Freitag, Juli 14, 2017

Ein Bild, ein Bild!

Eines Sommers fand ich meine Menschen...
und Jahre später mich


Wie schmeckt der Juli?
Nach Erdbeeren? 
Ah, aber der Vormonat Juni schmeckt doch schon nach ihnen...
Nein, kein Zweifel mehr, für mich sind es schwarze Johannisbeeren,
nach denen der Juli schmeckt!
Bereits als kleines Kind haben die mich so sehr fasziniert - diese Farbe!
Erst schwarz, dann das stark duftende Aroma des Aufbrechens,
etwas herrlich Herbes darin,
und schließlich das Unglaubliche.
Kindheitsseligkeit und verschmierte Münder...


Oh ja, diese kleinen schwarzen "Kullern", 
immer mal ein wenig klebrig.
Die,
über die so gerne die schwarzen Ameisen krabbeln, 
deren Leiber selbst ganz winzige kleine Kullern waren...

Sommer.

Ich habe mir ein wenig Sommer heimgeholt vom Marktstand.
Ich brauche keinen Ersatzluxus, ich habe echten.


Erst jetzt fällt mir auf, welch starke Erinnerungen ich auf einmal wieder an "den Sommer" habe -
an die vielen vielen Sommer meines Lebens.


Liegt es an dem "provençeligeren" Leben, das ich nun führe?
Fast bin ich mir sicher.
Ich habe hierdurch all diese unschätzbar kostbaren Gefühle wiederbelebt,
die mich und all die Leerräume mit entsprechender Energie füllen.
Glatt, als bin ich hierdurch in eine Zeitschleife geraten und werde in meine Kindheit zurückgeführt.
In die Zeit, als ich noch nicht gehirngewaschen war von den Armeen der Medien, 
die so laut "Wachstum, Wachstum" rufen, wie es Krebszellen wohl auch tun.
Nein, echtes Wachstum hat nichts mit Wuchern und Bereichern zu tun,
das auf Dauer nur zerstört -
sondern mit einem Wachstum wie im Juni und einem anschließenden Reifen,
 wie es im Juli beginnt.


Aber seltsam, was den Juli betrifft,
sind es immer Bilder von diesen wenigen flirrend heißen Tagen.
Vielleicht liegt dies daran, dass es in dieser kleinen seligen Zeit eben auch ganz anders war.
Nichts ging mehr wie sonst -
und das Leben bekam eine freiere, südlichere Art zu leben,
soooo heiß...
Genau diese Tage haben einen intensiven und besonderen Eindruck in mir hinterlassen.
Es zog mich mit Macht hinaus in die Freiheit,
ich war so viel unterwegs,
auch wenn mich draußen die Hitze erbarmungslos attackierte.

Fichtennadelduft strömt betäubend aus dem Erdreich,
als ich wieder durch die Wälder meiner Kindheit laufe,
und da höre ich beinahe wieder das Summen und Brummen am Rand von Bahngeleisen, 
überwuchert von Brombeerranken, 
undurchdringlich.
Nur ich kenne die Schleichwege...

Der Mohn aber, so zart und flüchtig wie kaum etwas anderes,
ist mir wie ein Symbol beider Sommermonate zugleich. 
Wenn er sich in den flachsfarbenen Getreidefeldern und an deren Rand mit seinem Leuchten bemerkbar machte,
was für eine Freude war mir das! 
Ja, wie ein kleines Lachen, diese fröhlichen Farbkleckse hier und dort.
Glatt wie ein kleiner Triumph.
Klatschmohn hieß er bei uns -
und er klatschte dem Sommer Applaus.



So schnell erblüht, und so schnell verblüht, 
die zarten, seidigen Blätter ein Wunder.
Geschlüpft wie aus einem Kokon,
seidig und buttrig zugleich - 
wie die Flügelchen der Schmetterlinge,
die ja auch nicht umsonst "butterflies" genannt werden.

Juni &Juli, 

die beiden Schmetterlingsflügel des Jahres -
in ihrer Mitte der Mittsommer.
Der schnelllebige Mohn spiegelt es mir: 
Aus der Knospe wurde die Blüte,
die nun anfängt zu reifen im Fruchtstand.
Die Zeit vergeht rasend schnell,
das Jahresrad hat Höchstgeschwindigkeit.

Im Herbst dann werden es die trockenen, raschelnden Kapseln sein, 
die die nächste Saat wie feinen grauen Sand verstreuen.


Das großeWunder

Gerade jetzt erinnere mich auch so gerne an all die Wunder,
die mir in dieser Zeit widerfuhren.
Heute erst begreife ich in vollem Umfang, wie groß sie wirklich waren...


Ich fühlte mich als Kind seltsam zerrissen.
Fand mich nicht wieder in dieser Welt.
Und ich musste ´was machen.
Immer!
Häkeln, stricken, weben, sticken.
Was habe ich nicht alles gemacht...
Als ich eine Lehmgrube im Wald fand, begann das Modellieren.

Und das Malen hatte auch seinen Platz, natürlich.
(Keine Angst, ich gehe NICHT unter die Maler,
meine Staffelei habe ich längst verkauft.)

Hier aber bin ich gemalt worden,
als ganz ganz junge Méa, 
ein sehr großes Bild...

