 
le.roi-strauss@web.de

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Samstag, Juli 02, 2016

Der Raum der Träume Teil 2

Der Rätselrahmen 




Was ist das?
Man/frau kann nichts hineinstellen, 
auch nichts darauf ablegen, 
es frisst kein Heu (nimmt kaum Platz weg, meine ich) 
und sorgt für herrliche, ständig wechselnde Motive und Atmosphäre, 
die sagt:
Nun hast Du hier aber ordentlich schöne Umgebung, nun leg mal los, Méa!

Wisst Ihr schon, ne?
Wenn nicht, kommt doch mal mit, 
ja, kommt nur,
 ich möchte es Euch so gerne zeigen.
Ich bin ja schon wieder einmal so aufgeregt, denn ich war ameisen-emsig.
Seht Ihr ihn?
Nein?
Ja, das ist das schnurzelnde Hobbitlein im Puppenwagen, 
das Kerlchen meine ich aber gar nicht. 
Weiter hiiinten...


Da hinten, ja, kommt mal einfach näher.
Stört Euch nicht daran, dass die Betten nicht gemacht sind, seht es mir nach,
ich bin doch viel zu wuselig, dafür noch Zeit zu verschwenden, 
denn ich mache da doch ´was, hach...


Jaja, kommt ruhig noch näher, genau!



Tataaaa! Ein echt viktorianischer, jawohl.




Wie Ihr Euch sogleich dachtet: 
Es ist ein Rahmen.
Er wird noch ein ganzes Stück höher, 
und so uns der Händler nicht veräppelt hat, wohnt in ihm bald ein großer, golden-blinder Spiegel.

Der Rahmen hat die perfekten "features", äh... Auftritte... ne,
wie sagt frau denn da eigentlich??
Beschaffenheit + Hingucker = echt gutes Teil?
Die Zeiten hatten es im Griff.
Ja, kein Zweifel, mit dem Teil hier kann die Méa ordentlich arbeiten :)



Statt des Eckschrankes also, der hier stand 
(der ist ja nun ein Schuhschrank geworden und steht im Flur), 
wird an dieser Stelle nun ein großer magischer Spiegel stehen.
So ganz nackig war das Eck leider gar nicht schön.
Leider! Mag ja am liebsten NIX, aber das fühlte sich doof an.
Man fühlte sich wie gefangen, da das Auge nichts mehr zum Fixieren hatte außer "ok, da ist Ende".

Der Rahmen ist zudem wiederverwertbar, was hier seeehr wichtig ist.
Demnächst dann als Schranktür... Supraporta... Wer weiß?
Verkauft ist solches auch ratzfatz. 
Alles ist also sozusagen hier, uns zu "dienen", solange wir es brauchen.

Aber zunächst war er ein "Projekt".
Das mag ich. 
Klingt ja fuuurchtbar wichtig ;) und professionell.
Projekt.
Na, hat ja auch was mit Projektion zu tun;
die ganzen Ideen, die man da schon glatt verwirklicht sieht!

Erst einmal jedoch hieß es, das Gold zu entschärfen und  
diese Inselchen, die die Zeit von Lack übrig ließ, grundieren.
Mit schrabbeligem Weiß und Puder... 
Nicht erschrecken, das bleibt nicht so "zahnpasta-artig".


 Ihr kennt mich doch, da muss Patina drauf ;)
Unten ist´s noch nicht fertig.
Weiter geht´s...



Ahh, und wen hatte ich wohl da wieder im Kopf?
Na klar, Elise Valdorcia, die mich immer noch und immer wieder inspiriert wie es einfach nicht besser geht!

Sie hat da Spiegel und Ornamente... Atemberaubend...







 





Alles Elise Valdorcia... 

Nur ein kleiner Teil davon... SEUFZ!

Ich gucke mir dann auch so gerne Vorher-Nachhers von ihr an. 
Wie dieses hier. Nochmals SEUFZ!
Also nicht, dass ich das haben wollte, aber das Tun und die Ideen, zum Niederknien...




