Donnerstag, Februar 02, 2017

Lichtstrahlen, das große Tauen und archaische Anwandlungen

Hurra, es ist Februar!

Das Licht hat nun deutlich zugenommen,
es ist Februar geworden.
Ich freue mich schon jetzt überschwänglich über ihn!


Ganz deutlich fühle ich sie,
diese andere Energie.
Wenn ich vom Markt komme,
muss ich immer alles erst einmal vor mir selbst präsentieren.
Ahhhh, ich fange schon wieder an,
seht Ihr?
Ihr kennt ja meinen Provençe-Tick... 
Ja, es geht wieder loooos!



Der Trüffelkäse vom Stand eines Franzosen (mit entsprechend wertschätzender Mimik beim Trüffel-Hobeln) hat denn auch nicht lange überlebt... höm...
Dieser Käse war ganz archaisch präsentiert worden, auf einer riesenhaften Zinkplatte mit kurzem Rand - und wir staunten ihn regelrecht an.
Den gehobelten Trüffel hat der Mann dort unseren staunenden Augen geschenkt - 
er hat nichts für das Extra verlangt!


Der schwarze Trüffel wird jetzt im Februar gerade noch geerntet, 
der weiße dann ab März.
Ich würde mir ja glatt einen Trüffel zur Dekoration hierher holen, 
so einen groooßen.
Den würde ich dann trocknen - 
doch die kann ja keiner zahlen und das wäre schon SEHR dekadent!
Und vielleicht würde mir der auch schimmeln...


Aber die sind eben so schön archaisch, was meint Ihr?


Alles sieht dort bei den Markt-Ständen meiner Lieblingsmärkte nun aber auch so passend aus, dass ich mir bei manchen wahrlich wie im Wunderland vorkomme! 
Im archaischen Wunderland des Februar.
Und da kann es schon ´mal vorkommen, dass ich lila Kartoffelpuffer mache,
weil ich die kleinen erdigen Kerlchen so "trüffelig" fand.

Danke hierfür, lieber Egi!




So kann ich sagen,
Archaisch
ist nun wirklich mein absolutes Februar-Lieblingswort geworden.
Es beschreibt perfekt die Eigentümlichkeit dieses Monats.

Eine Kraft aus den Urzeiten drückt es aus,
gewaltig und unverfälscht,
direkt an den Wurzeln unseres Seins.
Die Wurzeln, die ich tief versenkt habe im Januar,
sie bekommen nun Nahrung und Energie,
bis sie voller Kraft sind wie Knollen und Keime.

Die Energie der Entstehung!
Und wie unter der Erde,
so über der Erde.

Februarsonne...
  

Oh, ein solch spannender Monat ist das!
So elementar, was nun geschieht.
Letztes Jahr hatte ich es bereits gepostet, was da in der Natur im Gange ist -
denn in den himmlischen Gefilden und über Land und wildem Meer tobt die Energie,
während sich im Mutterschoß der Erde bereits leise etwas zu regen beginnt!

In unserer Gesellschaft aber, was sieht "man" da?
Nur weiterhin, "dass noch immer nicht so richtig Frühling ist" -
obwohl doch die Geschäfte mittlerweile die zweite unnatürliche Frühjahrskollektion
 dekoriert haben -
und natürlich all den plastiklastigen Valentins-Kitsch, dass man schielen könnte!!
Wie langweilig...

Meine Güte, archaisch ist anders!!!
Ja, der Komfort einer Zentralheizung und feinst bestückten Supermärkten haben den meisten wohl doch einen gewissen Dachschaden bereitet?
Keine Antennen mehr, etwas zu spüren,
aber ein Schleifli d´rumbinden!

Dabei ist es  
der Kampf des Lebens,
der nun tobt!
Der zähe archaische Kampf der zurückkehrenden Sonne, 
die am Beginn immer wieder unterliegt,
die Natur aus ihrer Erstarrung zu lösen.
Denn würde diese nun andauern, sie wäre endgültig und tödlich.
Früher gingen jetzt langsam die letzten Vorräte zur Neige,
und immer noch versuchte der Winter,
zurückzukommen... 
und wieder und wieder!


Das Eis des kältesten Monats des Jahres, des Januar, zu schmelzen,
das gilt es nun.
Um das Wesen zu enthüllen, das dem Februar zugrunde liegt:
DasWasser

So ist einer der Namen dieses Monats - und ich finde, das ist sein schönster, auch

Taumond

Noch sind die Strahlen rar und nicht mächtig genug,
doch auf die Dauer kann er nicht siegen, der kalte Kerl.
Seine Zeit geht zur Neige.
Denn mit diesen ersten, so besonderen Sonnenstrahlen kommt etwas mitgereist auf der Sonnenbahn,
und es klingt das zarte, doch unbesiegbare Frühlingslachen des Jahreskindes
und der unbeirrbaren Hoffnung von weit her.
Es leitet die Zeitenwende ein.

Die Zeit der Innenkehr, sie ist vorbei - 
es geht wieder "auswärts".
Und es ist nicht mehr umkehrbar, auch wenn es manchmal bald so scheint bei all dem Hin und Her.


Altes soll nun wirklich endgültig von uns abgefallen sein,
 jetzt ist der 
Hornung
da - ein weiterer früherer Name des Februar.
Hornung bezieht sich allerdings nicht auf das Geweih,
das ist nämlich Knochensubstanz und nicht aus Horn.
(Dieses wäre fest mit der Schädelplatte verwachsen ist und könnte nie abgeworfen werden.)

