Freitag, November 25, 2016

Mandelkuchen in der Knusperküche - Adieu November!

Ich wünsche Euch allen einen wundervollen 1.Advent!


Noch bevor liebe Gäste aus Holland kommen,
auf die wir uns schon sehr freuen,
wurde im kleinen Königreich bereits die Knusperküche angeworfen.
Wie jedes Jahr. 

Erinnert Ihr Euch noch?


Falls nicht:

Hier das Rezept und die kleinen Tricks für
Elisenlebkuchen:





Ich mache die Lebkuchen mittlerweile allerdings ausschließlich mit Mandeln, 
also Mandelküchlein,
da wir das Marzipanige so lieben, hmmm...
Und es duuuuuftet!

Einfach himmlisch :)
Man kann auch ein wenig Marzipan ins Innere geben.

Sie sehen so herrlich urtümlich aus,
finde ich.
So archaisch (ist das nicht ein schönes Wort?).
Ich mag sie gerne so "grob" und ruhig ein wenig unvollkommen.
Hier merkt man auch deutlich den Unterschied zwischen biologischen Zutaten und herkömmlichen.
DAS schmeckt man nur zu deutlich!
Alleine schon an den Gewürzen.
Und die machen es ja vor allem aus beim Pain d`Épice.



 Wie Ihr ja schon wisst, ist mit meinem neu eingebauten Kammertürlein sogar ein wenig echte Hexenhäuschen-Atmosphäre eingezogen.
Guckt mal :)), meine Models.




Natürlich bedachte ich auch Monsieur Honoré.
Erst schnupperte er noch vorsichtig.


Es wurde abgebissen und gekostet...




Na, dieses Lächeln sagt wohl alles ;)

Ja, ´s ist die Zeit,
Lebkuchen zu backen.
Das mache ich immer so - 
zum Ausklang des Novembers.




Man soll die Kerlchen ja auch mindestens 14 Tage vorher backen, damit sie gut durchziehen.
In Backpapier und mit Apfelscheiben aufbewahren...


Doch wir futtern sie meist gleich auf.


Salzteig?

Seit Unzeiten hatte ich auch einmal wieder Lust auf Salzteiggebäck mit Roggenmehl gehabt. 
Ich fand das eigentlich so abgedroschen, 
doch mein provençalisches Hexen-Türlein ließ mich einfach nicht in Ruh. Naja, und dass wir seit langem ein wenig Restmehl herumstehen hatten, das ich aber nicht mehr verwenden würde - 
ich nehme ja nur frisch gemahlenes Mehl aus unserer Mühle.
Zum Wegwerfen jedoch war es mir zu schade.

Ja, ein wenig Lebkuchenseligkeit musste dann doch sein,
und so machte ich mich ans Werk...
Auch wenn man sich an diesem Gebäck die Zähne ausbeissen würde ;)!

Ich nahm zwei Teile Mehl, einen Teil Salz, so ungefähr,
und so wenig Wasser wie möglich,
damit es eine Konsistenz wie Knetgummi hat.
Je gröber das Salz und das Mehl, desto urtümlicher sehen die Kerlchen dann aus.
Es gibt ja auch ganz grobes Salz, doch das hatte ich nicht da und wollte es nicht extra kaufen.
Wenn Ihr es hell haben wollt, streut Ihr Salz obenauf, das verbackt sich ganz fest mit der Oberfläche, wie auf dem Bild hier.

Beim nächsten Mal werde ich das Salz darauf noch unregelmäßiger verteilen.



Wenn Ihr kein Salz obenauf streut, habt Ihr solch ein Ergebnis, 
ein schönes Braun wie es das Herz hier hat.


Bei 100° C zwei Stündlein backen, dann wirft es sich auch nicht oder bildet  gar Blasen. 
Einmal dann auf 200 °C hochschalten, ca. 15 Minuten,
guckt immer mal wieder nach, ob es Euch so gefällt, oder ob Ihr´s noch dunkler haben wollt.


Ganz wichtig:
Nicht einfach ein Loch durchpopeln, sondern mit einer feinen Bohrspitze mit dem Bohrer oder Dremel bohren.
Erstens ist das "Gebäck" ja steinhart, zweitens würde es Euch sonst zerspringen.
Ein Loch in den noch weichen Teig stechen, das funktioniert meist nicht,
da der Teig einfach wieder zusammenbackt.