Das bin ich, gemalt von Saad el Girgawi

... denn ich habe einst Modell gesessen.
Bei einem Maler, der mir wie ein Papa war,
ein so wunderbarer, ein berühmter Mann,
verheiratet mit einer noch wunderbareren Frau.
Sie hatten keinerlei Dünkel.
Was habe ich diesen beiden Menschen doch alles zu verdanken...

Dieses Ölbild schenkte er mir obendrein zu meinem 18. Geburtstag:


Ein Portrait von mir, gemalt von ihm - was für ein Geschenk!
Er liebte die Farben des Orients,
ich wollte es blasser,
so hat er zumindest das Halstuch stärker coloriert.
Mit grimmiger Miene über die "Wasserleiche", hahaha :)))


Und Du meine Güte, was war ich als Kind beeindruckt, 
dass er da doch tatsächlich einmal Miss Marple auf dem Schoß hatte!!!
Jawohl, ist die echte :), Dame Margaret Rutherford.

Saad el Girgawi - der Mann aus Girga.
Rated third in an exhibition of international artists of the cultural association "Cercle des Arts de Paris" in Paris, 1996, Museé du Louvre

Kostbare Jahre, die ich mit ihnen sein durfte -
und diese Jahre meiner Jugend prägten mich. 

Ich und Saad bei einer Kunstausstellung - da wurde ich "aufgehängt", hihi

Pressefoto Ausstellung / Maria Ward

Ach,
und ich "stritt" mit ihm (machten wir leidenschaftlich gerne), 
ob es denn nicht verstümmle, 
Kunst zu studieren,
ob man sich nicht etwas wegnimmt an Spontaneität, 
statt einfach autodidaktisch aus dem Inneren loszulegen.
Nun, er fand das nicht. 
"Um ein Gesetz zu brechen, 
muss man es kennen!
Erst muss man laufen lernen, dann tanzen,
sonst fällt auf, wie sagt man, auf die Nase, ja?"
Ich liebte es, wenn er hinter seine Sätze dieses "ja" anhängte ;)!


Doch eines, da hat er mich so überrascht. 
Ich habe beim Malen oft mit den Aquarellfarben herumgemoscht.
Will heißen, bin verschwenderisch damit umgegangen und habe sie ganz anders verwendet, als es ihr lichtes, wässriges "Naturell" gewesen wäre. 
Ja, ich habe sie regelrecht "vergewaltigt" (O-Ton Saad),
weil ich damals eben noch von nix wusste...
Und da wird der Saad ausgezeichnet,
als Drittbester in der Ausstellung internationaler Künstler des erlauchten Zirkels der Kunst in Paris, im Musée du Louvre, mein Gott (!)...
Und was sagte er da, als sie ihn fragten,
das so hoch ausgezeichnete Gemälde sei zwar ein Aquarell,
erinnere aber verblüffender Weise an ein Ölbild?
Er sagte:
"... ich habe mich einfach nicht an die Vorschriften der Aquarelltechnik gehalten..."
Na, ob er da nicht innerlich schallend gelacht hat - 
oder zumindest grinsend seinen Kopf über ein doch so vorlautes Mädchen geschüttelt hat...

Und es entstand ... ein ganzesLebensbild

So saugte ich seit meinem elften Lebensjahr Kunst und ein doch "etwas anderes Leben" auf wie ein Schwamm,
der am Austrocknen gewesen war.
Auch in puncto Ökologie, Lebensweise,
Lebensfreude und Politik.
Wie haben mich die Gedanken der wunderbaren Rose doch geprägt,
der Frau des Malers, 
die sich oft in mütterlicher Fürsorge dem verqueren und suchenden Mädchen, das ich war, annahm.

Und der vielen Katzen, die auch so verloren gewesen waren und hier Zuflucht bekamen...
Ach, es war wundervoll!!!
Und wenn ich "unbequem" wurde, wie ein Katze so wehrhaft,
dann bestärkte mich Rose.
Hier begegneten mir unendliche Geduld und Wertschätzung, 
die ich vorher nicht kannte.

Seitdem war ich "infiziert", und ich könnte heute nicht mehr ohne Schreiben oder sonstig kreatives Werkeln leben.
Und wenn es nur ein kreatives Gericht ist, das ich aus den Zutaten vom Markt zaubere.
Ein Gedicht, das ich schreibe, ein weiteres Buch,
während ich glatt das Klappern von Roses Schreibmaschine zu hören meine.
Etwas Neues, Verrücktes, Besonderes erschaffen, ganz egal, was.
Und schon gar nicht Norm.
So etwas Seltsames, wie eine aufgebrochene Wand zu zaubern, nicht wahr?


Ja, ich glaube, das vor allem formte mich zu der Méa, die ich letztlich geworden bin.
Keine große Künstlerin, nö, 
aber eine vollkommen begeisterte :))))!
In einem möglichst bewussten Leben,
in dem ich die Flagge für meine Werte hochzuhalten versuche -
auch mal ganz ohne Maulkorb.