Das mit den Geweihen trifft es dennoch in schönster Symbolik, 
da in genau der Zeit des Winterendens die Geweihe
abgeworfen werden,
 und wir das ebenso mit dem gemacht haben sollen, was falsch war
oder nicht mehr dienlich ist.
Das, was nicht mehr WIR ist oder uns hindert, das zu werden,
was wir wirklich sind.
So wie wir ursprünglich gemacht/gedacht waren -
bevor uns die Gesellschaft verdrehte.


Und nun ist es an uns, das GEHÖRIG zu feiern! 
So richtig archaisch!
Februare heißt nicht umsonst waschen!
Und so ist das Feiern hier auch so richtig praktisch!
Heilig und profan, ha, na, sowas mag ich!

Februa  ist schließlich die Göttin derReinigung!

Ha, und nun sieht man auch (endlich!) wieder alles, Licht dringt in jede Ecke.
Hat man in sich und um sich ausgemistet,
der geschaffene Raum will gereinigt werden!
Diesmal aber nicht durch Räuchern,
nein,
ganz wundervoll mit ätherischen Ölen im Seifenwasser!
Und seht darin mal nicht nur schnödes Putzen, sondern etwas ganz Wundervolles!
Ein Fest, ja, ein Triumph soll es sein, all das Negative, was sich noch verkrochen hatte,
"´rauszuputzen"!
HA!
Und dabei denken, dass Verkrustungen aufbrechen -
weg damit!
Ja, auch alles raus aus den Schränken,
auch hier kommt das Wasser d´ran!

Die Naturzyklen feiern und einbeziehen in unser Leben,
meine Güte, wenn das die Kraft nicht verstärkt, weiß ich auch nicht :)

Neue Atmosphäre schaffen, das will ich nun
und das Licht und das Tauen feiern,
mein eigenes Lichtmess.


via


Ja, es ist also so, archaisch will er sein, der Februar -
und ich finde, Blümeli spiegeln den gar nicht, nene.
Eher solch ein archaisches Stück Brot dort:
  
  
Doch, finde ich - tatsächlich.

Ich finde, das ist der Knaller ;)

Ich LIEBE dieses Motiv, bin glatt so begeistert davon,
dass dieses harte Brot mittlerweile so durchgetrocknet ist, dass es wahrlich 
niemand mehr beißen kann. Oi.

 
Oder immer und immer noch meine Austern, die ich einer eigenen Tradition nach
nur im Februar verputze.

Und die die Farben des Februar tragen:
Das Außen wie die auftauende Natur,
das innen noch wie Schnee und Eis.

Sie kommen nun aus dem wild brausenden Meer und genauso sehen sie aus,
so riechen sie und so schmecken sie auch.




Warum ich sie nur im Februar futtere?


Weil sie mir ein wenig leidtun, da sie ja für mich aus ihrem Austern-Leben gerissen
 werden - und weil sie auf Dauer das königliche Budget ziemlich unheilig überschreiten ;))


Zusammengenommen aber, wie wäre denn da die Schaufensterdeko, Frau Königin?
Das "Shopping"?

Stellt Euch vor:
Olle Putzfeudels und Eimer, grüne Seife, ätherische Öle, ein paar Austernschalen und alte Brote?
Ich schmeiss´ mich weg...
Wie DA die Shopper gucken würden, hach, das ist zu gut!!!
Sollte man verfilmen!
Ne, so könnte man keine Warenhauskette bestücken und irgendeinen Konsumrausch ankurbeln!
Um wenig später dann die Müllberge wachsen zu lassen...
Hahaha!
Noch ein paar alte bröselige, herrlich pittoreske Salbeiblätter dazu?  

Doch ´mal Spaß beiseite - es hat schon andere gepackt,
nicht nur mich.
Archaisch, jawohl.

Denn seit so langer Zeit gibt es sie,

die Lichtfeste

Und das hat nun nichts mit Auslagenbeleuchtung zu tun…



Die Lichtfeste unserer Zeit

Viele feiern zum 2. Februar hin

Lichtmess.

"La Chandeleur" in Frankreich - mit traditionellem Eierkuchenfest,
la fête des crêpes!
Juhuuu, goldene Sonnenkuchen gegen die Finsternis!

40 Tage der Weihnachtszeit, um den in den Dezember verschobenen Geburtstag des Gotteskindes aus früherer "heidnischer" Tradition so richtig zu feiern.

Letztlich also zwei Lichterfeste,
das erste die Feier des Kippens in die wieder hellere Zeit,
 nach der längsten Nacht des Jahres zu Weihnachten 
(eigentlich ca. am 22.Dezember, weil da Mittwinter ist).

Le Chandeleur!

Es finden nun große Kerzenweihen statt und, 

dies nun an alle, die denken, sie seien nicht schnell genug,

die Weihnachtsbäume werden aus den Kirchen geräumt. 

Ja, erst zum 2. Februar. Heute.


Also - soweit zum "Schon-Frühjahrs-und-gar-schon-Ostern-Trubel" unserer
schnellebigen und zunehmend ausgehöhlten Gesellschaft!

Jetzt war erst einmal Kerzenweihe...


Und es findet sich auch ein archaisches Fest, das eigentlich erst zum 2. Vollmond des Jahres gefeiert wird,
macht man es "richtig".

Und bald ist es soweit,
dieses Mal am 11. Februar.

