Dienstag, März 29, 2016

Röcklein aus, Röcklein an - von Salonlöwen und echten Kerlen

Méa kann es nicht lassen


Es ist einfach unglaublich! Diese Madame! Anstelle brav zu häsen und zu östern...
Nun ja, seht selbst.
Es fing mit einem Lüsterpatienten an.

Ich hatte nämlich einen Patienten - schon länger hing er hier herum und flehte mich um Hilfe an.
Längst hätte ich ihn retten sollen, doch hier war die ganze Zeit sooo viel los. 
Dann endlich war es soweit, und so wurde der arme rostige Kerl so liebevoll wie möglich entrostet, wie es halt nur ging, ergänzt, umgedrahtet, stabilisiert...
Unten am Korb war nichts mehr zu machen, die Perlen waren mit dem Rost des Drahtes wie verbacken. Somit konnte ich die fehlenden Steinlein nicht mehr ersetzen, doch da der Ring ja waagerecht hängt, fällt das nicht auf. Er ist eben sehr sehr alt, dieser kleine Kerl. Umso liebevoller kümmerte ich mich um ihn, wo es noch ging.
  

Ein sogenannter Restleuchter, ja, das war er, da er offenbar bereits als Ersatzteillager missbraucht worden war. Die Corona oben samt aller Medallions, sie war brutalst abgeknapst worden, die Ketten in unnützem Versuch von irgendwem einmal völlig falsch angehängt. Die Innenringe, die all die unteren Zapfen hielten, sie waren alle zusammengedrahtet und nicht in Stufen gehängt.
Wer hatte dies alles diesem armen Kleinen nur angetan!


Das VORHER des französischer Kerls:

Ich mochte ihn gleich. Er ist nicht so "tüddeldü", er ist trotz allem ein echter KERL, wie er da so komponiert war - also, wie er ursprünglich gehörte. 
Und er bedankte sich mit bravem Mitmachen. Sogar Blümchen passten zu ihm, die ich ja sonst nicht mag, doch die waren im Original mal dran und passten perfekt zu ihm.
Ja, ich sage es Euch, manche WOLLEN und manche zicken rum, dass es nicht mehr feierlich ist! Der hier wollte!
Die Mühe hatte sich gelohnt. Und der verbliebene Rost macht ihn nicht weniger schön - irgendwie mag ich das sogar, er hat eben schon viel erlebt.

Das NACHHER des französischen Kerls:

Stolz ob des fertigen Werkes, guckte ich dann jedoch meinen Kleinen diesem hier gegenüber an und dachte mir spontan:
"Wie sieht der denn aus - DAS geht ja gaaar nicht!"
Damals fand ich ihn noch richtig gut - nur jetzt hatte sich mein Blick doch deutlich verändert. 

Eigentlich und ursprünglich wollte ich meinen kleinen Leuchter ja nur vervollständigen, hatte ja noch ein paar Steinlein ergattert... Doch nun...
Gefährlich, mich mal eben, nur kurz an einen Leuchter zu lassen.
Dann passiert gerne mal, dass es hier ganz schnell so aussieht...




Denn ich lerne ja begierig an jedem altem Original, das ich in die Finger bekomme, und der nun fertige "Kerl" der Freundin, also deren Lüster, der gefiel mir so sehr - so wollte ich meinen auch haben.
Und ich hatte ja noch einen kleinen Sack uralter gesägter Zackenkristalle ("Zapfen gesägt", heißt das hochnäsig).
Tja. Und wenn ich da erst einmal loslege... dann geht es "Röckchen aus, Röckchen an..."
Hatte den ja eh schon verändert, weil ich ihn kleiner wollte. 
Vorher war er so unförmig und auch viel zu dick: 

Das GANZ VORHER des französischen Mädchens:

Proportional war das aber nicht so optimal.
Die Corona oben hatte zudem zu wenig Buchteln, die obersten Ketten zwischen den "Fühlern" zu kurz, die "Fühler" zu krumm daher.
Nun aber wurden die oberen Ketten endlich verlängert, hatte ich doch wieder Steineleinelchen gefunden, und so konnte ich auch endlich die Fühler aufrichten.



Ja, die Fühlerchen oben waren nun richtig.
Das Röckchen unten aber gefiel mir jetzt gar nicht mehr. Also AUS! 


Noch ein letzter Versuch erfolgte, ihn mit Buchtelunterteil zu belassen.
Dies ist immer derselbe Leuchter, möchte ich bemerken!