Sie arbeitet ja unter anderem mit Bruchstücken antiker Teile, 
als rekonstruiert sie Vergangenes, Verlorenes, um neues "Leben" zu erschaffen.
Mit Holz (das macht ihr Tischler nach ihren Entwürfen)
 und natürlich Cartapesta. 



Der Rest ist Patina...
Steht wohl auch mal auf meiner Urne, höhö!



Aber mal im Ernst, so oberedel braucht´s ja gar nicht:

Quelle hier zu erklicken

Link

Wäre nun doch too much unterm Pferdi... 

Aber so für unser kleines Königreich... in klein halt eben... 
Nein, da gab´s kein Halten mehr für die Méa!

Erste Anfänge in BEINHARTER CARTAPESTA 
(unter anderem mit Holzstaub, Tonstaub und Papierschredder):


Es soll schlicht werden, aber dennoch...

Erste Anprobe. Passt von den Proportionen.
Kaum da, aber hat schon Drama, ja, so hatte ich das im Kopf :))
Also, das Ganze ist nach hinten gerutscht, falsch gekippt, aber man erahnt es schon, ne?


Aber wenn das "Freihandstadium" kommt, dann aber!!!
Wehe, jemand spricht mich dann an! OIIIIIIIIIIIIII!


Denn so einfach ist es nicht. Denn so war´s mir zu knubbelig, zu niedlich, zu brav...
Also einen Teil wieder kaputtmachen, muss mit Zange und Schnitzmesser gemacht werden, da ich ja extra hartes Material verwendete. 
Eine Schinderei.

Doch ich hatte da so ein Bild im Kopf. Und wenn ich ein Bild im Kopf habe... dann wird es gnadenlos ;)


Geschafft!


Das Ornament wird übrigens zusätzlich durch (unsichtbare) Schrauben am Rahmen gehalten, falls er einmal transportiert wird und man mit Karacho hinstoßen sollte.


Ja, nun ist er soweit vorbereitet. 
Noch leistet er dem wunderschönen Schwingenspiegel Gesellschaft,
doch bald soll ihn eben die besagte große blinde Spiegelscheibe zieren.
Hierfür wird er dann auch höher, auf ca. 1,50 m.
Hoffentlich klappt alles, es ist eine große Hoffnung in uns.
Nur dann kann es nämlich weiter gehen im Raum der Träume.

Das also tat sich hier im kleinen Königreich,
und es war eine große Freude.
So groß, dass selbst die Fleuri-Herzlein  
Kleine bekamen, seht Ihr?

Alles alles Liebe von mir,
Eure Méa,
die Beherzte im Rahmen ;), 
die zudem eine fantastische Ausgrabung machte, doch das kommt demnächst...

 Anjalein, das sind Deine :))

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Samstag, Juni 25, 2016

Reductio ! Das eine zieht das andere nach sich...

Der Sommer bringt uns noch mehr Leichtigkeit



Im letzten Post ist es Euch vielleicht auf diesem Bild aufgefallen :



Das Regal hier rechts neben dem Daybed wurde weg-organisiert.
Das da ist ein "War-Einmal":

Das wunderschöne Teilchen brauchten wir gar nicht mehr!
Kaum angedacht, war es auch schon verkauft.
Aus diesem Regal wird in seinem neuen Heim dann etwas Herrliches, sehr viel Größeres entstehen.
Eine sehr kreative Createuse erwarb es, um ein geniales Projekt damit anzustellen (werde ich Euch verlinken). 
Das schwere Teil ist aber auch der Hammer.




Nur hier wohnt es jetzt nicht mehr.
Das Daybed kann nun durch diesen Gewinn an Platz ein paar Zentimeter von Kamin abrücken.




Ja, das Regal kam wechhhh, jawohl, 
und die Präsentation meiner Kronen der Fleurettes, die hängt nun und steht nicht mehr dort drauf :))




Gefällt mir richtig gut so. 
Ja, noch ein Möbelchen weniger. Ich sage nur "Reductio!" ;)
Isses nich schön?