Ich habe übrigens nur wenige meiner kleinen Kitsch-Machwerke aufgehoben.
Vorerst, die kommen auch noch weg, denn DAS ist nicht meine Zunft.
Auch wenn Saad mir da immer Mut machte und mich oft über den wilden Schneider lobte,
der Liebe.
Doch ich sah schon wohl,
dass dies gerade einmal das Niveau einer braven Kunstschülerin in einer Schule erreichte,
und vielleicht nicht mal das,
oi, 
das war so typisch Mädchen und völlig banal,
nein, das habe ich sein lassen!
Eine richtige Malerin würde ich nie, das wusste ich schnell...
Dazu fehlte einfach das "Gewisse" -
und das Zweidimensionale mochte ich irgendwie nicht.

Es fehlte mir hier die Energie, die Kunst ausströmen sollte,
die KRAFT.
Bei Saads Bildern dagegen konnte man das immer und absolut spüren.
Leben pur.
Und in puncto vorher planen (Blattaufteilung, ne?), nun...,
das ist dann auch wirklich nicht meins,
ja, unterirdisch.

Na... Heute mache ich ´mal lieber SCHWINGEN!
 ;)








Ziemlich besch...eiden, ne?

Ich habe nur ein einziges, wirklich gutes Bild gemalt.
Bezeichnenderweise aber können wir es nicht mehr finden.
HÖM!

Mein Holz-Pferd aber, das fand Saad damals so richtig klasse.
Die Anfänge hat er noch mitbekommen,
und er als Maler und Bildhauer sah, dass ich mich in drei Dimensionen 
tatsächlich viel wohler fühlte.
Er hat sogar richtig gestaunt - denn da war das Leben plötzlich drin!
Na, Ihr könnt Euch vorstellen, wie ich DA gewachsen bin...


So gibt es also Bilder, auf denen die ist, die ich früher war.
Oft verquer, meist ungestüm und manchmal auch verzweifelt suchend.
Heute bin ich eine ganz andere, 
aber der Keimling und seine Anlagen, sozusagen mein Wesenskern,
waren da schon ganz stark in mir.
Und ich, früher innerlich so zerrissen, habe den Nährboden gesucht, gefunden und durfte Kraft bekommen!


All das wurde mir diese Tage wie mit einem Paukenschlag bewusst -
und ergab plötzlich ein ganzheitliches Bild,
in das sich alle Erinnerungen und Eindrücke meiner Jugend fügten.
Ein ganzes Lebensbild!

So ist in mir ein unbeschreibliches Gefühl des Erwachens - 
im warmen Sommer, der mich auffängt und noch Kraft dazu schenkt.
Dies alles, während nun unser Sohn versucht,
sein "nachschulisches Leben" anzubahnen...
Er hat bereits eine viel klarere Vorstellung.


Ich hoffe, Euch geht es auch so in diesen Tagen,
dass das Goldene,
ruhig auch vom Pinsel der Zeit verklärt,
wie ein Schatz in Euch aufsteigt,
um ganz bewusst zu werden.
Trotz allem, was gerade in der Welt passiert - 
nein, GERADE deshalb!

Eure sommerliche Méa,
in deren Seele ein immer deutlicheres Lebensbild und ein Begreifen aufleuchtet -
behütet und beschützt vor dummen, gerade gängigen Normen und Vergleichen.
Einmal durchschaut, kann ich mich nun gut gegen sie behaupten.
Ansonsten werde ich auch hier zunehmend wieder eifriges, bewertungsfreies Kind :).
Ein stolzes.


Post Postum: Guckt doch mal, selbst im Biosupermarkt werden nun auch "nonkonforme" Kerlchen akzeptiert! Ist das schön?
Und sie sind oberlecker, ich kann´s Euch sagen ;)))




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DANKE :)

Kommentare:

  1. Liebe Méa,wie wunderbar,wenn wir als Kinder ausserhalb unseres Elternhauses so viele postive Eindrücke bekommen,die uns ein Stück weit unseren Weg weisen und begleiten.Habe noch lange über meine Kindheit nachgedacht und mich erinnert.
    Vielen Dank für diesen sehr persönlichen Post und die Einblicke in Dein Leben.,mit so schönen Bildern von und mit Dir.
    Liebe Grüsse von Bauke aus F in H.

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    1. Ja, Gott sei Dank hatte ich das, sonst wäre ich nicht die Méa geworden und schon gar nie Königin meines Lebens. So aber weiß ich, dass es ganz gut ist, dass es mich gibt, auch fernab von irgendwelchen Bewertungen eine Funktionierens (oder auch nicht) in dieser Gesellschaft, in der ich gerade lebe.
      Und ich sehe es immer als Spiegel der Evolution - in einem anderen Gefüge, wer wäre wohl da angesehen, wären da nicht Lobbyisten geächtet? Umweltschädlinge auch? Kerls, die mit dicken Jeeps angeben müssen, ausgelacht?
      Solange ich genug zu futtern habe und meine Kiddis gut unterstützen kann, ist mein Weg für mich ja sowas von ok. Auch wenn ich manchmal denke, ich könnt´s mir ja auch so viel leichter machen, solange es so geht, lebe ich dieses Leben, diese Nische.
      Hab es fein, Bauke, genieß den Sommer :)) Deine Méa