Nein, so aber war mir das viel zuu mädelig!! Mag es nicht so mädchen-nett.
Jaja... es ging weiter... und weiter...
Noch zu breit unten, noch nicht gut geformt... Tendenz aber schon gut, ich liebe Zapfenringe...


Jetzt stimmt die Silhouette: 


Die Kerlchen sehen von jeder Perspektive anders aus. Das fasziniert mich ebenso, wie es schwierig ist, dies beim Behängen zu berücksichtigen.
Nun fehlte nur noch, was diese alten Funkelteilchen unten haben. 
Das sollte mein Kleiner nun auch bekommen. 
Einen Stern, und zwar WAAGERECHT eingewebt.


Voilà, l´étoile! Der Stern ist eingewebt:


Nun ist er komplett, der kleine Salonlöwe (Salonlöwin), und das Dunkle unten durchs Einflechten, das macht die Silhouette eindeutig. 
Ich freuuuiii mich!

Das NACHHER des französischen Mädchens:

Jaja.
Wenn man mich mit ein paar Steinleins alleine lässt... 

Habt es alle funkelfreudig, Ihr Lieben,
aber passt auf, sonst endet Ihr noch wie ich.

Alles Liebe,
Eure Méa

königliche Schatzmeisterin
(nennt man auch Drachen ;)



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Samstag, März 26, 2016

Verwunschenes Ostara im Königreich

Und aus denWurzeln erwächst das Leben...

Rosebucket - die Neuen aus Méas Welt

Frühling

Frühling... Eine ganzeWelt  träumt in diesem einenWort.

Karl Ernst Knodt


Von ganzem Herzen wünsche ich Euch ein frohes Frühlingsfest mit solch viel Lachen und Zuversicht,
dass das Kalte aus dieser Welt weicht und der Frühling endlich die Erde wärmt.
Es wird Zeit...

Doch... MOOOMENT! Frühling??? Östern und Häsn?
Es östert und häst aber zumindest sehr zurückhaltend, wenn ich das mal so ausdrücken soll.

Es liegt aber nicht daran, dass Ostern dieses Jahr so früh gelegen ist, 
nein, ich habe da anderes gehört.

War wohl doch zu schön... Erinnert Ihr Euch an ihn?


via

Naja. Aber... der liegt da sooo wohlig. Wollen wir ihm mal noch ein wenig Zeit geben.

Mir war dieses  Jahr bisher noch so GAR nicht nach "Hässchn" im Grünbunten.
Nein, die Natur sagt mir etwas völlig anderes, spricht mich ganz anders an.
Ja, ich wollte gar nicht die übliche Deko machen!
Aber so gaaar nicht.
 Mir war diesmal sogar eher nach etwas 
Dunklem
denn Dunkel bedeutet für mich nichts Böses und Tristes,
sondern eher 
Kraft 
und 
Geborgenheit 
undWärme.

Ein wundervolles Geschenk der lieben Manuela von dem Blog "Es war einmal" kam da wie gerufen.
Ich konnte kaum glauben, WAS ich da sah. 
Nebst zauberhaftem Brieflein waren da WURZELN!!! Viele Wurzeln!
Manuela hatte sie für mich aus Mutter Erdes Schoß gezaubert. 
Ich meine, die muss frau ja erst mal auch heimtragen, dann verpacken... 
und die waren so sauber und mit den Steinlein und eine Wurzel mit Zaubersand, die hatte sie extra vorsichtig bewahrt!





Guckt mal, das Steinlein ist regelrecht eingewachsen!

IST das unglaublich?

Ich habe bis jetzt keine Worte, außer einem herzlichen und innigen Dank, so platt bin ich immer noch!!!
Manuela, da ist Dir eine vollendete Überraschung gelungen! 
Ich werde sie hüten.
VIELEN DANK FÜR DIESEN SCHATZ!
Du bist selbst einer!
Und hast mir tatsächlich meine kleine Ostergeschichte geschenkt.
Das Geschenk hatte ein Geschenk in sich - ein spontanes Bild.
All das bahnte mir dann auch den Weg für dieses ganz spezielle Ostara,
und wie ich es mir so wünschte, ist es hierdurch ganz anders als sonst  geworden.

Ich stellte mir die Wurzeln nämlich spontan liegend an einem Bachbett vor,
 herausgewaschen, nun Steine zurückhaltend, 
so zart das Wurzelgeflecht und doch so stark, 
zerbrechlichen Eiern Halt zu geben.





