Samstag, Februar 18, 2017

Die Lüge vom "Scheitern"...

Bangemacher um uns herum!!!

So viele Arten der Liebe gibt es.
Dies ist die kindliche, ohne Berechnung, voller Naivität und Vertrauen.
Ihr darf man nicht die Flügel brechen.
So habe ich damals den Elfenherzen auch Flügel gemacht.
Und diese, die sind stark.



Auf die Gedanken zu diesem Post hat mich vor allem der Geburtstag meiner Tochter gebracht - 
ein Teenager, schon so erwachsen, doch auch noch ein Kind.


Was aber tun wir für die Kinder,
um ihnen nicht ihre Flügel zu brechen?
Außer, dass man sie manchmal (zu Recht!) erwürgen könnte, pubertieren sie - 
wie wir das natürlich NIE getan haben ;)

Nun, ich finde,
zumindest eine große Lüge können wir für sie entlarven:



Die Lüge vom"Scheitern"

Eines habe ich mit Sicherheit begriffen in meinem nun bereits doch so langen Verweilen auf dieser Erde:
Die schädlichste Waffe dieser Zeit ist die Bewertung des Scheiterns oder "gescheitert zu sein".
Oh ja!
Die Etiketten der Gesellschaft, verkörpert oft in völlig unrealistischen Filmidealen, haben uns beim Genick.
Sie versuchen, Lebensglück und Lebenssinn zu bewerten,
indem sie es mit "Erfolg" aufwiegen.
"Wie erfolgreich bist Du?", ist dann die Frage, und nicht etwa, "Wie erfüllt bist Du"?
Sie bezieht sich auf den VERGLEICH mit anderen.

Dabei geht das nicht.
Nein. Überhaupt nicht. Mitnichten.
Denn man kann keinen Menschen mit dem anderen vergleichen, 
hat er noch ein kleines bisschen eigenes Selbst in sich!

So wird "Erfolg" als Gegenteil von "Scheitern" glatt in materiellen Gütern, in Konto-Ständen gemessen - 
der neue "Adel" hat neue "Werte" und "Stände"...

Doch so viele der "Erfolgreichen" sind ja bereits gescheitert - 
alleine schon, wenn man sieht, wie sie schaden oder geschadet haben, 
anderen Menschen oder der Natur.
Ja, alleine schon dadurch, dass sie falschen Werten dienen und sie hochhalten.
Verstärkt zudem davon, dass solcherlei Wesen auch noch hofiert werden,
wollen doch so viele mitmachen im Tanz ums goldene Kalb,
auch eine Scheibe haben vom vermeintlichen Kuchen des "Erfolgs"...

Aber alles ist Energie, und die lässt sich, wenn überhaupt, dann nur kurz betrügen.
Die, die "es geschafft haben", was immer es auch gerade sei,
 mögen nach außen hin strahlen und blenden - 
doch Ihr Licht ist klein, kalt und in ganz furchtbarer Weise abhängig.
Ihr eigenes Selbst war der Preis.

Die Leere folgt auf dem Fuß.

Ein anderes Scheitern aber als das, sich selbst zu verlieren, gibt es gar nicht.
Geht man seinen eigenen Weg, ist dies unmöglich.


Scheitern auf dem eigenenWeg gibt es nicht...

Auf dem eigenen Weg verschließt sich einem eine Pforte nur, 
wenn sich dadurch eine andere, zuvor verschlossene Pforte öffnet, manchmal auch gleich mehrere - 
es gehört alles dazu und soll es auch.
So ist es für uns eingerichtet.

... wenn man nach den neuen Türen sucht

Es gehen IMMER Türen auf, wenn man sich nur umsieht und möglichst frei bleibt.
Frei im Denken, denn vielleicht soll es auch ganz anders weitergehen.
Doch auch frei von dem Trauern über widerfahrene "Ungerechtigkeiten" im Leben.
Tatsächliche und auch vermeintliche, über die es ja sooo schön zu jammern geht.
Verletzungen des Lebens aber liegen auf eines JEDEN Weg.
Und wie dem auch sei, Rückwärtsgewandtheit ist schlicht und ergreifend Zeitverschwendung, 
eine Last für sich und andere.
Am Ende gefällt man sich glatt noch in so mancher Opferrolle, oiiii!
So aber sieht man natürlich keine neuen Pforten, keine neuen Wege -
weil man auch gar nicht danach sucht.
Doch nur dieses Suchen und letztlich das Finden hilft einem ja wirklich im Leben.
Also.
So einfach ist das.
Das Leiden am Leben hiiiilft ja nix...

Das ist das eine. 
Doch das andere
ist doch vielleicht dies:

Erwartungen, die man selbst schluckt wieGift

So viele Menschen gehen nicht ihren Weg, 
nur damit sie nicht von irgendwem irgendwann als "gescheitert" bewertet werden.
Von anderen Menschen, denen sie nicht einmal wirklich etwas bedeuten,
von Menschen, die selbst alles andere als glücklich sind
und gar kein wirkliches Leben haben -
keine ZEIT (Lebenszeit),
und das nur,
um laut die gerade einmal gängigen Statussymbole vorzeigen zu können und irgendeiner Rolle gerecht zu werden.
Ersatz für echtes Leben.

