Mittwoch, Dezember 31, 2014

Wir wünschen Euch...

Ein Frohes Neues Jahr
via

wünschen Euch Méa und der König

Prinz von und zu Nathanael und Prinzessin von und zu Faye,

sowie Hoflöwe Hobbit, der Erlauchte


Und auch das kleine Atelier von Méas Welt wird heute feiern, dass es kracht :)!
Ohhh, wir haben uns ja doch so einiges ausgedacht,
n´est-ce pas?
Und wir machen es uns damit schööööööööööön.

Meine purzelnden Glitzer-Zahlen, die dazugekommen sind...



Dann das poetische glitzernde Jahreswechsel-Wort.

Uuuund... 



Vielleicht mögt Ihr´s auch noch auf die Schnelle nachbasteln, geht Ratzfatz - falls Ihr noch keine Deko habt...
Draht biegen, zweifach, 
ein Ende wird der Kringelschweif,
Pappröhrchen machen und mit etwas Nettem bekleben, 
oben auf das Hütchen, Glitzer drauf. Fertig.


Halt! Nein! Das Wichtigste fehlt ja:
Jeder steckt noch ein gerolltes Zettelchen hinein,
auf das die Neujahrswünsche kommen, die Vorsätze oder Bekräftigungen, 
die man vorher hierauf geschrieben hat.
Neue Wünsche - oder neu formulierte Wünsche - haben sicherlich viel mehr Kraft.
 Neu Geschriebenes.
Ich fand diese Idee so schön, und man kann zudem gucken, was einem letztes Jahr wichtig war und wie das Jahr dann lief...

Dies tun wir in unserer Familie, und ich wollte es mit Euch teilen.

Mein großer Dank gilt allen, die mich so unterstützt haben!
Das werde ich nie vergessen!
Es war durch Euch wirklich ein gekröntes Jahr, 
nicht nur, weil 2014 die Kronen in Méas Welt ihren triumphalen Einzug hielten,
dass ich nur so staunte.


... es wuchsen auf dem Kronenbaum...



2015 wird für mich das Jahr der Schwingen, so viel steht jetzt schon fest.
Der "gefiederte Mond" hat es eingeläutet. 
Seinen Werdegang könnt Ihr, falls Ihr mögt, oben in der Klickleiste rechts noch einmal in zusammenfassender Übersicht der einzelnen Arbeitsschritte ansehen.
Einfach das Bild des Spiegels rechts oben anklicken, habe nämlich eine Seite geschaltet (und bin massig stolz, dass ich mir das nun auch beigebracht habe, hihi).



Und so wünschen wir Euch von Herzen Freude,

dass Euer Scheinen im nächsten Jahr ordentliche Schatten wirft,

dass die Wünsche, die Ihr habt, wahr werden -

und die Engel dabei aufpassen, dass sie auch nur das wahr werden lassen, oder in dem Maße, wie es Euch auch glücklich machen würde.

Das ist gar nicht so leicht...

Da muss man schon ein weises überirdisches Wesen sein, jaja...

Auf jeden Fall aber wünsche ich Euch eines:

Kraft!Viel  viel Kraft!




Und passt gut auf Euch auf beim Hinüberkommen,


nicht dass Ihr Euch noch ´nen Kater holt :)


Das war der letzte Post in diesem Jahr, 
und so seht Ihr mich wieder im nächsten Jahr,
wenn Ihr mögt.
Ich werde mir königliche Mühe geben.

Eure Méa





via

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Dienstag, Dezember 30, 2014

Rauhnächte sind Rauchnächte


Königliches Schmauchen ;)


Meine Lieben, leider hatte es mir diesen Post vollends gelöscht -
ich weiß nicht, was ich machte, dass dies passierte.
Habe ihn nun nochmals geschrieben und eingestellt - nicht, dass Ihr Euch wundert, denn es hat damit auch all die lieben Kommentare gelöscht... Vielleicht war´s ja der Rauch...
Also, auf ein Neues:


Ja,
da könntet Ihr sie sehen, am frühen Morgen, die Méa, 
noch mit zerzausten Haaren, aber schon wieder umtriebig.
"Glück ins Haus, Unglück hinaus"...
Und da laufe ich dann wispernd und mit wichtiger Miene durch die Räume, meine kleine Räucherpfanne in den Händen.