Das ist daraus geworden.



Wie kleine Wellen schlängeln sie sich empor.


Wie eine zauberische Zeichnung... 



Die Würzelchen fein verzweigt wie ein Abbild eines Flusslaufes mit all seinen Verzweigungen und Verästelungen, unserer Adern oder Nervengeflecht.
Dies alles ist so unterschiedlich nicht, auch wenn wir verschiedene Wesenheiten sind...
Der Ursprung, er scheint der gleiche.
Alles gehört zusammen.





Die Stämmlein verdreht und verwunden, Hindernisse und Widrigkeiten auszutricksen.
Was für ein Symbol für das Leben!


Ein Kunstwerk, dass man nur Staunen kann. 
Aber ich bin ja auch so ein wenig ein Wurzelweiblein, mag es runkelig und raunig :))


Meine Kinder werden groß,
Ostern haben sie wenn, dann nun sehr reduziert in ihren Zimmern.
Bunt und österlich hatten wir zuhauf. 
Ich mag das neue, das magischere Ostara als Frühlingsfest hier viel lieber, muss ich gestehen.
Im Moment dürfen hier nur meine 
Rosebuckets 
östern.
Die haben sowas aus dem Paris des Jugendstils.
Die hatte ich ja unlängst extra für den Frühling entworfen und bin nun ganz glücklich, dass sie ab jetzt offiziell auftreten dürfen.





Ich mag ja sonst eher keine Rosen, aber ich finde diese haben "so etwas". Dieses... so ein wenig Dramatische, ne?
Na, Ihr kennt mich ja.
Und es war gar nicht leicht, bis ich DIE hatte, die mir vorschwebten. 
Viele Versuche liefen da ins Leere.
Ist so ein bisschen wie etwas zu fangen, bis das Bild stimmt. 
Ich stelle sie ab April im Atelier her.




Sie gehören nun zu meiner Welt wie die geflügelten Herzen und anderen Skulpturen.


















Habt es geheimnisvoll, 
Ihr Lieben,

Eure Méa aus dem kleinen Königreich,

 die schon wieder diesmal so einiges Groß-Klunkeriges anstellt ;))
Doch nun wird erst einmal fröhlich gehäst und geöstert!



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Montag, März 21, 2016

Beinahe 10 cm mehr in nur ... drei Tagen

Ein unehrlicher Raum, und Méa geht an die Decke


Nach 13 Jahren war es soweit. Die scheelen Blicke unsererseits und so manches Besuches, sie fanden nun ihr Ende.
Und die Kommentare ebenso.
"Wann haut Ihr die eigentlich mal weg?", "Die habt Ihr aber nicht selbst rein?"

Nein. DIESES Scheußlikum, eine abgehängte Decke mit Lichtern, die alles in diffuses und völlig unnützes Geisterlicht tauchten, NEIN, die hatten wir nicht hier rein.
In eine historische Wohnung, 120 Jahre alt. SOWAS tun wir nicht!

Und die Lichter, sie blendeten! Der dazugehörige Lichtschalter lebt somit noch so gut wie jungfräulich - wir benutzten ihn nicht.
Zu allem Übel: Man konnte diese abgehängte Decke auch nicht streichen oder gar vorsichtig abwaschen. Nein, denn da war so eine glänzende "Dingenskirchenhaut“ drauf. Kam man ihr feucht oder mit Farbe zu nahe, warf sie Blasen, die man mühsam wieder hindrücken musste, was dann Runzeln hinterließ.
Doch mittlerweile fand selbst ich diese "Patina" (gilbig-grau, bä) so gar nicht mehr pittoresk.

  


Aber das alles hätte ich (beinahe) ertragen - nur nicht diese UNEHRLICHKEIT.
Und die konnte ich regelrecht spüren. Ja, was war da darüber, über meinem Kopf, hinter dieser falschen Fassade??
Auf jeden Fall wertvolle Zentimeter (man "merkt" den Unterschied ab 2 cm Raumhöhe, habe ich einmal gelesen).
Ich schätzte hier 8 cm. Zu meiner Freude waren es dann sogar 9,5! 
Wir machten nämlich den Holzspieß-durch-Lampenloch-Test und nahmen Maß.
Großes Frohlocken bei Königs. 