So, habe ich Euch angesteckt?
Aber gerne doch ;)

Ich mache mir und den Kindern nun einen Kurkuma-Latte,
das ist königlich,
sogar auch noch gesund!
Ich futtere übrigens hie und da tapfer eine kleine Knolle - 
sie sollen ja wunderkräftig sein ;)
Und ihr Geheimnis aus dem Land der Morgenröte ist golden wie der Dezember,
der nun bereits vor der Türe steht.



Ja, ich habe das Gefühl, der November und ich sind richtig dicke Freunde geworden.
Lord November wurde gebührend geehrt und gibt das Jahresrad nun so gerne ab.
Sein Geheimnis habe ich begriffen - ich überdachte im ruhigen Herbst- und Nebelgrau und bei tapferen Spaziergängen meine Bewertungen.
Auch, dass Salzteig bei mir "out" und "so 80er" war.
Ist es nicht - nein, es hat so viel Spaß gemacht.
Es ist schließlich ein ganz natürliches Material,
hat so gut wie nichts gekostet, und es ging ganz schnell,
die kleine Adventsdeko herzustellen.
Nächstes Jahr mache ich etwas mit ganz grobem Salz und alles noch viel unregelmäßiger, das wirkt dann sicherlich noch viel uriger :)
Eher so wie mein altes Kerlchen hier:



Hier indes wird es nun richtig weihnachtlich, oh,
ich hatte da nämlich eine wunderzaubervolle Idee und war schon wieder ganz aufgeregt, 
ja, es gab kein Halten mehr.
Wie es geworden ist, zeige ich Euch im nächsten Post :),
wenn Ihr mögt.
Ich glaube, es ist schön geworden und steckt vielleicht auch an... 

Bis dahin alles Liebe und viel Freude,
bleibt mir alle schön gesund,
ach, es ist eine herrliche Zeit!!!

Eure Méa,
königliche Kurkumine im Lebkuchenhaus


Falls Ihr wollt, hier ist der Link und die Anleitung, wie Ihr dieses hier machen könnt


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Samstag, November 19, 2016

Alltag an sich... gibt es für mich im November nicht mehr

Bei Herbsttee und Holunderpunsch ...

Eine anonyme Bewertung bezüglich des letzten Postes hat mich diesmal mehr als sonst aufhorchen lassen. 
Aus einem ganz bestimmten Grund. 
Das kleine Stück freigelegte Mauer wäre ´was für "Bettelweiblein" und würde "arm" wirken.
Erst einmal konnte ich mit "arm" nix anfangen, da es für mich nur ein arm im Geiste gibt, das für mich negativ bewertet wäre.

Aber fand es das Anonymchen bei mir bisher gut, weil es hier materiell reich wirkte?!


Ich versuche doch, auf meinem Blog ´rüberzubringen, 
dass wir aus Einfachem, ja, sehr oft sogar aus Schrott und Weggeworfenem ein Königreich,
eine ganz eigene Welt erschaffen können!

Aus Bruchstücken, denke ich da nicht nur an all die Möbel, sondern auch an meine selbstgemachten Lüster und Spiegel!
Und dass man eben an "Armem" wie einer Mauer wahren Reichtum finden kann.
Dann ist man König und frau Königin.
"Hans im Glück" und "des Kaisers neue Kleider" sind nicht umsonst meine absoluten Lieblingsmärchen.
Wie oft seufzt man sehnsüchtig im Urlaub, wie schön es doch ist, blickt man auf nicht so perfekte Mauern, sieht man die Natürlichkeit darin. 
(Und ich spreche nicht von Verwahrlosen-Lassen eines Gebäudes, 
sowas bringt mich eher zum Heulen.)

Der höchste Reichtum ist mir, 
so bewertungsfrei wie möglich an alles heranzugehen, 
ja, Bewertungen regelrecht einzureißen. 
Frei und unabhängig macht mich das,
um völlig Neues entstehen lassen zu können.

Ach, und wie schön doch solches wie alte Steine in einer Mauer sein kann...



Bei Anonymchen hat es leider so gar nicht geklappt, dies ´rüberzubringen. 
Da schlug die Bewertung zu.
Schade, dabei gebe ich mir immer solche Mühe...
Muss ich eben noch besser ´rüberbringen, was mein Tun soll, dachte ich mir und war dem Anonymchen fast dankbar.
Denn genau darum geht es im November.
Ich habe da etwas begriffen.