Ich passe genau auf, nur gute Qualität zu verräuchern, nicht etwas aus dem nächsten Hippie- oder Asialaden.
Da holt man sich sonst nämlich manchmal auch böse Schadstoffe in die Räume.
Ich verwende ausschließlich ätherische Öle und Räucherwerk eines Vertreibers, der in Oy im Allgäu ansässig ist.
Dort war ich schon einmal Vorort und habe denen Löcher in den Bauch gefragt, hihi.


Mag man auch nicht so Recht an die Sprüche glauben, an die Riten, eines kann nicht in Abrede gestellt werden:
Durch das Räuchern desinfiziert man die Raumluft auch gegen so manche Viren, Sporen und Bakterien.
Und somit ist es sinnvoll - und duftet einfach unnachahmlich feierlich :))
Zu oft hintereinander allerdings würde ich nicht räuchern, nur eben an besonderen Tagen, denn Rauch ist schließlich auch Feinstaub, n´est-ce pas?

Es gibt wundervolle Literatur mit spannenden Hintergrundinformationen zu Räucherwerk –  
es macht Spaß, ich kann es nur empfehlen. 


Hier neben dem Bettchen lagern sie, die kleinen Heiligtümer, in ihren Kistlein.
Echte Schätze. 
Das mag ich. Mag nichts um mich herum haben, was wir nicht leben.
  

Im kleinen Kistlein bewahre ich meine ätherischen Öle auf, die flüchtigen Luft-Geistlein.
Favorit sind zur Zeit Weißtanne mit Mandarine grün... Hmmmm....
  

Die verduften dann hier in diesem Lämpchen, das aus verschiedenen Teilen zusammengestückelt ist, die nie zu einer Duftlampe gehörten ;) Wie könnt´s bei der Méa auch anders sein.


In der Cassetta Cora aber ruht das Schwere, das Erdige. Mein Räucherwerk. 
Ich bevorzuge nach vielen Jahren des Herumexperimentierens das Harz des Weihrauch- und des Benzoebaumes. Arabischer Weihrauch Gold, hmmm...
Auch liiiebe ich Späne von echtem Sandelholz.


Um das Räucherwerk nicht schädlich abzufackeln oder zu verkokeln, was ja auch nicht gerade gut riecht, nehme ich ein Räuchersieb. So kann man das Räuchergut auch mehrmals verwenden und der Duft ist herrlich authentisch.
Das Sieb passt übrigens genau in meine Räucherpfanne, da hatte ich Glück :)


Und da schmaucht es dann, wird es nicht gerade herumgetragen...


Unter´s Sieb kommt Glühkohle...



Und somit wünsche ich Euch frohes Räuchern,
treibt es aus,
das Schädliche,
und macht dem Glück neuen Platz :))



So hat letztlich auch noch Shakespeare mit Macbeth hier Einzug gehalten

(auch bei Harry Potter wird dies im großen Chorus gesungen;)

Alles Liebe,
Eure Méa, die Geräucherte

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Sonntag, Dezember 28, 2014

Kommt mit mir...


Bevor ich Euch entführe...




Meine Lieben,

ich hoffe, Ihr habt wundervoll und innig gefeiert und wart miteinander.
Und ebenso hoffe ich, dass Ihr alle nun die Möglichkeit habt, 
Euch in den Rauhnächten noch ein wenig zu schonen, 
um auch heile und im Ganzen im Neuen Jahr anzukommen.