Manche wiederum, und nicht nur Kinder, fürchten Bewertungen gar aus dem Grunde, nicht gewissen elterlichen Gussformen gerecht zu werden, die sie noch in sich tragen. Oder noch UM sich? Wie verkrüppelnde Schalen?
Oder zu große, viel zu schwere?
Wie grausam.
Da muss ich als "Elter" gut aufpassen, nicht solche Gussformen an meine Kinder anzulegen... 
Und die meinen muss ich dazu gesprengt haben,
ja, geradezu weggebombt! - also die Gussformen natürlich ;)
Und vielleicht hilft es ja auch, Kindern in Gesprächen immer wieder zu sagen,
dass man einfach will, dass sie gut zurechtkommen,
so fröhlich aber auch so verantwortungsbewusst wie möglich sind
und sich und andere lieben können.
Alles darüber hinaus aber bleibt ihre Entscheidung und MUSS nicht.
Ist es das?


Dies hier aber lauert gar nicht auf unserem Weg -  nicht einreden lassen, weitergehen.
Und Hindernisse und schlimme Schicksalsschläge, auf die wir immer einmal wieder treffen, die gehören dazu und begegnen jedem
Sie sind NICHT der Beweis, dass man da nicht weitergehen darf, bestraft worden ist oder scheitern wird!!!

 

Bangemachen gilt also nicht ;)


Das liebeGeld

Ja, natürlich ist es nötig,
sich mit seiner Arbeit versorgen zu können.
Man braucht Geld, um zu leben,
ruhig schlafen zu können...
und im Februar auch einmal ein paar Austern futtern zu können wie Königs ;))


Und ich spreche bei dem eigenen Weg ja natürlich auch nicht von Unternehmungen,
bei denen man erst große Geldsummen auf sich nehmen muss,
also zocken,
um den Himmel zu stürmen -
dann kann man sehr wohl scheitern, indem man sich verschuldet ohne Ausweg.
(Obwohl es auch da sicher wieder Türen gibt, die aufgehen...)

Und ja, es gibt auch sicherlich großartige Menschen, die "gutes" Geld machen und viel davon haben. 
Wohlhabend zu sein bedeutet ja nicht automatisch, schlecht zu sein -
die aber geben großzügig ab, um andere teilhaben zu lassen, und um andere zu unterstützen.


Doch viele kommen ja eben mit ihrem Geld nicht klar, weil sie meinen,
das, was sie machen, "reiche" nicht,
und sie müssten sich umgeben mit Eindrucksstarkem
(ist das ein schönes Wort -
habe ich gerade erfunden, oder gibt´s das schon?).

Na, für mich ist das hier ein absolut eindrucksstarkes Kunstwerk,
auch wenn es einen Tag später "nur noch" ein schöner Wirsing ist, den wir genüsslich verspeisen ;).



Etwas erreichen... Was hast Du erreicht?...
Steckt reich drin.
Nur, wenn Du reich bist, bist Du nicht gescheitert?
Nur dann hast Du Wert?
Oiiiii, der Kapitalismus lässt es krachen!
Nicht, dass es noch bei uns "arm" wirkt, hihi...
Wie mein Wirsing ;)

Da gibt es doch dieses naive Bild von der Himmelspforte.
Das finde ich klasse, auf so eine Idee muss man ja auch erst mal kommen, ne?
Was fragen die einen dort wohl, die Himmelspfortensteher?
„Wer bist Du gewesen? Berühmt? Einflussreich? Kennt Dich facebook, ey?
Wieviele likes?“
Oder fragen die, „Öi, Du, welche Gehaltsklasse, sag, zeig´ mal Deine Kontoauszüge…“
Hahaha, ich schmeiss mich weg, ist das guuuut!

Na, ich denke, wenn, dann fragen die eher: 
„Na, Kerlchen, und wie bist Du nun durch Dein Leben geworden?
Welche Energie lässt Du uns spüren?“…



Und im Diesseits?
Nun... Was meint Ihr?
Wenn ich so überlege, dann ist
echter Reichtum vielleicht… 
Lebens-ZEIT, mit der man etwas anfangen kann.
Beschenkt mit Momenten, die erfüllt sind,
weil man eigene innere Fülle spürt.
 Reichtum ist auch ein Job, der andere Menschen und die Natur nicht schädigt und den man nach Herzen gut machen will.
Reichtum ist, mit Herzensmenschen zu lachen,
echten Anteil zu nehmen,
sich gegenseitig zu unterstützen und mit Ideen anzustecken, bis man glüht.
Ein Schatz ist man selbst, hat man viele Fünkchen für sich und andere.

Wirklich reich ist der, der wenig braucht zum grund-innigen Glücklichsein
und sich darüber einen Ast freuen kann!


Ob ich das meinen Kindern vermitteln kann?
Dass sie sich unter all den unvermeintlichen Zwängen genügend freischaufeln können?
Dass sie aus ganzem Herzen lachen können, da sie vieles gar nicht haben müssen, weil sie ihre innere Schatzkammer finden?
Das innere Wesen, das sie nie einsam sein lässt?
Auch wenn Menschen ihnen Verrat antun?
Oh, ich hoffe es so sehr.
Zumindest ich will aufpassen, ihre Wurzeln und Flügel nicht zu beschneiden mit Bewertungen und Erwartungen an ein
"erfolgreiches Kind".
Denn wie gesagt, der "Erfolg", der in dieser Gesellschaft "wert-geschätzt" wird,
vor dem sollten sie sich in den meisten Fällen hüten.


Ohne Wurzeln und ungebrochene Flügel könnte dann auch solches nie entstehen –
hier hat, Gott sei Dank, kein Angstmacher zugeschlagen,
denn was ist das schon für ein Beruf... ;))


Die Theateraufführung zu "War Horse" -

Puppenmacher am Werke!
via


Hier der Video-Link

Ja, dazu sind mir solche Monate wie der Februar in seiner ersten Tristesse nützlich, in der einzig und allein meine Magnölchen für ein wenig kleinen Trubel sorgen ...