Der keltische Name dieses Lichtfestes ist

Imbolc
(irisch "Imb-folc" heißt gründliche Waschung).

Gälisch heißt das Fest "Oimelc".
Es hat einen schönen Hintergrund:

via

Übersetzt heißt dies nämlich "Mutterschafsmilch" -
da um diese Zeit die Mutterschafe anfangen,
die Milch für ihre ersten Lämmlein zu bilden,
die sie nun bereits im Bauch tragen.
Das, während sich im Mutterbauch der Erde wie ein Spiegelbild die Samen der Pflanzen regen.

Der Schäfer sieht das und weiß, bald werden die ersten Lämmlein auf die Welt kommen -
und das Gras wird dann sprießen, so nahrhaft wie nie sonst im Jahr.
Ist das schön???


Ja, der Winterschlaf ist vorbei!
Und bald ist es auch vorbei mit dem vornehmlichen Höhlenleben, n´est-ce pas?
Denn die keltische


Licht-Göttin Brigid

erweckt laut unseren Ahnen nun wieder die Naturgeister aus der Muttererde,
ihr Hort eine uralte Eiche.
Na dann, Lebensgeister bitte hierher!
Schließlich schießen bei den Bäumen im Februar auch die Säfte wieder ein,
was ebenso Brigid zugeschrieben wird.


Brigids Symbol sind speziell geflochtene Getreideähren, zu Püpplein und dem Gürtel der Brigid gewirkt,
aber ich fand ein Haferbündel einfach viel archaischer :))

An meiner Türe mit dem neuen Licht - erinnert Ihr Euch? Hier ein Link

Manche machen sich auch einen Reif aus Ähren, um beim Fest hindurchzusteigen wie zu einer Wiedergeburt.

Ähren wurden in vielen Kulturen als Symbol für Fruchtbarkeit und neues Leben gesehen,
da diese die neue Pflanze, das neue Leben und die Nahrung dazu
 in bester "Verpackung" in sich tragen.
Die Körner des Vorjahres und das "neue Wasser" des Tauens, dazu das „neue Licht“,
ein wundervolles Zusammenspiel.

Und da passt ja dann auch mein archaisches Brot wieder dazu ;), hachzzzz...

Somit würde meine Schaufensterauslage um ein olles Bündel Ähren bereichert werden, hahaha...
Ach, das ist einfach zu gut...





Also, auch wenn es manchmal sonnig "frühliert", dann wieder winterlich eisig "flöckelt",
das archaische Hin und Her,
DAS ist Februar.
Er spiegelt sich eben auch darin,
dass der Anfangselan geradezu "auf Eis" stößt,
es noch beileibe nicht rund läuft.
Also keine Sorge, das ist in der Atmosphäre, das liegt nicht an Euch,
lasst es Euch nicht weiß machen und Euch verunsichern,
nur weil alle so tun, als starten sie durch.
Die liegen bald auf der Nase, denn ein Keimling braucht eben auch Zeit, 
Hemmstoffe abzubauen (!)
und schließlich die Erde zu durchstoßen, wenn es "richtig" ist.


Und so wünsche ich Euch herrliches Feudeln,
meine Lieben 
lasst es schön plätschern beim Februaren!

Eure Méa, 
archaisch-königliche Feudelwringerin
;)) 

(Tipp, falls Ihr in Hamburg seid: Der Markt am Goldbekufer ist nicht so schnieke wie der Isemarkt, 
er ist einfacher, aber dennoch hat er ´was...

Falls Ihr Euch noch genauer über Imbolc und Brigid informieren möchtet, ich fand diesen Link sehr interessant
La Chandeleur hier.


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Kommentare:

  1. Den Winter vertreiben, Licht und Reinigung - das sind auch meine Themen für den Februar. Muss endlich aus dem gemütlichen Winterschlafmodus raus, ohne ihn genossen zu haben. Brauche mal wieder frische Ideen, Kraft und Ordnung um mich herum.
    Liebe Grüße und ein schönes "Lichtfest", das uns vielleicht sogar eine weise (oder kreative) Erleuchtung bringt!
    Solveig

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    1. Frische Kraft kommt erst noch, Solveig, das kommt nun alles erst in Gang, nichts überfordern. Es gibt noch ordentlich viel Hin und Her diesen Monat. Tauen, Wasser, Licht, das sich plagt, die Oberhand zu bekommen... Es geht ordentlich rund um uns. Diese Energie ist nicht von Pappe ;))
      Sammle schön Kraft und habe einen göttlichen Spaß beim "Februaren", hihi.
      Wilde Grüße von der Méa ;)

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  2. Liebe Méa, ich verräume auch immer erst am 2. Februar unsere Krippe. Den Weihnachtsbaum jeweils an Dreikönig.
    Welche ätherischen Öle nimmst Du zum putzen? Ich mag sehr gerne Orange und Zitrone im Seifenwasser, auch Lavendel. Das Räuchern habe ich noch nicht gemacht, ich wollte erst mal vom Keller bis zum obersten Stock klar Schiff machen;-)
    Mit Deinen wunderschönen Trüffelbilder hast Du mir grad Appetit auf einen Teller Pasta mit frisch gehobeltem Parmesan, Trüffel und Olivenöl gemacht. Leider gibt es hier die Trüffel auf dem Land nur selten.