Ich möchte mich im Abschluss des kleinen Méa´schen Adventskalenders noch einmal herzlichst bei Euch bedanken. 
Ich habe den Kalender ja eigentlich gemacht, Euch kleine Geschenklein zu bereiten, manchmal wie klitzekleine Theaterstückchen, so ein bisschen inszeniert.
Hierzu habe ich mir ja auch extra beigebracht, wie ich diese bewegten Bildchen hereinzaubere, denn das fand ich so magisch -
hinter solch einem Türlein etwas, das sich bewegt.
Oder ganz grandios: In der Klickleiste der Blogs, die man mag, wenn da das aktuelle Post-Bild drinne war, dann bewegte es sich da auch! Das klitzekleine Bildchen!
Als Dankeschön :))


Doch mein Geschenk an Euch ist ein ganz großes für mich geworden -

und dieses Weihnachten auf diese Weise für unsere Familie etwas ganz Besonderes,

nie da Gewesenes.

Für all die vielen unglaublichen Kommis und emails habt solch einen Dank!!

Das habe ich nun gar nicht erwartet - nicht in diesem Ausmaß.

Wir haben uns so gefreut!!!


Und nun muss ich ja noch eine Antwort einlösen. 
Auf die mir vielfach gestellte Frage: 

Warum haben Königs nun aber keinen Weihnachtsbaum?

Ja, diese Antwort bin ich Euch schuldig geblieben, doch es hätte nicht so ganz in unser Weihnachtsmärchen gepasst.
Daher will ich das heute noch nachholen.

Wir hatten früher durchaus einen Weihnachtsbaum im Reich. 
Nein, keinen normalen.
Es war vielmehr ein großer Kegel aus duftendem (!) Ast-Gewirk, auf dessen Oberfläche blaugraues Moos gezüchtet worden war.

Doch wie es eben so ist - unser Hoflöwe, nun, der hätte eben diesen "Baum" innerhalb schätzungsweise einer halben Stunde völlig, aber auch völlig, zerlegt. Da ist er sehr gewissenhaft.

Und so wurde der Kegelbaum ein Weihnachtsgeschenk für eine damalige Freundin, damit ihr Laden auch einen königlichen Zauber erhielte.
Hier seht ihr die obere Hälfte des Baumes inmitten der Weihnachtsdekoration, die wir einst dort ins Fenster zauberten.


Meine kleine französische Laterne leuchtete über ihm...
und erhellte das Spanish Moss (eine Tillandsienart), das wir überall verteilten...


Ja, und so wollten Königs anstelle eines Weihnachtsbaumes eben nun eine höfisch-edle Weihnachtsinstallation!
Und was wäre hier wohl geeigneter gewesen, als etwas, das in seiner spiegelnden Lebendigkeit unser Fest krönen könnte wie nichts anderes!

Nein, wir vermissten dieses Jahr keinen Weihnachtsbaum,
durchaus nicht!! Wie Ihr ja nun wisst ;)


Heute aber sind wir sicherlich noch alle in ausklingender Weihnachtsstimmung - und... sollten vielleicht zusammen einen Museumsbesuch machen. Wollt Ihr? 
Mögt Ihr... Charles Dickens auch so sehr wie ich?
Dann kommt!!!




via SneakyMagpie

Übrigens, falls Ihr Euch fragen solltet, "wer" Magpie nochmal war, hihi.
Magpie heißt Elster ;))

Und auch dies:



So ein kostümierter "Walk" über die historischen Pfade, hm???
Was für eine tolle Idee...

oder ein Charles Dickens Menü (wäre nix für mich, denn bin ja Vegetarier)?


Angebote gibt es genug, wie Ihr ja gesehen habt.

Und nicht zuletzt daran erinnern, wie der durch die Weihnachtsgeister geläuterte Geizkragen Ebenezer Scrooge fortan Not linderte.
Damit es nicht mehr so aussah... wie z.B. bei Oliver Twist.