... wenn man zu seinen Wurzeln geht, um sie in diesen paar wenigen Tagen besonders zu hegen und mehr als sonst aus ihnen zu leben.
Deshalb vielleicht leiden auch so viele unter eben dieser Spätwinterzeit,
wer weiß?
Weil sie sich die Wurzeln kappten, beziehungsweise, sich die Wurzeln kappen ließen?
Sonnenwärme-Nahrung für die Seele aber ist trotz allem noch rar gesät -
da ist man mit Wurzelversorgung viel unabhängiger,
so man die Wurzelfresser beseitigt hat.
Nun, die berühmte Angst vor´m Scheitern zumindest gehört gründlich entsorgt, habe ich mich entschlossen.



Auf fröhliches Freiräumen von all diesen "labels",
meine Lieben,
diese Täglein können wir doch noch so sehr nutzen,
bevor uns der März mit Macht hinauf zieht und uns keimen lässt, haha!


Eure Méa,
Wurzelpflegerin, die ohnehin nie scheitern wird - 
bin ja schließlich KÖNIGIN!
Und dies auch noch selbst gekrönt.


TROTZ SORGFÄLTIGER INHALTLICHER KONTROLLE ÜBERNEHME ICH KEINE HAFTUNG FÜR DIE INHALTE EXTERNER LINKS, DIE IN MEINEM BLOG ZUGÄNGIG SIND. 
FÜR DEN INHALT DER VERLINKTEN SEITEN SIND AUSSCHLIESSLICH DEREN BETREIBER VERANTWORTLICH.
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AUCH MÖCHTE ICH ANMERKEN, DASS ALLE DESIGNS - auch der Skulpturen und Skulptürchen!, BILDER, TEXTE UND GRAFIKEN, SOFERN NICHT ANDERS GEKENNZEICHNET, MEIN EIGENTUM SIND 
UND SOMIT URHEBERRECHTLICH GESCHÜTZT. 


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Kommentare:

  1. Liebe Mea,
    So lange schon bin ich eine stille Leserin deines wunderbaren Blogs. Viele Jahre würde ich sagen, und in dieser Zeit hat sich dein Blog-hast du - dich entwickelt. Eine wahre Königin bist du geworden, anfangs eher ein Wohnblog- auch ganz wundervoll mit einem tollen Geschmack, ist dein Blog mittlerweile beinahe eine Lebenshilfe. Mit soviel Wahrheit und Klarheit in dir, das macht Spaß zu lesen....und so oft denke ich:" jaaa, genau so ist das"
    Warum ich ausgerechnet heute das Bedürfnis habe, etwas zu schreiben, liegt sicher am Thema. Ich habe selber vier wundervolle Kinder und unsere Aufgabe als Eltern ist ganz sicher sowohl ihre Wurzeln als auch ihre Flügel zu hegen und zu pflegen. Scheitern ist immer Einstellungssache und auch ich glaube fest daran, dass, wenn wir es zulassen, uns immer ein neuer Weg, eine offene Tür gezeigt wird. Ich könnte noch ewig weiterschreiben, aber eigentlich wollte ich nur mal Danke sagen, dafür dass du deine Weisheit mit uns teilst, dass du Mut machst und eben für deinen wundervollen Blog!
    Herzlichst Carola

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    1. Carola, ach, das ist so schön, was Du mir da schreibst, hab vielen Dank dafür! Mein Blog ist immer noch ein Wohnblog und gleichzeitig keiner, wie er es immer war, da er durchzogen ist von so vielem anderen. Vielmehr sind es so viele Ideen verwebt in einen Alltag, der dadurch keiner mehr ist, immer besonders ist. Zumindest versuche ich das. Es wird auch nach wie vor mit Wohnen und Ideen dazu zu tun haben, doch viel ist einfach dazugekommen. Mein Atelier, die Monate und das Leben darin, die Bereicherung, die ich fand wie die Deko im Raum.
      Es ging mir darum, andere teilhaben zu lassen, wie wir (teils ja auch in Rückblicken geschrieben) unser Königreich, das Nest, "herstellten", wie wir seltsamste Wege gingen, weil wir ein, "Man macht sowas nicht", "kann sowas nicht haben... leben, es sei denn, man hat viiiel Geld" nie akzeptierten.
      Ich bin und bleibe ein "Spielkind" und ob da manchmal etwas weise ist, oii, meinste??
      Zumindest mache ich mit Freude weiter und bin ganz selig, dass Menschen wie Du mir "followern" (ist schon ein lustiges Wort;), und ich drücke Dich ganz fröhlich, die Méa

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    2. Liebe Mea,
      Fröhliche Menschen mit Visionen, Kreativität uuuund dem Herz auf dem richtigen Fleck, das ist es was die Seele braucht...meine Seele....und all das vereinst Du in deinem Blog😃
      Du hast mich übrigens auch schon mal besucht...virtuell... Meine liebe Freundin Heike vom alten Forsthaus hat mal Bilder von unserer alten Villa gezeigt... Jetzt sieht es natürlich schon wieder ganz anders aus...is klar, ne??!! Jedenfalls die Küche...
      Ich wünsche dir noch eine tolle Woche und freue mich schon sehr auf deinen nächsten Post.
      Ich winke zu Dir in den Norden
      Allerliebste Grüße Carola