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    1. Liebe Dani, wie schön, dass Du wieder da bist :) Die Krippe erst jetzt, das machen die Provencalen auch, die sind ja so derart krippenverrückt, dass ich mich wundere, dass sie die überhaupt wegräumen, hihi
      Die von Dir bevorzugten Öle sind auch die, die ich so gerne nehme.
      Trüffel gibt es hier überall, meist auf Bestellung in allen Preisklassen und Variationen - bisher aber habe ich mir nur zu Weihnachten mal Trüffelbutter geleistet. Und einen kliiiitzekleinen für 6 Euro, hihi, der schmeckte nach Papier.
      Da war das natürlich wie ein verspätetes Weihnachtsgeschenk an uns. Der hat sich über mein Staunen wohl so amüsiert, das war es ihm wohl dann Wert ;)
      Ich hab auch mal ein wenig recherchiert, es ist so faszinierend, diese ganz Kultur rund um den Wurzelschädling, die speziellen Bäume und die Trüffeltouren... zu schön.
      Ja, jetzt hat er Saison, der kleine dunkle Kerl. Bin ich vielleicht gespannt, was die Märkte uns sonst so bieten im Februar :)
      Einen ganz lieben Gruß, fröhliches Trüffelschnüffeln, Deine Méa

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    2. Wir haben letztes Jahr im Garten zwei mit Trüffel geimpfte Haselsträucher gesetzt und hoffen in ein paar Jahren vielleicht ernten zu können;-)

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    3. Uiiii. Braucht ja 5 Jahre oder so? Wie genial!! Woher aber wisst ihr denn dann, wo das Trüffelchen sitzt?? Trüffel im eigene Garten - das ist ja schon Urlaub an sich... :))

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  3. Liebste Méa,

    ohhhhh, so ein schöner Februarpost. Und weißt Du, was bei mir am meisten hängen geblieben ist: Archaisch, ein Wort, das in mir immer schon etwas Besonderes ausgelöst hat. Nicht benennbar, kaum fühlbar und trotzdem untrennbar mit mir/uns verbunden. Da kommen wir schließlich her und da sollten wir auch wieder hin. Na ja, nicht ganz, Zivilisation hat schon auch seine netten Seiten, aber wir haben unsere archaische Natur bis zur Unkenntlichkeit zerstört und sie verbannt aus unserer hochglanzpolierten Welt. Nur im Stammhirn und im limbischen System sitzt sie noch und überfällt uns dann, wenn wir sie nicht brauchen können. Wenn ich an Archaisch denke, rieche ich feuchte Erde und fühle das heiße Schnauben der Büffel. Die Augen brennen vom Rauch des Feuers und im Wald tanzen die Geister zwischen den Bäumen. Ach wie schön.

    Übrigens flasht mich das Foto mit den Schafen ganz besonders. Frag mich nicht, was da für mich drin liegt, aber es macht was mit mir. Vielleicht kann ich es morgen dann benennen.

    Deine Posts sind immer so vielfältig und staunenswert, dass ich noch eine Weile brauche, um alles gefühlt zu haben.

    Bis dann drück ich Dich und wünsch Dir ein archaisches Wochenende - aber nur, wenn Du es Dir auch wünscht.
    Veronika

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    1. Jaaa, archaaaisch, isses nich schön? Gewaltig ist das. Ich finde ja auch Urzeiten so unglaublich. Urzeiten, da sehe ich doch glatt Riesenfarne und... hach...
      In meinem kleinen Stadtleben lebe ich so gar nicht archaisch, doch ich kann dem nachfühlen und intergrieren. Archaisch kann ja auch derbe schlimm sein, einen bedrohen - und so bewahre ich mir zumindest einen Wesenskern davon, dass er mir nützlich ist. Das kollektive Unbewusste als mein Shop, hahahaha, nu schmeiss ich mich wieder weg.
      Habe gerade archaisch die Dusche geputzt, meine Güte, die Kiddis sind SOLCHe Ferkel, und ich wollte nicht warten, das dem König auf´s Auge zu drücken, am Abend.
      DA habe ich getobt, Katerchen setzte sich aufs Fauteuil und sah mir zu beim Februaren. Erst fand er´s witzig, ich konnte den glatt kichern hören (wenn ich pömple, amüsiert der sich geradezu wie das Ding rauf und runter geht), dann fand er es zum Gäääähnen und schläft nun zusammengerollt wie ein Keimling.
      Mal gucken, was ich dieses Wochenende wieder so finde, auf jeden Fall war es eine heftige Recherchearbeit, den Februar zu finden, zu fühlen und zu begreifen, damit ich ihn nun so richtig feiern kann! Und das tun wir hier. Ganz archaisch, hahaha
      Deinen Post habe ich gestern mit König und Töchterli gelesen - da war noch so viel drin, ich muss da noch ein paarmal gucken.
      UND DIE FOTOS!!! Vom Nebelsee... Und das erste, nicht mehr ganz Winter, noch nicht Frühling, beides auf einem Foto... Ich komm nachher nochmal rüber...
      Ganz dicken innigen Drücker, bis denne, Deine Méa

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    2. Ja, das mit den Schafen, die sehen eben nicht so dutzideidei aus, sondern ganz ernst, fast ein wenig unheimlich, als wüssten sie so viel mehr von der wahren Welt - als hätten sie eben noch Wurzeln...Ist es das? Ich hab mir nen Wolf gesucht, bis ich die fand...

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    3. Hach, ich schmeiss mich auch weg bei Deinen Texten - so witzig und gleichzeitig auch so ernst, alles zusammen.