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  2. Liebste Mea,
    wunderschön ist das Bild mit dir und die Bilder von dir...
    Ich hab leider da nicht sehr viel Talent, aber man kann ja leider nicht alles können.
    Sehr schön auch der Mohn und ich liebe auch schwarze Johannisbeeren, erinnern die mich auch sehr an meine Kindheit, wenn wir Handarbeitsstunde hatten (die hab ich ja besonders geliebt diese Stunden, nachvollziehbar oder?) auf jeden Fall da mussten wir die Schule verlassen und sind einen schmalen Weg zu einem alten Haus gegangen, das war total verwunschen und in dem Haus fand der Unterricht statt, der Garten war sehr wild und romantisch mit bunten Blumen und voller roter und schwarzer Johannisbeeren ich hab immer mit einer Gier gezupft und gefuttert. Ja da hast du auch Kindheitserinnerungen geweckt, längst haben die Planierraupe und große Wohneinheiten dieses zauberhafte Refugium vernichtet. Ich weiß nicht ob es wohl noch Zeitzeugen gibt? Meine Mama kann sich überhaupt nicht daran erinnern. Vielleicht jemand am Klassentreffen das wird im November sein, vielleicht gehe ich doch hin.
    Alles Liebe vom Reserl fühl dich umärmelt und ein schönes Wochenende für dich und deine Lieben

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    1. Oi, Tatjana, liebes Reserl, na DA ist mir nun klar, dass Handarbeit bei Dir einschlug wie der Blitz! Verbunden noch hiermit - Kindheitsseligkeit. Ich hab da gleich ein Bild vor Augen gehabt, dieses Häuslein, erreichbar über einen schmalen Weg, vorbei an Johannisbeeren. So schön. Hier gibt es im Park ein altes Reetdachhäuslein vom Bund Naturschutz, da haben meine Kiddis genau solche Erlebnisse gehabt, durften dort auch die Beeren futtern, innen gab es einen Kochkurs bio für Kiddis.
      Das Häuslein wurde zerstört - angezündet. Doch es wurde, Bund Naturschutz und Spenden sei Dank, wieder aufgebaut und ist nun schöner denn je.
      Ich freue mich, Dir mit diesem Post Erinnerungen wieder angestoßen zu haben, die Dich an schöne Erlebnisse erinnern.
      Ein Bild aus der Kindheit, das mit dem verbunden ist, was Du so liebst. Etwas so Kreativem und Gestalterischen :))
      Ich wünsche Dir ein zauberhaftes Somersonnenwochenende, bei uns its es leider ein wenig kühl und verregnet, aber wird vielleicht noch...
      Deine Méa

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  3. Mea, ich hab doch eben ein klitzekleines Tränchen im Auge gehabt. Was für ein wundervoller Post. Mal liest förmlich die aufrichtige und reine Liebe die du zu den beiden Menschen hast. Die Suche nach dem Platz und vielleicht den Sinn im Leben dauert, wenn ich ehrlich bin ist sie bei mir noch im vollen Gang. Erst gestern hab ich mit meinem Mann über Kindheitserinnerungen gesprochen, wie wir sie empfinden und wie sie manchmal durch einen Geruch oder Gefühl plötzlich wieder präsent sind als wärs gestern gewesen. Ich hab darüber ja auch schon mal geschrieben wie sehr mich zwei Paare die ich im meinen Kindejahren kennen gelernt hab, geprägt haben. Ja ich glaube das vieles was wir früher erlebt haben, fürs ganze Leben in einem bleibt. Ich hab grad richtig Gänsehaut. Hast mich echt berührt heut.
    Ich drück.dich ganz fest.... deine Anja

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    1. Anjalein, ich bin auch wirklich heillos dankbar, was ich da haben durfte. Eine lange Zeit, länger, als ich es je erhoffen konnte, da die beiden auch eigene Kinder hatten.
      Viele niederdrückende Erinnerungen, die mein Selbst nicht werden lassen wollten, konnte ich so verarbeiten - vieles unschädlich machen. Für mich gibt es sie noch, die dunklen Zeiten, doch sie sind im Vergleich zu diesem Wunder so klein geworden.
      Im Leben kommt das Glück oft aus Richtungen und Quellen, die man nie auch nur angedacht hätte. "... kommt von irgendwo ein Lichtlein her..." :))
      Wenn Du in Innigkeit mit Deinem Mann solche Gespräche führen kannst, ohhh, dann leuchtet da auch ein Licht auf :))
      Wie wundervoll, solches zu haben, nicht?
      Einen ganz ganz lieben innigen Drücker Dir, Deine Méa

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  4. Liebe Méa, hat mich jetzt irgenwie gar nicht überrascht, dass Du schon mal als Muse und als Malerin gelebt hast. Das Kreative passt zu dir:o) Der Saad war sogar mit DER Queen unterwegs und dann mit Dir!!! Dein Leben ist und war ein Abenteuer :o) Hast Deinen Kindern sicher einiges zu erzählen. Schwarze Johannisbeeren liebe ich auch am meisten, haben sie dashalb im Garten als ein der ersten Aktionen angepflanzt. Danach kommen bei mir gleich die weißen (weißer Versailler), aber wirklich lang danach :o)Das Bild mit der Geige und der Maske gefällt mit besonders. Du und Geigen, da war ich wieder überrascht :o)Ein sonniges und Wochenende, das habt ihr euch nach dem 20ger Gipfel verdient. Liebe Grüße von Helena, deren Tochter in Verona (Zeltplatz, Schulorchester, Madame Butterfly) weilt, schmacht.