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    3. Ui, Danke Dir so sehr, Du Liebe. Und ja, ist es schon lustig, wie sich Wege immer wieder kreuzen, wenn sich die Energien anziehen, ne?
      Nochmals nen fröhlichen Drücker, Deine Méa

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  2. wow!
    liebe méa - du hast dich selbst übertroffen!! ich hab ständig genickt und "jaja" gemurmelt. viel mehr worte werd ich auch nicht machen - du hast alles gesagt! merci!
    xxxxxx

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    1. Uii, Beate, das ist aber... ach, ich bin so froh. Gibt frau ja schon ziemlich Einblick, ne? Ist nicht so leicht für mich, das zu veröffentlichen. Vielen Dank für gerade Deine Bestärkung, da Du mir ja auch eine solche bist - höhö, klang nu aber ganz geschwollen, ist aber ungeschwollen gemeint ;))
      Einen herzlichen Drücker Dir, bis ganz baldigst, Deine Méa

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  3. Liebste Mea,
    Flügel stutzen käme für uns bei unseren Sieben nicht in Frage, wie sollen sie sonst die Höhen und Tiefen des Lebens erfahren.
    Solange sie mit gesunden Wurzeln gesegnet sind, können sie dementsprechend wachsen und sich entfalten. Ich finde, das war und ist unsere Aufgabe als Elternteil, die Wurzeln zu verankern, damit sie jedem Sturm des Lebens entgegen treten können.
    Du hast das alles in deinen Worte wieder wunderbar zusammengefasst und ich danke dir für all deine Gedanken und Gefühle, die du mit uns teilst. Dein Post war wieder meafantastisch.
    Ganz innige Drücker,
    deine Manuela

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    1. Ah, Manuela, Du hast aber, ne, du BIST aber bei euch definitiv die Oberwurzelgeberin, jajaja. Die beste Blumenzuchterde, der Dünger und der Stern obendrein. Du bist die Fee, ich sag´s Dir, bei sooooo vielen Kindern (ist ja biblisch - oder märchenhaft, haha, die sieben Zwerge ;)) Nun aber gar nicht mehr zwergenhaft... Ich würde das NIE schaffen. Bin schon mit zweeinhalb halb überfordert. Und immer schaufelst Du Dir Nischen und zauberst bei euch ein Reich, das seinesgleichen sucht.
      Ja, Du hast denen sicher die biegsamsten Wurzeln geschenkt - und so cool, es sind ja auch Deine Wurzeln hier bei mir am Kamin. Wenn DAS nicht passt, dann weiß ich es nicht - deshalb habe ich die auch sowas von gerne hier.
      Ganz innige Drücker zurück, meine Liebe, Deine Méa

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  4. Ich glaube, ich bin gescheitert… an dem Versuch der Anpassung an das, was ich mit Muttermilch aufgesaugt habe. An die allgemeingeltenden Ideale der Schönheit und die der gesellschaftlichen Akzeptanz.
    GOTTSEIDANK!!!
    Ich bin gescheitert an dem Versuch mich selbst zu verleugnen und an dem Versuch mit dem Strom zu schwimmen. Denn, ich habe gesehen, dies hat mit Lebendigkeit nichts zu tun.
    Und die LEBENSFREUDE?
    Die steht auf der anderen Seite dessen, was den Namen „Angst“ trägt.
    Das eine schließt das andere aus.
    Das habe ich gesehen.
    Ich weiß, es wird immer wieder die Zeit kommen, die Zeit der Stolpersteine, und dann will ich mich immer wieder an die Worte aus dem wunderbaren Gedicht von der Veronika Windwasserfrau „Bin ich stark genug, im Sturm zu singen,
    selbst wenn meine Angst mich ruft“ erinnern und sagen, JA, ich bin stark!
    JA, selbst, wenn mich meine Angst wieder ruft, will ich ihr mit der heutigen Bewusstsein begegnen und nicht mit der, des Kindes von damals.
    Es gibt es nichts, was ich verlieren kann… außer der Angst.
    Ein wunderbarer Post liebe Méa, der mehr zum Insichgehen und in den trüben Wassern des Unbewussten zu Fischern inspiriert.
    Hab es leicht und zauberfröhlich, deine Grażyna

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    1. Liebste Grazynia,

      jetzt wollte ich eigentlich Méa schreiben und lese Deinen Kommentar und meine Worte bei Dir. Ich bin grad so was von gerührt, dass Du mich zitierst. Ich freue mich so seeehr. Danke Dir.
      Allerliebste Grüße Veronika

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    2. Grazylein, kann ich Dir nur von Herzen beipflichten. Ich denke auch, wenn wir uns vergegenwärtigen, WEM wir mal "Rechenschaft" ablegen müssen, dann müssten wir loslachen, wie doof wir waren, Bewertungen in DIESER Gesellschaft überhaupt mal wichtig genommen zu haben. Ich denke zwar nicht, dass wir wie in dieser naiven Vorstellung Rechenschaft ablegen müssen, aber alleine der Gedanke, wie ein höheres Wesen über uns urteilen würde, lässt mich so stark werden, dass gleich noch ein paar Würzelchen mehr wachsen.
      Es würde nämlich über all das nur verwundert den Kopf schütteln, da irdischer Erfolg kurzlebig und ziemlich beliebig und hohl ist. Es geht um Wichtigeres - sein Selbst zu beschützen und es leben zu lassen. Oder es zu leben.
      Möglichst ungebrochen und unbeeinflusst.
      Hab Dich lieb, lass Dich drücken, Deine Méa