      Ich hab mir die Schafe nochmal angesehen, sie sind für mich wie Wächter, als ob sie sagen wollen, betritt nicht unser Reich mit schmutzigen Schuhen und benebeltem Geist, es könnte dir gefährlich werden. Kläre zuerst deine Sinne und reinige deine Gedanken, denn was du hier jenseits dieser Schwelle siehst, ist nicht in deiner realen Welt angesiedelt, sondern bedarf einer anderen Wahrnehmung. Da brauchst du den Mut eines Prinzen und die Kraft eines Gottes, um hier bestehen zu können. Drei Schafe und drei dominante Bäume - magische Botschaft für den, der sie entschlüsseln vermag.

      Ohhhhhh, Alltag ruft und ich würde so gerne ihn diese geheime Welt eintauchen. Sie erzählt so viel mehr als alles Plakative da draussen und viel mehr als alles Gewöhnliche.

      Herzensumarmung Deine Veronika

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    4. Jaaaa, Veronika, DAS ist es!! Zu gut!! Nur, eines Prinzen??? Nööö, Mut einer Köööönigin!
      Wir kriegn de Kindaaa!!!
      Deinen Kommi könnte man auch schon wieder zu einem Wochenthema machen. Der Hammer. Du, wenn Du dann da bist, staune ich Dich wahrscheinlich wie blöde an, oiiii, bist ein Weltwunder für mich :))
      Oder wir sind so entsetzlich albern... warte mal, Grazy ist auch so albern, die kichert viel... Weißt Du, dass sie um die Ecke wohnt???

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    5. hihiiihh ich bin hin und futsch und ich schmeiss mich weg - verwende so gerne Deine Worte, weil sie präziser gar nicht gehen.

      Weltwunder oha was für ein Kompliment. Aber mal ehrlich, das sind wir doch alle, nur die meisten habens halt vergessen. Und wir erinnern uns - zumindest ein bisschen, etwas, klein wenig ein Lichtpünktchen im Dunkeln.

      Also nein ähhh nicht Königin, ich meine immer noch Prinz. Weil eine Königin braucht keinen Mut, sie ist Mut, sonst wär sie gar nicht Königin. Verstehste. Und es waren doch immer die Prinzen, die auf kaputten Gäulen durch die Wüsten, durch die Dornenhecken, durch die Geisterwälder, über die Drachen geritten sind, um die Prinzessin und so die ganze Welt zu retten. Eine Königin macht nicht die "Schmutzarbeit", hahahaha, muss grad selber lachen, wenn ich an mein momentanes Küchenchaos denke. Und Kinderkriegen ist archaisch, da braucht es finde ich keinen Mut, es braucht nur die Kraft, diese unendliche Energie aushalten zu können.

      Also am 28.2. fahren wir nach Hamburg und am 4.3. wieder ab. Dazwischen muss Platz haben: Isemarkt, Brunsbüttel, Vierlanden, Krameramtsstuben, Rüde in Angeln, Shoppen mit Töchterchen, Kaffeerösterei mit Mann, albern mit Méa und Grazy. Kriegen wir das hin??!?!?!?? Yeahhhh, kriegen wir. Und dann staunen wir über uns und die Welt und noch viel meeeeeehr.

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    6. Hahaha, insofern sind wir demente Weltwunder :)))) Und was Geburten angeht, boaaaaaaaaaaaahhhhhhh, wie bekloppt ist frau, DAS auf sich zu nehmen (ich ja dreimal). Oiii, die Hormone...
      Und jaaa, das kriegen wir hin :))) - schreiben wir uns mal per mail: le.roi-strauss@web.de

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  4. Liebe Mea,
    wie schön du den Februar begrüßt, zauberhaft und ich möchte mal lila Kartoffelpuffer sehen, ich kann mir das so garnicht vorstellen. Ja ich mag ihn auch den Februar, nun kann man abends sogar noch Helligkeit sehen wenn man seinen Arbeitsplatz verlässt, dass ist schön, ich freu mich auch auf den Frühling aber nun lassen wir erst mal den Februar auf uns zukommen.
    Alles Liebe vom Reserl, fühl dich umärmelt

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    1. DAS ist vielleicht was, die sind so dunkel, da weiß man nicht, wann die Kerlchen fertig sind! Suuuuuper klebrig sind die, aber geschmeckt haben sie einfach GÖTTLICH, ein lieber Nachbar hatte viele Äpfel und dieses Knollis übrig, auch noch bio, na, da war es klar, was aus denen wird. Eine Form von Eierkuchen zu Lichtmess, hihi
      Und dieses Hin und Her, da überlege ich mir as, wie man das noch nutzen kann. Ich bin schon wirklich gar schrecklich guter Laune, seit ich das so alles kapiert habe.
      Tatjana, liebes Reserl, fühle Dich auch umärmelt, freudiges Februaren, das gibt vielleicht Schwung, huiii, Deine Méa

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  5. Mea your welcome to February has energy and light, beautiful post. I love truffles, I just made risotto with truffles, yum! We love potato pancakes and I make them but have never tried purple potatoes for them, I mix the purple with yukon when I roast them but now you have me wanting to try the purple pancakes. Archaic yes, another archaic looking vegetable to me is the beet. Which I love but prefer the golden beet over the red. Much like your word archaic I like the word anachronistic, its how my home blends with the past and present in its decor. March lambs, the signs of spring that announce the season with great joy and beauty.
    Have a beautiful month my friend.
    xoxo,
    Vera