Wenn ich nun hinausgehe, 
da freue ich mich tatsächlich noch mehr als sonst.



Als Symbol hängen an der Wohnungstür die "alten" Schuhe meiner nun schon so großen Tochter.  
Sie ist die Unternehmungslustigste von uns allen, das passt gut.


Das Symbol sagt uns, "habt einen behüteten Weg".

Ja, wenn ich ´rausgehe, da freue ich mich nämlich beim Draußen-Sein bald schon darauf,
mit meinen Schätzen heimzukommen.
So wie hier, mit den letzten Waldpilzen dieses Jahres,
die es noch auf dem Markt gab,
denn der Frost herrscht nun schon oft in der Nacht.
Vorbei...
Es war schön :)


Und komme ich herein, ist es mir, 
als träte ich in diese kleine Welt wie aus einer Gasse der Provence.
Nun, Ihr wisst ja, wie es dazu kam...


Einen kleinen Augenblick bleibe ich dann hier sitzen.
Dieses kleine Stück aufgebrochene Mauer bedeutet uns viel.
Es schenkt nicht nur die Stimmung, diese ganz besondere Atmosphäre,
nein, es leitet auch etwas völlig Neues, Anderes ein, das mit dem Atelier zu tun hat...
(Das stelle ich mir dann hier vor. Es wird sich noch ein wenig verändern.)

Und in wenigen Momenten kommt dann auch das Katerchen nach ausgiebigem Strecken und Gähnen, 
mich zu begrüßen.
Der Kleine wird ganz ungeduldig und schnuppert, was ich wohl für ihn mitbrachte.
Dann trage ich pflichtschuldig alles in die Küche...
 und könnte jubeln über die Stimmung, die dort nun lebt.
Ja, auch hier ist sie stärker geworden.



Später Herbst im November, es hat sowas...

Ich staune dann immer noch meinen "neuen" Hängeschrank an, 
der sich hier so wundervoll eingefügt hat und ebenso ganz deutlich die Atmosphäre verstärkt.

Kleine Zauberei:
Ich habe die Borde an der Oberseite in Pink gestrichen, 
die Gläser reflektieren seitdem, als hätten sie an Beerensaft genippt,
schalte ich die alte Lampe ein.


Das funktioniert dadurch, das das Licht von oben kommt.
Vorher leuchteten die Gläser braun auf, das fand ich nicht so schön.
Pink ist schöner.
Solch kleine Verrücktheiten zaubern mir ein Lächeln.
Ich kann nicht anders, ich MUSS solche Sachen machen..., 
denn sie machen mich "reich" ;)

Und wenn wir DA stehen und abwaschen, das reinste Fest ist das geworden!
Das ist ja nun nicht wenig; 
ich würde sagen,
da wir ziemlich zubereitungs-freudig sind,
kommt pro Mahlzeit oft ganz schön was zusammen...



Aber wir tun´s mit Marseiller Seife, naturellement.




Seife in der Küche?

Oh ja. Niemals anders.
Und das, muss ich sagen, das ist gar nicht so dumm:

Ich habe nie mehr einen stinkenden Abfluss gehabt, seit wir nun seit Jahren mit Seife abwaschen. 
Und die Matten in der Spüle, die früher immer mal Schimmel ansetzten und daher ständig ersetzt werden mussten, 
die habe ich nun schon Jahre.

Herrlich eben gegen Keime,
 so basisch eben, oh jaaaa, da geht nix drüber. 
Und nix mit den ganzen bösen Keimkillern aus den Drogeriemärkten.
Wie gesagt, der Abfluss hat sich nie mehr bei der Nase "gemeldet", 
auch nicht an den schwülsten Tagen.

Das Spültuch muffelt auch nie, 
ich komme mir immer albern vor, es überhaupt in die Waschmaschine zu tun, weil es ja immer neu gewaschen IST.
Früher, mit herkömmlichem Spüli, hat es nach einiger Zeit immer gemuffelt.

Die Flüsse freut es auch :)

Und noch ein Plus zur Seife: Sie pflegt mein Steingut, die Glasur.
Wie nichts anderes tut sie das, alles ist wie versiegelt und hat einen sanften Schimmer. 
Echt schön ist das.

Nachteile hat es allerdings auch: 

- Man und frau braucht mehr Zeit, und es kostet ein wenig mehr. 
Doch wenn man den Dreh raus hat (sehr Fettes zu unterst, das löst schon mal an und geht dann ratzfatz), macht es richtig Spaß.
Jawohl, das ist so herrlich: Schwupps, ist man auf einem Landgut...