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    3. Und Veronika, nu aber, wo ist denn der Kommi dann geblieben? Schniiiief... Nu hab ich ja keinen gekriegt?? ;)))

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  5. Méa, ich hab ja selber keine Kinder (zumindest keine Zweibeinigen, *ggg*!), daher kann ich nur aus Erfahrung an der eigenen Person mitreden. Und diese Erfahrungen sidn der Grund dafür, dass ich dieses "sich-andauernd-auf-seine-schwierige-Kindheit-Beziehen" mancher Menschen nicht gelten lasse. Denn irgendwann sind wir alle in der Lage, selber zu bestimmen. Das Schiff in anderes Fahrwasser zu steuern, wenn wir es wirklich WOLLEN. Und wenn wir bereit sind, dafür eingeschliffenes Verhalten zu ändern.
    Ich hatte selber eine sehr behütete Kindheit, aber es wurde uns viel abverlangt. Beide Elternteile Lehrer, der Vater in der Schule am Ort Schulleiter- da hatten wir eine Vorbildfunktion zu erfüllen, die mir schon immer so gar nicht behagte. Das war wohl auch der Grund weshalb ich, kaum war ich raus aus der Schule und der Lehre, alles so ganz anders machte, als wie ich es vorher leben sollte. Ich hob mich ab durch Kleidung, Frisur, meine Hobbys und einen "unangepassten" Freundeskreis. Rückblickend war das genau richtig so! Es klappte nicht immer alles, wie es sollte, ich erlitt diese und jene Bruchlandung im übertragenen Sinne. Aber wie ich hier bestimmt schon mal erwähnte: Sie alle haben mich als Person geformt, mich zu dem gemacht, was ich heute bin. Und rückblickend war alles für was gut!
    Heute bin ich ein sehr entspannter Mensch, der wahnsinnig glücklich ist mit seinem Leben. Und ich kann jedem nur raten, sich zu befreien von allen Konventionen, seinem Gespür zu folgen und den eigenen Wahrnehmungen zu vertrauen.
    Man KANN eigentlich gar nicht scheitern, wenn man sich selber treu bleibt, wenn man den Mut hat, sich auch mal zu widersetzen, wenn einem etwas ganz und gar falsch erscheint, und wenn man ein Gefühl dafür entwickelt, was einem guttut und was einem nur daran hindert, seinen eigenen Weg zu beschreiten. Das sind alles Prozesse, die nicht von heute auf morgen stattfinden können. Aber grade diese Prozesse sind überaus wertvoll und nötig. Und so ist das ganze Leben eine Wanderung, hin zum eigenen Ich und in Konversation mit dem eigenen Ich.
    Bevor jetzt einige aufschreien: Ja, es gibt schlimme Geschehnisse in einer Kindheit, die Menschen ein Leben lang nicht mehr loslassen und niederdrücken. DIE meine ich nicht mit meinen Worten. Aber manchmal sind es genau diese vom Schicksal arg geschüttelten Menschen, die sich aus eigener Kraft und viel positiver Energie ein Leben (er)schaffen, das sie schlussendlich glücklich und zufrieden macht! Bewundernswert......
    Danke für diesen sinnigen Post. Und hab einen wunderbaren Sonntag noch, herzlichste Grüsse!

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    1. Ach, und wieder mal PS: Diese Pferde sind un-glaub-lich!!! Absolut beeindruckend. Bin immer ganz hin und futsch angesichts so viel Phantasie und Erfindergeist......Da sitzt man doch wie ein kleines Kind mit offenem Mund und staunend (und einem Tränchen im Auge!) vor dem Monitor. Das geht an die Seele! Herrlich......

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    2. Also freilich sind das Babies, doch doch, nur eben mit Hufen und Krällchen, hihi. Sorgen können die einem auch schlimm bereiten und Liebe teilen und einen neeerven.
      Aber im Ernst, die haben es besser auf der einen Seite, denn Bewertungen kennen die nicht und sind einfach echt. Können einfach so sein, wie sie sind, weil sie gar nicht anders können.
      Ich bin ein großer Fan von Eigenverantwortung, Gejammere später finde ich einfach nur übel, nur das mit der Kindheit ist schon wichtig, wie Du ja auch unten schreibst. Mir wurden in schönster Systematik Wurzeln gekappt, keine Hilfen gegeben, wenn´s brenzlig wurde. Darauf manchmal nicht sauer zu sein, ist mir tatsächlich sauschwer, vor allem, wenn ich sehe, wie ich mir hier einen abkaspere für meine Kinder.
      Das kriegt man nicht mal eben weg. Ein Restzähneknirschen will immer mal wieder aufkommen, denn all das loszuwerden hat unnötig Kraft gekostet. Nun, als olle Königin ist das natürlich zu 99% abgehakt, doch ich sehe andere, die schlimmere Verletzungen hatten, und die laborieren tatsächlich immer noch herum. So will ich aufpassen wie ein Luchs, dass ich meine Kiddis nicht unnötig belaste, dass ich ihnen noch ein wenig helfen kann. Selbst, wenn ich da Murks baue, sie wissen, die Mami, der Chaot, hat sich wenigstens nach Kräften bemüht um uns - und das zeigt ihnen ja auch schon, wie wertvoll sie sind, wie sie sind. Ich denke, mit den Kindern über solche Prozesse REDEN räumt Missverständnisse bezüglich Erwartungen an sie auch schon ein Stück weit aus. Ihnen zu zeigen, wie wichtig sie einem sind.
      Und ja, Du, das Video, hast Du gesehen, ziemlich zum Schluss, da macht das "Pferd" so ein Nervengezucke am Hals und wackelt mit den Ohren, DAS ist der Hammer, völlig echt! Als wäre da tatsächlich ein Leben hineingefahren.
      Lass Dich umärmeln, liebstes Hummele, Deine Méa, die nicht umsonst so gerne Schwingen und Schwingenspiegel macht ;))