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    1. Jaaa, Vera, the red beets are a bit bitter, eating them raw, but superfood, every week for us. I do NOT know yukon? Sound interesting, indian?
      As a psychologist and absolute C.G.Jung-Fan (even before I studied) I love the idea and mechanisms of the collective unconscious. MY shop to go shopping, hahaha
      Words like Drama, epic, archaic, ohhhh, they make me have wild ideas :)
      Vera, I hope, the delivery of the crown will have some archaic PUSHS towards you ;))
      I huuug you wildly, have a wonderful start of February and thank you so much for being here, your friend Méa

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    2. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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  6. Mea ich musste grad so lachen. Ich sag ja immer wer lesen kann is klar im Vorteil. Ich les doch die ganze Zeit anarchisch, und denke was meint die damit läuft sie jetzt mit Trüffel und Kartoffel vermummt durch die Gegend? Ich schmeiß mich weg, archaisch ja nu hab icks och verstanden.
    Mealein machs dir fein im Februar, ich drück dich, deine Anja

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    1. Hahah, der Anarcho mit den lila Handgranaten, hahaha, ich lach mich hier krumm. Ist das schön... Und wild Trüffel werfend, hihihi...
      Anjalein, Du bist schon ein Kracher, wie schön das ist, das breite Grinsen ist nun endgültig da, vielen Dank dafür, ich drüüück Dich anarchisch, Deine glucksende Méa... ist das schön... ;))
      Ich überlege mir nun jedoch, mit was ich dann vermummt wäre.. hahaha, klar, mit Putzlappen und Feudeln, hahaha ;))

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  7. Liebe Méa,
    viele Worte sind nicht so meins.
    Nur dies,der Post ist so kraftvoll und so tröstlich zugleich,"Seelennahrung"!
    Danke!
    GLG Bauke aus F in H

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    1. Ach Baukelein, das ist schön - hab auch viel an Dich gedacht, als ich ihn schrieb und so gehofft, Du findest darin was :))))
      Ich drück Dich lieb, lass schön Nährboden an Dich ran :)) Deine Méa

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    2. Was für mich finden,aber ja,hab wieder so viel mitnehmen können,wie jedesmal wenn ich bei Die zu Gast bin.
      Das der König so etwas mag versteh ich gut,ich hab auch gern lustiges Kopfkino.
      Seid lieb gegrüsst ,Bauke.

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  8. P.S.
    Der Kommentar von Anja und Deine Antwort
    darauf,haben mich heute Morgen schon sehr "erheitert".
    Bauke

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    1. Jaaa, anarchisch, ne??? Anja ist aber auch so eine, ich hab mich schlapp gelacht - muss ich dann gleich auch dem König zeigen, sowas mag der - ne Anarcho-Méa, hahaha :)))

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  9. liebe Méa,
    vielen Dank für die liebe Nachricht auf AnasPenelope. Nett, dass du mich als "Nr 1" anlachst in meiner Follower-Galerie.
    Hast dir wieder so viel Mühe gegeben. Und ich habe ein vergnügliches Bild mehr: den Tante-Méa-Laden. Man geht hin, bekommt viel, ist um einiges reicher geworden und trägt doch nichts hinaus - nichts "Festes" zumindest. Ideal, nicht wahr.
    Ganz fein, ich komme natürlich zur Einweihung.
    Liebe Grüße,
    Angelika

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    1. Hihi, bin ich Nummerngirl?? Eher Nummernoma, hahaha. Nu bin ich mal gespannt, ob es jetzt klappt. Manchmal blicke ich durch Blogger nicht ganz durch...
      Jaaa, der Tante-Méa-laden, ich geh im kollektiven Unbewussten shoppen, ist eh viiiiel spannender als in diesen Dekoläden (es sei denn, die Dekoläden, die mit echten Schätzchen handeln, mit schönen Brocanteteilchen, huiii, da guck ich aber schon gerne mal)
      Doch ich denke, ich bin da nun ziemlich wunschlos glücklich - nur ne antike Herrenperücke, DAS wärs noch, die wünscht sich der König so sehr...
      Aber ich fische nun in den Tiefen, huiii, das ist spannend.
      Und spannend auch Dein Neuanfang!!!
      Hab einen lieben Umärmler, ich guck unbedingt wieder rein, oiii, ich liiiebe Umzüge - aber das sagte ich ja schon. Deine Méa

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  10. ha - 2 doofe ein gedanke :-)
    ARCHAISCH war mein thema auch, für anfang februar: http://bahnwaerterhaeuschen.blogspot.de/2017/02/modish-matrons-february-folk-art.html
    klar dass ich dir einfach nur zustimmen kann - du schreibst mir mal wieder aus dem herzen!
    hier tragen die elbschiffer ihre schiffsmodelle mit musik und salutschüssen durchs tal - auf dass der fluss ihnen wieder ein jahr hold sei.........
    xxxxxx

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    1. ECHT??? Wie jetzt, Schiffsmodelle und Böller...?? Ist ja ein Ding.
      Und klar, archaisch ist er ja auch sowas von, der Februar, der Taumond, vor allem, wenn der Winter zu schnell aufgibt.... denn dann schmilzt alles auf einmal und oiiiiiiiiiiiii! Aber DIESE Form der Archaik brauchen wir dann nicht - also extremes Hochwasser. Nein, er hält es auf, der Gute, soll ja nächste Woche nochmal ordentlich kämpfen. Gut so auch, wenn nichts zu früh startet, weil es schon meint Frühling ist da...
      Einen archaischen Gruß, höhö, Beate, hab´s schön wild, ist ja der Monat dazu, Deine Méa