Und da wir am Sekretär ja so schön ausgemustert haben, konnte der Inhalt des Regales (auf dem Foto noch sehr wenig!) dorthin wandern. 
Und was passierte plötzlich?
Als ich beim Einräumen das angehende Chaos so ansah...





Da dachte ich mir, ich habe doch noch ein paar dieser Zahlen-Schubladen gehamstert damals, und nicht nur diese hier?




Hmmmm...
Ja, auf dem Dachboden habe ich noch ´nen großen Karton davon, sogar eine ganz große Lade ist dabei.
Und BUMM, da war es wieder, eine neue Idee ward geboren!
Demnächst in diesem Theatre, hihi.

Ja, dies wird hier nun AUCH definitiv funktionaler.
Der Sekretär wird einen völlig neuen Charakter bekommen.
Ich freuiiii mich schon!

Wisst Ihr eigentlich noch, wie dieser Sekretär ´mal aussah? 
Sooo scheußlich war der mal.

Wollt Ihr nochmal das Vorher-Nachher klicken? ;)


Ja, es ist wirklich wie in einem Tetris-Spiel.
A kommt weg, B kommt nach C und plötzlich ist sie da, die große Befreiung, und eine zündende Idee kommt sogleich!
Hach... NOCH "provençaliger" und stimmungsvoller wird es.
Immer mehr.
Und danach gucken wir uns an, einigermaßen dümmlich, und fragen uns:
"Warum eigentlich nicht gleich so?"


Ja, alles soll noch leichter werden, klerer, und in vieler Hinsicht gelingt es uns.
Mehr Raum zum Mehr-Selbst-Werden.
Lebensraum.
 Und so wartet der nächste Schritt zum Raum der Träume.
Klingt schon wieder hochtrabend, ne? ;) Aber schööön.
Doch, macht richtig froh.
Träume brauchen eben Platz!
Also unsere Träume schon.


Und wenn ich schon einmal dabei bin, der Aufbau auf dem Vanity hier unten ist übrigens auch weg.
Dort kann ich jetzt viel besser die aktuellen Ateliers-Creatiönchen präsentieren -
na, eigentlich war die letzte, also der schöne Schwingenspiegel, eher... ziemlich groß :)

Sonst kommt da übrigens immer die getrocknete Wäsche drauf und wird hier zusammengelegt und aufgetürmt, bevor alles wieder in die Schränke wandert. 

Und ich überlege mir schon glatt, ob ich meinen französischen Brezel-Eisenstuhl auch noch verkaufe... hmmm...




Ja, und das ist alles auch dringend geboten, dass ich mir solche Gedanken und Umtriebe mache.
Wundervolle Ordnung und Klarheit möchten wir hier im kreativen Ateliers-Chaos, sonst können wir nicht wirken.
Bei all dem Brexit-Unmut noch dazu.
Und bei uns hinterm Haus wird nicht nur mal eben ein neuer Schultrakt mit viel Tumult gebaut, oh nein, bei uns gibt es die volle Dröhnung!
Vor dem Haus wird gleichzeitig die Kanalisation erneuert.
Doch nicht nur das, nein, auch unsere Hauselektrik wird gerade KOMPLETT neu gemacht!

Ich sage nur: Regenwetter, und im Haus Dröhnen, Fluchen, DRECK, Knattern, Donnern, und dann dieses Geräusch, dieses "Neöööööööööööhngggg", wenn Teile der Mauern abgefräßt werden oder sich der monströse Schlagbohrer hineinfrisst.
Aber ich bin ja froh, denn eine Woche nach Anfang ruhte hier einfach das Begonnene.
 Alles war aufgerissen und Chaos allerorten - und keiner kam mehr!
Und niemand wusste, warum. Waren die geflüchtet?