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  6. Meine liebste Méa,

    ausgeschnieft - hier kommt mein Kommi, hihihihi.
    Da ich mich derzeit in meiner Spontanität übe (sofern man das überhaupt kann) oder besser formuliert - ich versuche, meinen Impulsen zu folgen, habe ich nach der Antwort an Grazynia, Zimmerumbaupläne mit unseren Jüngsten besprochen, dann versucht, den Diaprojektor (liegt schon seit Jahren im Keller) zu aktivieren, danach Nüsse knacken in der Sonne auf der Terrasse, mit meinem Liebsten auch Umbauthemen durchgegangen, Prof. Hüther Vortrag angehört, ein paar Fotos gemacht und nun bin ich am PC bei Dir und habe das Problem, dass mein Kommi so lang werden könnte, dass es fast ein eigener Post wird.

    Ich versuch mich kurz zu halten - hääääähh wie geht das???? Also für mich gibt es kein Scheitern per se. Alles ist Erfahrung, alles ist Entwicklung, alles ist Neuorientierung und Veränderung. Scheitern ist ein Konzept, das sich unser Kopf ausdenkt, um etwas etikettieren zu können und eine Erklärung zu finden. Sich scheiternd fühlende Menschen sind für das System, das von Unreflektierten, klein Gehaltenen, Ersatzglück Suchenden das Kapital, mit dem es das eigene Kapital in schwindelerregende und völlig irrationale Höhen treiben kann. Von daher wird immer versucht, uns das Messen mit allem und jedem uns permanent abzuringen und das ganze Leben als nie endenden Wettkampf darzustellen. Nur ich selber kann mich davon befreien und aussteigen und damit andere Menschen inspirieren.
    Schon lange nicht mehr leben wir in dieser Energie, was den Konsum angeht, und trotzdem ertappe ich mich immer noch, wie ich mich messe an anderen Bildern, anderen Worten und glaube, nicht gut genug zu sein in dem, was ich tue. Doch täglich wird es schwächer und leiser, dieses Gefühl.

    Was sonst könnten wir unseren Kindern mit auf den Weg geben, als Beispiel zu sein für das Entwickeln einer entspannten Grundhaltung dem Leben und den nicht planbaren Windungen gegenüber. Ich weiß auch gar nicht, ob wir ihnen Wurzeln und Flügel geben können, vielleicht reicht es, ihnen das Gefühl zu geben, richtig zu sein, wie sie sind, egal ob sie fordernd sind oder streichzart, ihnen nichts abzuverlangen, was sie nicht im Einklang mit sich selbst fühlen können. Frag mich aber nicht, ob ich das immer geschafft habe! 23 Jahre Kinder in ihr Leben zu begleiten hat auch für mich bedeutet, im ständigen Austausch mit mir selbst zu sein und genau zu beobachten, wo meine persönlichen Wünsche und Anforderungen an sie laut werden und nur mit meinen eigenen Mankos zu tun haben.

    So ein weites Feld, das Du mit einem einzigen Post geöffnet hast. Das gäbe Gesprächsstoff für ein paar Tage, gell?

    Allerliebste Sonnengrüße
    Deine Veronika

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    1. Veronika, jahaaa, die Vergleiche, der Wettkampf, die Prägung der Leistungsgesellschaft (und was das für bejubelte "Leistungen" sind, die sind oft überflüssig wie ein Kropf oder gar schädlich...).
      Nicht genug zu sein oder zu bleiben der kranke Motor.
      Meine Kiddis überraschen mich oft mit Aussprüchen unter Lachen, was "denen" wichtig ist, sie durchschauen so viel mehr. Doch die Gruppe drückt Stempel auf, bringt sie dazu, sich schrecklich zu verbiegen, vor allem bei meiner Tochter ist das so, die Hipster fordern ihren Tribut. Und so reißt es mich hin und her zwischen Hoffen und Bangen, dass sie ihre Würzelchen schön befreien können, immer und immer wieder, und dass sie genug Kraftnahrung finden können.
      Veronika, fühl Dich innigst umarmt, Deine Méa, der das Grau dieser Nordtage eigentlich so richtig gut tut...

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    2. Hi Du Liebe, bin nochmal da:)

      Wenn ich unsere Kinder ansehe - und zwei sind ja schon richtig erwachsen mit 23 und 21 Jahren und voll im Berufsleben,, die Jüngste 14 dann spüre ich viel Richtiges, viel Klares, ein gutes Fundament, das wir ihnen mitgeben konnten und auf dem sie nun stehen. Und trotzdem stehen sie auch in ihren Stürmen, suchen noch die Orientierung und Erklärungen für die Welt und ich kann sie ihnen nur bedingt geben, weil meine Lebenserfahrung eine andere ist als ihre. Und weil mir schmerzlich bewusst wird, dass es bei mir 57 Jahre gedauert hat, um einigermassen Boden unter meinen Füssen spüren zu können, eine wohltuende Distanz geschaffen zu haben zwischen mir und der äußeren Welt, eine innere Gelassenheit entwickelt zu haben, die mich nicht mehr dauernd aus den Schuhen kippen lässt. Ich hoffe für sie, dass sie in diese Qualitäten früher hineinwachsen können, dass ihre Wege sich schneller für sie erschließen und ich muss und will es loslassen, ihre Entwicklung nicht mehr dauernd zu beobachten. Sie machen ihr Ding, da bin ich sicher, und Deine werden es auch tun.