Ja, wir waren motiviert. 9,5 cm mehr!!! Das wäre dann wirklich eine HAUTE CUISINE!

Was aber würde nun zum Vorschein kommen? 
Die Gipskartonplatten waren aufgeschraubt auf ein Netz von Aluminiumstreben. Das wussten wir. Hatten ja im königlichen Badesaal auch schon eine abgehängte Decke gekillt.
So weit so schlecht.
Aber nachdem wir einen so schönen Kamin und Daybed-Salon erschaffen hatten (jawohl, ich bin ein gar schröcklicher Selbstlober, das "puscht" ;), fiel diese "abgehängte" Decken-Küche nun derart ab, es reichte uns. 

Ja, nu war Schluss. Es wär März, es galt also in die Schlacht zu ziehen, wie es im Monat des Mars in den Königreichen so zu den Gepflogenheiten zählte!
Und so... Setzte König samt Prinz zum Befreiungsschlag (-schlägen) an.


Was darüber alles zutage trat... Lackierte Rauhfaser, örgs...
Einmal freigelegt, waren die Schrauben der Schienen schnell gefunden und der Rest abgerissen.



Hilfreiche Unterstützung. Der behelmte Prinz bewaffnete sich und gab neben dem König den Rambo, die Decke einzuschlagen, zu zerkleinern... Ihr seht hier die Vorfreude auf wilde Hammerschläge!


Ein Tag, und die eingezogene Gips-Zwischendecke, dieser SPUK, war vorüber.
Und was da dann zutage trat! Über uns lag die ganze Zeit und unseren Blicken verborgen ein Drahtgewirr der schlimmsten Sorte:
Der Strom ging von der Mitte des Raumes durch die Wand in die Speisekammer, dort war der Trafo für den Niedrigstrom für die doofen Downlights. Dann gingen die Kabel wieder zurück in die Küche zu jedem Lichtlein. 
Die Lampe über der Spüle dagegen, sie bekam ihren Strom über die andere Wand aus dem Flur, der wiederum einmal quer durch den halben Raum lief. Oi!

Nein, das hatte keine gute Ausstrahlung!
Irgendwie hatte man es ja zwar die ganze Zeit über nicht gesehen, aber ich meine, ich spürte die Unruhe da oben regelrecht.
Ich weiß nicht, ob Ihr mich hier verstehen könnt... Hm...

Gut, nun konnte das alles ja weg. Strom neu verlegen, auch gut. 
... Aber da war er nun. 
Der Erzfeind. 
Er prangte an der Decke und guckte mich höhnisch an.
Perfekt festgeklebte, regelrecht mit der Decke verbackene Rauhfaser, gründlich in Crémelack gestrichen. Nun, die Büchse der Pandora hatten wir damit nicht gerade mit unserer Aktion geöffnet, aber das hier reichte mir völlig.
Ja, diese kleine Decke forderte letztlich alle meine Muskeln (am Abend hätte ich heulen können, so weh tat das) und all mein Knowhow des sinnvollen Einweichens und Oberflächenankratzens, sowie 2 Tage Spachtelarbeit, mit denen ich so nicht gerechnet hatte.
  

Nach zwei Tagen endlich dann war es gewuppt. 
Und die Decke, die nun hervortrat, ahhhhhhh, sie war meine Belohnung. 
WAS für eine Decke! Hatten wir noch ängstlich Riss an Riss erwartet, der nun sichtbar würde... Mitnichten.
Ach, ich habe noch nie im Leben solch eine meisterlich verputzte Decke gesehen! 
Wie Stein, hart, so perfekt gearbeitet, superglatt, nicht mit Delle oder sonstigem Makel. Oh, vor über hundert Jahren konnten die wirklich noch bauen. 
Das war das reinste Kunstwerk!

Na, das versüßte mir das Abkratzen.
Wäre auch ein guter und herrlich doppeldeutiger Post-Titel gewesen: Méa kratzt ab.
In unsäglicher Wollstrumpfhose voller Tapetenreste und Haarknödel mitten oben auf´m Kopp.

Guckt mal, der arme Spiegel war so eingekeilt gewesen mit der noch niedrigen Decke. Und die Downlights mussten immer wegretouschiert werden.