Nach zahlreichen wutentbrannten Anrufen dann:
Der, der da alles überwacht, war krank geworden. AHA.
Ja, und nun geht der Wahnsinn weiter.
Dazu fallen dann auch immer wieder entzückende Bemerkungen der "Fachleute" in schönstem Hamburger Schnodder:
"Jou, da gucke doch mol DAS da an. Wie soll DAS denn saiiiin? Wasss´n DAS? Nä? Sachste auch, nääää?
Jou, sach ich doch.
Na, viel Spassss auch, das funktioniiiierd ja nie nich. Neee... Dat mut irgendwie anners. Oh, Manno-manno-mann..."
Tiefes Seufzen.

Dann die Nachbarin, die Arme, schwer leidgeprüft:
"Ich hab kein Warmwasser mehr! Hier ist kein Strom im Bad! Was soll das denn jetzt?"

"Ou-ou."

Ja. Ou-ou, beziehungsweise oiiiii.
Ich kann Euch vermelden, das geht an die Substanz.
Und nun vor dem Haus auch noch eine Riesenbaustelle - irgendeine Katastrophe bezüglich der Kanalisation.
Schön.
Aber wir sind bis jetzt zumindest noch nicht abgesoffen und oder in die Luft geflogen.
Alles ist gut.

Nun wisst Ihr auch, warum wir IMMER NOCH NICHT an den Wänden pockelten.
Denn noch ist das doofe Haustelefon im Flur nicht versetzt, wo das königliche Klein-Gepockel dann stattfinden wird, dort wollen wir ja freilegen.
Aber mit dem Dreck überall im Treppenhaus reicht es uns erst mal mit Ziegelstaub. OI!
Ich komme nicht mehr hinterher, manchmal hatte Hobbit schon ganz rote Pfötchen.

Guckt mal, so sieht es auf allen Stockwerken aus:






Große Dinge, die da kommen, au weia, das verheißt nichts Gutes.
Ja, da kam ´was auf uns zu...
Aber dann ist auch dies erledigt, ist aufgeräumt und piekobello funktional.
War ja hier alles ziemlich vorsinthflutlich...



Neue Verteilerkästen gibt´s auch diese Tage noch...



Den armen Englein im Eingangsbereich hier, die gucken schon ganz schräg, denen ist auch schon ganz dusslig im Kopf!

Doch ich bin trotzdem froh, denn alles ist im Werden.
Es geht immer noch mehr in eben genau diese eingeschlagene Richtung -
hin zu einer Einfachheit, auf Atmosphäre, die uns regelrecht glücklich macht.
Es wird nicht anders, sondern eben immer mehr so, wie es "schon immer gehörte",
sprich, es entwickelt sich immer deutlicher.
Wir treffen es jetzt ganz genau, nicht nur so halb.
Deshalb brauchen wir auch nicht mehr so viel.

Ich hätte auch ein grandioses Buch abzugeben,
es heißt das "Lexikon der überflüssigen Dinge" von Alexander von Schönburg, 
der auch eines meiner Lieblingsbücher schrieb, "Die Kunst des stilvollen Verarmens: Wie man ohne Geld reich wird".
Köstlich und unbedingt lesenswert!
Wer das etwas andere Lexikon haben möchte, bitte rühren :))


Und so grüße ich Euch trotz allem Chaos um uns herum unverdrossen und freudig,

Eure Méa,
die stufenweise Befreite mit dem königlichen Putzlappen und dem argwöhnischen Razzia-Blick.

Ach ja, und ich bin auf Coco-features, falls Ihr gucken mögt:
http://cocofeatures.com/interiors/meas-vintage-2/

PS: Drückt die Daumen für das Wetter morgen, bitte bitte, denn da mache ich einen Flohmarktstand mit drölfzigtausend Kartons Bücher und Kleingedönz :)), und bis jetzt bin ich auf allen Flohmärkten "abgesoffen..."

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UND SOMIT URHEBERRECHTLICH GESCHÜTZT. 
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