Das ist der großartige Film mit  Sir Alec Guiness als Fagin, der die Kinder als Diebe missbraucht...



Oder eben das Schattentheater erleben, das auch hier vorgeführt wird in diesem historischen Londoner Haus, in dem Dickens seine beiden berühmten Bücher Oliver Twist und Nicholas Nickleby geschrieben haben soll.
Für 200 Pfund die Stunde (oiii) kann man hier auch Filme drehen und fotografieren...

Ach, das war aber schön, mit Euch hat es aber so richtig Spaß gemacht. Werdet Ihr nun auch solch eine Kette Lebkuchenkerlchen machen??
Die hat es mir ja angetan :) Und das Schönste, die nervt nicht, wenn man die nach einer Zeit nicht mehr sehen kann, hahaha, denn dann ist sie lääängst aufgefuttert :))


So, für heute verabschiede ich mich nun von Euch :))

Beim nächsten Post wird es wieder ganz mystisch und be-sinnlich, 
nun in dieser Zeit muss es das auch schließlich sein in der königlichen Welt, jaja.

Und es wird Euch vielleicht einen neuen Familienbrauch ins Heim zaubern,
oder Euch an etwas erinnern
 und wiederbeleben, das Ihr lange nicht mehr gemacht habt.

Eure Méa, ganz im Rausch der magischen Rauhnächte :))


Nachtrag:
So möchte ich noch etwas anschließen. 
Falls Ihr Kinder habt, die es ein wenig unheimlich und magisch mögen, hier auch noch etwas, das nun zwar ein wenig spät kommt, aber definitiv auch jetzt noch grandios käme - falls Ihr es eh noch nicht kennt. 
Auch für mich als erwachsenem Menschlein war es ein sensationelles Buch. Wie so viele Bücher dieser Autorin. 
In diesem geht es um ... na?
Jawohl, Adventskalendertürchen bzw. -Fenster.
Zum Vorlesen immer ein Staunen und auch so ein wenig ein wohliges Gruseln wert:
  
Cornelia Funke: Hinter verzauberten Fenstern


Hieran dachte ich übrigens auch immer, wenn ich die Türchen für Euch vorbereitete. 
Und es war ganz aus einer kindlichen Freude heraus gewesen.

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Freitag, Dezember 26, 2014

*** Der gefiederte Mond *** Das 26. Türchen


 La Lune plumette 

The feathered Moon



〰 

Meine Lieben

Ich hoffe, Ihr feiert noch wunderselig und seid innig miteinander.
Hier schenke ich Euch nun mein 26. Türchen.

Und dies fiel uns schwer - sehr schwer.
Denn der Rahmen nur für sich,
so unfertig, wie er war, und nur an einer Kette baumelnd - 
er brachte solche Stimmung in diese Räume.
So hing er eine Zeit lang einfach so da, und wir in unserem Sosein, 
wir spielten da natürlich gerne mit den Möglichkeiten,
n´est-ce pas?



 Ja, man konnte ihn nutzen, so zum Beispiel als Fenster, um von "draußen" nach "drinnen" ins Weihnachtsstübchen zu linsen ;))
Plötzlich sah alles ganz anders aus, nur dadurch, dass es einen Rahmen hatte.
Oder es war uns auch, wie durch ein groooßes Schlüsselloch zu spähen.


Unser kleiner Winterwald...

Man konnte ihn aber auch nutzen, 
um sich in den passenden Rahmen zu setzen/stellen :),
wie es meine Kinder taten.


Was viel besser Huckepack ging, wie es mein Sohn befand.


Abends wurde es dann dramatisch...


Egal, welchen Ausschnitt man betrachtete, 
es war plötzlich ein ganz besonderes Bild.


Aber schließlich war all die viele Schleif- und Patinierarbeitarbeit beendet,
 und da wartete ja unser Spiegel. 
Nicht, dass der uns noch dahin- und wegdämmerte!
Und die kleine Spiegelin wurde auch zunehmend ungeduldig.
Ja, es war an der Zeit.

