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Sonntag, April 04, 2021

Während draußen der grüne Schleier sich um die Bäume legt, zog der dicke Onkel ein

 Strukturen

Draußen entfalten sich die Blätterkinder,
und endlich endlich komme auch ich wieder in Fahrt - 
Himmel, war ich lahm.... und genoss es auch noch... 
völlig untypisch für mich!
Ich machte mir schon langsam Sorgen ;)

Doch die Ideen, sie sprießen wie die Knospen,
und eine will ich Euch gleich vorstellen.

Diese Wand hier, sie war immer schon schön;
die Struktur durch jeden Lichteinfall immer wieder neu und anders -
vor allem in dem Zusammenspiel des "neuen" steinernen Durchgangs, 
den wir schufen.


Doch es war da eine Leere, als saust dort die Energie an der Wand vorbei -
haltet mich für bekloppt,
aber irgendwie fehlte dort ein Halt.

Und so sehr ich gerne wenig an den Wänden habe,
es brauchte ein wenig Holz hier.
Ursprünglich wollte ich einmal in die Wand  graben, 
eine archaische Kerzennische sollte es sein, 
doch so dick ist diese Wand leider nicht.
Traurig war ich da schon ein wenig,
doch...

Als zu Ostern dann die Magnolien so richtig aufgingen,...


... war eine kleine Idee geboren.


Der dicke Onkel
Ein Eichenbalken hatte es mir angetan. 
Ich stehe absolut auf diese Kerle!
Uralt, richtig schwer, hart und mit ordentlich Charakter,
war er ein diiicker, dicker Onkel.
Er war bereits hitzebehandelt und druckluftgereinigt,
hatte sich somit bereits fein gemacht und durfte sogleich bei uns einziehen.

Mit seinen Scharten sah er grandios aus 
und hatte es uns dadurch sehr angetan. 

Sie sind so typisch für alte Fachwerkbalken, 
da steckten einmal die Zapfen anderer somit verbundener Balken drin, 
und machen nun aus ihm einen echten Hingucker.
Ein wenig mussten wir ihn kürzen, 
und nach einem letzten Feinschliff war auch erkennbar, 
wie edel und hart dieses Holz war.



Ich ließ es mit meiner Schmoddersuppe ein,
mit der ich schon so viel (saugendes!) Holz patiniert habe.

Es handelt sich um eine Mischung 
aus brauner und schwarzer ungiftiger Abtönfarbe mit Wasser, 
die tief eindringt und tatsächlich nicht wieder abgeht.
Hier eine so behandelte Küchentischplatte nach 3 Jahren. 
Einst war dies neues, hässlich gelbliches, aber gut saugendes Weichholz - 
und ich putze die Platte seither ständig, da sie eine Arbeitsfläche in der Küche ist!
Ich hab das damals einfach tief eingebürstet und dann mit Wachs gefasst.


Nixxxx isss mit gelblich, gelle?


Die wahrlich uralten belgischen Schloss-Shutters aus Hartholz 
wurden auch auf diese Weise entgilbt (unten mit im Bild).
So sind sie geradezu ehrwürdig,
und können durchaus nass abgewischt werden.

Einen entzückenden Assistenten hatte ich auch...
wenn auch ein wenig verpennt, aber brav zur Stelle.


Befestigt wurde der Balken übrigens an diesen Steckaufhängungen,
man schiebt das vorgebohrte Holz einfach drauf.
Dabei muss man darauf achten, dass die Löcher so eng wie nötig/möglich sind,
damit alles auch schön fest sitzt.
Wir haben ihn extra auf unüblicher Höhe angebracht,
Oberkante 98cm.



Ach, der Balken sah letztlich SO wundervoll aus!
Leider konnte ich ihn aber so dunkel nicht lassen,
da er zu mächtig in dem kleinen Salon wirkte.
Er musste also ein wenig "zurücktreten".
Doch hahah, nicht ohne Drama!

Voilà,
sieht er nicht aus, als käme er dort aus der Wand dieses kleinen Schlosses?


Die Scharten, die Struktur und die Form kommen nun vollends zur Geltung -
´s ist wie ein Bild.


Meine Kerzen dürfen dort nun flackern,
wenn sie schon keine Nische kriegen können,
und es fühlt sich so gemütlich an.
Was so ein bisschen Holz doch bewirken kann,
da staune ich immer wieder.


Da wir immer im März eine Renovierung machen,
muss ich nun schließen. 
Das Schlafzimmer ist dran -
Fußleisten schleifen, streichen,
Fensterrahmen auch...
Aber dann ist auch dieser Raum tippitoppi,
und was wäre bei uns ein März ohne meinen typischen Streichrappel!
Ihr kennt das ja schon von mir...

Habt es fein,
vielleicht zieht Ihr ja auch mit ´nem Pinsel bewaffnet in die Schlacht?
Nun haben wir ja endlich wieder ordentlich Licht!

Alles Liebe, 

Eure Méa,

die Kriegerin der Farbdosen ;)

Frohe Ostern, falls Ihr es feiert!

Ich mach´ schon mal das Kerzlein an...



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was ich dort herstelle -
und was dabei herauskommt, wenn einer Méa Flügel und Mäuse wachsen.

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