      Ich drück Dich ganz feste und bin verbunden mit Dir.
      Liebste Grüße
      Veronika

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  7. Liebe Mea,

    und wieder mal zeigt sich: man bekommt viel öfter was man sich wünscht, wenn man sich blos damit befasst;)

    Vor ein paar Tagen habe ich mich ebenfalls mit dem Begriff des Reichtums auseinandergesetzt, (ihn gar nachgeschlagen, die Formulierungen nicht als hilfreich empfunden.
    Hab darüber nachgedacht, wie ich Erfolg für mich persönlich definieren mag und was ich von mir und den Menschen um mich herum erwarte. Ob das was mich unbewusst bisher geführt hat mich auch weiter zu dem führt was mich glücklich macht.

    Nicht zum ersten Mal kommt dann ein Post von Dir, der gefühlt meine Gedanken "aufgreift" und einmalig gut in Worte kleidet.

    Manchmal frage ich mich ob dann vielleicht gerade etwas in der Luft lag...

    Ich wünsche Dir einen schönen Februarausklang.
    Und Eurer (nun schon nicht mehr so kleinen) Fee ein wunder-volles neues Lebensjahr :)
    Mica

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    1. Hihi, ja, Micalein, in der Luft gelegen hat das aber schon, da bin ich überzeugt. Das ist der Monat, oder besser, die Jahresenergie, weil wir das, auch in der Großstadt, was sich da nun in der Natur tut, trotz allem auffangen. Und da geht tatsächlich ordentlich Wurzelleben ab, auch wenn es noch sohooo kühl ist.
      Fayelein sagt Dir Danke :)) und ich auch.
      Ich freue mich sehr, dass Du so mit mir bist, Mica, las Dich drücken. Deine Méa, die heute neue Schwingen bestreicht und dabei auch an die Wurzeln denkt.

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  8. Méa I always enjoy your posts that are written from your heart that inspire and make your readers ponder each post. Parenting is constant and never without blessings but also many concerns. With the Grands under our wings I realize the importance of inspiring them to be their best genuine being. Enjoy the end of February this week is John's Birthday week so it is indeed magical for us.
    Sending you hugs from Philadelphia,
    xoxox,
    Vera

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    1. Oh Vera, then happy birthday to your handsome husband :)) A special day for you. To celebrate and dream new dreams.
      Hugs to both of you, and cuddles to the four pawed heartbreaker :)) Your friend Méa

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  9. Ach Mealein, wie wahr, Flügel darf man nicht brechen.
    Ja mit der Kindererziehung ist es schon so eine Sache. Für mich war und ist immer das Wichtigste meine Kids in allem zu unterstützen was sie machen, egal ob es mir nun gefällt oder nicht, wir können ja nicht immer einer Meinung sein und Geschmäcker sind ja nun auch verschieden, aber ich gebe ihnen immer das Gefühl das ich zu 100% hinter ihnen und dem was sie machen stehe.
    Ich weiß wie das ist wenn man immer nur hört: "Was ist denn das nun wieder für ein Blödsinn, das klappt eh nicht!" Ja so war meine Mutter und vielleicht ist auch das der Grund warum ich noch heute alles hinterfrage was ich mache, nie wirklich zufrieden bin und immer denke "Naja so toll is es nun auch nicht, andere machen das besser als ich"
    Jeder Mensch ist einzigartig und Kinder entwickeln sich, z.B. hat mein Sohn einen Beruf gewählt wo ich nie dran gedacht hätte und er ist so glücklich damit.
    Ja so ist das leben, ich hoffe meine Kinder werden Glücklich, das ist für mich das wichtigste und sie wissen das ich immer hinter ihnen stehe.
    LG Anja

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    1. Naja, es gibt schon so irrige Vorstellungen, womit man sich im Leben ernähren kann - ein wenig Beratschlagung ist da schon wichtig. Aber ich hoffe, wir lenken nicht zu sehr... Vielleicht mir zwei "Freischüssen"? ;)) Zweimal Murks machen und dann wirst Du...? Uiiii, DAS wird nicht leicht.
      Erst mal ne Reise, auch wenn uns das finanziell erst mal ... nüja, aber ich denke, da lernt sich Kind erst mal so richtig kennen - und anderes.
      Soziales Jahr ist auch nicht verkehrt - was macht denn Dein Sohn beruflich, wenn ich fragen darf?
      Anjalein, oh, ich hoffe, ich komme da kiddimäßig auch mal hin, wo Du nun bist, bis ganz denne, Deine Méa

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    2. Mein Sohn ist im Garten-Landschaftsbau, ich hab immer gedacht er macht was mit Musik er war auf einer Musikbetonten Schule und spielt mit viel Leidenschaft Gitarre seit er 7 ist. Aber jetzt geht er voll auf in seinem Beruf und hat auch schon konkrete Vorstellungen wie es weiter geht bis hin zum Architekt. Macht mich schon sehr stolz.