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    1. Helena, oi, Deine Tochter ist ja eine Glückliche, wie schön :)) Ah, na, bei DER Mama! Du hast aber auch bezaubernde zwei - und Du weißt es auch, das ist so wertvoll.
      Wir erholen uns langsam von alledem, dem G20-Desaster, sehen nun die Nachwehen der Aufarbeitung um "Verantwortlichkeiten", sehen, wie alles der roten Flora in Schuhe gesteckt wird und können uns nur wieder wundern. Was uns nicht verwundert, ist, dass die Leute nur die Hälfte erstattet bekommen, und dass "dort oben" eben keine Krähe der anderen ein Auge aushackt.
      Doch der Sommer, der demnächst ja auch hier wieder Einzug halten soll, der tröstet und lockt mit Ausflügen, so geht es wieder voran :)
      Herzliche Grüße an Euch alle, meine Liebe, seid umarmt, Deine Méa

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  5. Liebe Méa,
    bescheiden finde ich das auf gar keinen Fall! Deine Bilder sind zauberhaft, ganz besonders das mit dem kleinen Mädchen mit den grossen Augen! Bevor die wirklich mal wegkommen, deine Bilder- denkst du dann vielleicht an mich, büddebüdde?? ;oD.....
    Deine Begabung für's Malen ist unverkennbar, auch wenn du die grade ziemlich kleinredest!
    Wir brauchen sie alle, solche Menschen, die uns begleiten und anleiten, die uns herausfordern und animieren. Schön, wenn man sie hat und wenn sie ein Stück unseres Lebens mit uns gehen! Für mich war es meine Oma; sie war ein grosses Vorbild für mich! Eine starke und doch sehr warmherzige Frau, hart geprüft vom Leben und doch nie verzweifelt, die sich mit ihrer eigenen Hände Arbeit, mit viel starkem Willen und einer grossen Portion Humor durch ihr Leben gekämpft hat. Ihr Dasein war geprägt von sehr viel Arbeit, die nie enden wollte, die sie aber immer mit einem Lächeln und einem Liedchen auf den Lippen geschafft hat.
    Eigentlich war sie es, die mir ein Gefühl für die wahren Werte im Leben mitgegeben hat und die mir gezeigt hat, wie man aus Einfachem etwas Wunderbares zaubern kann. Damals war mir das natürlich nicht bewusst, und erst heute, da ich selber nach einem solchen einfachen, dem Ursprünglichen und Echten zugewandten Leben strebe, wird mir klar, wie sehr sie mich geprägt hat! Manchmal schmunzle ich, wenn ich mich selber dabei erwische dass ich Dinge tue, so wie Oma sie getan hat! (Und natürlich auch wie meine Mutti. Die war ja Omas Tochter, und je älter sie wurde, umso mehr sah ich Oma in ihr!)
    Aber auch meine Eltern, beide sehr musische und der Kunst zugewandte Menschen, haben mir viel mitgegeben auf meinen Weg. Ihnen allen bin ich sehr dankbar! Und ich bin mir sicher: Auch deine Kinder werden sich glücklich schätzen Eltern zu haben die ihnen zeigen, wie wertvoll ein Leben sein kann und wie wenig es eigentlich dazu bedarf......
    Ich wünsche euch einen ganz besonders entspannten Sonntag, herzlichste Hummelzgrüsse!

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    1. Ja, ich denke, ich habe da auch viel für meine Kiddis gelernt, was ich weitergeben will. Ist schon so, wo Kinder echte Nahrung kriegen, auch für die Seele, da gedeiht´s :)) Hoffentlich kann ich viel Vorleben, in dieser Zeit, denn die anderen Elternhäuser, so sehe ich, sind nur auswärts arbeiten, Kinder mit Schlüssel, im IUrlaub und zu wilden teuren Events "trifft man sich dann". Familie ist out.
      Dort war der Saad so oft er konnte, zu Hause, hat auch gekocht und gewerkelt, Familie genossen, seine Frau war herrlich Öko, handarbeitete und schrieb viel, kochte mit purer Leidenschaft und probierte sich aus. Sachen vom Flohmarkt waren da (da hab ich´s wohl her, hihi), ein wenig der Hauch von Späthippitum, viele viele Gespräche und Gedanken um diese Gesellschaft, und die Ideen, wie man es ganz anders machen kann... Da war so viel SEIN und Sinn.
      Einen ganz entspannten und im Seelengrund verankerten Sonntag, liebes Hummele, ich Danke Dir :)) Deine Méa

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    2. Oi, und die Bilder.. ich glaube, die, die die Kiddis nicht wollten als Idee für Eigenes.. hab ich schon ins Altpapier... :(

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  6. Wunderbarer Post, Méa! Bringt auch mich direkt mit einem heimeligen Gefühl in die Kindheit zurück. Der Post ist deshalb so interessant für mich, denn auch ich bin mit Kunst großgeworden. Vater selber kunstschaffend, Mutter auch, genauso wie andere befreundete Künstler, von denen wir diverse Werke im ganzen Haus verteilt haben. Ohne Kunst würde mir etwas fehlen. Bin daher auch gerne mit Musikern zusammen, denn das ist eine richtig gute Kombination, denn bei beiden geht´s um Töne und Ausdruck.
    Liebe Grüße von mir, die sich hier bei dir mal wieder richtig zuhause fühlt!
    Solveig