Der Spiegel erwachte:

〰 

Ich erwachte aus meinem Schlummer - ausgepackt und hochgehoben wurde ich, 
und ich fühlte mich schrecklich schutzlos!
Rahmenlos.
Würde ich zerspringen?

Und dann sah ich SIE.
Da kam ich vollends zu mir. 
Sie war viel jünger als ich, ein kleines Spieglein, rund, ah, ein ehemaliges Handspieglein, 
nun wie ein Symbol des Mondes.
Ich war verwirrt.
Was sollte dies alles?
Wo war mein Rahmen??
Da! Da waren... Schwingen! Genau solche Schwingen hätte ich einmal haben wollen...

Alles ging so schnell. Nur einige Augenblicke später... wurde ich eingepasst.
Und ich kam genau hier in diesen Schwingenrahmen!
Ich wusste, es war kein Traum, doch wie konnte das alles sein?
Alles fühlte sich richtig an. Alles!
 Und diesen Namen! Oh, den hatte ich auch gesehen!
Zwar spiegelverkehrt, doch schließlich kann ein erfahrener Spiegel wie ich das mit einer nonchalanten Reflexion übersetzen - was großen Eindruck auf die kleine Gefährtin machte, wie ich hocherfreut bemerkte.


Der gefiederte Mond!

"Wir beide sind es, nicht?", wisperte ich ihr aufgeregt zu, als ich begriff.
 "Wir beide zusammen tragen diesen Namen, denn Du bist das Symbol des Mondes und machst alles erst möglich."
"Wir beide", bekräftigte das kleine Spieglein und schenkte mir einen kleinen Lichtstrahl. 
Es war wie ein zärtliches Versprechen.
Mein Glas erwärmte sich nach und nach und schimmerte fortan wie nie zuvor.
Magisch.



So halten wir beide Einladungen der Königsfamilie, bei der wir uns derzeit befinden. Wir spiegeln sie freundlich, wenn sie an uns vorübergehen und uns so besuchen. 
Das tun sie nie achtlos, sie wissen, dass sie sich an uns erfreuen können.
Und an den spektakulär-höfischen Bildern, die wir ihnen mal im Solo und mal im Duett präsentieren - voilà!



Auch das Hoflöwlein mag das Gespiegele sehr. Hier habe ich ein Gemälde aus seinem Spiegelbild gemacht. 
Er ist ein solch freundlicher Geselle...



Er ist gerne bei uns und schnurrt...
Ein großes Kompliment.



Er begrüßt uns auch immer zauberhaft - immer erst die kleine Lady oben, dann mich...






















Des Nachts jedoch, da folgen wir unserer wahren Bestimmung. 
Es geschieht immer bei Vollmond, und es ist uns einfach wunderbar,
wie ein Spiegel es nie einem Menschlein beschreiben könnte. 
Dies können nur Spiegel verstehen.
Denn halte ich mit meiner großen starken Fläche tagsüber noch die sanfte Reflexion der Sonne fest, um sie nachts dem Mond zu zeigen - 
tut meine Gefährtin dies mit der zarteren Reflexion des Mondes für die Sonne, die ihn aufgrund ihres eigenen Scheins sonst ja nie sehen kann.


Inlay-Pics via & via

Wir müssen hierbei vorsichtig sein, da ich sonst sehr schnell durch das Sonnenlicht erblinde,
doch der Mond füllt unser Silber mit seinem Schein immer wieder auf.
Und ein goldenes Licht und ein silbriger Strahl mischt sich dann,
und Träume von kleinen und großen Wundern durchziehen diese Mauern.

Ich wünsche allen, die mir zuhörten,
mit meinem ganzen Sein
wundervolle Weihnachten im richtigen Rahmen ;)

Der Weihnachtsspiegel




Ich hoffe, es hat Euch gefallen,

alles Liebe, 

Eure Méa






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