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  11. Burlap LuxeFebruary 4, 2017 at 21:24
    Mea, I find this post surprising did we think alike, the universe has its signal. With my signs I have created for my blog postings and for sale in my etsy shop I created the sign French crepes, yet my first choice going to be what Truffles.
    I went with crepes for better understanding to my way of thinking. I adore à meal prepared with a perfectly scented truffle.
    As for the kitchen photo it alway leaves me in wonderment of a culinary peasant like feel did I long to capture in my spirit of how I want to live.
    February is the third month of meteorological winter ... The month of purification Februa..the fish sign born from the sea February. Eros (Cupid So Considered) a sign of gratitude towards the fish sign. It is gene rally Considered a feminine sign month .... Represents divine love.

    As for the TRUFFLE ... It is called "The diamond of the kitchen."
    You have created a home much like the truffle, it's a diamond of light and delight.

    I myself oft indulge in a chocolate truffle dusted in cocoa powder, it is to a taste of beauty.
    Visiting you and your creative postings as of imaginary artist nothing gets past you in a creative approach.
    Enter this winter, summer month of February inspired by the sea and sun. I hope it finds you in love and magically creating.

    My daughter 23 years of age is a psychology major, with three graduating majors and is going to practice in mental health. She goes on to a medical degree and wants to practice as well as teach. It's always been of great interest in how I raised my daughter to listen to the small voice within each soul. We are deep thinkers and creativity is part of the psyche in how we approach life through our living works.

    Keep living my dear through your works, creatively passing on what balances us.
    (I hope this makes sense to you, it does to us who think deep within, healing the heart of home and honoring life through our works of art)

    Happy February, love, peace, and the fine gray line.
    From you US friend in Sunny California
    Xx
    Dore

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    1. Dore, I love your idea of honouring life with creativity in every part. If it is furniture, if it is thoughts of the special topics of a month, or the typical foods, provides from the markets.
      We are o glad to have various people there coming directly from the old land around her, regional as well as there are some right out of Provence and Normandie. So I am very spoiled :))
      Your deep thinking words, my lovely Dore, they always give me strength to carry on and to wake up, if I lost my view under all these everyday-circumstances.
      So have it archaic and wild and happy, with a shell hard as an oyster taking care of the pearl, and: Your heavenly crowns always remind me on the ocean... Your friend Méa, who sends you hugs.

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    2. And your deep words fill my soul dearest Mea.... Creating through thought and words.

      Xx
      Dore

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  12. Liebe Méa, Himmel, was für ein laaaanger Post!! Aber einer, der zur Seele geht. Archaisch ist ein so ausdrucksstarkes Wort, ich mag es sehr! Für mich ist es eng verbunden mit den Ausdrücken "urwüchsig" und "kraftvoll", Eigenschaften, die sich in jedem von uns wiederfinden. Viele sind sich gar nicht bewusst, wie viele archaische Eigenschaften in ihnen schlummern, welche alten Kräfte da wirken! Weitergegeben von Generation zu Generation, unbewusst oft und nicht wahrgenommen. Beim einen treten sie zutage, bei anderen sind sie verschüttet und trauen sich nicht an die Oberfläche. Je nachdem, ob man seine Wurzeln schon tief genug im Boden hat und sich wagt, zu seinem höchstpersönlichen ICH zu stehen.

    Übrigens hat es bei uns letzthin auch getaut. Als ich morgens früh zum Stall kam, da hatte der Starkregen über Nacht den Schnee am Stall weggeschmolzen, und diese ganze Masse an Wasser hatte den Weg IN den Stall gefunden....Was für eine Überschwemmung! Gottseidank habe ich im Stall einen Gully; trotzdem war es eine ordentliche Anstrengung, diese Menge Wasser da runterzufegen mit dem Besen! Aber so ist die Natur: Sie birgt Kräfte in sich, von denen wir uns nicht ausmalen, wie gross sie sind. Apopo: Vorhin hat es hier angefangen zu schneien...... ;oD

    Habt einen wunderbaren Sonntag noch im Königreich, herzlichste Grüsse!

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    1. Alte Kräfte wirken... hachzzz... wie DAS so schön klingt! Du wieder... welche alten Kräfte wirken... Wenn man Worte futtern könnte, würde ich ein Wortfresser sein. Wie das klingt... Schöööön.
      Deinen Kommi aber pflück ich mir, wenn ich darf, denn GOTT SEI DANK hast Du mir das geschenkt, mir ging ein Licht auf! Du bist die Sätzefinderin, echt!
      Und das mit dem Tauen, jawooohl, daher soll der Winter ja nicht zu schnell gehen. Wenn er nicht so tapfer kämpfen würde, oiii, allein schon einmal so gesehen - wir würden ja alle absaufen, gell?
      Zumindest an den Flüssen. Ne, der macht das schon richtig, alles noch einmal kurz einzufrieren und erst etappenweise zu gehen.
      Da hattest Du sicher ne Mörderarbeit... erhol Dich schön, futter ordentlich und bleib gesund, meine liebe Hummeline, ich freu mich so sehr, dass Du mir hier so ein Geschenk gemacht hast - Deine Méa, die Dich ganz beglückt umärmelt.