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    1. Ach Du lieber Himmel, Solveig dann musstest Du ja gar nicht "auswandern", um Nährboden und Bestärkung zu finden. Solveig, nu is mir auch klar, wieso Du Dich gleich an solch ein riesiges Projekt gewagt hast. Solches bring SO VIEL KRAFT, wenn es auch noch die eigenen Eltern sind. Das muss Dir regelrecht Flügel verliehen haben. Ja, erst Wurzeln, dann Flügel... So soll es sein. Vielleicht ja daher auch Dein so wunderbarer Name.
      Und es ist wohl eines der schönsten Dinge, die man gesagt bekommen kann, als dass sich ein Gast wohl fühlt - :)) Freu mich!
      Einen kraftspendenden Sonntag wünsche ich Dir, alles Liebe, Deine Méa

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  7. OMG Mèa, ich habe beim Lesen glatt ein paar Tränchen verdrückt. Ich konnte den Duft der Beeren und der Kindheit riechen. Konnte die stacheligen Brombeerärmchen nahe den Bahngleisen, die sich um meine nackten Beinchen klammerten spüren. Die bluteigen Kratzer, die aufgeschürften Knie. Und den Klatschmohn in meinen kleinen Händen, der frsich gepflückt sein rotes Röckchen flattern ließ. Du hast mich voll erwischt, mit diesen ehrlichen, kleinen Dingen die für viele so unscheinbar sind. Ich bin dir sehr dankbar dafür! Dicken Drücker, vom Elfchen.
    Hoffe, du hast die unruhigen Tage in HH gut und sicher überstanden. Habe oft an dich gedacht in dieser Zeit und war so stolz auf deinen kleinen Balkon mit der riesigen Aussage!!!

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    1. Ach, Du bist so lieb :)) Danke Dir. Ja, so ein wenig sitzt noch diese gruselige Stimmung in den Knochen, hier an der Kreuzung können wir ja den Fernsehturm schon sehen, der ist ja direkt dort hinten bei den Messehallen - und dann diese seltsamen dräuenden schwarzen Wolken diese Tage, dazu verrückterweise das hochsommerliche Wetter, das Hallen der Krawalle, die Dauer-Blaulicht-Sirenen, das Knattern der Helis..., die Nächte... wie oft hab ich da rausgeguckt, ob ein Auto brennt... (hatten wir hier mal, da war dann Explosionsgefahr, um ein Haar hätten wir da wieder evakuieren müssen - und Hobbit packt sowas nicht..).
      Ja, da war ich natürlich echt auf Zinne...
      Man merkt schon deutlich, dass es eben die obere Kaste gibt und wir nur Zweiteklasse-Bürger. Das so deutlich zu erfahren, war schon heftig.
      Und da tut mir der nun auch wohl endlich hier aufkeimende Sommer gut, Wärme kann ich echt gebrauchen, noch brauche ich viele viele Sonnentage, mich zu "reparieren" ;)
      Aber wir sind gesund und munter, die Abi-Zeugnis-Übergabe hätten wir allerdings gerne ohne G20 gehabt,
      Faye freut sich auf die Sommerferien und Hobbit auf mehr wilde Spiele mit den Kiddis. Da kann ja nix mehr schiefgehen :))
      Ich wünsche es Dir ganz unbeschwert mit wundervollen Erinnerungen, zu denen sich zauberische neue Erlebnisse reihen, liebes Elflein, uuund das Allerschönste an Erinnerungen ist eh, dass die zerkratzen Beine und das Brennen und die Miseren, die schönes Erleben ja immer auch begleiten (und wenn es heftiger Durst ist oder das T-shirt, das an einem klebt...), bei Erinnerungen ja nicht dabei sind. Insofern sind se noch sooo viel schöner, hahaha
      Ich drück Dich lieb, Deine Méa

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  8. Oh, hallo Mea! Kindheits- und Jugenerinnerungen rufst Du wach! Wir sind ja ähnlich von den Jahren her und auch ich denke gerade seit diesem Frühsommer viel über meine eigene Biografie nach. Das Leben ist so spannend und voller Abenteuer - deshalb möchte ich Dich ermuntern, Nicht - letztendlich - zu sagen. Denn wir haben noch viel vor uns und wer weiß, vieleicht hält Dein Leben doch noch ein wichtiges Studium für Dich bereit. Ich bin sehr gespannt und begeistert, meine Tochter hat sich für Kunst und Theater eingeschrieben. Ihre kreativen Talente sind alle an mir vorüber gegangen. Aber Deine Art zu malen finde ich sehr interessant, aber Du hast ja schon angedeutet, das daß plastische Formen und modellieren Deinem Talent am meisten entspricht. Aber, wer weiß schon was die Zukunft bringt.