 

Auch der Schrank sah aus, als sei er eingezwickt worden, oder als hätte er eine auf den Kopf bekommen. Wie anders es nun geworden ist :))


Währenddessen... Man sah schon die neue Höhe, jubbbiiiie

Yess!!! Na endlich. Ich weiß, die Bilder schaffen das nicht, nur so ein wenig, 
denn Perspektive und Raumwirkung kriege ich als Laie einfach nicht besser hin, obwohl ich mich nach Kräften bemühte. 
Das transportieren die Bilder leider einfach nicht.
Doch unser erster lieber Gast nach der Renovierung staunte nicht schlecht, was ein paar cm an FÜHLEN verändern konnten! 
Es fühlt sich tatsächlich wie befreit an - und so geordnet ohne Tüddelkram über einem.
Eine geradezu erhabene Ruhe geht nun von diesem Raum aus - und es ist ein grooooßes Stück "povence-iger" geworden. Ja, ein kleines Landpalais hätte wohl mitnichten abgehängte Decken, rümpf.


Die Wandfarbe ist nun in den unterschiedlichsten Schattierungen gehalten, teils Grautöne, teils Taupe, teils beinahe Weiß. 


Die Decke strichen wir übrigens NICHT weiß, sondern in der erwähnten Wandfarbe, nur ein wenig heller, mit Weiß verdünnt. 
Dies macht den Raum optisch höher, da hierdurch der Eindruck ensteht, als wölbe sich ein Bogen über ihm.


Hobbitlein hat es übrigens gleich gemerkt, was sich hier verändert hatte und hat lange diese Decke angestaunt, jaja, der spürt sowas auch... 


Und wenn ich nun in diesen Raum gehe, diese eine, mir so magische Stufe hoch, dann ist unser kleiner Traum in Erfüllung gegangen.


Ich habe mehr Plaaaaatz!!! Beinahe einen Kubikmeter mehr, so ich richtig gerechnet habe.


Nun kommt das Licht auch aus unserem Lüster.


 Hobbit staunt, ja, da rechts sitzt er:


 Es gab Schokoladenkuchen zur Feier des neuen Lichts, passt ja zum März, nicht wahr?
(Mache ich mit Süßkartoffeln und Mandeln, schmeckt wie Möhrentorte) 


Das Wiedereinräumen war dann wirklich ein Fest für mich und wurde zelebriert - 
trotz Muskelkater, aber da hielt mich nichts mehr!


Man könnte sich allerdings auch den Kopf kratzen und sich seinen Teil denken: 
"Für das kleine Stück sooo viel Arbeit?" 


In meiner kleinen Welt aber ist eben schon wenig viel - 
nicht zuletzt macht das unseren Reichtum aus. 
Wir brauchen nicht viel, um uns reich zu fühlen. Kann auch ´ne nackige Decke sein ;))


Göttlicher Nebeneffekt: 
Nicht alles, was ich raustrug, trug ich auch in diesen Raum wieder hinein. Oh nein.
Zwei Kartons voll wurden ausgemustert, was mich vollendet erstaunte, da ich ja schon ausgemistet hatte. 
"Aber die sind so schön, sowas kriegste doch heutzutage nicht mehr", geht es mir nun so oft durch den Kopf. 
Doch schön ist so viel. Deshalb muss ich es aber nicht HABEN. Sind ja kein Museum.
Alles wurde daher genau geprüft und mit dem König abgesprochen.
Der erstaunt mich enorm in letzter Zeit - das "kann weg, freuen sich andere, ICH muss es nicht mehr haben, kommt es wieder in den Fluss", geht ihm immer leichter über die Lippen.
Naja, war ja auch Küchenkram ;).

So, nu aber, ich muss mal wieder ordentlich im Atelierchen voranmachen, das war ganz traurig, so verlassen.
Nun endlich haben wir Tages- und Nachtgleiche, am 20. war Saatmond, die Erdenschwangerschaft ist gelungen, huii, da kommt Energie auf uns zu!!!
Ist es nicht schön?

Ich wünsche Euch ein höchst wundervolles Allzeithoch,


Eure Méa,
die an die Decke ging, um abzukratzen 

via


PPS: Ich war völlig überwältigt von all den Glückwünschen und Geschenken zu meiner Veröffentlichung in Frankreich - 
leider haben wir immer noch kein Exemplar auftreiben können, doch ich danke Euch von Herzen für Eure diesbezüglichen Mühen und lieben Worte!
Besonderer Dank auch an meine liebe Vera, die ein Werk von mir erstand und es bei sich zuhause so liebevoll mit eigener Geschichte (zum Piepen!) in Szene setzte. 


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