- Man muss abtrocknen, dass es schön "blinki" wird, doch das ist mir allemal lieber, als dass wir diesen schädlichen Ablaufhilfe-Film mitessen, den die herkömmlichen Spülmittel mitliefern.

Letztlich sieht es auch noch schön aus, so ein Seiflein, 
und duftet herrlich eigen, 
so ganz ohne Plastikflaschen-Umverpackung.


Stehe ich hier, fällt mein Blick nun auch so oft auf meine "neue" Kammer-Türe, 
die wir hier einbauten.
Ein Lichtbringer durch die Fenster.
Ach, seitdem "gibt" es bald die Kammer für mich erst so richtig!
Und jahaa, die Türe trägt nun stolz Novembergrau, 
so fügt sie sich viel besser ins Bild.



Kräutertee und Etiketten

Gerade jetzt ist auch höchste Zeit,
seine "Armeen" aufzurüsten.
Ja, denn viele werden nun krank,
ein Bombardement von Viren und nicht so netter Bakterien fordert unser Immunsystem mehr denn je.
Doch auch hier bin ich reich.

Zumindest soll es an der Vorbereitung nicht liegen.
Und hier hängt er auch schon, unser Salbeitee, 
mir von einer Zauberfrau geschickt.
Nochmals tausend Dank, Du Liebe!


Denn Salbei kann SO viel!
Der reinste Turboheiler ist er uns.

Aller übriger Tee, sozusagen unsere "Spezialisten", 
die lagern in der Kammer in schönen alten Le-ParfaitGläsern. 

Durch die neuen Fenster sehen wir diese Tees nun auch den ganzen Tag,
und so machen wir uns viel öfter eine Tasse als früher,
als sie "aus den Augen, aus dem Sinn" waren.
Ja, es wird nun alles so richtig gelebt :)


So habe ich glatt ganz beflügelt (und kostenfrei) Etiketten gemacht:
Erst die Grundform ausdenken. 



Spiegeln kann man durch Knicken, so werden beide Seiten auch wirklich gleich.



So. Nun einfach bestreichen mit Pappmaché, die viiiel Leim in sich hat.



Noch einmal und noch einmal...



Nach dem Trocknen schleifen.



Jetzt noch Streichen und eine schöne Schrift aussuchen, die man überträgt.



Ihr könnt es auch ausdrucken und die Hinterseite des Ausdruckes dick mit weichem Bleistift schraffieren, dann drückt sich das durch.


So sieht dann das Durchgedrückte aus:



Nun noch mit einem Stift nachzeichnen, fertig.



Ich nahm die französischen Namen der Kräuter nebst den lateinischen,
ich fand, das sieht viel hübscher aus...



Es klingt auch gleich viel märchenhafter.
Unsere Sprache ist doch manchmal ein wenig arg nüchtern, meine ich, 
und so habe ich gleich auch wieder ´was gelernt.
Zum Beispiel, wie niedlich Ortie im Vergleich zu Brennnessel klingt...



Voilà.

Jeder hat da so seine Zipperlein und seine Armeen dagegen.


Gerade in der nun so dunklen kalten Zeit gehört aber ebenso für uns 
der leckere Immunsystem-Stärker Holunder dazu.
Der Strauch, seine Beeren und der dunkle Saft,
er ist magisch.



Gerne auch einmal heiß (ja, ganz brav lasse ich ihn nicht kaputtkochen, mache ihn nur sehr warm) 
mit Apfelsaft, Ahornsirup, und Nelken mit Zimt, Pfeffer...


Ja, Romane könnte man über all diese Heilerchen schreiben!!!



War das alles nun wirklich Einfaches?
Wahrer Wert für mich. 
Alleine die Gewürze, früher nur für Könige.
Ja, wahrer Wert, den ich auch in manch´ Teurem finden kann
wie Historischem, in Kunstobjekten.
Darf ruhig auch einmal, wird dann zusammengespart, 
MUSS aber nicht :)
Ich will da ganz unabhängig bleiben.

Und der November guckt zum Fenster ´rein und nickt. 
Hereinkommen will er nicht, das wäre ihm viel zu warm, er würde leiden.
So freuen wir uns einfach aneinander.