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    3. Wow, das klingt wundervoll :)))

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  10. Liebe Méa,
    habe die Woche den Post zweimal gelesen und musste erst mal nachdenken.So abgedroschen der Spruch auch ist:
    "Wenn deine Kinder klein sind,gib ihnen Wurzeln,wenn sie gross sind gib ihnen Flügel.",so wahr ist er auch.Wir haben unseren Vieren bisher auch nur "reingeredet" um sie auf mögliche Gefahren/Risiken hinzuweisen.
    Ich hab mal irgendwo gelesen,"Ratschläge,sind auch Schläge".
    Kommt auch hin...,ich wurde noch bis ins Erwachsenenalter "beratschlagt"!
    Dabei hat man sich oft so verbogen,dass es heute manchmal noch weh tut,sich endlich gerade zu machen.
    So schön,dass Du uns immer so Gutes zum drüber nachdenken bringst.
    Danke Dir und liebe Grüsse die Bauke aus F in H.

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    1. Bauke, das ist ein guter Satz - man hat sich oft so verbogen, dass es heute noch weh tut, sich gerade zu machen. Da steckt so viel drinne. Es erklärt glatt auch, WARUM so viele lieber nicht an ihre Wurzeln gehen, sie zu befreien. Da muss ich nun drüber nachdenken - meine Güte... Ist es dann noch ratsam, sich gerade zu machen... wenn es so weh tut... Also ich für meinen Teil würde sagen, jetzt erst gerade - hui, steckt schon wieder gerade drin. Es tut manchmal auch weh, gerade zu bleiben...
      Und die Kinder so ohne Ratschläge lassen? Hm. Sollte man... Oder doch nicht, weil man sich keine Mühe gebe, einfach lassen?
      Och, ist DAS schwer. Hui.
      Baukelein, wir machen uns gerade, jawohl. Wenn wir das schaffen, die Kiddis ohnehin zweimal :))
      Ganz liebe Umarmung Dir, pass schön auf Dich auf, Deine Méa

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  11. Ja "jetzt gerade,gerade machen",genau so!
    Eltern (auch unsere) sind auch nur Menschen und können nur geben was in ihnen ist,aber wenn sie das nach bestem Gewissen und uneigennützig und mit guten Absichten geben,machen sie einen guten Job.
    Pass auch Du auf Dich auf LG Bauke.

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  12. P.S.
    Ich meine damit geben/weitergeben natürlich im positiven Sinne.Es ist nicht zu entschuldigen,was manche Eltetn ihren Kindern schlimmes antun/weitergeben.
    LG Bauke

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    1. Ja, Baukelein, da hast Du so Recht. Und ich denke sogar, Eltern schaffen es auch, so sie sich anstrengen und es aus ganzem Herzen wollen, selbst ein wenig Flügel zu bekommen und über sich hinauszuwachsen. So manche Kette wurde auf diese Weise zerschlagen und Schädliches nicht weitergegeben.
      Mist baut Elter IMMER, doch wenn der Mist auch noch viel war, man hat sich jedenfalls ganz dolle bemüht, und vielleicht spüren die Kinder das. Dass sie wichtig sind, dass man auch für sie strampelt...
      Ist man als Elter zu gut und großartig, können sie ja ohnehin nicht über einen hinauswachsen. Hihi, das tröstet mich immer ein wenig...
      Aber ich sage auch meine Meinung, wenn was in meinen Augen bekloppt ist - und das nicht immer diplomatisch. Ob die Kiddis das dann annehmen oder mir grinsend nen Vogel zeigen (was sie auch oft tun), das ist dann ihre Aufgabe.
      Oi, das wird eine heftige Zeit nun. Aber auch schön und aufregend - und NERVtötend, hahaha :))
      Lass Dich noch mal lieb knuddeln, Deine Méa

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  13. Ja,es ist eine spannende Zeit und es bleibt spannend,selbst wenn sie dann mal ausgezogen sind ! ; ))) LG Bauke




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  14. Bewertungen sind immer subjektiv, was das Thema "Scheitern" anbetrifft. Auch wenn etwas nicht den gewünschten Ausgang hatte, man lernt und kann (zumindest oft) das Beste aus einer Situation machen. Nicht nur einmal habe ich dann festgestellt, dass diese Wendung für mich erfolgreicher war als das, was ich zuerst anvisiert hatte. Also ist "Scheitern" nicht zwangsläufig schlecht. Aber das sieht man mit etwas Abstand und einer Neubewertung anders.
    Liebe Grüße und ein jedem Sinne "erfolgreich" gemütliches Wochenende und einfach viel Spaß bei allem, was du machst!
    Solveig

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    1. Jou, und daher sollte man jedes "Scheitern" so unter die Lupe nehmen, denn es geht IMMER eine Tür auf. Scheitern gibt es insofern gar nicht, es sei denn, man guckt nicht nach dem Weg, der sich hierdurch auftut. Sozusagen, es als als normal hinnehmen, wenn es scheinbar erst mal nicht läuft.
      Solveig, vielen Dank für den lieben Kommi, auch Dir viel Freude bei Deinen Unternehmungen, bin gespannt, wie es vorangeht, Deine Méa

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  15. Liebe Mea,
    Ware Worte hast Du da niedergeschrieben.
    Geld und Erfolg machen nicht glücklich, das merkt man aber erst wenn man ins unendliche fällt.
    Dann spürt man das Freundschaft und Liebe das wichtigste auf der Welt ist ...
    Herzliche Grüße,
    Sabine

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    1. Sabine, ja, wenn schon manche Erfahrungen auch so sind, dass man sie lieber nicht im Leben haben möchte - aber zumindest das kann es uns geben, dass wir nicht mehr und nicht weniger brauchen als das, was Du schriebst.
      Du Liebe, lass Dich knuddeln, viel Kraft, Deine Méa

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