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    2. Aber sicher darfst du ihn dir pflücken! Ich freu mich doch, wenn du nachvollziehen kannst, was ich meine, wenn meine Worte in dir wirken und bei dir auch neue Gedanken auslösen! Denn manchmal denke ich mir ja schon: "Was schreibst du denn da wieder für wirres Zeug?? Die meinen ja noch, du hast 'ne Fallmasche!" ;oD Aber dann drück ich doch auf "veröffentlichen". Und siehe da: ich werde verstanden!
      Schönen Aaaabend!!

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    3. Du drückst Dich sogar GANZ klar aus, Hummele, das ist es ja, was ich so bewundere. :))) Ich bin da ein ganz umständlicher Mensch...

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  13. Archaisch, ist ein Wort, der absolut „meins“ ist. Nun, fragte ich mich, was bedeuten diese ursprünglichen Energien? Was bedeutet es für mich und was ist so besonders daran? Was bedeutet es für mein Leben im 2017 und darüber hinaus? Archaisch, also ursprünglich, urrralt. Die Energien aus den Urzeiten, die Energien des Anfangs… Am Anfang gab es keinen Kopfdenken und…welche Seite von mir zeige ich jetzt… was behalte ich lieber für mich… das kann doch niemand erfahren und…was sagen die Leute!
    Archaisch heißt es für mich nichts Geringeres als „ganz sein“. Gebündelte Kraft. Auch, wenn ich ein „klares Ziel“ habe, nutzt mir dies wenig, denn meine Kraft läuft davon solange, solange ich sie nicht einigermaßen zusammen halte. Das bedeutet, ich muss versuchen mich als Ganzes zu sehen und anzunehmen.
    Licht und Schatten. Gut und Böse. Sich verletzlich zeigen, Wunden zeigen, sich schwach menschlich zeigen. Warum lieben wir so manche „Bösen Helden“ und die Guten langweilig und uninteressant finden? Weil die Bösen geben ES zu und damit, paradoxerweise, umarmen ihren Schatten und uns trotz „Böse“ zu sein sympathisch werden. Und Unvollkommenheit und Schwäche zu zeigen, macht einen Menschen nur größer, verlieren kann er nichts dabei. Im Gegenteil.
    Das muss archaisch sein, sich im Licht und Schatten zu zeigen und mit dieser gebündelten gewaltigen Kraft zu wirken oiiiiiiiii!!! Authentisch zu sein.
    So will ich auch sein, zumindest ich will es versuchen, es anzupacken!
    Denn das passt so gut in dieses Jahr und seine Themen und ist eine wundervolle Inspiration, die sich ihren Weg suchen wird und ganz tief zu den Urkräften gehen, sich verbinden und wirken. Oiiiiii, das wird was!
    Lass dich mit dieser archaischen Kraft ummanteln und inspirieren, liebe Méa, und hab eine funkelnde Woche, deine Grażyna

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    1. Oh ja, und dazu müssen wir uns noch viel mehr in uns verankern, finde ich. Dieses andere "Wohnen", so banal es sein mag, es ist wie ein Fingerzeig, mich nicht mehr im Quatsch zu verlieren, nach innen zu spüren, wie eine Pflanze sich da wohl fühlen muss, tastend, die Würzelchen dahin, wo es ECHTE Nahrung gibt, keine Ersatzstoffe.
      Die gebündelte Kraft kommt DAHER - nur daher. Da bin ich mir sicher. Zu sich zu stehen heißt ja dann, in sich selbst zu wurzeln, im Seelenboden. Dort wird bei mir auch ausgemistet, glaubst Du es? Dieses perfekt ist nicht genug in mir, ich lege es schrittweise ab, ich darf sein, denn ich bin so ein feines Kerlchen, auch wenn ich mich nicht so zerreiße, hihi. Ach, der Februar tut mir schon gut. Das Archaische ist mit dem Seelenboden vereint, es kommt aus den Urtiefen. C.G. Jung sieht dort den Inhalt als die Archetypen und die damit verbundenen Lebensthemen...
      Zu den Urkräften gehen... ja, regelrecht WURZELN bilden, aussenden, erspüren, wohin, dort sind wir nicht sehend... Ohhhh, und oben tobt das Hin und Her des Februar. Geil! (Tschuldige, aber dieses Tussiwort hat so was Guttural-Archaisches, das trifft es so...)
      Grazylein, hab es gut verankert, diese Woche tut sich was, ich sag´s Dir, vielleicht docken wir ja wo an... Lieben Umärmler, Deine Méa

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  14. Liebe Mea,
    Jetzt habe ich wieder so viel Neues über den Februar gelernt.
    Das wusste ich alles gar nicht.
    So schön zu lesen, danke❤
    Herzliche Grüße,
    Sabine

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    1. Ach, das freut mich aber, liebe Sabine. :)) Ja, ich hatte früher den Februar als seltsamen Monat empfunden, da war der schrille deutsche Karneval, mit dem ich so gar nicht kann, und der ja mit dem Ursprung all dessen gar nüscht mehr zu tun hat, dann war da Valentin und feierte schon bald Frühling, obwohl es doch noch so kalt und trist war, ich kam mit Februar gar nicht klar.
      Und nun kapier das alles viel besser und mag es sogar sehr - und wundere mich, hihi
      Ganz liebe Grüße an Dich, alles alles liebe, Deine Méa

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