Denn sein Grau und das zunehmende Dunkel dieses Monats,
seine Kälte und äußere Kargheit will mir etwas sagen.
Nun geht es um den Aufbruch in noch tiefere Schichten...
die noch brach und verborgen liegen.
Dies genau in dieser Zeit zu nutzen, erhebt uns in ganz andere 
Lebensweisen!

Der November soll gefeiert sein, denn er ist der Bruch:

Unsere Vorfahren haben mit dem Ende der oberirdischen Vegetationszeit
sogar so etwas wie Sylvester gefeiert!
Ihrer Sicht nach war das Absterben tatsächlich der Beginn des neuen Jahres, denn der Samen ruhte nun in der Erde.

Für mich ist der November die Zeit für ein Durchatmen
 und ein Resümee,
was ja nichts anderes als eine Schlussfolgerung und eine Zusammenfassung ist.
Wir haben unsere "Hausaufgaben" hierfür auch gemacht.
Mit Feuereifer.
Dieses Jahr war so unglaublich betriebsam -
alles ist durchdacht worden,
alles funktioniert mittlerweile reibungslos,
 und überflüssiger Ballast wurde abgeworfen -
selbst der Dachboden ist "leer".
Es waren letztlich drei Jahre der Mauser!
Und es war ansteckend auf unsere Umgebung, unter anderem wurde sogar eine Bombe hinter dem Haus "aufgeräumt" ... oiiii!

Jeder Raum, jeder Schrank, jedes Fach... alles sind wir durchgegangen.
Was nicht wirklich passte, wurde umgestaltet oder sinnvoll ersetzt.
Nun kann etwas ganz Neues entstehen, so viel näher am Eigentlichen.
Auch in meiner Kunst.

Genau das will der November, ja, das habe ich begriffen. 
Vorher konnte ich es in allem Gewirr nicht - 
doch jetzt ist es mir so klar geworden!

Er sagt:
"Halte jetzt ein, wann immer Du nur kannst, lass Dich nicht von Deiner Aufgabe ablenken!
Siehst Du nicht, was ich mache?
Du kannst nicht so weitermachen, ich bin der November!
Ich mache die Welt nun kalt und unwirtlich und dunkler, damit Du zu Dir kommen kannst.
Denke nach, 
und wenn fremde Bewertungen, die in Dir herrschen wollen, aufgelöst sind wie unnütze Verkrustungen,
dann gibt es noch so viel mehr, das es um Dich und in Dir zu finden lohnt!
Sie sollen Dir nicht mehr im Wege stehen, 
weil Du sie endlich losgelassen hast wie der Baum in tiefem Vertrauen seine Blätter.
Was Du nicht mehr bist, lass los,
und bewahre nur das, was es wert ist!
 Lass ruhig fröhlich aufbrechen, was in Dir ruhte wie nun die Samen in der Erde.
Es wartet so Wundervolles auf Dich.
Und jedes Jahr komme ich wieder, um Dir hier zu helfen...



Habt es zauberfein und herzenswarm,
viel Freude wünsche ich Euch an dieser so einmaligen, heimeligen Zeit!
Und ich gehe nun daran, meine Bewertungen in meinem Kopf mal zu ordnen ;)
Jetzt ist die Zeit...

Eure Méa, 
die heimelige Königin oder Bettelweiblein,
wie Anonymchen meinte.
Mir ist beides schön.

Wie konnte ich nur den November nicht lieben!
also wirklich...
Er gibt sich für uns solche Mühe,
der graue Lord.
In Würde, in Ruhe und mit Macht.
Wie seine Farbe, das wundervolle Grau.


Post postum: 
Hobbit hat das alles natürlich schon immer gewusst, er begreift ohne Umwege. 
Und feierlich trägt er nun passend zur Jahreszeit ganz bohèmian sein volles Ornat.
Voilà, der Herr trägt Winterfell und sieht damit...
einfach zum Kugeln aus!



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*
AUCH MÖCHTE ICH ANMERKEN, DASS ALLE DESIGNS - auch der Skulpturen und Skulptürchen!, BILDER, TEXTE UND GRAFIKEN, SOFERN NICHT ANDERS GEKENNZEICHNET, MEIN EIGENTUM SIND 
UND SOMIT URHEBERRECHTLICH GESCHÜTZT. 
DIESE DÜRFEN NICHT OHNE MEINE AUSDRÜCKLICHE ERLAUBNIS KOPIERT ODER WEITERVERWENDET WERDEN.