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    1. Ja, für die Zukunft habe ich ein ganz andere Gestalten vor mir. Dann ist es nicht 2-D, nicht 3-D, sondern VIEL-D. Viele Dimensionen, denn dann geht es an die Veröffentlichung meiner 5 Bücher. Alleine daran zu denken, lässt mein Herzchen schon ganz schön rasen, meine Güte. Doch noch sind die Kinder dran, noch ist nicht die Zeit, denn DAS möchte ich ganz und gar auskosten und viel Zeit dafür haben.
      Vielleicht dann auch ein Umzug. Wir freuen uns zumindest auf das, was kommt, und das wird noch so einiges sein :))
      Im Moment mache ich gerade wieder einen Schwingenspiegel fertig, Einzelschwingen auch, ein Cour Fleurie fliegt morgen wieder in die Welt hinaus zu lieben Händen, und es wird wärmer, Gott sei Dank - war hier schon ein wenig arg kühl.
      Pialein, hab es wonnig, das sind richtige Zaubertage, vielen Dank für den lieben Besuch, Deine Méa

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  9. Liebe Méa, meine Güte, so etwas Kostbares erleben zu dürfen, solch einen Menschen in der Kindheit und in den jungen Jahren begegnen zu dürfen - welch ein Geschenk! In dieser Zeit, die Basis ist, die unser ganzes Leben färbt und beeinflusst, die das Fundament für die Zukunft legt. Und dann sind noch diese Erinnerungen, wie die Brombeeren und die Blaubeeren, diese kleinen Momente, die Gerüche und Situationen im Kinderherz gespeichert, die augenblicklich wach werden… und uns dorthin träumen und sein ließen…
    Gut kann ich nachfühlen, dass du dich damals schon, bei der Arbeit an dem Holz-Pferd viel wohler fühltest. Seit ich die MAMA für Kindermuseum gemacht habe, kann ich keine Bilder mehr malen.
    Alles findet sich wieder, ist das nicht schön?
    Hab es sommerlich gemütlich, ich drück dich, deine Grażyna

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    1. Sogar zwei Menschen, liebe Grazy, denn das neben dem gestalterischen Schaffen vor allem Prägende, das war meine Rose. Ökologie, Politik, Flohmarkt, das andere Leben, sich Gedanken zu machen über den Alltag hinaus, nachzusinnen über Eigenverantwortlichkeit, soziales Begreifen... das war sie. Und auch wie sie zu ihren Kindern war, das tiefe Interesse an ihnen, die Zuneigung und Wärme, die sie gab. Dazu der Saad mit seiner großen Lebensfreude und seinem unschlagbaren Humor, oh, wenn der sein Spottlied anstimmte, was war das schööön :))) Und ich als seltsames Anhängsel mittendrin... Ja, das war schon ein Riesengeschenk.
      Und so fühle ich mich wirklich in den plastischen Dimensionen, dem Gestalten viel wohler als auf dem platten Blatt, das mir in seiner Logik nicht so wirklich eingängig ist. Es ist mir zu platt, ich konnte es nicht zum Leben erwecken wie ein Saad - auch nicht ansatzweise. Skulpturen dagegen, hoiiiii, das ist was anderes, da merke ich ´was. Irgendwas kann ich da.
      Alles alles Liebe und bis denne, Deine Méa - vielleicht "finden" wir heute wieder etwas, was uns neue Ideen und Kraft gibt... Deine Méa

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  10. Liebe Mea, war / ist das eine Liebeserklärung!
    Mich hat ein BIld von Dir "abgeholt"! - das mit den Booten in Venedig. Das hat tief in mein Herz getroffen UND das Foto mit den Birnen, DAS ist der Sommer in meinen Augen.
    Erhalte Dir Deine Träume und Ziele, Jacqui

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    1. Echt? Das gerissene? Mönsch, nu muss ich doch noch mal im Altpapier kramen, ob ich das noch hab...
      Frau Hummel meinte, das mit der Geige... nu muss ich doch mal glatt in der Kiste kramen... hab´s schon weg, das alles...
      Jacquilein, hab vielen Dank, Du Liebe :)) ich drück Dich dolle, Deine Méa, die auf Wärme hofft (bibber!)

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  11. Boah, Méa, du Schöne in allen Lebenszeiten, was für ein Hammermodell du warst (und bist). Und wie gut das zu dir passt, das Katzenhafte, das widerspenstige, und das gebannt werden auf Leinwand. Mit solchen Mentoren. Wie gut das alles zusammenpasst. Da wird das kleine Mädchen in mir mit dem Hang zum Narrativ fast neidisch.
    Der hatte schon recht, das Pferd ist so stark, das ist so, so Gischt auf brechenden Wellen. Die Bilder sind auch schön, aber das Pferd, das ist lebendig.

    Jetzt muss ich aber raus, gucken, ob es Brombeeren gibt, mein persönliches Sommer-Mit-Vollem-Körpereinsatz-Süßzeug (oder Herbzeug, ich weiß es nicht...)

    Liebste Grüße,
    Hedge

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    1. Ari, oh, so schön, Dein Besuch, Meine Heckenfee :)) Ja, tanke den Sommer, und auch Sommer-mit-vollem-Körpereinsatz-Magie, damit Du auch den Rest des Jahres durch die Tage tanzen kannst.
      Ich lese Deinen Blog, doch wenn ich ihn in die Klickleiste tun will, akzeptiert er ihn zwar, speichert ab, doch man sieht Dich nicht in der Liste. Mal gucken, wie ich das hinbekomme, denn es ist so schön zu sehen, was Du machst, Deine ehrlichen Gedanken um das Wohl unseres Planeten...
      Hab es zauberfein, ich hab Dein süßes Bild im Kopf, Deine Méa

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    2. Ha, hab Dich drinnnn, meine Klickleiste zeigt Dich an :)) Ich finde Deine Posts und Gedanken so grandios!!!

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    3. Oh, da fühl ich mich aber gebauchpinselt! Dankeschön!
      Und jetzt muss ich bei den Johannisbeeren auf meiner Arbeit grade jedes mal an dich denken. ^^

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  12. hach - was für allerliebste erinnerungen!!
    danke dass du sie mit uns teilst!
    deine schwarzen johannisbeeren haben mich an meine oma erinnert, die viele sträucher als hecke am gartenrand hatte - und aus den beeren die allerköstlichste marmelade kochte - halbflüssig und das herbe war immer noch da....... was war das für eine arbeit - eimerweise!
    der "schmetterling" heist so von slawisch smetana = sahne - weil die falter sich beim buttern (draussen, mit der hand) ums butterfass versammelten um die süsse sahne von der milch zu naschen. deswegen im englischen "butterfliege" :-) und ja - der komponist heist herr sahne - hihi.
    schönen sommer noch! xxxxx

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    1. UI, das ist ja ein Ding, das Schmettertier und die Sahne. Vielen DANK für dieses neue Wissen, hatte ja keine Ahnung. Und der sahnige Komponist, das ist ja königlich ;))
      Ach, wenn sich Sahne doch halten würde, ich würde gaaanz viele Fässer aufstellen - aber ich freue mich sehr, dass hier die Brennessseln stehengelassen werden, Schmetterlingsflieder gepflanzt. Ja, diese Welt braucht definitiv mehr Schmettis :)
      Und weniger Glyphosat...
      Hab es fein und gut in Deiner wundervollen Oase, ich war vorhin übrigens bei Dir und bin Dampflok gefahren, hihi, war so schön :)) Deine Méa

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    2. schnitze grad an ´nem post über die schmetterlinge in meinem garten....... stay tuned :-D xxxx

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  13. Dear Mea, a summer child stayed within you, the beautiful memories summer brought back to you in such a painting of berry colors.
    I too ran to the edge of the woods once lived in the state of Washington where black berries grew wild alone and always ready to pick for my mother to make the best currants of jellies and jams. I think every summer my finger tips were blackened with purple from hot days in the sun picking enough to fill jars with wax lids preserving the berries in the best way to shelf and at reach when a taste for summer was needed.

    As for your art, you are a true artist, you create in your own style, and paint a patina to each piece that brings out the haunting beauty of everything you touch. As for your young Mea, and sitting for a painting portrait it has lasting memories of your friend Saad, painting you in depth was in front of him, the artist inspired by your beauty. I love the rich darkened tones in the painting Saad painted of young Mea, it's a treasure to have I am certain.

    Mea, don't try so hard at painting, you just need to let Mea's spirit loose, and watch the art poor out of you. Your talent exceeds many, and I could invission a gallery of your works of art on show.
    Keep inspiring what touches your soul, in the spirit of what comes from within you.

    The broken exposed brick wall is beautiful art, masterfully created and washed with age with Mea's hands.

    Xx
    Dore
    Soon a new post of my latest art piece, birds that nest in their nesting boxes. Little brocante boxes filled artfully.
    Xx

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    1. Once again we are so alike, my dear Doré! Oh yesss, what blessings did we celebrate. The real thing...
      And no, I do not try in painting anymore, my hands want to fold, to mold, to feel the three dimensions - I was a lousy painter, hahaha
      I stick to my wings and little sculptures.
      Can´t wait to see your new creatinons, ahhhh, so gorgeous, I am sure about this!
      You are so kind, and your words are such a compliment to me.
      Thank you for being with me so much, my sweet friend, let me send you Huuuuuugs over the ocean :)))
      Your friend Méa

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  14. Also!!! Wow!!! Keine große Künstlerin?! Deine Bilder sind wunderbar! Ich würde sie mir aufhängen! Ich bin kein Profi, aber für mich sehen sie wunderschön aus <3 Und deine Schwingen sind ja sowieso schon große Kunst. Es muss unheimlich toll gewesen sein, mit so einem Künstler zusammengearbeitet zu haben, etwas lernen zu können. Schon allein die Ansichten und die Gespräche sind es ja oft, aus denen man viel mitnehmen kann. Das Portrait von dir finde ich auch total schön, gar nicht zu hell. Das war einfach schon dein Stil, den du da durchgesetzt hast. Welch ein Glück du hast, dass du dein Leben so nach der Kunst richten konntest. Es ist immer wieder spannend, etwas davon zu erfahren.
    Liebe Grüße! <3
    Nina

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    1. Du, das stimmt voll und ganz, liebe Nina. Und seine Frau erst - was hatte ich für ein Glück - aber ich hab´s mir auch geholt :))) Bin im Leben dann einige Umwege gefahren, doch nun bin ich da, wo es richtig ist - auch im "Aufräumen " meiner Erinnerungen. Mein Lebensbild wird nun immer klarer und ich lebe stringenter.
      So habe ich Wurzeln und entfalte meine Blätter :))
      Hab es wundervoll, meine Güte, ob ich wohl mal ´ne Baumperle finde??? So etwas Unglaubliches, was Du da hast, das hat mich vorhin echt geflasht. Aber die wollten eben auch zu Dir, kein Wunder! Einen diiicken Drücker Dir, Deine Méa

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  15. Dankeschön <3 Ich drück dir fest die Daumen, dass du ein hölzernes Glücksperlchen findest :)

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